Igor Levit

Igor Levit

Igor Levit ist dem »Heidelberger Frühling« als Pianist und künstlerischer Leiter der Kammermusik Akademie seit mehreren Jahren eng verbunden. Die Idee zu seiner Einspielung von Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen, Beethovens Diabelli-Variationen und Frederic Rzewskis Zyklus über das chilenische Revolutionslied »¡El pueblo unido, jamás será vencido!« ist im Rahmen des »Heidelberger Frühling« entstanden, wo er alle Werke erstmals öffentlich aufführte. Die Aufnahme wurde 2016 von Gramophone als Einspielung des Jahres ausgezeichnet; Igor Levit selbst darüber hinaus als »Artist of the Year«.

Nach einem fulminanten Erfolg bei der Opening Night der BBC Proms im Juli 2017 mit dem BBC Symphony Orchestra unter der Leitung von Ed Gardner sowie seinem gefeierten Debüt bei den Salzburger Festspielen und einer Residenz beim Rheingau Musik Festival im Sommer 2017, startete Igor Levit die Saison in „symbiotische[r] Zusammenarbeit“ (Süddeutsche Zeitung) mit dem Bayerischen Staatsorchester und Generalmusikdirektor Kirill Petrenko auf seiner Asien-Tournee nach Korea, Taiwan und Japan. 

In der Saison 2017/18 debütiert Igor Levit des Weiteren als Solist unter anderen mit dem Royal Concertgebouw Orkest (Jakub Hrusa), den Wiener Symponikern, dem Royal Stockholm Philharmonic (Sakari Oramo) und dem Pittsburgh Symphony Orchestra (Manfred Honeck). Orchestertourneen führen in erneut zusammen mit dem  Tonhalle Orchester Zürich unter der Leitung von Lionel Bringuier sowie mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen in einem Play-Lead Programm mit beiden Mendelssohn Klavierkonzerten. Zu weiteren Höhepunkten der Saison zählen Rezitale in der Berliner Phiharmonie, in Stockholm und Barcelona sowie der Start eines Gesamtzyklus von Beethovens Klaviersonaten in Münchens Prinzregententheater und die Weiterführung des in der Vorsaison begonnen Zyklus im Palais des Beaux-Arts in Brüssel.

Höhepunkte der vergangenen Spielzeiten umfassten Orchester-Debüts mit den Berliner Philharmoniker (Riccardo Chailly), der Staatskapelle Dresden (Christian Thielemann), dem Cleveland Orchestra (Franz Welser-Möst) und dem London Symphony Orchestra (Fabio Luisi) sowie Rezitale an der Carnegie Hall, der Elbphilharmonie in Hamburg, dem Symphony Center in Chicago, dem Concertgebouw Amsterdam sowie beim Lucerne Piano Festival.