Alexander Melnikov

Alexander Melnikov

Alexander Melnikov absolvierte sein Studium am Moskauer Konservatorium bei Lev Naumov. Zu seinen musikalisch prägendsten Erlebnissen zählen die Begegnungen mit Svjatoslav Richter, der ihn regelmäßig zu seinen Festivals in Russland und Frankreich einlud. Er ist Preisträger bedeutender Wettbewerbe wie dem Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb (1989) und dem Concours Musical Reine Elisabeth in Brüssel (1991). In der Saison 2018/19 ist er Artist in Residence der Londoner Wigmore Hall.

Seine musikalischen und programmatischen Entscheidungen sind oft ungewöhnlich. Sehr früh begann Alexander Melnikov sich mit der historischen Aufführungspraxis auseinander zu setzen. Wesentliche Impulse erhielt er von Andreas Staier und von Alexei Lubimov, mit dem er in zahlreichen Projekten zusammengearbeitet hat. Regelmäßig steht er mit namhaften Ensembles für Alte Musik wie dem Freiburger Barockorchester, Concerto Köln, der Akademie fr Alte Musik Berlin oder dem Orchestre des Champs-Élysées auf der Bühne.

Unter den Orchestern, bei denen Alexander Melnikov als Solist gastierte, finden sich die Camerata Salzburg, das Royal Concertgebouw Orchestra, Gewandhausorchester Leipzig, NDR Sinfonieorchester, HR-Sinfonieorchester und Russian National Orchestra sowie die Münchner Philharmoniker, BBC Philharmonic, Musica Aeterna und NHK Symphony. Er arbeitete mit Dirigenten wie Mikhail Pletnev, Teodor Currentzis, Charles Dutoit, Paavo Järvi, Philippe Herreweghe und Valery Gergiev zusammen. Rezitale führten ihn u.a. in die Londoner Wigmore Hall, die Cité de la Musique Paris, ins Muziekgebouw aan’t Ij Amsterdam, ins de Singel Antwerpen und ins Palau de la Música Catalana Barcelona.

Eine intensive Kammermusikpflege mit Partnern wie Pianist Andreas Staier, den Cellisten Alexander Rudin und Jean-Guihen Queyras sowie dem Bariton Georg Nigl gehört für Alexander Melnikov zu den unverzichtbaren Bestandteilen seiner Arbeit. Überaus wichtig sind ihm auch Kammermusikkonzerte mit seiner langjährigen festen Duopartnerin Isabelle Faust.