JACK Quartet

JACK Quartet

Christopher Otto, Violine
Austin Wulliman, Violine
John Pickford Richards, Viola
Jay Campbell, Violoncello

Die New York Times nennt es „das wichtigste Quartett des Landes“: Das JACK Quartet widmet sich als eines der bekanntesten und am meisten geschätzten Ensembles von heute mit ungebrochenem Engagement seiner Mission, neue Werke aufzuführen und in Auftrag zu geben, noch zu wenig gespielten Komponistinnen und Komponisten eine Stimme zu geben und die Offenheit gegenüber zeitgenössischer Musik zu fördern. Allein in der vergangenen Saison wurden die vier Musiker vom Klassikmagazin Musical America als Ensemble des Jahres, vom traditionsreichen New Yorker Klassiksender WQXR als „19 for 19 Artists to Watch“ und vom Lincoln Center mit einem Avery Fisher Career Grant ausgezeichnet.

Das Quartett pflegt enge Beziehungen zu den Schöpfern der Musik, die es aufführt, um in alle technischen, musikalischen und emotionalen Aspekte ihrer jeweiligen Tonsprache vollkommen einzutauchen. Bisher arbeitete es unter anderem mit Julia Wolfe, George Lewis, Chaya Czernowin, Helmut Lachenmann, Caroline Shaw und Simon Stehen-Anderson zusammen. Unter ihren jüngsten und kommenden Uraufführungen sind Werke von Tyshawn Sorey, Sabrina Schroeder, John Luther Adams, Clara Iannotta, Philip Glass, Catherine Lamb, Lester St. Louis und John Zorn. Kürzlich startete JACK sein Fulcrum Project, ein Programm, das durch finanzielle Mittel, Workshops und beratende Begleitung jährlich sechs Komponisten ermöglicht, neue Werke zu entwickeln, die vom Quartett interpretiert und aufgenommen werden.

Das JACK Quartet, Gewinner des Martin E. Segal Awards des Lincoln Center New York, des New Music USA Trailblazer Awards und des CMA/ASCAP Awards for Adventurous Programming, konzertierte bereits in der Carnegie Hall, dem Lincoln Center, der Berliner Philharmonie, der Wigmore Hall, dem Muziekgebouw aan ‘t IJ, dem Louvre, dem IRCAM, der Kölner Philharmonie, der Suntory Hall, beim Lucerne Festival, der Biennale di Venezia, (Japan), dem Bali Arts Festival (Indonesien), dem Festival Internacional Cervatino (Mexiko) und am Teatro Colón (Argentinien).

Laut dem Magazin Musical America sind „viele ihrer Aufnahmen ein Muss für jeden, der an Neuer Musik interessiert ist“. Die zahlreichen Veröffentlichungen wurden in letzter Zeit ergänzt um eine Aufnahme von John Luther Adams‘ Everything That Rises, die der San Francisco Chronicle als „kluge und eloquente Interpretation“ lobte, um das 2018 für einen Grammy Award nominierte Konzeptalbum Imaginist mit den Le Boeuf Brothers und um die Gesamtaufnahme der Streichquartette von Xenakis, vom Magazin TimeOut New York unter die „Top Recordings of the Year“ gewählt. Die Diskografie des Quartettes umfasst zudem unter anderem Werke von Helmut Lachenmann, Amy Williams, Elliott Sharp, Hannah Lash und Horatiu Radulescu.

Ein besonderes Anliegen ist für das Quartett die Förderung des musikalischen Nachwuchses. Als Quartet in Residence der renommierten Mannes School of Music präsentieren die Musiker im Rahmen ihres neuen Frontiers Festival ein vielfältiges Programm mit zeitgenössischer Musik für Streichquartett. Jahr für Jahr gibt das Ensemble außerdem Kurse für junge Interpreten und Komponisten beim „Point” Kammermusikfestival zeitgenössischer Musik in Vermont sowie am Banff Centre for Arts and Creativity. Seit langem eng verbunden ist das Quartett mit dem Streichquartett-Residenzprogramm der University of Iowa und mit der Lucerne Festival Academy, deren Alumni alle vier Musiker sind. Daneben ist das Ensemble regelmäßig zu Gast an Universitäten, darunter die Columbia University, die Harvard University, die New York University, die Princeton University und die Stanford University.

 

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