
Die Fibonacci-Zahlenfolge ist so etwas wie ein Bauplan der Natur – zu finden in Nautilus-Schnecken oder in Sonnenblumen-Blüten. Wenn es eine solche geheime Formel für das ideale kammermusikalische Zusammenspiel geben sollte, hat das Fibonacci Quartet sie offenbar gefunden. Gegründet 2019 an der renommierten Guildhall School in London, eilen die vier Mitglieder von Erfolg zu Erfolg. Längst sind sie in der Champions League der Streichquartette angekommen. Beim Heidelberger Frühling begeisterten sie schon beim Streichquartettfest im Januar 2026. Nun kehren sie zurück mit einem Programm, das den Kern des Repertoires durchmisst, vom Gründervater Haydn über den Romantiker Schumann bis zum Klangmagier Debussy. Zudem gibt es ein Werk der Gegenwart, das ihnen eigens auf den Leib geschrieben wurde.
+ 7 Minuten
Das „Plus“ im Konzert: Ein 7-minütiges moderiertes Bühnengespräch ermöglicht eine noch tiefere Begegnung mit den Künstler*innen des Abends und beleuchtet besondere Aspekte des Programms.
Auch im Abonnement erhältlich
Fibonacci Quartet
Streichquartett
Luna de Mol
Violine
Kryštof Kohout
Violine
Elliot Kempton
Viola
Findlay Spence
Violoncello
Streichquartett D-Dur op. 64/5 „Lerchen-Quartett“
Three Hours After High Water (Deutsche Erstaufführung)
Streichquartett g-Moll op. 10
Streichquartett Nr. 3 A-Dur op. 41/3



