Avi Avital & Brooklyn Rider

Avi Avital & Brooklyn Rider

So 11. April 2021 19:30 Uhr
Neue Aula der Universität Heidelberg

Avi Avital, Mandoline
Brooklyn Rider, Streichquartett

Luigi Boccherini La Musica Notturna Ritratta di Madrid
Giovanni Sollima Prelude Matana Roberts »borderlands …«
Colin Jacobsen »Time and Again« (Weltpremiere für Mandoline und Streichquartett)
Johann Sebastian Bach Auswahl aus Sinfonias und Inventionen
Gonzalo Grau »Cazon’s Revenge« (Weltpremiere für Mandoline und Streichquartett)
Osvaldo Golijov »Arum der Fayer« (Premiere)
Lev »Ljova« Zhurbin »Love Potion, Expired«

Konzert ohne Pause (ca. 80 min)

Bach und Boccherini kennt man, vom weiteren Programm vielleicht nicht einmal die Komponistennamen. Das liegt an Avi Avital, dessen selbsterklärtes Ziel es ist, „die Mandoline und ihr Repertoire weiterzuentwickeln und neu zu definieren“. Und es liegt an den hippen Musikern des amerikanischen Streichquartetts Brooklyn Rider, die ebenfalls gern Kompositionsaufträge vergeben und ein bewusst eklektisches Repertoire pflegen. Als Uraufführungen für Mandoline und Streichquartett erklingen „Time and Again“ von Colin Jacobsen, dem zweiten Geiger von Brooklyn Rider, und „Cazon’s Revenge“ vom venezolanischen Komponisten Gonzalo Grau, der – wie Osvaldo Golijov – auch schon ein großes oratorisches Werk für Hellmuth Rillings Stuttgarter Bach-Akademie geschrieben hat. „Love Potion, Expired“ aus der Feder des russischen Komponisten Lev Zhurbin schließlich ist ein ekstatisches Werk im Klezmer-Sound.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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