»In Thrakien«

Mi 11. April 2018 20:30 Uhr
Heiliggeistkirche Heidelberg

Bijan Chemirani Zarb, Daf
Keyvan Chemirani Zarb, Daf
Jean-Guihen Queyras, Violoncello
Sokratis Sinopoulos Kamancheh, Lyra

Marco Stroppa:
»Ay, there’s the rub« für Violoncello solo

Ross Daly:
Karsilamas

Sokratis Sinopoulos:
Nihavent Semai

György Kurtág:
3 Stücke aus »Zeichen, Spiele und Botschaften«

Keyvan und Bijan Chemirani:
Percussion-Improvisation

Witold Lutosławski:
»Sacher-Variation« für Violoncello solo

Mohamad Reza Lotfi:
Homayoun

Franck Leriche:
5 beat

Sokratis Sinopoulos und Jean-Guihen Queyras:
Improvisation auf der Lyra und dem Violoncello

Am Treffpunkt der Wege, Epochen und Moden steht diese musikalische Begegnung in Thrakien. Griechenland ist die Wiege der abendländischen Kultur, aber der Hellenismus hat auch in der orientalischen Kultur Wurzeln geschlagen. Im Gegenzug haben die persische Musik und Poesie bis nach Mazedonien gewirkt. In diesem spätabendlichen Konzert gibt es einen Dialog der Traditionen aus Ost und West: Auf der einen Seite singen zwei Streichinstrumente (Lyra und Cello) im altertümlichen Modus (byzantinisch, persisch, mittelalterlich), auf der anderen bringen die vier Hände der Perkussionisten Dynamik in den melodischen Ablauf. Zwei Welten, zwei Epochen begegnen sich, ein mächtiger rhythmischer Strom zieht uns fort.