Gabriel Rollinson

Gabriel Rollinson erhielt seine Ausbildung an der Manhattan School of Music und an der Hochschule für Musik und Theater in München und setzt sein Studium derzeit bei Michelle Breedt an der Theaterakademie August Everding fort. Außerdem besuchte er Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Thomas Quasthoff und Rudolf Piernay. In der aktuellen Spielzeit war der deutsch-amerikanishe Bassist als Don Alfonso in Così fan tutte am Prinzregententheater in München sowie an der Dutch National Opera in Amsterdam in der Uraufführung von Micha Hamels Kammeroper Caruso a Cuba zu hören. Auftritte mit Liederabenden führten ihn zum Eppaner Liedsommer und zum Bodenseefestival.

Tars Vandebeek

Der Belgier Tars Vandebeek absolvierte seine Ausbildung an der Königlichen Ballettschule in Antwerpen und war von 2013 – 2018 Mitglied des Zrcher Ballets. In Zürich tanzte er mit seinem ausdruckstarken Tanzstil mehrere Hauptrollen, wie zum Beispiel den Paris in Prokofief’s „Romeo und Julia“ oder den Woyzeck. Er nahm an Tanzfestivals in ganz Europa, Kanada und Hongkong teil. Heute ist er als Freelancer tätig. Somit ist er es sich gewohnt, sich in die verscheidensten künstlerischen Umgebungen einzufügen, hier einmal mehr in der einzigartigen Kollaboration mit dem Jazztrio VEIN.

Ana Carolina Coutinho

Die nordbrasilianische Sopranistin Ana Carolina Coutinho studiert Konzertexamen Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg beim Herrn Prof. Mark Tucker. 2015 hat sie ihren Bachelor Gesang an der „Universidade Estadual Paulista (UNESP)“ abgeschlossen, an der sie zahlreichen Rollen wie Serpina „La Serva Padrona“, Geraldine „A Hand of Bridge“ und Laetitia „The Old Maid and the Thief“ dargestelt hat. Im 2016 hat sie als Mademoiselle Silberklang „Der Schauspieldirektor“ und als Walter „La Wally“ bei der Opernakademie von „Theatro Sao Pedro“ in Sao Paulo aufgetreten. Sie nahm an viele Meisterkurse mit internationalen und renommierten Sänger und Pianisten teil, wie Laurent Naouri, Eiko Senda, Xenia Mejer, Margreet Honig, Roger Vignoles und Edith Mathis. Im Januar 2019 wirkte sie in der Schubertwoche im Boulez-Saal, Berlin unter der Leitung von Thomas Hampson mit. Sie sang  als Solistin und Chorsängerin in verschiedenen Konzertsäle unter der Leitung von Dirigenten wie Stefan Weilar, Rolf Beck, Tan Dun, Helmuth Rilling und David Zinman. Als Stipendiatin wurde sie beim Chorakademie Lübeck, beim Arthur Pfungst Stiftung und Yehudi Menuhin Live Music Now e. V. Hamburg gefördert. Februar 2018 war sie Preisträgerin des Mozart-Wettbewerbes der Absalom-Stiftung Hamburg und September 2018 nahm sie an der Hugo Wolf Wettbewerb teil.

Jussi Juola

Der finnische Bassbariton Jussi Juola studiert seit 2015 an der HfM Dresden bei Prof. Christiane Junghanns sowie in der Liedklasse von KS Prof. Olaf Bär. Zuvor schloss er bereits ein musikpädagogisches Gesangsstudium an der Oulu – Universität der Angewandten Künste bei Markku Liukkonen ab. Beim beim Heidelberger Frühling 2019 war er als Sänger an der multimedialen Musiktheaterproduktion »Castor&&Pollux« beteiligt und nahm zudem als Stipendiat an der Lied Akademie teil.

Seine Studien ergänzte er durch die Teilnahme an Meisterkursen u.a. bei Elly Ameling, Hartmut Höll, Thomas Hampson, Robert Holl, Konrad Richter, Jorma Hynninen, Ilkka Paananen, Graham Johnson und Rudolf Piernay.

Jussi Juola erhielt 2016 den 2. Preis sowie einen Sonderpreis beim Nationalen Gesangswettbewerb in Lappeenranta. Darüber hinaus ist er mit einem Sonderpreis des Ensemblewettbewerbs der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und dem niederländischen Vocallis Lied Preis ausgezeichnet. Beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang in Zwickau 2016 erreichte er das Finale. 2018 war er gemeinsam mit Eun Hye Kang Preisträger beim Internationaler Wettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne Graz und hat als einer der ausgewählten Sänger am “Schubert-Wochenende” im Berliner Pierre Boulez Saal teilgenommen.

Quatuor Bergen

Mathilde Klein, Violine
Sakkan Sarasap, Violine
Mirabelle Le Thomas, Viola
Magdalena Probe, Violoncello

Das Quatuor Bergen begann seine musikalische Reise 2015 mit einem Studium am Pariser Konservatorium (CNSMDP) in der Klasse von Emanuelle Betrand. Von den unzähligen Möglichkeiten, dem außergewöhnlichen Timbre des Streichquartetts und dem vielschichtigen Repertoire für diese Besetzung begeistert, entschlossen sich die vier Musiker eine intensive und vielversprechende Zusammenarbeit zu beginnen.

Neben der Arbeit an klassischem Repertoire, arbeitet das Quatuor Bergen stets daran, seinen musikalischen Horizont zu erweitern, mit anderen Kunstformen den Schulterschluss zu suchen und seine Kunst auf neuen Wegen weiterzutragen. So wirkte das Quartett 2018 in dem Projekt „Boxe Boxe“ des Choreografen Mourad Merzouki gemeinsam mit 80 Tanzstudierenden der MPAA Paris mit und entwickelt gemeinsam mit einer Grundschule in Lyon das Opernprojekt „Dr. Jekyll & Mr. Haydn“ für Kinder.

Das Quatuor Bergen schärft seit Beginn seiner Zusammenarbeit sein künstlerisches Profil durch die Teilnahme an diversen Meisterkursen unter anderem bei Luc-Marie Aguera, Yovan Markovitch,Quatuor Modigliani, Alfred Brendel oder Roland Pidoux und die mehrfache Teilnahme an der European Chamber Music Academy, in Rahmen derer das Quartett Unterricht bei Johannes Meissl und Hatto Beyerle erhielt. Außerdem ist das Quatuor Bergen Preisträger des “Tremplin Jeunes Quatuors” Wettbewerbs der neuen Pariser Philharmonie.

Derzeit studiert das Quatuor Bergen sowohl am CCR in Paris bei Luc-Marie Aguera als auch am Konservatorium von Lyon in der Klasse des Quatuor Debussy.

Noa Wildschut

Noa Wildschut hat mit erst 17 Jahren bereits ihren Platz in der internationalen Musikszene eingenommen. 2017 veröffentlichte Sie ihre Debut-CD als und wurde zur Saison 2019/20 zum „Rising Star“ der ECHO ernannt.

Solistisch konzertiert sie mit internationalen Orchestern (Gürzenich Orchester, Konzerthausorchester Berlin u.a.) europaweit in bedeutenden Konzertsälen und auf renommierten Festivals (Concertgebouw Amsterdam, Rheingau Festival).

Die Preisträgerin diverser internationaler Wettbewerbe ist außerdem Stipendiatin der Anne-Sophie Mutter Stiftung und besuchte Meisterkurse u.a. bei Frank-Peter Zimmermann und Jaap van Zweden.

Ihr Studium absolviert Noa Wildschut in Berlin bei Antje Weithaas. Sie spielt eine Geige von G. Grancino (1714), die ihr von der Niederländischen Stiftung für Musikinstrumente zur Verfügung gestellt wurde. Ihr Bogen von B. Rolland wurde von der Anne-Sophie Mutter Stiftung für sie erworben.

Lilya Tymchyshyn

Lilya Tymchyshyn (*1993 in Bolton, UK) erlernte zunächst das Klavierspiel ehe sie sich letztlich für die Viola entschied und 2012 ein Studium in München bei Hariolf Schlichting aufnahm.

Sie war bereits Akademistin des Symphonieorchesters des BR, Mitglied des GMYO und Preisträgerin und Stipendiatin mehrerer internationaler Wettbewerbe wie der International Beethoven’s Hradec Competition und dem Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach.

Lilya Tymchyshyn konzertierte bereits europaweit, u. a. in der Royal Albert Hall und war auf Festivals wie dem Aurora Chamber Music, dem Verbier Festival und Rencontres Musicales d’Evian zu Gast.

Als Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben spielt Lilya Tymchyshyn seit Februar 2017eine Viola von Jean Baptiste Vuillaume, Parisca. 1850, eine private treuhänderische Eingabe.

Stefan Astakhov

Stefan Astakhov (*1997) studierte von 2015 bis 2018 an der »Hochschule für Musik Detmold« bei Professorin Caroline Thomas. Sein Studium führt er seit Oktober 2018 in Breslau bei Professor Bogdan Makal fort. Parallel geht er zur vertiefenden Ausbildung an die Opernschule des »Nationaltheaters Warschau«. Als Solist kann der junge Bariton bereits internationale Engagements vorweisen. 2017 sang er die Titelrolle in »Le nozze di Figaro« von Wolfgang Amadé Mozart am Opernhaus in Breslau, 2018 war er als Bosun in Benjamin Brittens »Billy Budd« am »Nationaltheater Prag« zu erleben sowie als Fiorello in »Il barbiere di Siviglia« von Gioachino Rossini bei den »jOpera Festspielen in Jennersdorf. Stefan Astakhov ist Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerb des IMMLING Festivals, von „Ton & Erklärung 2018“ und Gewinner des „Young Talent Prize“ des Internationalen Gesangswettbewerbs in ‘s-Hertogenbosch. Er ist zudem Stipendiat der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik Detmold, der „Junge Musiker Stiftung“ sowie des GWK-Musik Förderpreises. Im August 2019 debütiert Stefan Astakhov im Concertgebouw Amsterdam in der Oper „Tristan und Isolde“ von Richard Wagner.

Kieran Carrel

Kieran Carrel studierte bei Christoph Prégardien in Köln bis er 2016 sein Studium als Stipendiat an der »Royal Academy of Music« in London bei Neil Mackie fortsetze. Dort wird er regelmäßig als Solist für die »RAM /Kohn Foundation Bach Cantatas« engagiert und sang u.a. unter Philippe Herreweghe. Rollen auf der Opernbühne umfassen u.a. Flute in Benjamin Brittens Brittens »A Midsummer Night’s Dream« und Sakristan in Siegfried Wagners »An allem ist Hütchen Schuld« mit den Bochumer Symphonikern, welche als DVD bei Naxos erschien. 2017 gab der junge Tenor sein Debüt als Belfiore in Wolfgang Amadé Mozarts »La finta giardiniera« mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment. Es folgten Ferrando in Mozarts »Cosi fan tutte« und im Oktober letzen Jahres Paolino in Domenico Cimarosas »Il matrimonio segreto« im Goethe-Theater Bad Lauchstädt. Im Dezember 2016 war Kieran Carrel erstmals in der Wigmore Hall in London mit Graham Johnson zu hören. Im Januar letzten Jahres debütierte er im Berliner Pierre-Boulez-Saal als Teil des Schubert Wochenendes mit Thomas Hampson. Weitere Impulse im Lied- und Konzertbereich gab die Arbeit mit u.a. Helmut Deutsch, Roger Vignoles, Malcom Martineau, und Christopher Glynn. Kieran Carrel ist Preisträger des »Douglas Samuel & Birdie Matthews Award« für besondere künstlerische Leistungen an der »Royal Academy of Music«.

Filmreihe zu »Castor&&Pollux« im Karlstorkino | 15. – 22. Februar

Anlässlich der multimedialen Musiktheaterproduktion »Castor&&Pollux«, die am 2. April 2019 Premiere und Uraufführung in der Alten Aula der Universität Heidelberg feiert, zeigt das Karlstorkino Heidelberg im Februar fünf alte und neue Meisterwerke des Films, die sich alle mit Zukunftsutopien beschäftigen. Die anschließenden Filmgespräche werden vom künstlerischen Team von »Castor&&Pollux« gestaltet.

Tickets unter: www.karlstorkino.de 

Fr 15. Februar 19, 19.30 Uhr Ex Machina (GB 2015, Regie: Alex Garland)

So 17. Februar 19, 19.30 Uhr The Fountain (USA 2006, Regie: Darren Aronofsky)

Mo 18. Februar 19, 19.30 Uhr Her (USA 2013, Regie: Spike Jonze)
FILMGESPRÄCH IM ANSCHLUSS

Mi 20. Februar 19, 19.30 Uhr Blade Runner – The Final Cut (USA 2007/1982, Regie: Ridley Scott)
FILMGESPRÄCH IM ANSCHLUSS

Fr 22. Februar 19, 19.30 Uhr Brazil (GB 1985, Regie: Terry Gilliam)
FILMGESPRÄCH IM ANSCHLUSS

FILMGESPRÄCH IM ANSCHLUSS mit dem künstlerischen Team der multimedialen Musiktheaterproduktion »Castor&&Pollux« des Heidelberger Frühling 2019: Jim Igor Kallenberg (Dramaturg), Lisa Charlotte Friederich (Regisseurin) und Lukas Rehm (Komponist und Videokünstler).