Jonathan Ware

Als gefragter Liedbegleiter und Kammermusiker gibt Jonathan in den Jahren 2019/20 mit Elsa Dreisig und Robin Tritschler Konzerte in ganz Europa, unter anderem im Théâtre des Champs-Elysée, in der Staatsoper Berlin, der Bordeaux Opera, dem Concertgebouw Amsterdam, sowie in der Wigmore Hall. In 2020 wird er sein Debüt an der Mailänder Scala mit Bejun Metha geben und sowohl mit Bejun Metha, als auch Ludwig Mittelhammer zum Festival Heidelberger Frühling zurückkehren, dessen Lied Akademie er als Pianist jahrelang begleitet hat.

In den Vereinigten Staaten spielt er Konzerte in der Carnegie Hall mit Golda Schultz, im Kennedy Center in Washington D.C. mit Brenda Rae, und im Mondavi Center der Universität von Kalifornien mit Luca Pisaroni.

Im vergangenen Jahr hat Jonathan gemeinsam mit Elsa Dreisig für Warner, mit Luca Pisaroni für Primo Classics, und mit Ludwig Mittelhammer für Berlin Classics und den Bayrischen Rundfunk aufgenommen.

Er gab Liederabende im Pierre Boulez Saal und Snape Maltings, musizierte gemeinsam mit dem Vogler Quartett und dem Posaunisten Peter Moore auf den Bühnen des Konzerthauses in Berlin und der Elbphilharmonie  in Hamburg.

In Texas geboren, lebt Jonathan nun in Berlin, wo er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und der Barenboim-Said Akademie unterrichtet. Er kehrt regelmäßig als Mitarbeiter des Verbier Festival Akademie und des Samling Instituts wieder, um Meisterkurse zu geben und wurde 2014 vom Young Concert Artist Trust ausgewählt.

Susan Zarrabi

1994 in München geboren, erhielt Susan Zarrabi ihren ersten Gesangsunterricht im Rahmen der Bayerischen Singakademie bei Tanja d’Althann. 2013 gewann Susan Zarrabi den Ersten Preis beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« in der Kategorie Gesangs-Duo. Im selben Jahr begann die Mezzosopranistin ihr Gesangstudium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Michelle Breedt. Seit 2014/2015 studiert sie bei Christiane Iven.

Als Konzertsängerin war Susan Zarrabi in verschiedenen Messen und Oratorien als Solistin zu hören, wie Bachs Weihnachstsoratorium, Beethovens Messe in C-Dur, Mendelssohns Paulus, Mozarts Krönungsmesse oder Schuberts B-Dur-Messe und Vivaldis Gloria. Im Februar 2016 ist sie mit dem Alt-Solo in Mozarts Requiem und im Juni 2016 mit dem Zweiten Sopran in Bachs h-moll-Messe in München zu hören. Susan Zarrabi arbeitete im Juni 2015 erstmals mit den Münchner Symphonikern zusammen.

2016 war Susan Zarrabi Stipendiatin der Lied-Akademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling unter der Leitung von Thomas Hampson und mit den Mentoren Brigitte Fassbaender sowie den Liedbegleitern Graham Johnson und Wolfram Rieger. Auch 2017 ist sie wieder mit von der Partie.

Angelo de Leo

Angelo de Leo (*1991 in Böblingen) erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren an der Musik- und Kunstschule Böblingen. Bereits als Elfjähriger wurde er als Jungstudent an die Musikhochschule Stuttgart aufgenommen, wo er von Prof. Christian Sikorski ausgebildet wurde. Ab 2011 studierte er in Lübeck bei Prof. Thomas Brandis, seit 2015 setzt er seine Ausbildung in Berlin bei Prof. Antje Weithaas und in der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker fort. Weitere Impulse erhielt er von Donald Weilerstein, Igor Ozim,  Shmuel Ashkenasi, Wolfgang Marschner sowie vom Artemis-, Vogler- und Melos-Quartett.

Er ist Preisträger des Internationalen Violinwettbewerbs Freiburg, des Possehl-Wettbewerbs Lübeck, des Klassikpreises des WDR und des Violinwettbewerbs der MH Stuttgart. Zudem gewann er sechs 1. Bundespreise bei „Jugend musiziert“. Beim Deutschen Musikwettbewerb wurde er Finalist, Stipendiat sowie Sonderpreisträger. Aufnahmen für den BR, den NDR und das Deutschlandradio sowie Auftritte mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester, den Lübecker Philharmonikern, dem Landesjungendorchester Schleswig Holstein oder den Freiburger Philharmonikern dokumentieren sein solistisches und kammermusikalisches Können.

Von 2004 bis 2008 spielte er im „Bregaglia-Quartett“ und von 2008 bis 2011 war er Primarius des „DeLeo-Quartetts“. Er wurde zu Festivals wie dem Heidelberger Frühling, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival und dem Oberstdorfer Musiksommer eingeladen.

Angelo de Leo ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, von „LiveMusicNow“ und der Deutschen Stiftung Musikleben, die ihm als Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds eine wertvolle Violine von G. F. Pressenda, Turin 1829, zur Verfügung stellt.

Han Kim

Mit dem Gewinn des Internationaler Musikwettbewerb der ARD 2019 (Zweiter Preis und Publikumspreis) hat Han Kim sich als Teil der aufstrebenden Generation international anerkannter Klarinettisten etabliert. Die Juroren waren tief begeistert von seinem Auftrag des Elliott Carters Konzerts im Finale, in dem er mit dem Münchner Rundfunkorchester spielte.

Der Südkoreaner konzertierte mit Orchestern wie dem Münchner Kammerorchester, dem Seoul Philharmonic Orchestra, dem Suwon Philharmonic Orchestra, dem KBS Symphony Orchestra, dem Kammerorchester Pro Artibus Hannover, dem Orchestre de lʼOpéra de Rouen und dem South Czech Philharmonic. Als Kammermusiker musizierte er mit Künstlern wie Arto Noras, Igor Levit, Daniel Müller-Schott, Bennewitz Quartet zusammen im bekannten Musikfesten wie Heidelberger Frühling, Musikalischen Sommer Ostfriesland, Seoul International Music Festival, Tongyeong International Music Festival. Er ist der Gründungspartner vom Veits Quintett, der den 2. Preis beim Carl Nielsen International Chamber Music Competition 2015 ausgezeichnete.

Als Preisträger verschiedener Wettbewerbe gewann er unter anderem den 1. Preis, Publikumspreis und Preis für die Auftragskomposition bei der Jacques Lancelot International Clarinet Competition 2016 und den Sonderpreis bei Beijing International Music Competition 2009.

Der 1996 in Seoul geborene studierte an der Guildhall School of Music & Drama in London bei Andrew Webster und anschließend an der Musikhochschule Lübeck bei Sabine Meyer. Er spielte bei der Philharmonia Zürich als Akademist und ist seit September 2018 als zweiter Soloklarinettist beim Finnish Radio Symphony Orchestra engagiert.

Peter Gülke

Peter Gülke wurde 1934 in Weimar geboren und studierte Violoncello, Musikwissenschaft, Germanistik, Romanistik und Philosophie. Ab 1959 war er Chefdirigent an verschiedenen Theatern, seit 1976 Kapellmeister an der Staatsoper Dresden und seit 1981 Generalmusikdirektor in Weimar. 1983 verließ er die damalige DDR und wurde Generalmusikdirektor der Stadt Wuppertal. An der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg leitete er bis 2000 die Dirigentenklasse.

Zahlreiche weitere Dirigentenkurse, Opernaufführungen und Konzerte, auch mit internationalen Orchestern, in der ganzen Welt gehören ebenso zu seinem beruflichen Lebensweg. Seine Einspielungen umfassen u.a. die Sinfonischen Fragmente von Schubert, die er auch wissenschaftlich und editorisch erschloss und etliche Uraufführungen sowie Wiederentdeckungen vergessener Werke wie Zemlinskys Sinfonischer Dichtung »Die Seejungfrau«. Musikwissenschaftlich arbeitete Gülke u.a. über die Theorie der musikalischen Interpretation und Aufführungspraxis. 1995 erhielt er den Edison-Schallplattenpreis und den Sigmund Freud-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seit 2008 ist er Ehrenmitglied des Deutschen Musikrates.

Berthold Schindler

Der Sänger und Journalist Berthold Schindler schloss 2015 sein Literaturwissenschaftsstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität ab und ist seitdem freischaffend tätig. Seine Masterarbeit schrieb er über den Gewaltbegriff beim Filmemacher Michael Haneke. Zuvor studierte und unterrichtete er an den Universitäten in Regensburg und Columbia, Missouri (USA). Printtexte und Radiobeiträge erschienen in der Süddeutschen Zeitung, auf SPIEGEL ONLINE und beim Bayerischen Rundfunk. Als Sänger ist er seit 2007 solistisch und in professionellen Vokalensembles tätig. Schindlers jüngste Tenorpartien umfassen Werke von Bach, Mozart, Haydn, Purcell, Schütz und Brahms. 2015 gründete er mit Freunden von der Hochschule für Musik und Theater München das professionelle Solistenensemble vodeon.

Anna Lang

Anna Lang wurde 1992 in Aschaffenburg geboren. Sie ist Multi-Instrumentalistin und leidenschaftliche Konzertgängerin. Sie selbst spielt Gitarre, Akkordeon, Schlagzeug, Querflöte Posaune, Tuba und singt. Schon als Kind wollte Anna Lang Journalistin werden, weshalb sie nach ihrem Abitur 2011 ein Bachelor-Studium an der Universität Würzburg in den Fächern Politikwissenschaften und Soziologie einschließlich eines Erasmus-Semesters an der Université de Bourgogne in Dijon, Frankreich, absolvierte. Nach wie vor ist sie der Meinung, dass sich ein Journalist besonders in diesen zwei Disziplinen auskennen sollte.

Während des Studiums begann Anna Lang als Freie Mitarbeiterin beim Main-Echo in Aschaffenburg sowie beim Badischen Tagblatt in Baden-Baden. Konzerte besuchte sie fortan also auch beruflich. Besonders prägend waren für sie Praktika beim Bayerischen Rundfunk in Würzburg und bei BR-Klassik in München. Die Idee, ihre zwei Leidenschaften, die Musik und den Journalismus zu verbinden, ließ sie nicht los. Mittlerweile studiert sie im dritten Master-Semester des Studiengangs „Musikjournalismus für Rundfunk und Multimedia“ an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und ist froh, sich jeden Tag mit ihren zwei Passionen beschäftigen zu können.

Hannah Schmidt

Hannah Schmidt (*1991) hat an der TU Dortmund Musik mit dem instrumentalen Hauptfach Orgel, Germanistik und Bildungswissenschaft studiert und im April 2015 dort ihren Abschluss gemacht. In ihrer sprachwissenschaftlichen Abschlussarbeit beschäftigte sie sich mit den Exkulpationsstrategien der Auschwitz-Täter vor dem Frankfurter Schwurgericht während der Auschwitzprozesse. Im nun fnften Fachsemester studiert sie Musikjournalismus bei Prof. Holger Noltze und Prof. Michael Stegemann an der TU Dortmund. Ihr kirchenmusikalisches C-Examen absolvierte sie im Jahr 2010 und begann im gleichen Jahr ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur bei der Stadt Dortmund. Seit 2011 arbeitet sie freiberuflich für die Lokalredaktion und die Redaktion der Digitalen Sonntagszeitung der Ruhr Nachrichten und verfasst dort hauptsächlich Musikbesprechungen, andere musik- und kulturjournalistische Texte sowie Berichte und Reportagen über politische, musikalische und gesellschaftliche Themen. Nebenamtlich arbeitet sie als Kirchenmusikerin in einer Dortmunder Gemeinde.

Andrei Banciu

Andrei Banciu wurde 1985 in Timisoara in Rumänien geboren, wo er seinen ersten Klavierunterricht erhielt. Später studierte er in Berlin Klavier bei Prof. Klaus Hellwig an der Universität der Künste und bei Prof. Fabio Bidini an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ sowie Liedgestaltung bei Prof. Wolfram Rieger. Meisterkurse besuchte er u. a. bei Paul Badura-Skoda, Karl-Heinz Kämmerling, Menahem Pressler und Rudolf Buchbinder.

In zahlreichen Wettbewerben erhielt er Preise, z. B. 1995 Rovere d’oro (Italien), 1998 und 2002 Jeunesses Musicales Bukarest, 2004 Kissinger KlavierOlymp, 2006 Béla Bartók Szeged (Ungarn) und 2010 Artur Schnabel Berlin. 2015 wurde er als Klavierpartner Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs in Lübeck und daraufhin in die 60. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Im September 2015 erhielt er, im Duo mit der Geigerin Ioana Cristina Goicea, den 2. Preis beim Kammermusikwettbewerb Premio Trio di Trieste (Italien).
Seit 2000 konzertiert er mit Orchestern in Rumänien, Belgien, Ungarn und Ägypten, gab Solokonzerte in Deutschland, z. B. beim Kissinger Sommer und bei den Europäischen Wochen Passau, in Holland, Polen, Ungarn und in den USA sowie Kammermusikkonzerte mit dem Jacques-Thibaud-Streichtrio. Als Kammermusiker und Liedbegleiter führten ihn Konzertreisen nach Holland, Belgien, Frankreich, Großbritannien und Italien. Seit 2010 ist er der Pianist des von ihm mitbegründeten Jacques-Thibaud-Ensembles.

2010 bis 2013 unterrichtete er beim Musica Mundi Kammermusikkurs und -festival, wo er 2012 als Solist mit dem Festival-Orchester unter der Leitung von Maxim Vengerov und 2013 mit dem Brussels Chamber Orchestra auftrat.

Seit 2012 hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und seit 2014 an der Universität der Künste Berlin.

Laura Olivia Spengel

Die aus Polen stammende Mezzosopranistin Laura Olivia Spengel wurde 1989 in Berlin geboren. Sie begann schon früh mit ihrer musikalischen Ausbildung u. a. war sie viele Jahre lang Mitglied des Berliner Kinderchores. Seit 2004 studierte zunächst Musikwissenschaften an der Universität Wien und parallel dazu Gesang am Konservatorium Wien bei KS Gabriele Sima und bei ihrer Mutter Grazyna Wojtanowska. Während ihres Studiums war sie schon als Hänsel in Humperdings „Hänsel und Gretel“ und als Schwester Clara in Poulencs „Gespräche der Karmeliterinnen“ im Theater Akzent zu hören. Zusätzlich vervollständigt sie ihre Gesangsaubildung mit verschiedenen Meisterkursen u. a. bei KS Marjana Lipovsek, Enrico Facini und Lorenzo Regazzo.

2013 war sie Preisträgerin des 1. Internationalen Beaumarchais Concours der Wiener Staatsoper und des Mozarthaus Vienna. Im Jahr 2014 führten sie verschiedene Engagements zu Festivals wie u. a. den Festspielen Langenlois und dem Brucknerfest Linz.

Im Januar 2015 war sie Preisträgerin des ORF Songbook Projekts und hat in diesem Rahmen mit Oscarpreisträger Michael Haneke an einem klassischen Videoclip gearbeitet. Im Sommer 2015 war sie Stipendiatin der Bayreuther Festspiele und Finalistin des International Osaka Music Competition in Japan. Im Januar 2016 sang sie mit dem Wiener Hofburgorchester die traditionellen Silvester -und Neujahrskonzerte.

Seit drei Jahren ist sie Mitglied des von Yehudi Menuhin gegründeten Vereins „Live Music Now“ mit dem sie laufend an wohltätigen Konzerten teilnimmt.