Simon Bode

Simon Bode

2018 gab Simon Bode sein Debüt bei den Salzburger Festspielen, 2017 als Orfeo in Haydns L’anima del filosofo ossia „Orfeo ed Euridice“ bei den Internationalen Händel Festspielen Göttingen. Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden gastierte er 2017 mit Zenders Winterreise, 2018 als Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni und kehrt 2019 er für eine Neuproduktion von Strauss‘ Salome zurück.

Als Ensemblemitglied der Oper Frankfurt von 2012 bis 2016 sang Simon Bode hier in zahlreichen Premieren und Wiederaufnahmen: die Mozart-Partien Belmonte in Christof Loys Inszenierung von Die Entführung aus dem Serail, Tamino in Die Zauberflöte Don Ottavio in Don Giovanni Fenton in Verdis Falstaff. In der jährlichen Kritikerumfrage der internationalen Fachzeitschrift Opernwelt wurde er für verschiedene Rollen an der Oper Frankfurt zum Nachwuchssänger des Jahres nominiert so auch 2014 mehrfach für seine Interpretation des jungen Mannes in der Uraufführung von Peter Eötvös’ Oper „Der goldene Drache“. An der Staatsoper Hannover sang er zwischen 2017 und 2019 i n Neuproduktionen auch Wilhelm in Henzes „Der junge Lord“, Chevalier in Poulencs „Dialogues des Carmelites“ und Orsino in Trojahns „Was ihr wollt“.

In Hamburg geboren, erhielt Simon Bode sehr früh seinen ersten Geigen und Klavierunterricht und gewann Preise auf beiden Instrumenten. Sein Gesangstudium schloss er 2010 bei Charlotte Lehmann an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ab und wird seitdem von Neil Semer, New York, betreut. Bereits zu Beginn seiner Laufbahn wurde er mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet, so auch mit dem „Hans Sikorski Gedächtnispreis“ der Deutschen Stiftung Musikleben, Nachwuchspreise des NDR und der „Walther-und Charlotte Hamel Stiftung“ und wurde von der „Jürgen Ponto Stiftung“ gefördert. Er war Stipendiat der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“ und der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“. 2009 gewann er den zweiten Preis des „Internationalen Schubert Wettbewerbs“ in Dortmund.

Der Tenor sang Don Ottavio in Mozarts „Don Giovanni“ 2016 am Theater Basel und 2014 an der norwegischen Nationaloper in Oslo, 2012 gab er in Oslo sein HausDebüt in Haydns „L’isola disabitata“ gab. Er gastierte bei den Bregenzer Festspielen, Cantiere d’Internazionale d’Arte in Montepulciano, Opéra National de Bordeaux, Staatsoper Hannover, er wurde begleitet vom Ensemble Modern , Münchner Rundfunkorchester der NDR Radiophilharmonie und den Wiener Philharmonikern 2012 gab er sein Debüt beim NDR Hamburg (Das Neue Werk) und ging mit Les Talens Lyriques auf Frankreich Tournee mit Bachs Matthäus Passion. Simon Bode sang unter der Leitung von Dirigenten wie Peter Eötvös, HK Gruber, Pablo Heras Cassado, Andrew Manze, Andrea Marcon, Kent Nagano , Ivan Repušić und Sebastian Weigle.

Neben der Oper gehört seine große Liebe dem Lied und der Kammermusik. Simon Bode gibt regelmäßig Liederabende in der Londoner Wigm ore Hall, zudem in de Singel Antwerpen und bei den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, Internationales Musikfestival Heidelberger Frühling , Kissinger Sommer, Ludwigsburger Schloßfestspiele, Rheingau Musik Festival, Schleswig Holstein Musikfestival. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören die Pianisten Graham Johnson, Igor Levit und Nicholas Rimmer und die Bayanistin Elsbeth Moser mit denen er gemeinsam viele Werke und Uraufführungen auch abseits des gängigen Konzertrepertoires realisiert. 2011 erschien seine Debüt-CD bei Hyperion Records mit Brahms Liedern, die Simon Bode zusammen mit Graham Johnson einspielte. Weitere CD Aufnahmen mit dem Tenor erschienen im Rahmen der Kooperation von Oper Frankfurt bei OehmsClassics.