Bomsori Kim

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Seoul calling… feat. Bomsori Kim | Videobotschaft

Biografie

Bomsori Kim, die Gewinnerin des 62. Internationalen Musikwettbewerbs der ARD, gilt international als eine der dynamischsten und aufregendsten Geigerinnen der Gegenwart. Sie ist Preisträgerin bei zahlreichen renommierten internationalen Violinwettbewerben, wie beim internationalen Tschaikovsky Wettbewerb, beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb, beim internationalen Jean Sibelius Violinwettbewerb, beim internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb in Hannover, beim internationalen Musikwettbewerb in Montreal und beim internationalen Musikwettbewerb in Sendai. Bomsori erzielte beim 15. Internationalen Henryk Wieniawski Violinwettbewerb erstaunliche Erfolge und gewann sowohl den zweiten Preis als auch den Kritikerpreis sowie neun weitere Sonderpreise.

In der Saison 2018-2019 wird Bomsori  „Artist-Soloist-in-residence“ des Poznan Philharmonic Orchesters sein. Die Residenz umfasst Konzerte in Posen, Berlin (Konzerthaus), Mailand (Auditorio di Milano) und Prag (Smetana Hall). Bomsori wird ihr Debüt bei europäischen Festivals wie beim Dvorak Festival Prag (Rudolfinum), beim Lucerne Festival, beim Rheingau Festival, beim Heidelberger Frühling und beim Gstaad Festival geben.

Bomsori wird auch zum ersten Mal mit dem Tonkünstler Orchester Wien auftreten und ihr Debüt in der Suntory Hall Tokyo mit dem Yomiuri Nippo Orchester geben. Bomsori wird außerdem auf Tournee in Europa, Asien und USA mit dem polnischen Pianisten Rafał Blechacz sein. Zu den Höhepunkten der Saison in Nordamerika zählen ihr Debüt mit dem Lincoln Symphony Orchestra und Rezitalauftritte bei der Maestro Foundation und der Rising Star Series der La Jolla Music Society.

Als Solistin trat Bomsori weltweit an zahlreichen Konzerthäusern auf, unter anderem im goldenen Saal des Wiener Musikvereins, im Tschaikowsky Saal in Moskau, in der Philharmonie in St. Petersburg, in der Finlandia Hall in Helsinki, im Herkulessaal und im Prinzregententheater in München, im Kammemusiksaal der Berliner Philharmonie, in der Rudolfinum und die Smetana Hall in Prag sowie im Seoul Arts Center.

Bomsori hatte das Privileg, unter der Leitung mehrerer Dirigenten aufzutreten, darunter Jaap van Zweden, Andrey Boreyko, Jacek Kaspszyk, Marin Alsop, Hannu Lintu, Sakari Oramo, John Storgards, Juri Simonov, Giancarlo Guerrero, Yoel Levi, Antonio Mendez, Lukasz Borowicz; mit zahlreichen führenden Orchestern , darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Montreal Symphony Orchestra, Nationalorchester Belgien, Warschauer Nationalphilharmonie, NDR Radiophilharmonie Hannover, Posener Philharmonie, Finnisches Radio-Sinfonieorchester, Helsinki Philharmonie, Münchener Kammerorchester, Yomiuri Nippon Symphonieorchester und KBS Symphonieorchester.

Im Jahr 2017 veröffentlichte Warner Classics Bomsoris Debütalbum mit Maestro Jacek Kaspszyk und den Warschauer Philharmonikern mit Wieniawski Violinkonzert Nr. 2 und Shostakovich Violinkonzert Nr. 1. Ihr zweites Album mit dem Pianisten Rafał Blechacz wird im 2019 bei der Deutschen Grammophon erscheinen.

Die gebürtige Südkoreanerin erhielt ihren Bachelor-Abschluss an der Seoul National University, wo sie bei Young Uck Kim studierte. Sie erwarb auch ihren Master of Music-Abschluss und ihr Künstlerdiplom als Vollstipendiatin und studierte bei Sylvia Rosenberg und Ronald Copes.

Mit der Unterstützung der Kumho Asiana Cultural Foundation spielt sie derzeit auf eine Violine von Johannes Baptista Guadagnini aus dem Jahr 1774.