Antoine Tamestit

Antoine Tamestit

Antoine Tamestit gilt international als einer der einzigartigsten Bratschisten. Sowohl als Solist, Rezitalist und Kammermusiker ist er für seine unübertroffene Technik und die vielgerühmte Schönheit seines farbenreichen Bratschentons bekannt. Sein breitgefächertes Repertoire reicht von der Barockzeit bis zur Gegenwart. Seine Auseinandersetzung für die zeitgenössische Musik spiegelt sich in zahlreichen Uraufführungen und Aufnahmen neuer Werke wider.

In der Saison 2019/20 war Tamestit Artist in Residence bei der Kammerakademie Potsdam und konzertiert die Saison über als Solist, Dirigent und Kammermusiker. Er war auch Portrait Artist des London Symphony Orchestra

Er spielte bereits mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester, der Dresdner Staatskapelle, dem Orchestre de Paris und konzertierte mit den Wiener Symphonikern, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und dem São Paulo Symphony Orchestra.

Zu den namhaften Dirigenten, mit denen er regelmäßig zusammenarbeitet, zählen Valery Gergiev, Riccardo Muti, Daniel Harding, Marek Janowski, Antonio Pappano, François-Xavier Roth, Emmanuel Krivine und Franz Welser-Möst.

Antoine Tamestit nimmt für Harmonia Mundi auf. Im Jahr 2018 veröffentlichte er das Widmann- Konzert, aufgenommen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Daniel Harding. Die Aufnahme wurde als Editor’s Choice des BBC Music Magazine ausgewählt und gewann auch den Premier Award bei den BBC Music Magazine Awards in 2019. Davor erschien die Aufnahme „Bel Canto: The Voice of the Viola“ bei Harmonia Mundi mit Cédric Tiberghien. 2019 erschien Bachs Sonaten für Viola Da Gamba mit Masato Suzuki.

Antoine Tamestit wurde in Paris geboren und erhielt seine künstlerische Ausbildung bei Jean Sulem, Jesse Levine und bei Tabea Zimmermann.

Er spielt auf einer Bratsche von Stradivari aus dem Jahr 1672, die ihm von der Habisreutinger-Stiftung zur Verfügung gestellt wird.