Als Mariam Batsashvili vor zehn Jahren den Franz Liszt Klavierwettbewerb in Utrecht gewann, bedeutete das den Durchbruch für ihre internationale Karriere. Die besondere Leidenschaft der jungen georgischen Pianistin für Liszt ist geblieben, dessen Werke sie natürlich mit stupender Anschlagstechnik meistert, sie darüber hinaus aber mit besonderer Sensibilität erfasst und mit einer einzigartigen Vielfalt an Ausdrucksnuancen ausstattet. Bei ihrem Heidelberg-Debüt stellt Mariam Batsashvili ihrem ungarischen Idol die romantischen Klaviermeister Schubert und Chopin gegenüber. Vorab jedoch spielt sie ein Werk des von Liszt bewunderten Mozart – und zwar dessen graziös-virtuose allerletzte Klaviersonate aus dem Revolutionsjahr 1789.

+ 7 Minuten
Das „Plus“ im Konzert: In einem 7-minütigen Gesprächs-Exkurs werden charakteristische, mitunter auch kuriose Aspekte des Programms herausgegriffen oder spannende Phänomene im Kontext der Werke schlaglichtartig beleuchtet.

Auch im Abonnement erhältlich.


Mariam Batsashvili

Klavier


Wolfgang A. Mozart
Klaviersonate Nr. 18 D-Dur KV 576

Franz Liszt
Ungarische Rhapsodie Nr. 13 a-Moll
Ungarische Rhapsodie Nr. 14 f-Moll

Frédéric Chopin
Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23

Franz Schubert
Vier Impromptus op. 142 D 935