Elisabeth Brauß

„Die Reife und Raffinesse ihrer durchdachten Interpretationen würden auch Pianisten gut zu Gesicht stehen, die doppelt so alt sind wie sie“, schwärmte das ehrwürdige Gramophone Magazine über Elisabeth Brauß. Kenner des Heidelberger Frühling wissen das natürlich längst, denn die in Hannover geborene und dort unter anderem von Elena Levit ausgebildete Künstlerin zählt hier zu den Stammgästen und absoluten Publikumslieblingen. Nun kehrt sie einmal mehr mit einem Solo-Klavierabend zurück, der alle Facetten des Repertoires und ihres fulminanten Könnens ausleuchtet. Neben zarten, lichten Tönen von Schumann, Chopin und Messiaen erklingt Mozarts wohl dunkelste Sonate – an diesem Abend noch auf die Spitze getrieben von der fast schon obsessiven Rhythmik von Sergej Prokofjews Siebter Sonate.

+ 7 Minuten
Das „Plus“ im Konzert: Ein 7-minütiges moderiertes Bühnengespräch ermöglicht eine noch tiefere Begegnung mit den Künstler*innen des Abends und beleuchtet besondere Aspekte des Programms.

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Elisabeth Brauß

Klavier


Béla Bartók
II. Allegro giocoso
III. Andante
IV. Grave
V. Vivo
VI. Lento
VII. Allegretto molto capriccioso
X. Allegro
(aus: 14 Bagatellen für Klavier op. 6)
Robert Schumann
Arabeske C-Dur op. 18
Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate Nr. 9 a-Moll KV 310
Olivier Messiaen
Le Baiser de l’Enfant-Jésus
(aus: Vingt Regards sur l’Enfant-Jésus)
Frédéric Chopin
Fantaisie f-Moll op. 49
Sergej Prokofjew
Sonate Nr. 7 B-Dur op. 83