Julia Hagen. Annika Treutler
Das emanzipierte Cello

Viele Jahre in Folge war Julia Hagen als ebenso lebhafte wie inspirierte Kammermusikerin an der Seite von Kollegen wie Igor Levit beim Heidelberger Frühling Musikfestival zu erleben. Nun kehrt sie, die längst zu den herausragenden Solist*innen der jungen Generation zählt, mit einem hoch attraktiven Duoprogramm zurück. Zusammen mit ihrer Pianistin Annika Treutler hat sie eine viel beachtete Aufnahme der Cellosonaten von Johannes Brahms vorgelegt. Wie zwei gegensätzliche Ausdruckshaltungen stehen Klassik und Romantik einander in diesem attraktiven Programm gegenüber, doch beide große Sonaten – die von Beethoven und Brahms – sind entscheidende Wegbereiter für den Siegeszug des Cellos als Soloinstrument.


Julia Hagen

Violoncello

Annika Treutler

Klavier


Felix Mendelssohn Bartholdy
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 B-Dur op. 45

Ludwig van Beethoven
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 5 D-Dur op. 102/2

Leoš Janáček
Pohádka („Märchen“) für Violoncello und Klavier

Johannes Brahms
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 e-Moll op. 38



Wir danken



Nachhause gehen mit Julia Hagen
30. 1. 2026   Podcast

Sie sei ein Bauchmensch und spiele am besten, wenn der Kopf Pause macht, sagt die Cellistin Julia Hagen. Ein anderer Wohlfühlfaktor, der oft unterschätzt wird: der Ort des Konzerts. Warum Heidelberg ein guter Ort ist, verrät Julia Hagen im Podcast.

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