Brigitte Fassbaender

Brigitte Fassbaender

Brigitte Fassbaender wurde in Berlin geboren und studierte Gesang bei ihrem Vater, Kammersänger Willy Domgraf-Fassbaender. Im Alter von 21 Jahren debütierte sie an der Münchener Staatsoper, von wo ihre aufsehenerregende internationale Karriere ihren Ausgang nahm. Sie gastierte an allen führenden Opernhäusern der Welt und sang alle bedeutenden Partien ihres Fachs. Über 350 Schallplatteneinspielungen geben Zeugnis von ihrer großen Bedeutung als Opern- und Liedsängerin. Ein Meilenstein war die Einspielung der drei Schubert-Zyklen, die sie als einzige Frau bisher aufgenommen hat. Brigitte Fassbaender beendete ihre Gesangskarriere 1995, um sich ganz der Regie zu widmen. Über 50 Inszenierungen hat sie inzwischen im In- und Ausland vorgestellt. Auch die Förderung junger Talente und die behutsame Heranführung junger Stimmen an die Herausforderung des Musikbetriebs war und ist ihr ein wichtiges Anliegen. Als gefragte Gesangspädagogin unterrichtet sie in Meisterkursen im In- und Ausland. Geehrt wurde sie für ihr Können und ihr Engagement nicht nur mit musikalischen Preisen. 2011 ernannte der französische Präsident sie zum „Ritter der französischen Ehrenlegion“ und ebenfalls 2011 wurde ihr das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik verliehen. 2012 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. 2013 erhielt sie die Hugo-Wolf-Medaille der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. 2017 folgte der ECHO Klassik für ihr Lebenswerk.