Asasello Quartett

Rostislav Kozhevnikov, Violine (Russland)
Barbara Streil, Violine (Schweiz)
Justyna Śliwa, Viola (Polen)
Teemu Myöhänen, Violoncello (Finnland)

Kommunikation ist der Kern der Arbeit eines Streichquartetts. Das Asasello Quartett hat sich bereits mit der Namensgebung (Asasello entstammt dem Roman »Der Meister und Margarita« von Michail Bulgakow) über den musikalischen Tellerrand hinausgewagt und legt den Begriff Kommunikation relativ großzügig aus.

2010 erhielten die Asaselliten den Musikpreis des Verbandes der Deutschen Konzertdirektionen für die außergewöhnliche und anspruchsvolle Programmatik, mit der das Asasello-Quartett inzwischen europaweit verbunden wird. Als Höhepunkt der bisherigen Arbeit versteht das Quartett den Konzertzyklus um die Streichquartette Arnold Schönbergs, für welchen das Quartett Kompositionsaufträge an Márton Illés, Viera Janárceková, Jay Schwartz und Lisa Streich vergeben hat. Seit dem Jahr 2014 setzen die Musiker in der Zusammenarbeit mit den Choreographen Richard Siegal und Stephanie Thiersch das Streichquartett zudem als Instrument und Körper in Szene.

Nach der Gründung an der Musikhochschule in Basel hatte das Quartett zunächst bei Walter Levin und Hatto Beyerle Unterricht. Weitere Studien in der Quartettklasse des Alban Berg Quartetts und die intensive Beschäftigung mit Neuer Musik bei David Smeyers haben den Lebensmittelpunkt nach dem Studienabschluss im Jahr 2007 endgültig nach Köln verlagert. Wichtige Impulse holte sich das Quartett bei Christophe Desjardins (Paris), Chaim Taub (Tel Aviv), Jürgen Geise (Salzburg) und David Alberman (London).

2009 folgte an der Celloposition auf Andreas Müller Wolfgang Zamastil, seit 2014 ist der Finne Teemu Myöhänen der Cellist bei Asasello. Eine umfangreiche Sammlung an CD Aufnahmen, die eigene Konzertreihe »1:1 – Schon gehört?«, zahlreiche Uraufführungen und Teilnahmen an internationalen Festivals und Wettbewerben, Workshops mit Schülern und Studenten sowie das Ausloten künstlerischer Sonderformate dokumentieren eine seit 15 Jahren unermüdliche Schaffensfreude.