Alexej Gerassimez

Das Repertoire des 1987 in Essen geborenen Percussionisten Alexej Gerassimez reicht von Klassik und Neuer Musik über Jazz bis zu Minimal Music, und wird durch eigene Kompositionen ergänzt.
Im Januar 2017 hat Alexej Gerassimez im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten der Elbphilharmonie in Hamburg an Sasha Waltz‘ choreografischer und musikalischer Raumerkundung mitgewirkt. Im Sommer 2017 wird er als Preisträger in Residence zahlreiche Konzerte in unterschiedlichsten Besetzungen bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern bestreiten und sein Instrument in all seinen Facetten vorstellen.

Als Solist ist Alexej Gerassimez Gast international renommierter Orchester (u. a. NDR Radiophilharmonie Hannover, Münchner Philharmoniker, Konzerthausorchester Berlin, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, Rundfunksinfonieorchester Berlin) unter der Leitung von Dirigenten wie Gerd Albrecht, Tan Dun, Kristjan Järvi, Eivind Gullberg Jensen und Michel Tabachnik.
Alexej Gerassimez ist Preisträger wichtiger Wettbewerbe, darunter der zweite Preis des ARD-Musikwettbewerb im September 2014; der erste Preis beim Deutschen Musikrat-Wettbewerb als auch der erste Preis sowie Publikums-, Presse- und Sonderpreis bei der „TROMP Percussion Competition“ im Jahr 2010.

Sein Studium absolvierte Alexej Gerassimez bei Christian Roderburg und Stefan Hüge an der Hochschule für Musik in Köln, an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und bei Peter Sadlo an der Hochschule für Musik und Theater München. Er selber ist inzwischen als Gastdozent am Mozarteum Salzburg und am Birmingham Conservatoire tätig.

Er ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Deutschen Stiftung Musikleben und des PE-Förderkreises. Weitere Förderung erhielt er von der Degussa-Stiftung, der Jürgen Ponto Stiftung, der Jütting Stiftung, der GenRe Stiftung, der Orlandus Lassus Stiftung und der Dr. Carl Dörken Stiftung. Im September 2016 wurde ihm der Musikpreis des Verbands der Deutschen Konzertdirektionen verliehen.

Yajie Zhang

Yajie Zhang begann 2010 ihr Gesangsstudium in Shanghai als Mitglied im Xiaoyan Opera Center. Seit 2015 setzt sie ihr Studium in Hannover bei Marek Rzepka und Justus Zeyen fort und besuchte Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Thomas Hampson, Roman Trekel, Wolfram Rieger, Burkhard Kehring und Hartmut Höll und Thomas Quasthoff. Sie trat u.a. beim Schleswig Holstein Musik Festival, in der Shanghai Symphony Hall, bei NDR Klassik Open Air, beim International Musical Olympus Festival Saint Petersburg und Beijing International Musik Festival auf. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs Hertogenbosch 2017 und der Debut classical singing Competition 2018. Bei Thomas Quasthoffs Wettbewerb „Das Lied“, der seit 2017 unter dem Dach des Internationalen Liedzentrums des Heidelberger Frühling stattfindet wurde sie 2019 mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.

Pia Salome Bohnert

Die in Berlin geborene Sopranistin Pia Salome Bohnert war Jungstudentin am Julius- Stern-Institut der Universität der Künste Berlin mit dem Hauptfach klassische Gitarre, bis sie sich nach dem Abitur zu einem Gesangsstudium entschloss. Seit 2010 studiert sie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Nach dem Bachelorabschluss im Jahre 2014 absolviert sie nun ihr Masterstudium bei Prof. Jörn Dopfer.

Sie vervollständigte ihre Ausbildung bei Liedprofessoren wie Prof. Burkhard Kehring, Prof. Ulrich Eisenlohr, Norman Shetler und Eric Schneider sowie mit Meisterkursen bei Christiane Oelze, Ulla Groenewold, Brigitte Fassbaender, Krisztina Laki und Klesie Kelly. In mehreren Hochschulopernproduktionen wie z. B. „Das schlaue Füchslein“ und „Die kleine Meerjungfrau“ war sie in der Titelrolle zu hören.

Erste Opernengagements führten sie u. a. an die Städtischen Bühnen Osnabrück und das Theater Bremen. Pia Salome Bohnert kann bereits eine rege Konzert- und Oratorientätigkeit vorweisen, die sie neben Deutschland auch nach Österreich, Kroatien, Slowenien, Schweden und Italien führten. Sie sang u.a.  mit den Hamburger Symphonikern, der Hamburger Camerata, dem Barockwerk Hamburg und der Capella Vitalis. Seit 2011 ist sie regelmäßig in Liederabenden zu hören, u. a. bei der Salzburger Sommerakademie, der Liedakademie in Trossingen, der Akademie am Meer auf Sylt und in der Freimaurerloge in Hamburg.

Pia Salome Bohnert ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe. Ein dritter Preis beim neunten internationalen Liedduowettbewerb „Schubert und die Moderne“ im Jahr 2015 honorierte ihre Leistung im Liedbereich. Im gleichen Jahr war sie Stipendiatin der internationalen Opernakademie auf Schloss Rheinsberg. Pia Salome Bohnert ist seit April 2015 Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung.

Emma Moore

Die australische Sopranistin Emma Moore begann ihre Gesangsausbildung am Conservatorium of Music Sydney. Nach ihrem Diplomabschluss mit Auszeichnung setzte sie ihre Studien an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Kammersängerin Julie Kaufmann fort. Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Thomas Quastoff, Ann Murray und Kasper Holten ergänzen ihre Ausbildung.

Emma Moore stand im Sommer 2015 als Gräfin Almaviva in »Die Hochzeit des Figaro« bei der Oper Schloss Weikersheim auf der Bühne, nachdem sie bereits die Susanna als Mitglied des Britten-Pears Young Artist Programms in Aldeburgh, Großbritannien gesungen hatte. Weitere Partien sind Sandrina in Mozarts »La Finta Giardinera«, Konstanze in »Die Entführung aus dem Serail« sowie Miss Jessel in »The Turn oft he Screw« und Miss Wordsworth in »Albert Herring«.

Als Konzertsolistin sang sie u. a. Bach Magnificat, Faurés Requiem, Händels Messias, Mendelssohn-Bartholdys Elias, Haydns Die Jahreszeiten und Die Schöpfung, Mozarts Große Messe in c-moll, Poulencs Gloria und die 4. Symphonie von Mahler. Als Gast der Deutschen Oper Berlin hat Emma Moore ein Kammermusikprogramm präsentiert und ist beim Richard Strauss Festival Garmisch-Partenkirchen, Eppaner Liedsommer (Italien) und im Konzerthaus Berlin aufgetreten.

Emma Moore ist Gewinnerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, u. a. des ersten Preises der Australian Singing Competition, wo sie das begehrte Marianne Mathy Stipendium und den Publikumspreis erhielt. Ihr Studium an der UdK Berlin wurde durch ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes gefördert. 2014 gewann sie den 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst, Stuttgart, und 2015 den 2. Preis beim »Das Lied« International Song Competition Berlin, und den 1. Preis beim Richard Strauss Gesang Wettbewerb München.


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Klara Hornig

Klara Hornig erhielt im Alter von sechs Jahren den ersten Klavierunterricht. An der Musikhochschule Lübeck folgte ein Klavierstudium bei Frau Prof. Konstanze Eickhorst.
Bei Prof. Burkhard Kehring absolvierte sie ihren Master in Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Seit dem Wintersemester 2012/13 leitet Klara Hornig eine Liedinterpretationsklasse an der hmt Rostock. Seit Oktober 2011 hat sie einen Lehrauftrag für Korrepetition an der UdK Berlin inne.

Als gefragte Liedpianistin und Kammermusikerin debütierte sie im Sommer 2015 beim Eppaner Liedsommer und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Im September 2015 gewann sie den 3. Preis beim Internationalen Liedwettbewerb „… es sind noch Lieder zu singen“ in Karlsruhe. Ein Jahr zuvor erhielt sie den zweiten Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart.

Unterricht bei Prof. Heinrich Schiff, Prof. Michael Sanderling, Prof. KS Julie Kaufmann und Prof. Eric Schneider, sowie Meisterkurse bei Prof. Dietrich Fischer-Dieskau, Prof. Thomas Quasthoff, Prof. Justus Zeyen,  Prof. Irwin Gage, Prof. Wolfram Rieger und Prof. KS Brigitte Fassbaender ergänzen ihre Ausbildung.


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Ammiel Bushakevitz

In Jerusalem geboren, begann Ammiel Bushakevitz im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. Er ist in Südafrika aufgewachsen und studierte in Berlin, Leipzig und Paris. Zu seinen Lehrern zählten Philippe Entremont, Pierre- Laurent Aimard und Alfred Brendel. Beim Heidelberger Frühling war er zum ersten Mal im Jahr 2011 als Stipendiat der Lied Akademie zu hören und kam als Mentor nun regelmäßig wieder.

Als Solist und Kammermusiker tritt er bei bedeutenden Festivals auf, u.a. bei den Festspielen von Luzern, Salzburg und Bayreuth, dem Heidelberger Frühling, dem Festival d’Aix-en-Provence, dem Festival Musica Classica de Montréal (Canada), dem Festival Pablo Casals (Barcelona), dem Leeds Piano Series, dem Jerusalem Schubertiade, dem Festival Pontino di Latina Roma, dem Festival Pitic in Mexiko und dem Melbourne Arts Festival (Australien).

Im Jahr 2013 veröffentlichte Ammiel Bushakevitz seine Debüt-Solo-CD, ein Album der Klavierwerke von Schubert. Die Einspielung wurde zum Soundtrack des österreichischen Films “Gwendolyn”.  Seither sind mehrere CD-Aufnahmen entstanden: Barcelona 2015 (Solfa Records), Jerusalem 2016 (BIS Records), Wien 2017 (Gramola), Lissabon 2017 (Hänssler Classics).

Ammiel Bushakevitz bietet regelmäßig Meisterklassen für junge Pianisten an, wie zum Beispiel an der Israelischen Musikakademie in Jerusalem, der University of Queensland (Australien), der University of Wellington (Neuseeland), der Beijing Conservatory (China), der Universitat de Barcelona (Spanien) und an der University of Colorado (USA) anbieten.

In Kooperation mit dem Goethe Institut und der Alliance Française gibt er Benefizkonzerte und Meisterkurse für humanitäre Organisationen in Äthiopien, Marokko, Mexiko und Simbabwe.

Durch seine besondere Vorliebe für das Kunstlied arbeitete Ammiel Bushakevitz als Pianist mit Sängern wie Dietrich Fischer-Dieskau, Thomas Hampson, Matthias Goerne, Robert Holl, Elly Ameling, Thomas Quasthoff und Teresa Berganza. Als einer der letzten privaten Studenten Dietrich Fischer-Dieskaus wurde Ammiel Bushakevitz im Jahr 2011 von Herrn Dr. Fischer-Dieskau eingeladen, seine Meisterklassen an der Universität der Künste in Berlin und bei der Schwarzenberg Schubertiade in Österreich zu begleiten.

Ammiel Bushakevitz wohnt in Berlin und ist Bürger von Israel, Südafrika und den USA. Er ist Mitglied der Société des Arts Sciences et Lettres de Paris, Alumnus des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Ehrenmitglied des Richard-Wagner- Verbandes und Edison Fellow of the British Kommende engagements schließen Library, London. Konzerttourneen in China, Australien, Neuseeland und den USA ein, sowie Aufführungen in der Wigmore Hall London, im Konzerthaus Berlin, im Shanghai Concert Hall und in der Salle Pleyel Paris.

Ferdinand Keller

Der in Berlin geborene Tenor Ferdinand Keller begann frühzeitig seine musikalische Laufbahn im Thomanerchor Leipzig. Er studierte bei Martin Bruns an der HfM Hanns Eisler Berlin und bei Marta Taddei am Conservatorio Luigi Cherubini Florenz. Weitere Impulse erhielt er von Sami Kustaloglu, Julia Varady und Wolfram Rieger.

Zahlreichen Konzerte und Opernproduktionen führten Ihn bereits durch ganz Deutschland und Europa. Er konnte bei bedeutenden Musikfestivals wie dem Heidelberger Frühling, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und den Händel-Festspielen Halle auftreten. Er sang in Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin sowie dem Konzerthaus Wien. Im Januar 2018 debütiert er in der Wigmore Hall London in einem Liederabend mit dem Pianisten Graham Johnson. 2017 sang er erstmals in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin, in einer UA des Komponisten Thierry Tidrow im Rahmen der „Neuen Szenen“. Ferdinand Keller war Finalist im Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2016 und sang mit der Staatskapelle Berlin unter dem Dirigenten Axel Kober.

Als Tamino war er bereits in mehreren Produktionen von Mozarts Zauberflöte zu erleben. Er erweitert kontinuierlich sein Opernrepertoire und sang u.a. bei der Sommeroper Bamberg, im Goethe Theater Bad Lauchstädt und im Radialsystem V. in Berlin.

Konzertant arbeitete er mit dem Deutschen Symphonieorchester Berlin unter dem Dirigenten Hannu Lintu, dem Deutschen Filmorchester Babelsberg und der Lauttencompagney Berlin zusammen. Sein umfangreiches Konzertrepertoire reicht von Bach und Händel, über Mozart bis hin zu Rossini, Mendelssohn und zeitgenössischen Werken.

Ferdinand Keller widmet sich leidenschaftlich dem Kunstlied. Seit 2016 ist er jährlich Stipendiat in der von Thomas Hampson geleiteten Lied Akademie des Heidelberger Frühling.

Anna Alàs i Jové

Die Mezzosopranistin Anna Alàs i Jové stammt aus Terrassa (Katalonien) und absolvierte ihr Gesangsdiplom an die Escola Superior de Música de Catalunya. Später schloss sie ihr Masterstudium in Lied und Oratorium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Prof. Anneliese Fried und Prof. Wolfram Rieger ab. Sie besucht regelmäßig Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender und erhielt Unterricht von Dietrich Fischer-Dieskau, Irwin Gage, Malcolm Martineau, Bernarda Fink, Thomas Quasthoff und als Stipendiatin im Rahmen der Lied Akademie des »Heidelberger Frühling« 2011 bei Thomas Hampson.

Sie gewann den 1. Preis beim Joan Massià Gesangswettbewerb 2005, gemeinsam mit dem Pianisten Alexander Fleischer, den 2. Lied-Duo-Preis im Internationalen Wettbewerb für die Liedkunst Stuttgart 2010, und im selben Jahr den 2. Preis im Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti.

Anna Alàs i Jové ist nicht nur gefeierte Lied-Sängerin, sondern auch auf der Opernbühne erfolgreich. Als Rosina (Der Barbier von Sevilla), Donna Elvira (Don Giovanni), Das Kind (Das Kind und die Zauberdinge), Rita (Rita), Diana (La Calisto), Simplicius (Simplicius Simplicissimus) und Siebel (Faust) war sie u. a. auf Bühnen wie der Berliner Staatsoper, Gran Teatre del Liceu, Teatro Real, im Staatstheater Nürnberg, bei den Musikfestspielen Postdam und den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik zu erleben.

Vor kurzem nahm sie sämtliche Lieder von Manuel Blancaforts auf, die demnächst erscheinen werden.

Stark.Müller.Thornton

Stark.Müller.Thornton, das sind Theresa Stark (Drums), Hilde Müller (Piano) und David Thornton (Bass). Die drei Wahlmannheimer spielen eine exquisite Mischung aus Jazz und Pop.

Thierry Tidrow

Der französisch-kanadische Komponist Thierry Tidrow erhielt seine musikalische Ausbildung im St-Matthew’s Men and Boys Choir und am Centre d’Excellence Artistique des De La Salle Gymnasiums in Ottawa. Im Jahr 2009 erhielt er seinen Bachelor of Music Honours in Theorie und Komposition an der McGill University in Montréal, wo er Barockgesang studierte. Als Stipendiat der Fondation Ricard und der Canada Arts Council absolvierte er 2011 mit Erfolg seinen Masterstudiengang am Conservatorium van Amsterdam bei Richard Ayres und schloss 2013 sein Weiterbildungsstudium „Advanced Studies“ an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Brice Pauset ab.

Es folgten zahlreiche Aufführungen seiner Werke in Europa und Nordamerika, u. a. mit dem Ensemble Proton Bern, dem Ensemble Apparat, dem Ensemble Garage, Erik Bosgraaf, Brian Archinal, dem Asko-Schönberg Ensemble, Insomnio, dem Ensemble Talea, Continuum Contemporary Music (Toronto) und dem Quatuor Bozzini. Im Januar 2013 wurde seine Oper »Less Truth More Telling« von der Dutch National Opera Academy (DNOA) unter der Leitung von Lucas Vis uraufgeführt. Sein Stück »It had something to do with the telling of time…« (2010) war sowohl für die Gaudeamus Music Week 2011 und auch für die Toonzetters 2011 nominiert und sein Werk »Silk Hole« (2011) wurde beim Young Composer’s Meeting des Ereprijs Orkest 2011 mit einem Auftragpreis für die Internationale Stichting Masterclass Apeldoorn ausgezeichnet. 2014 erhielt Tidrow Preise von der SOCAN Foundation für »Less Truth More Telling« und »Violon et Clarinett«, sowie den renommierten Jules-Léger Preis des Canada Council for the Arts für Au fond du Cloître Humide.

Seine jüngsten Projekte umfassten »So be it« (2015), ein politisches Saxophon Quartett, das vom Konflikt in der Ukraine handelt sowie »Manifeste Assi«, ein einstündiges Werk für Sprecher und drei Bass-Instrumente, das maßgeblich auf Texten über die junge Innu-Lyrikerin Natasha Kanapé-Fontaine beruht.
Thierry Tidrow lebt und arbeitet in Köln.