Benefizkonzert | Freiburger Barockorchester & Vox Luminis

Dieser ganz besondere Benefizabend mitten im 25. Jubiläumsjahr des Heidelberger Frühling leuchtet im barocken Festmusikglanz – denn es wird royal! Die berühmtesten Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts standen in den Diensten kunstsinniger Potentaten und hatten dank finanzieller Unterstützung von Königen und Kaisern die Möglichkeit, prächtige Werke für allerlei repräsentative Anlässe zu verfassen. Besonders prunkvolle Werke erklangen freilich zu den Krönungsfeierlichkeiten, allen voran im Rahmen der dazugehörigen Liturgie. Die bekanntesten Krönungskompositionen sind unbestritten Georg Friedrich Händels „Coronation Anthems“, die seit fast 300 Jahren bei der Einsetzung des britischen Monarchen in Westminster Abbey erklingen. Aber auch Georg Muffat und Antonio Caldara steuerten solemne Musik für diese ausufernden Feierlichkeiten bei.

 

Eine Veranstaltung der

Gefördert von der

In Kooperation mit der Kirchenmusik an der Jesuitenkirche Heidelberg.

Pavel Kolesnikov

Pavel Kolesnikov wurde 2012 Preisträger des Honens International Piano Competition und Konzert- und Festivalauftritte, die aus dem Honens Prize hervorgegangen sind, umfassen die Zankel Hall in der Carnegie Hall, das Konzerthaus Berlin, den Louvre (Paris), die Vancouver Recital Society, die La Jolla Music Society, Spoleto Festival USA, Kanadas Ottawa ChamberFest und Banff Summer Festival. Pavel hat mit dem Toronto Symphony and Calgary Philharmonic, dem Malta Philharmonic Orchestra, dem Russian National Philharmonic, dem London Philharmonic, dem Philharmonia Orchestra, dem Orquestra Sinfônica Brasileira, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, der Hallé, dem BBC Symphony, dem BBC Philharmonic, the BBC Scottish und das BBC National Orchestra of Wales. Mit dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester, dem Czech National Symphony und dem Flanders Symphony Orchestra unternahm er Tourneen durch Großbritannien und Europa. Pavel gab sein Debüt bei den BBC Proms mit Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 2 mit dem National Youth Orchestra of Scotland unter der Leitung von Ilan Volkov. Er trat auch den BBC Proms bei der Eröffnungsveranstaltung in Australien bei. Im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 wird Pavel seinen ersten Beethoven-Konzertzyklus mit Sinfonia Cymru aufführen.

Im Rahmen der internationalen Piano Series gab er Recitals in der Queen Elizabeth Hall, London, und am Kings Place, London. Er genießt die Zusammenarbeit mit anderen Musikern, wie zum Beispiel der Brahms Violin- und Viola-Sonaten mit Lawrence Power, wieder in der Queen Elizabeth Hall in London. Pavel gab auch Recitals in Südkorea, Japan, Spanien und Deutschland sowie beim La Roque d’Antheron Festival, dem Musiq3 Festival in Brüssel und dem Aldeburgh Festival. Er kehrt regelmäßig in die Wigmore Hall in London zurück.

Der in London lebende Pavel Kolesnikov wurde in Sibirien in eine Wissenschaftlerfamilie hineingeboren. Zehn Jahre lang studierte er sowohl Klavier als auch Geige, bevor er sich ausschließlich auf das Klavier konzentrierte. Er studierte am Moskauer Staatlichen Konservatorium bei Sergey Dorensky, am Londoner Royal College of Music bei Norma Fisher und an der Brüsseler Queen Elisabeth Music Chapel bei Maria João Pires dank der großzügigen Unterstützung von Herrn Christopher D. Budden, der RCM Scholarship Foundation und der Hattori Foundation . Pavel ist Träger der Milstein-Medaille und RCM Benjamin Britten Piano Fellow. Pavel war von 2014 bis 2016 Mitglied der New Generation Artists von BBC Radio 3.

Kammermusik Plus | Pavel Kolesnikov um 20 Uhr – Ersatztermin für 19.01.21

Das Programm dieses Abends ist so ungewöhnlich wie sein Interpret. Pavel Kolesnikov, 1989 in Nowosibirsk geboren und heute in London lebend, sammelt Parfums, fotografiert leidenschaftlich gern – und spielt betörend Klavier. Seine Einspielung der Klavierwerke von Louis Couperin auf einem modernen Konzertflügel ist ein Wunder an Klang und Stille. Kolesnikov ist ein feiner, ein extrem subtiler Interpret.

Und um den Abschluss der Saison mit Ihnen gemeinsam ausklingen zu lassen, laden wir Sie nach dem Konzert herzlich zu einem Sektempfang ein.

 

Aufgrund des verlängerten bundesweiten Lockdowns musste dieses Konzert am 19. Januar 2021 entfallen. Erfreulicherweise steht ein Ersatztermin bereits fest: Das Konzert wird am Dienstag, 27. Juli 2021 um 17 und um 20 Uhr nachgeholt. Das Künstlergespräch entfällt.

Geänderte Spielstätte: Rudolf-Wild-Halle Eppelheim
Da die Alte Aula der Universität Heidelberg unter den geltenden Sicherheitsregelungen nur eine sehr begrenzte Besucherzahl zulässt, findet das Konzert in der Rudolf-Wild-Halle in Eppelheim (Schulstraße 6, 69214 Eppelheim) statt. Das Haus ist barrierefrei zugänglich.

Anfahrt:
Mit dem Auto: Eine kostenpflichtige Tiefgarage mit einer begrenzten Anzahl an Plätzen (99) ist neben der Rudolf-Wild-Halle vorhanden. Von dort aus gelangen Sie direkt ins Foyer der Halle (Tiefgarage Rudolf-Wild-Halle, Schillerstraße, 69214 Eppelheim).

Mit dem ÖPNV: Vom Bismarckplatz ist die Rudolf-Wild-Halle mit der Straßenbahnlinie 22 in 20 Minuten erreichbar (Richtung: Eppelheim; Haltestelle: Rathaus Eppelheim).

 

Bitte beachten Sie die wichtigen Informationen zum Konzertbesuch:

➔Für den Konzertbesuch ist entweder der Nachweis eines tagesaktuellen negativen Coronatests (max. 24h alt) einer offiziellen Teststelle, der Impfpass ab 14 Tage nach der Zweitimpfung oder ein Nachweis über die Genesung innerhalb der letzten 6 Monate (PCR-Test, ärztliches Attest), erforderlich.

➔ Das Haus und der Saal öffnen 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Einlass wird von unserem Servicepersonal angeleitet.

➔ Im gesamten Gebäude herrscht die Tragepflicht einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske). Diese gilt auch während des Konzerts. Bitte halten Sie den Sicherheitsabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen, die nicht in Ihrem Haushalt leben, während Ihres gesamten Besuchs ein.

➔ Im Haus wird Händedesinfektionsmittel zur Verfügung stehen – machen Sie bitte Gebrauch davon.

➔ Sollten Sie selbst Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur haben oder in Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person stehen bzw. innerhalb der letzten 14 Tage gestanden haben, müssen wir Sie bitten, an der Veranstaltung nicht teilzunehmen.

➔ Bitte beachten Sie, dass an diesem Abend kein gastronomisches Angebot und keine Garderoben zur Verfügung stehen.

➔ Abendprogramme sind vor Ort zum Preis von 1 € erhältlich.

Der Heidelberger Frühling gewährleistet alle Räume mit ausreichend Frischluft zu versorgen, die Bereitstellung ausreichender Desinfektionsspender sowie Seife und Papierhandtücher auf den Toiletten. Vor und nach den Veranstaltungen werden alle Flächen sowie Türgriffe desinfiziert.

Testzentren

Sie finden ein Schnelltestzentrum in Laufnähe zum Spielort:

Testzelt: Hauptstraße 56, 69214 Eppelheim (Mo bis Fr 08:00 – 20:00,

Sa und So 08:00 – 19:00)

Eine Übersicht über alle Schnelltestzentren in Heidelberg finden Sie hier: www.heidelberg.de/hd/testangebote+in+heidelberg.html

Datenerhebung

Um gegebenenfalls mögliche Infektionsketten nachvollziehen und betroffene Personen informieren zu können, sind wir im Falle eines Falles dazu verpflichtet, die Kontaktdaten aller KonzertbesucherInnen an die zuständige Gesundheitsbehörde weiterzuleiten.
Ihr Kontakt liegt uns vor, da Sie telefonisch oder im Webshop des Heidelberger Frühling Ihre Karten erworben haben. Falls mehrere Karten gekauft wurden, steht der/die KäuferIn in der Pflicht, seine/ihre BegleiterInnen zu informieren.

➔ Sollten Sie die Karten weitergeben wollen, sind Sie verpflichtet, uns die Kontaktdaten des Kartennutzers vor Beginn der Veranstaltung mitzuteilen (per Mail oder Telefon).

Bei Fragen sind wir gerne per Email unter tickets@heidelberger-fruehling.de oder per Telefon unter 06221 584 00 44 (Mo–Fr 10-18 Uhr) für Sie da. Wir bitten Sie in dieser für uns alle besonderen Situation um Verständnis!

 

Kammermusik Plus | Friedrich Thiele & Naoko Sonoda – 20 Uhr – Ersatztermin für 09.03.21

Im Jahr 2018 war Friedrich Thiele Stipendiat der Kammermusik Akademie des Heidelberger Frühling und damals bereits Preisträger verschiedener Wettbewerbe. Nun kehrt er, geehrt mit dem zweiten und dem Publikumspreis des ARD-Musikwettbewerbs 2019, zurück nach Heidelberg.

Aufgrund des verlängerten bundesweiten Lockdowns konnte dieses Konzert am 9. März 2021 nicht stattfinden. Ersatztermin ist Dienstag, 6. Juli 2021 um 17 Uhr, das Programm wurde leicht verändert. Das Konzert dauert ca. 70 Minuten ohne Pause. Das Künstlergespräch vorab entfällt.

Geänderte Spielstätte: Rudolf-Wild-Halle Eppelheim
Da die Alte Aula der Universität Heidelberg unter den geltenden Sicherheitsregelungen nur eine sehr begrenzte Besucherzahl zulässt, findet das Konzert in der Rudolf-Wild-Halle in Eppelheim (Schulstraße 6, 69214 Eppelheim) statt. Das Haus ist barrierefrei zugänglich.

Anfahrt:
Mit dem Auto: Eine kostenpflichtige Tiefgarage mit einer begrenzten Anzahl an Plätzen (99) ist neben der Rudolf-Wild-Halle vorhanden. Von dort aus gelangen Sie direkt ins Foyer der Halle (Tiefgarage Rudolf-Wild-Halle, Schillerstraße, 69214 Eppelheim).

Mit dem ÖPNV: Vom Bismarckplatz ist die Rudolf-Wild-Halle mit der Straßenbahnlinie 22 in 20 Minuten erreichbar (Richtung: Eppelheim; Haltestelle: Rathaus Eppelheim).

 

Bitte beachten Sie die wichtigen Informationen zum Konzertbesuch:

➔Für den Konzertbesuch ist entweder der Nachweis eines tagesaktuellen negativen Coronatests (max. 24h alt) einer offiziellen Teststelle, der Impfpass ab 14 Tage nach der Zweitimpfung oder ein Nachweis über die Genesung innerhalb der letzten 6 Monate (PCR-Test, ärztliches Attest), erforderlich.

➔ Das Haus und der Saal öffnen 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Einlass wird von unserem Servicepersonal angeleitet.

➔ Im gesamten Gebäude herrscht die Tragepflicht einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske). Diese gilt auch während des Konzerts. Bitte halten Sie den Sicherheitsabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen, die nicht in Ihrem Haushalt leben, während Ihres gesamten Besuchs ein.

➔ Im Haus wird Händedesinfektionsmittel zur Verfügung stehen – machen Sie bitte Gebrauch davon.

➔ Sollten Sie selbst Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur haben oder in Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person stehen bzw. innerhalb der letzten 14 Tage gestanden haben, müssen wir Sie bitten, an der Veranstaltung nicht teilzunehmen.

➔ Bitte beachten Sie, dass an diesem Abend kein gastronomisches Angebot und keine Garderoben zur Verfügung stehen.

➔ Abendprogramme sind vor Ort zum Preis von 1 € erhältlich.

Der Heidelberger Frühling gewährleistet alle Räume mit ausreichend Frischluft zu versorgen, die Bereitstellung ausreichender Desinfektionsspender sowie Seife und Papierhandtücher auf den Toiletten. Vor und nach den Veranstaltungen werden alle Flächen sowie Türgriffe desinfiziert.

Datenerhebung

Um gegebenenfalls mögliche Infektionsketten nachvollziehen und betroffene Personen informieren zu können, sind wir im Falle eines Falles dazu verpflichtet, die Kontaktdaten aller KonzertbesucherInnen an die zuständige Gesundheitsbehörde weiterzuleiten.
Ihr Kontakt liegt uns vor, da Sie telefonisch oder im Webshop des Heidelberger Frühling Ihre Karten erworben haben. Falls mehrere Karten gekauft wurden, steht der/die KäuferIn in der Pflicht, seine/ihre BegleiterInnen zu informieren.

➔ Sollten Sie die Karten weitergeben wollen, sind Sie verpflichtet, uns die Kontaktdaten des Kartennutzers vor Beginn der Veranstaltung mitzuteilen (per Mail oder Telefon).

Nahegelegene Schnelltestzentren in Eppelheim

Sie finden mehrere Schnelltestzentren in Laufnähe zum Spielort:

Testzelt: Hauptstraße 56, 69214 Eppelheim (Mo bis Fr 08:00 – 20:00,
Sa und So 08:00 – 19:00)
Testzelt: Handelstraße 24, 69214 Eppelheim (Mo-So 10:00 – 20:00)

Eine Übersicht über alle Schnelltestzentren in Heidelberg finden Sie hier. 

Bei Fragen und Anliegen kontaktieren Sie uns gerne:
Tel.: +49 – 6221 – 584 00 44 (Mo-Fr 10-18 Uhr)
E-Mail: tickets@heidelberger-fruehling.de

Quatuor Ebene fotografiert von JulienMignot

Kammermusik Plus | Quatuor Ébène

Das Quatuor Ébène zählt zu den vielschichtigsten und spannendsten Quartetten unserer Zeit. Frei, ja beinahe wagemutig bewegen sich die vier französischen MusikerInnen durch Genres und Stile, ob Klassik, Jazz oder Pop. Im Rahmen von »Kammermusik Plus« präsentieren sie nun Werke von Haydn, Schumann und Janácek. Das drei Epochen umspannende Programm zeigt die vielen Facetten des Streichquartetts auf: von Joseph Haydns unermüdlichem Drang, »seine Königsdisziplin« zur Perfektion zu bringen, über Robert Schumanns Rückbesinnung auf eben jene, klassischen Wurzeln bis hin zu Leoš Janáceks hoch expressiver Antwort auf Leo Tolstois »Kreutzersonate«, die die Grenzen der absoluten Musik zu sprengen scheint.

 

Claire Huangci fotografiert von MateuszZahora

Kammermusik Plus | Claire Huangci

Die US-amerikanische Pianistin Claire Huangci gehört zu den vielseitigsten Interpretinnen ihrer Generation. Aufgewachsen in New York als Tochter zweier Naturwissenschaftler entwickelte sie schnell einen musikalischen Forscherdrang, der ihr in jungen Jahren bereits zu einem ungewöhnlich breitgefächerten Repertoire verhalf. Ihre »Wunderkind-Jahre« hat sie aber schon längst hinter sich gelassen und so konstatierte die Jury des Concours Géza Anda bereits 2018: »Claire Huangci ist zur reifen Künstlerin herangewachsen. Ihre Interpretationen bestechen durch ihre Kreativität und wirken frisch und überzeugend«. Dass sich Huangci stetig weiterentwickelt, stellt sie in diesem klug zusammengestellten Konzert hinlänglich unter Beweis.

 

Aufgrund der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Kontingentöffnung möglich und Tickets für das Konzert ab Mittwoch, 14. Juli um 10 Uhr (wieder) verfügbar. 

Viano String Quartet fotografiert von Jeff Fasano

Kammermusik Plus | Viano String Quartet & Jean-Sélim Abdelmoula

Mitten in den kanadischen Rocky Mountains findet einer der wichtigsten Streichquartettwettbewerbe der Welt statt. In dem kleinen Städtchen Banff begann 2019 die Karriere des kanadisch/US-amerikanischen Viano String Quartet. In Heidelberg treffen die vier nun auf einen weiteren jungen Ausnahmekünstler: den Schweizer Pianisten und Komponisten Jean-Sélim Abdelmoula, der aktuell bei Sir András Schiff und Jörg Widmann studiert.
Mit der Pulitzer-Preisträgerin Caroline Shaw gesellt sich auch im Programm eine spannende Stimme der neuen Künstlergeneration dazu. Diese Saisoneröffnung verspricht höchstes musikalisches Talent gepaart mit einer kräftigen Prise jugendlichen Esprits!

 

Aufgrund der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Kontingentöffnung möglich und Tickets für das Konzert ab Mittwoch, 14. Juli um 10 Uhr (wieder) verfügbar. 

Trio Isimsiz fotografiert von Kaupo Kikkas

Trio Isimsiz

Pablo Hernán Benedí, Violine
Michael Petrov, Cello
Erdem Misirlioglu, Klavier

„…ein Klaviertrio, das bereits die vitale Kombination aus Einstimmigkeit von Ensemble und Musikalität, dazu viel Eigencharakter und Vitalität besitzt …“

2009 an der Guildhall School of Music & Drama gegründet, gewann das Trio Isimsiz 2015 den 1. Preis und den Publikumspreis beim Trondheim-Wettbewerb und 2017 den 2. Preis beim Internationalen Haydn-Wettbewerb in Wien. Sie wurden zwischen 2013 und 2018 vom Young Classical Artists Trust (YCAT) für die Vertretung ausgewählt und gewannen im Februar 2018 einen Borletti-Buitoni Trust Fellowship Award.

Das Trio tritt in ganz Europa auf, mit Höhepunkten wie Rezitals beim Trondheim, Stavanger, Mecklenburg-Vorpommern, und Peasmarsh Festivals (ausgestrahlt von BBC Radio 3), der Kölner Philharmonie, der Tivoli Concert Hall, dem Théâtre des Abbesses in Paris, der Fundación Juan March in Madrid und Marianischer-Saal in Luzern. Weiter weg haben sie in getourt China und Argentinien.

Das Trio Isimsiz sind Fellows im Guildhall. Sie haben mit Anthony Marwood, Krysztof Chorzelski, Richard Lester und Aleksander Madzar zusammengearbeitet und besuchten die IMS Preußenbucht, in Zusammenarbeit mit Ferenc Rados. Während des Studiums absolvierte das Trio Residenzen am Banff Centre in Kanada, Jeunesse Musicales Chamber Music, Deutschland und Mozarteum, Salzburg, und nahm an Meisterkursen bei András Schiff, Steven Isserlis, Menahem Pressler, Thomas Riebl, Wolfgang Reddick, dem Gould Piano Trio teil , Belcea und Takács Quartett. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen Aufführungen in der Schubertiade des Aldeburgh Festivals, in der Wigmore Hall, im Kettle’s Yard, im Jersey Arts Centre, im Beethoven-Haus Bonn und bei den Ettlingen Schlosskonzerten, die im SWR Rundfunk ausgestrahlt wurden, sowie Beethovens Tripelkonzert bei ihrem Debüt mit dem Philharmonia Orchestra beim Brighton Festival. Nach ihrer Debütaufnahme von Brahms, Takemitsu und Beethoven veröffentlichten sie im September 2020 ihre zweite CD für Rubicon mit Werken von Fauré, Schubert und Brahms folgen einem beeindruckenden Debüt”.

In den kommenden Spielzeiten freut sich das Trio auf Recitals in Großbritannien und Deutschland sowie auf einen neuen Auftrag von Francisco Coll, der in Spanien uraufgeführt wird. Alle drei Mitglieder des Trios Isimsiz sind einzeln sehr erfolgreich. Erdem Misirlioglu war Konzert-Finalist beim BBC Young Musician Wettbewerb 2008, Pablo Hernán Benedí ist Mitglied des Chiaroscuro Quartet, das von Alina Ibragimova gegründet wurde, und Michael Petrov vertrat Großbritannien in der European Concert Halls Organization Rising Star Series.

Pablo Hernán Benedí wurde 1991 in Madrid geboren. Er studierte am C.I. Padre Antonio Soler Konservatorium in San Lorenzo de El Escorial und an der GSMD mit David Takeno. 2010 wurde Pablo Mitglied des Chiaroscuro Quartet, das von Alina Ibragimova, Emilie Hornlund und Claire Thirion gegründet wurde und an bedeutenden Konzertsälen in ganz Europa auftritt. Die Debütaufnahme des Quartetts wurde 2011 mit großem Beifall der Kritiker veröffentlicht.

Michael Petrov wurde 1990 in Bulgarien geboren. Er studierte an der Yehudi Menuhin School und an der GSMD bei Louise Hopkins und gewann 2014 die Goldmedaille. In den zwei Jahren debütierte er mit dem Philharmonia, Royal Philharmonic, Bournemouth Symphony und English Chamber Orchestra. 2014/15 gab er im Rahmen seiner Nominierung durch das Barbican Center als ECHO Rising Star Recitals in großen Konzertsälen in ganz Europa.

Erdem Misirlioglu wurde 1989 in Suffolk geboren. Er studierte bei Mark Fielding an der Junior GSMD und seit 2008 bei Martin Roscoe und Ronan O’Hora an der GSMD. 2008 war er Konzert-Finalist beim BBC Young Musicians Competition und spielte Rachmaninovs Rhapsody on a Theme of Paganini mit dem BBC National Orchestra of Wales. Vor kurzem gewann er den 1. Preis beim Intercollegiate Piano Competition der Beethoven Piano Society of Europe.

Viviane Hagner fotografiert vonTimm Kölln

Viviane Hagner

Die in München geborene Geigerin Viviane Hagner, hoch gelobt für ihr außergewöhnliches musikalisches Gespür, ist als Orchestersolistin, Rezitalistin und Kammermusikerin weltweit sehr gefragt.

Seit ihrem internationalen Debüt im Alter von zwölf Jahren ist Hagner für ihre intelligenten Interpretationen und ihren wunderbaren, substanziellen Klang bekannt geworden. Sie trat unter anderem mit den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic, dem Cleveland Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig und den Münchner Philharmonikern auf.

Hagners eindrucksvolle Saison 2019-2020 führt sie durch Europa und Nordamerika, unter anderem mit Mendelssohns Violinkonzert in d-Moll mit der Deutschen Stiftung Musikleben in Hamburg, Bergs Violinkonzert mit dem Seoul Philharmonic und dem Dirigenten Markus Stenz sowie Unsuk Chins Violinkonzert mit Vancouver Symphony unter der Leitung von Otto Tausk. Im Februar geht Hagner mit der Camerata Salzburg auf Italien-Tournee, wo sie in so bedeutenden Konzertsälen wie dem Teatro di San Carlo in Neapel und dem Teatro Communale di Modena Mozarts Violinkonzert Nr. 5 und Schuberts Rondo in A-Dur spielen wird.  Als Kammermusikerin tritt Hagner in dieser Saison beim Lammermuir-Festival und bei der Villa Music sowie bei einem Rezital mit Nicole Hagner in Winnenden auf.

Viviane Hagner fördert und spielt auch leidenschaftlich gern neue, unentdeckte Musik. Sie hat sich für Werke von Sofia Gubaidulina, Karl Amadeus Hartmann und Witold Lutoslawski eingesetzt. Im Jahr 2002 brachte sie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Kent Nagano Unsuk Chins Violinkonzert zur Uraufführung. Kürzlich war Hagner mit der asiatischen Erstaufführung von Anders Hillborgs zweitem Violinkonzert mit dem Seoul Philharmonic Orchestra zu erleben.

 

Claire Huangci fotografiert von MateuszZahora

Claire Huangci

Die junge Pianistin Claire Huangci, Gewinnerin des ersten Preises sowie des Mozartpreises beim Concours Géza Anda 2018, zieht ihr Publikum durch „glitzernde Virtuosität, gestalterische Souveränität, hellwache Interaktion und feinsinnige Klangdramaturgie“ (Salzburger Nachrichten) in den Bann. Von einem unbändigen Forschergeist beseelt beweist sie ihre Wandlungsfähigkeit mit einem ungewöhnlich breiten Repertoire von Bach und Scarlatti über die deutsche und russische Romantik bis hin zu Bernstein, Gulda oder Corigliano.

In Solorezitalen und als Partnerin internationaler Orchester konzertierte Claire Huangci bereits in bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall New York, der Suntory Hall Tokyo, dem NCPA Beijing, der Philharmonie de Paris, dem Gasteig München, dem Gewandhaus Leipzig, der Elbphilharmonie Hamburg und der Franz Liszt Akademie Budapest sowie auf renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Verbier Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival oder dem Klavierfestival Ruhr. Orchester wie das Mozarteumorchester Salzburg, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, das Tonhalle-Orchester Zürich, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das China Phil-harmonic Orchestra und das Vancouver Symphony Orchestra, sowie Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Eva Ollikainen, Mario Venzago, Cornelius Meister und Elim Chan zählten dabei zu ihren geschätzten Partnern.

Zum Saisonstart 2020/21 beeindruckte sie durch ihre packende Interpretation der Lisztschen Transkription von Beethovens 6. Symphonie, die sie anlässlich des Beethovenjahres vielerorts aufführte, unter anderem für das Rheingau Musikfestival in dessen Zusammen-arbeit mit der Streamingplattform MagentaMusik 360 sowie beim Klavierfestival Ruhr, wo sie das Werk mit der 7. Symphonie paarte. Nach Auftritten im Klavierduo mit Alexei Volodin an der Elbphilharmonie Hamburg, sowie mit ihrem Trio Machiavelli anlässlich dessen neuer CD, gehören zu den Highlights im Herbst 2020 ihre Solorezitale im Großen Saal der Berliner Philharmonie und der Elbphilharmonie Hamburg. Ein wichtiges Rezital-Debüt steht zudem im Frühjahr in ihrer Heimat in der „Great Performers Series“ am Lincoln Center New York an. Orchesterengagements führen sie unter anderem zur Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken, dem Museumsorchester Frankfurt und zum Slovak Philharmonic Orchestra. Das Nordic Chamber Orchestra leitet sie vom Klavier aus mit Konzerten von Mozart und Chopin.

Gestartet hatte Claire Huangci ihre internationale Karriere bereits im Alter von neun Jahren mit Konzertauftritten und Wettbewerbserfolgen. Wichtige Impulse erhielt sie von ihren Lehrern Eleanor Sokoloff und Gary Graffman am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia, bevor sie 2007 zu Arie Vardi nach Hannover wechselte. Besonders als ausdrucksstarke Chopin-Interpretin fiel sie zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn auf, nicht zuletzt durch erste Preise bei den Chopin-Wettbewerben in Darmstadt und Miami (2009/2010). Zudem gewann sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen ARD Musikwettbewerb 2011.

Nach der Debüt-CD mit Solowerken von Tschaikowsky und Prokofjew und einem Doppel-album mit Scarlatti-Sonaten (Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie „Editor’s Choice“ des Magazins Gramophone) erschienen 2017 Claire Huangcis vielgelobte Einspielung der Nocturnes von Chopin und 2018 die kompletten Préludes von Sergej Rachmani-now. Auf Aufnahmen von Beethovens Violinkonzert in der Klavierfassung sowie der Fanta-sie für Klavier und Orchester von Schubert/Kabalewski mit dem RSO Wien folgte im Herbst 2019 ihr Orchester-Album mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken unter Shiyeon Sung, eine Einspielung der frühen Klavierkonzerte von Chopin und Paderewski. Im Sommer 2020 legte sie mit ihrem Trio Machiavelli ihr erstes Kammermusikalbum mit In-terpretationen von Ravels Klaviertrio sowie Chaussons Klavierquartett vor: „eine insge-samt beglückende Neuaufnahme (…) herrlich transparent, zugleich expressiv.“ (BR Klassik).