Veranstaltungen

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»gewohnt anders« – 10 Jahre Classic Scouts

Seit zehn Jahren gibt es nun die Classic Scouts, und seit mehreren Jahren gehört zu deren vielfältigen Aktivitäten auch ein Konzert, bei dem sie buchstäblich alles selber machen: organisieren, moderieren, konzertieren. So wird es auch diesmal sein, und wer schon einmal dabei war, weiß, mit welchem Charme und Witz das Ganze vonstatten geht. In diesem Jahr kommt aus Anlass des zehnten Geburtstags noch eine Party im Anschluss an das Konzert hinzu. Feiern können die Classic Scouts auch! Weitere Informationen finden Sie hier.

Im Anschluss Jubiläumsparty mit Scouts, Alumni-Scouts und Jungen Freunden.

Eintritt frei

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Wir danken
SAS Institute GmbH

 

und Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e. V.

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ESEGESI Percussion Quartet

18.45 Uhr Konzerteinführung der Classic Scouts im Ballsaal der Stadthalle
Newcomer-Konzert der Classic Scouts

Alle, die sich für Schlagzeug interessieren, sollten sich den Namen des jungen Simone Rubino, Jahrgang 1993, merken. Schon jetzt konzertiert er als Solist mit den Wiener Philharmonikern und anderen Weltklasseorchestern; den 1. Preis des ARD-Musikwettbewerbs hat er bereits 2014 gewonnen. Nach Heidelberg kommt er mit seinem Percussion-Quartett ESEGESI. Simone Rubino, Sergey Mikhaylenko, Richard Putz und Christian Benning haben sehr unterschiedliche kulturelle Wurzeln. Jeder bringt andere Traditionen ein, die ihn geprägt haben. Aber alle sind sich einig, dass sie gemeinsam die Möglichkeiten der Percussions-Instrumente ausloten und neue Wege einer Kammermusik für Schlagzeug gehen wollen.

Im Anschluss: »Stadthalle late« mit dem Mario Angelov Quartett

Wir danken
Tine und Dr. Johannes Schmidt-Tophoff

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Choreografie, Bühne, Kostüme: Juan Kruz
Sopran: Robin Johannsen
Laute: Magnus Andersson 
Tänzer: Joel Suárez Gómez (tätowierter Tänzer), Luc Dunberry

s t i l l – ein inszenierter Liederabend

18.45 Uhr Konzerteinführung der Classic Scouts (Newcomer-Konzert)

Der Name ist Programm: In diesem wunderbar verhaltenen, szenischen Liederabend, der von Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola konzipiert wurde (er gehört zur Compagnie von Sasha Waltz), scheint die Zeit tatsächlich still zu stehen. Zwei Tänzer, eine Sängerin, ein Lautenist und ein essenziell schlichtes Bühnenbild: Das sind die Zutaten dieser zutiefst anrührenden Meditation über die Zeit. Im Zentrum steht John Dowlands Lied »Time stands still«, das zusammen mit anderen Lautenliedern des frühen 17. Jahrhunderts das Vergehen und Stillstehen von Zeit, Altern und den Tod, Erinnerung und Nostalgie und die Erwartung des Zukünftigen thematisiert. Mehr darüber finden Sie hier.

In Kooperation mit dem UnterwegsTheater/Künstlerhaus/HebelHalle

Eine Produktion von
Bayer Kultur

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

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Nemanja Radulović & Laure Favre-Kahn

18.45 Uhr Konzerteinführung der Classic Scouts im Ballsaal der Stadthalle
Newcomer-Konzert der Classic Scouts

Vor allem mit ihrem Chopin-Spiel hat sie verzaubert, und ist dennoch auf Deutschlands Bühnen ein viel zu seltener Gast. »Das Klavier interessierte mich in meiner Kindheit mehr als Puppen«, gestand die französische Pianistin Laure Favre-Kahn einmal. Mit nur vier Jahren bekam sie ihren ersten Unterricht von ihrem Vater, einem Hobby-Klavierenthusiasten. Sie studierte in Avignon und schließlich in Paris. Dorthin verschlug es auch Nemanja Radulović, den serbischen Geiger, der mit seinen Eltern vor dem Balkankrieg floh und an der Seine seine Ausbildung fortsetzte. Der Mann mit den wirbelnden schwarzen Locken fühlt sich inzwischen bei Volksmusik vom Balkan genauso zu Hause wie bei Bach oder Ravel.

Wir danken
Heidelberger Volksbank

Sir András Schiff © Roberto Masotti

Sir András Schiff & Chamber Orchestra of Europe

18.45 Uhr Konzerteinführung der Classic Scouts im Ballsaal der Stadthalle
Newcomer-Konzert der Classic Scouts

Im Sommer 1936 erhielt Béla Bartók einen Brief des Dirigenten Paul Sacher, der ihn um ein neues Werk für sein Basler Kammerorchester bat. Damals galt das Schweizer Orchester als europäische Institution für Uraufführungen. Bartók sagte nur wenige Tage später zu und schrieb von ersten konkreten Ideen. Bereits im September 1936 war das Werk abgeschlossen. Die Entstehungsgeschichte von Brahms’ zweitem Klavierkonzert ist deutlich länger. 1878, mehr als zwei Jahrzehnte nach seinem ersten Konzert, wagte er sich erneut an diese Gattung; doch er unterbrach den Prozess mehrfach und fand erst 1881 zu einem Abschluss. Es ist eines der größten Klavierkonzerte überhaupt, und es benötigt einen Ausnahme-, vielleicht Jahrhundertmusiker wie András Schiff, um dieses Werk adäquat zur Geltung zu bringen.

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After Work Concert

Kenner des Heidelberger Frühling wissen: Die »Classic Scouts« begeistern Gleichaltrige nicht nur für Musik, sie machen auch selbst welche auf hohem Niveau. Einige der »Scouts« werden sogar zu erfolgreichen Profimusikern, wie Till Plinkert und Alexander Baier. In ihrem knackig-kurzweiligen Programm spielen sie mit den räumlichen Möglichkeiten des Frauenbades.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

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Sol Gabetta & Il Giardino Armonico

18.45 Uhr Konzerteinführung der »Classic Scouts« im Ballsaal der Stadthalle

Barock und Klassik sind nicht zwei säuberlich geschiedene Epochen, sondern vielfältig miteinander verwoben. Das zeigt das exzellente Programm, mit dem Sol Gabetta in Heidelberg gastiert. Die Bach-Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel stehen mit einem Bein im achtzehnten, mit dem anderen im langen neunzehnten Jahrhundert. Telemanns feines Gespür für allerneueste musikalische Trends macht ihn zu einem idealen Begleiter der beiden Brüder, dessen Vater sich in seiner Orchestermusik gelegentlich auch schon in die neue Zeit hinein traute.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Sol Gabetta im Ballsaal der Stadthalle

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Familienfrühling »Classic Scouts« & Voces8

Voces8 ist nicht nur eines der international führenden Vokalensembles. Die Briten haben sich auch eine ganz besondere Reputation auf dem Gebiet der Musikvermittlung aufgebaut, eine eigene Lernmethode entwickelt und sogar ein eigenes Education Center, das Gresham Center, in London gegründet. Gemeinsam mit den »Classic Scouts« sind sie nun in die Schulen in und um Heidelberg gegangen und haben rund 200 Schüler für Musik und das Singen begeistert. In diesem »Familienfrühling« sind die Ergebnisse des mehrtägigen Workshops zu bestaunen.

Wir danken

SAS Institute GmbH

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»gewohnt anders« – Ein Abend mit den Classic Scouts

Mit einem eigenen Abend im Frauenbad Heidelberg präsentieren sich die »Classic Scouts« als Programmmacher, Organisatoren, Moderatoren und Künstler. Von der Vorbereitung und Bewerbung des Abends über die Moderation bis hin zu den musikalischen Beiträgen machen die Jugendlichen hier alles selbst. Ihre Ideen entwickeln sie zuvor in mehreren Projektsitzungen und Workshops, unterstützt durch das Team des Heidelberger Frühling, das ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht und Einblicke in die künstlerische und organisatorische Planung von Festivals verschafft.

Der Eintritt ist frei.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Wir danken
SAS Institute GmbH  Screen Shot 2015-09-16 at 17.48.17

 

 

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Igor Levit & Irish Chamber Orchestra

18.45 Uhr Konzerteinführung der »Classic Scouts« im Ballsaal der Stadthalle

Gleich drei Partnerschaften gilt es an diesem Abend zu feiern: Die Partnerschaft Jörg Widmanns mit dem Irish Chamber Orchestra, dessen Erster Gastdirigent er seit 2012 ist, die auf mehrere Jahre angelegte Partnerschaft Igor Levits mit Orchester und Dirigent (man wird in den kommenden Jahren Mozarts und Mendelssohns Klavierkonzerte auf die Bühne bringen), und die Partnerschaft aller drei mit dem Heidelberger Frühling, der die Iren, Jörg Widmann und Igor Levit auch 2017 und 2018 gemeinsam präsentieren wird.

 Wir danken

Freundeskreis Heidelberger Frühling

Das Irish Chamber Orchestra wird gefördert von
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Künstler

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VOCES8

Das britische Vokalensemble VOCES8 hat sich schnell als eine der führenden jungen Gruppen etabliert. Die zwei Sängerinnen und sechs Sänger beherrschen das ernste Fach ebenso wie das unterhaltsame und bieten ein Repertoire von früher Polyphonie bis zu Jazz- und Poparrangements.

Immer wieder ist VOCES8 auch in Orchesterkooperationen zu erleben, sei es mit dem französischen Barockensemble „Les Inventions“ oder dem British Film Orchestra. VOCES8 hat mit Jim Clements einen eigenen „Arranger in Residence“ und arbeitet eng mit Komponisten zusammen.

Auf ausgedehnten Tourneen mit Konzerten und Workshops bereisen sie die ganze Welt und singen regelmäßig in den USA, Asien und Europa.

Sie waren bei einer Reihe wichtiger Festivals und Konzerthallen eingeladen, darunter beim National Centre for the Performing Arts Bejing, Tokyo Opera City, Tel Aviv Opera House oder der Wigmore Hall. In Deutschland waren sie unter anderem zu Gast beim Rheingau Musik Festival oder dem Heidelberger Frühling.

Als zweiten Schwerpunkt sieht das Ensemble seine Nachwuchsarbeit und gibt jährlich dutzende Workshops, kooperiert mit Jugend- und Erwachsenenchören und initiiert immer wieder große Education-Projekte.

Bislang hat VOCES8 acht CDs veröffentlicht, die letzte im Februar 2015. 2012 erschien zudem ihr erstes Songbook.

Till Plinkert macht bald sein Abitur und will danach Trompete studieren. Häufig schon war er bei „Jugend musiziert“ erfolgreich.

Bild: Philipp Rothe, 06.02.2014

Alexander Baier & Till Plinkert

Alexander Baier war Schüler von Uwe Balser an der Städtischen Musik- und Singschule Heidelberg und studiert seit 2014 bei Prof. Thomas Duis an der Hochschule für Musik Saarbrücken.
Am Klavier gewann er im Duo mit Violine, Klavier und Trompete (Till Plinkert) mehrmals erste und zweite Preise im Bundeswettbewerb Jugend musiziert.
Solistisch gewann er den 1. Yamaha-Preis in Bad Herrenalb 2011, den 3. Bundespreis bei Jugend musiziert 2011, den 1. Bundespreis 2014 und den Preis der Harald-Genzmer-Stiftung in der Kategorie »Klassische Moderne« bei WESPE 2014.
Schon sechsmal war er auf Tournee mit dem Bundesjugendorchester quer durch Deutschland und Europa und spielte mit ihnen vier CDs ein.

Till Plinkert, geb. 1995, erhielt seinen ersten Trompetenunterricht mit fünf Jahren. Zunächst wurde er an den Musikschulen in Homburg/Saar und später in Heidelberg von Friedhelm Bießecker unterrichtet. Mit 14 Jahren wurde er Jungstudent bei Prof. Wolfgang Bauer (MH Stuttgart). Seit September 2015 studiert er bei Prof. Klaus Schuhwerk an der Musikhochschule in Frankfurt.
Till Plinkert ist mehrfacher 1. Bundespreisträger bei Jugend musiziert und Preisträger der Deutschen Stiftung Musikleben, der Berthold Hummelstiftung und Stipendiat der Domhofstiftung. Ebenso ist er Mitglied des Landesjugendorchester und Bundesjugendorchester.

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Sol Gabetta

Internationales Aufsehen erregte Sol Gabetta im Jahr 2004, als die Gewinnerin des „Crédit Suisse Young Artist Award“ anlässlich der Luzerner Festspiele ihr Debüt bei den Wiener Philharmonikern gab. Zuvor hatte sie bereits im Alter von zehn Jahren ihren ersten Wettbewerb gewonnen, später erhielt sie dann den Natalia-Gutman-Preis, Auszeichnungen beim Tschaikowsky-Wettbewerb Moskau und dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD, den Gramophone Young Artist of the Year Award (2010) und den Würth-Preis der Jeunesses Musicales (2012).

Heute arbeitet sie mit Orchestern wie dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, National Symphony Orchestra Washington, Orchestre National de France, Königliches Concertgebouw-Orchester Amsterdam, dem Bolshoi Orchester und dem Finnish Radio Symphony Orchestra zusammen.

Sie konzertiert in Sälen wie der Londoner Wigmore Hall, dem Palau de la Musica Catalana, Barcelona oder dem Théâtre des Champs-Élysées. Auch gründete sie ihr eigenes Kammermusik-Festival „Solsberg“.

Sol Gabetta wurde 2007, 2009, 2011 und 2013 mit dem Echo Klassik ausgezeichnet. Dank eines großzügigen privaten Stipendiums des Rahn Kulturfonds spielt Sol Gabetta eines der seltenen und kostbaren Violoncellos von G.B. Guadagnini von 1759. Seit 2005 unterrichtet sie an der Musik-Akademie Basel.