Schuberts American Dream: Matinee

Was wäre gewesen, wenn Franz Schubert nicht nur in Büchern nach Amerika gereist wäre? Julian Prégardien lässt an diesem Vormittag Franz Schuberts Seelenlandschaften anhand von Liedern, Briefen und Tagebucheinträgen in einen Dialog mit den panoramaartigen Naturbildern des amerikanischen Schriftstellers James Fenimore Cooper treten. Gabriel Rollinson entdeckt die eindrücklichen Songs des afroamerikanischen Komponisten William Grant Still aus dem 20. Jahrhundert, bevor Singer-Songwriter und Kopf der Formation The Erlkings Bryan Benner die Grenzen zwischen Schubert-Lied und American Song verschwinden lässt. Der selbsternannte „American born troubadour“ ist seit Jahren bekennender Wiener und äußerst erfolgreich mit von ihm respektvoll ins Englische übertragenen Kunstliedern.
Mit der Matinee beginnt der Thementag „Schuberts American Dream“ , der am ersten Festivalsonntag ein imaginäres Fenster in die Gedankenwelt des Komponisten öffnet. Auf seinem Sterbebett träumt sich Franz Schubert mit den Lederstrumpf-Romanen von James Fenimore Cooper nach Amerika – auf der Suche nach Freiheit, individueller Selbstbestimmung und jener besseren Welt, die er in seinen Liedern immer wieder musikalisch entwirft.
Julian Prégardien
Tenor
Bryan Benner
Bariton und Gitarre
Gabriel Rollinson
Bariton
Daniel Arkadij Gerzenberg
Klavier
Maria Tilibtsev
Mezzosopran & Alumna der Heidelberger Frühling Liedakademie
Aaron Selig
Bass & Stipendiat der Heidelberger Frühling Liedakademie
Justine Eckhaut
Klavier & Alumna der Heidelberger Frühling Liedakademie
Eine Matinee mit Liedern, Briefen und Tagebucheinträgen von Franz Schubert und Songs, die von Amerika träumen.






