Thierry Pécou

Thierry Pécou

Thierry Pécou (1965) begann zunächst ein Klavierstudium am Conservatoire National de Région de Paris, bevor er am Conservatoire National Supérieur de Musique (CNSM) Orchestrierung und Komposition studierte. Er erhielt ein Stipendium für ein Studium an der Casa de Velázquez in Madrid. Von 1989 bis 1997 war er für mehrere Residenzen beim Banff Centre for the Arts in Kanada eingeladen sowie von 1997 bis 1999 in der Casa de Velázquez in Madrid.

Schon sehr früh in seiner Karriere wurde ihm bewusst, dass er seinen Traum verwirklichen wollte, „die ganze Welt zum Klingen zu bringen”. Dazu besuchte er zunächst Kulturen, deren Traditionen so weit wie möglich von der ästhetischen Geschichte der westlichen Welt entfernt sind.

In seinen Kompositionen sind seine Reisen rund um den Globus wiederzufinden. Seine Hauptwerke wie Symphonie du Jaguar, Passeurs d’eau, Outre-Mémoire, L’Oiseau innumerable und Orquoy zeigen sein Interesse an Stammeskulturen, aber auch, dass er sich von der alten chinesischen und tibetischen Kultur oder der griechischen Mythologie inspirieren lässt.

Er erhielt mehrere Preise wie den Grand Prix de la musique symphonique SACEM 2016, den Prix Villa-Médicis Hors les Murs, den Academy Award der Académie des Beaux-Arts und den Preis für die beste Premiere neuer Musik 2010 des französischen Verbands der Theater-, Musik- und Tanzkritik (Französischer Kritikerzirkel).