Jacot. La Marca. Tourret

Claude Debussys Sonate für Flöte, Viola und Harfe gehört zu jenen Werken, deren Schönheit legendär ist und deren historische Wirkmacht häufig betont wird – während sie im Konzertleben kaum anzutreffen sind. Natürlich liegt dies an der ungewöhnlichen Besetzung. Von den sechs „Sonates pour divers instruments“, die der „Musicien français“ Debussy in den Jahren des Ersten Weltkriegs – als Bekenntnisse zu einer klaren und lichten, von deutsch-romantischem Überdruck befreiten Musik – schreiben wollte, wurden nur drei fertig. Wobei die beiden Nachbarsonaten für Cello und Violine heute zu den meistgespielten des Repertoires zählen. Drei der erlesensten Solist*innen Frankreichs erproben das aparte Zusammenspiel zwischen geblasenen, gestrichenen und gezupften Tönen nun in einem sommerlich luftigen Programm, das allerhand Entdeckungen bereithält.

+ 7 Minuten
Das „Plus“ im Konzert: In einem 7-minütigen Gesprächs-Exkurs gemeinsam mit den Künstler*innen des Abends werden charakteristische, mitunter auch kuriose Aspekte des Programms herausgegriffen oder spannende Phänomene im Kontext der Werke schlaglichtartig beleuchtet.

Auch im Abonnement erhältlich


Sébastian Jacot

Flöte

Adrien La Marca

Viola

Anaëlle Tourret

Harfe


Jacques Ibert
Deux Interludes (Bearb. für Flöte, Violine und Harfe)
Robert Schumann
Fantasiestücke op. 73 (bearbeitet für Flöte und Harfe)
Maurice Ravel / Carlos Salzedo
Sonatine en Trio (Bearb. für Flöte, Viola und Harfe)
Gabriel Fauré
Impromptu pour Harpe op. 86
Benjamin Britten
Lachrymae op. 48 (bearb. für Bratsche und Harfe)
Claude Debussy
Sonate für Flöte, Viola und Harfe