Julia Hagen. Annika Treutler

Viele Jahre in Folge war Julia Hagen als ebenso lebhafte wie inspirierte Kammermusikerin an der Seite von Kollegen wie Igor Levit beim Heidelberger Frühling Musikfestival zu erleben. Nun kehrt sie, die längst zu den herausragenden Solist*innen der jungen Generation zählt, mit einem hoch attraktiven Duoprogramm zurück. Zusammen mit ihrer Pianistin Annika Treutler hat sie eine viel beachtete Aufnahme der Cellosonaten von Johannes Brahms vorgelegt. Wie zwei gegensätzliche Ausdruckshaltungen stehen Klassik und Romantik einander in diesem attraktiven Programm gegenüber, doch beide große Sonaten – die von Beethoven und Brahms – sind entscheidende Wegbereiter für den Siegeszug des Cellos als Soloinstrument.
Julia Hagen
Violoncello
Annika Treutler
Klavier
Felix Mendelssohn Bartholdy
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 B-Dur op. 45
Ludwig van Beethoven
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 5 D-Dur op. 102/2
Leoš Janáček
Pohádka („Märchen“) für Violoncello und Klavier
Johannes Brahms
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 e-Moll op. 38

Sie sei ein Bauchmensch und spiele am besten, wenn der Kopf Pause macht, sagt die Cellistin Julia Hagen. Ein anderer Wohlfühlfaktor, der oft unterschätzt wird: der Ort des Konzerts. Warum Heidelberg ein guter Ort ist, verrät Julia Hagen im Podcast.
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Noch mehr Cello im Festivalprogramm
Wolfgang-Marguerre-Saal
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