
Auffallend viele herausragende Streichquartette kommen heute aus Frankreich. Ein Grund dafür ist sicherlich die weitsichtige Förderpolitik jenseits des Rheins. Die vier jungen Herren des Quatuor Van Kuijk, die sich 2012 am Pariser Conservatoire zusammenschlossen, wurden vom Quatuor Ysaÿe ausgebildet und anschließend durch die Organisation „Pro Quartet“ unterstützt. Erfolge bei bedeutenden Wettbewerben ebneten den Weg zur internationalen Karriere. Die agilen und detailscharfen Mozart-Interpretationen der Franzosen erregen allenthalben Bewunderung. Für das Album „Impressions parisiennes“ hat das Quartett den Jazz-Pianisten Baptiste Trotignon unlängst um eine kreative Auseinandersetzung mit fünf französischen Komponisten des Fin de Siècle gebeten. Herausgekommen sind gleichermaßen attraktive wie originelle Stilübungen zwischen Jetzt und Einst.
+ 7 Minuten
Das „Plus“ im Konzert: In einem 7-minütigen Gesprächs-Exkurs gemeinsam mit den Künstler*innen des Abends werden charakteristische, mitunter auch kuriose Aspekte des Programms herausgegriffen oder spannende Phänomene im Kontext der Werke schlaglichtartig beleuchtet.
Auch im Abonnement erhältlich
Quatuor Van Kuijk
Streichquartett
Nicolas Van Kuijk
Violine
Sylvain Favre-Bulle
Violine
Paul Zientara i.V., Viola
Anthony Kondo
Violoncello
Streichquartett Nr. 16 Es-Dur KV 428
„Ces Messieurs“
Streichquartett F-Dur op. 41 Nr. 2




