Piotr Anderszewski

Klavierpoet? Das Wort sollte sparsam verwendet werden. Piotr Anderszewski allerdings, der sich seit vielen Jahren auf ein eher schmales Repertoire konzentriert, ist genau das: Ein Pianist, der musikalische Stimmungsgehalte seismographisch genau erfasst, der in kompositorische Tiefenschichten hineinlauscht und stets das eindringliche Erzählen sucht. Entsprechend existenziell sind die Werke gehalten, die der scheue Pole hier zusammengestellt hat: Beethovens Sonate Nr. 32 op. 111 und die tief melancholischen Miniaturen des späten Brahms.
Piotr Anderszewski
Klavier
Johannes Brahms
Vier Klavierstücke op. 119
Sechs Klavierstücke op. 118
Sieben Fantasien op. 116
Drei Intermezzi op. 117
Programmänderung:
Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier Nr. 32 c-Moll op. 111
statt:
Franz Schubert
Sonate für Klavier Nr. 19 c-Moll D 958
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