Freiheit des Erzählens

Freiheit des Erzählens

Denis Scheck & Christoph Ransmayr über das Versprechen der Literatur

Fr 17. April 2015 19:30 Uhr
Kulturhaus Karlstorbahnhof

Künstler

Denis Scheck

Im Spiel mit den Formen der Literatur und vielgestaltigen Erzählverfahren erweisen sich die »Spielformen des Erzählens« von Christoph Ransmayr als eines der umfassendsten und interessantesten Werke der Gegenwartsliteratur. Im vorerst letzten Band der Reihe – der dem Gespräch mit Denis Scheck zugrunde liegt – erinnert uns Christoph Ransmayr daran, dass es oftmals gerade das Kindhafte, Gefährdete, Archaische oder traumatisch Verletzte an der Poesie ist, das Unbändige, Wahnsinnige an Prosa und Drama, das uns bewegt, fesselt oder überwältigt. Zu den vornehmsten Möglichkeiten der Literatur zählt Ransmayr dabei die Förderung der Vorstellungskraft durch das Erzählen vom tatsächlichen Leben des Einzelnen, um so gegen Dogma und Klischee, die Voraussetzungen aller Barbarei, zu immunisieren und darin vielleicht sogar eine Ahnung von Glück zu finden.

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In Kooperation mit dem Kulturhaus Karlstorbahnhof

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