Andrew Tyson

Andrew Tyson

Von BBC Radio 3 als „ein echter Poet des Klaviers“ gepriesen, entwickelt sich der amerikanische Pianist Andrew Tyson zu einer unverwechselbaren und wichtigen neuen musikalischen Stimme. Im Sommer 2015 erhielt er den 1. Preis beim Géza Anda Wettbewerb in Zürich sowie den Mozart- und den Publikumspreis. Diese Siege führten zu zahlreichen Auftritten in ganz Europa unter der Schirmherrschaft der Géza Anda Foundation.

Tyson ist auch Preisträger des Leeds International Piano Competition, wo er den neuen Terence Judd-Hallé Orchestra Prize gewann, der vom Orchester und Dirigenten Sir Mark Elder verliehen wird, mit dem er eine kontinuierliche Beziehung pflegt. Mit Konzertauftritten, die ihn durch Nordamerika, Europa und darüber hinaus führten, trat Tyson mit Orchestern vom North Carolina Symphony, Colorado Symphony, Kansas City Symphony und dem Orchestra of St. Luke’s in der Alice Tully Hall bis hin zum Osaka Symphony, SWR Symphony . auf Orchester Stuttgart, Musikkollegium Winterthur und dem Belgischen Nationalorchester. Zu den Höhepunkten der letzten Saison zählten eine Rückkehr zum Hallé and Bournemouth Symphony Orchestra sowie sein Debüt beim Flanders Symphony Orchestra. In dieser Saison tritt er mit dem San Diego Symphony Orchestra und dem New Jersey Festival Orchestra auf.

Recitals treten in großen Städten in den USA und in Europa an Orten wie dem Brüsseler Palais des Beaux-Arts, der New Yorker Carnegie Hall und der Zürcher Tonhalle auf. Nach früheren Recitals in Shanghai, Vancouver, St. Petersburg, Tokio und Taiwan kehrt Tyson in dieser Saison in die Londoner Wigmore Hall und das Miami Piano Festival zurück. Tyson ist kein Unbekannter in der Festivalszene. Zu seinen früheren Auftritten zählen das Caramoor Center for the Music and the Arts, das Mostly Mozart Festival im Lincoln Center, das Lucerne Piano Festival, das Pacific Music Festival in Japan und das Musica Viva Festival in Sydney für eine Mischung aus Solo und Kammeraufführungen. Als aktiver Kammermusiker tritt Tyson regelmäßig in Recitals mit dem Geiger Benjamin Beilman auf.

Tysons drei Recital-Discs wurden auf dem Label Alpha Classics veröffentlicht. Seine Debüt-CD umfasst die kompletten Chopin-Preludes, während sein im März 2017 veröffentlichtes zweites Album Werke von Skrjabin und Ravel enthält. Seine neueste CD Landscapes, die im September 2019 veröffentlicht wurde, enthält Werke von Mompou, Albéniz, Scarlatti und Schubert und wird von Tyson als ein Programm beschrieben, das „meine Liebe zur spanischen Musik, meine Liebe zur Natur und meine Faszination für die koloristischen Aspekte von Klavierspielen.” Der Albumtitel hat seinen Namen von Federico Mompous Paisajes, die „Landschaften des Geistes ebenso wie intime, aber lebendige Darstellungen Spaniens“ sind.

Als Gewinner der Young Concert Artists International Auditions im Jahr 2011 wurde Tyson mit dem Paul A. Fish Memorial Prize des YCA und dem John Browning Memorial Prize ausgezeichnet und erhielt im Anschluss ein Avery Fisher Career Grant. Nach frühen Studien bei Thomas Otten besuchte er das Curtis Institute of Music, wo er mit Claude Frank zusammenarbeitete. Tyson studierte später bei Robert McDonald, erwarb seinen Master und sein Künstlerdiplom an der Juilliard School, gewann den Gina Bachauer Klavierwettbewerb und erhielt den Arthur Rubinstein Preis für Klavier.