Veranstaltungen

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»Liebe, Exil. Dialog zwischen den Kulturen«

Bernard Foccroulle ist nicht nur ein glänzender Organist. Er ist auch Intendant des Festivals von Aix-en-Provence, wo sein leidenschaftliches Engagement dem kulturellen Austausch der Mittelmeerländer mit ihrer zugleich gemeinsamen und doch so unterschiedlichen Geschichte gilt. In diesem Konzert treffen auch die musikalischen Traditionen dieser Länder aufeinander. Der palästinensische Musiker Moneim Adwan spielt das lautenähnliche, traditionell-orientalische Instrument Oud. Alice und Bernard Foccroulle mischen barocke und zeitgenössische Musik bei. Das Ergebnis: Ein faszinierender Blick nicht nur auf die Unterschiede, sondern auch auf die verbindenden musikalischen Elemente. Eine besondere Rolle spielen dabei die vertonten Texte. Sie zeigen Liebe und Exil als universelle Kernerfahrungen des Menschen sowohl in seiner Beziehung zum Anderen als auch zu Gott und ermöglichen einen »Dialog« zwischen den drei Buchreligionen Islam, Judentum und Christentum.

In Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Kulturkreis.

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar. Merken Merken

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Eröffnung »Neuland.Lied«: »Das Lied von der Erde«

Obwohl die sogenannte Jupiter-Sinfonie Mozarts letztes Werk dieser Gattung ist, handelt es sich doch keinesfalls um ein Abschiedswerk, sondern um eine glanzvoll- diesseitige Demonstration überragenden Kompositionsvermögens, die im virtuosen Kontrapunkt des Finalsatzes ihren atemberaubenden Höhepunkt erreicht. Wie weltabgewandt dagegen Mahlers »Lied von der Erde«. Mozarts und Mahlers Werke bilden in diesem Konzert so etwas wie das Gegensatzpaar menschlicher Daseinszustände. Michelle DeYoung und Toby Spence sind zwei herausragende Kenner des »Lieds von der Erde«, und mit dem in San Francisco arbeitenden Christian Reif konnte ein noch ganz junger Hoffnungsträger der nächsten Dirigenten-Tradition verpflichtet werden.

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt.
Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

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Lied.Lab: »Tanz, Lied, Jazz«

Michael Lentz ist nicht nur Schriftsteller und Poet, sondern auch Musiker. So kam er uns in den Sinn, als wir über die Gestalt des zweiten Lied.Labs nachdachten. Seine Texte werden zur Grundlage dieses Projekts, das von der Fachgruppe für Jazz und Popularmusik und der Akademie des Tanzes an der Musikhochschule Mannheim unter Leitung von Michael Küttner und Ralf Frey entwickelt und aufgeführt wird. Stimmen, Percussion und Tanz sind die Ingredienzen dieses Abends, bei dem neue Lieder und Improvisationen zusammentreffen.
In Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und ktb_log

Wir danken 
Freundeskreis Heidelberger Frühling

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SÜDWESTRUNDFUNK
SWR Vokalensemble Stuttgart
Das SWR Vokalensemble Stuttgart.
© SWR/Jürgen Altmann, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im Rahmen einer engen, unternehmensbezogenen Berichterstattung im SWR-Zusammenhang bei Nennung "Bild: SWR/Jürgen Altmann" (S2), SWR-Pressestelle/Fotoredaktion, Baden-Baden, Tel: 07221/929-22453, Fax: -929-22059, foto@swr.de Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7169 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/SWR - Südwestrundfunk/SWR/ Fotoredaktion"

Finale »Neuland.Lied«: SWR Vokalensemble & Marcus Creed

Mit nur einem Gedicht hat Friedrich Hölderlin die Heidelberger für sich eingenommen. Eine Verbindung, die bis heute trägt – ist seine Liebeserklärung an die Stadt mit Brücke, Schloss und Neckar doch eine seiner berühmtesten Oden. Was aber die Komponisten des 20. Jahrhunderts an Hölderlins Dichtkunst so anzieht, dass sie seine Texte immer wieder neu vertonen, dieser Frage kann man in diesem Konzertprogramm nachgehen. Heinz Holliger, György Ligeti und Friedrich Cerha haben da sehr unterschiedliche Perspektiven.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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Lied.Lab: »Gesänge des Daseins«

Gemeinsam mit dem österreichischen Autor Christoph W. Bauer entwerfen Kompositionsstudierende der Mannheimer Musikhochschule unter der künstlerischen Leitung von Sidney Corbett und Philipp Ludwig Stangl einen »parcours imaginaire« durch Bauers lyrisches Werk. In diesem Streifzug trifft Lyrik zwischen »Punk und Poesie« auf musikalische Neubefragungen durch junge Komponisten der Gattung Lied. Im unmittelbaren Blick auf Traditionen und dem lustvollen Spiel mit Erwartungen entsteht ein Panoptikum neuer Kompositionen für Stimme und Kammerensemble, elektroakustischer Hörstücke und audiovisueller Überschreibungen.

In Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und ktb_log

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

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Abschlusskonzert Lied Akademie

Über mehr als eine Woche haben die jungen Sängerinnen und Sänger, die Thomas Hampson zur diesjährigen Lied Akademie eingeladen hat, einen impulsreichen Parcours durchlaufen und unermüdlich an ihren Stimmen gefeilt. Atmung, Körperspannung, Stimmsitz, Aussprache – alle Zutaten für eine erstklassige Liedinterpretation wurden kontrolliert, trainiert und perfektioniert. Nun präsentieren sich die Stipendiaten im Abschlusskonzert mit ihrem eigenen Repertoire, das sie in die Akademie mitgebracht haben. Entdeckungen nicht ausgeschlossen!

Eintritt frei für Schüler und Studierende
€ 18 Abschlusskonzert I  € 65 Lied Akademie Pass

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Familienfrühling »Die schönsten Kinderlieder«

Im »Neuland.Lied« widmet sich auch der Familienfrühling ganz dem Gesang, und zwar mit Kinderliedern und Musikern aus aller Welt. Eigentlich ist das Quadro Nuevo im Namen des Tango unterwegs und hat weltweit schon über 3000 Konzerte gespielt. Doch beim Familienfrühling geht es um Kinderlieder, die die vier Freunde mit Lust und Laune auf ihren Instrumenten vortragen. Das Publikum hilft mit und singt, klatscht und trommelt. Dazu spielen die weitgereisten Virtuosen auch eigene Stücke, die von ihren Abenteuern erzählen, und stellen ihre Instrumente und das Leben als Musiker vor. Musik zum Anfassen, zum Staunen und Mitmachen! In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.   Merken Merken Merken

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Isabelle Druet & Quatuor Giardini: »Au pays où se fait la guerre«

Die einzelnen Abschnitte dieses ungewöhnlichen, rein französischen Programms sind so betitelt, dass kein Zweifel über das Konzept aufkommen kann: »Der Abschied «, »An der Front«, »Der Tod«, »Im Paradies«. 2017 wird des Ersten Weltkriegs gedacht werden, und dieses Konzert ist ein einerseits bewegender, andererseits aber auch kurzweiliger Kommentar dazu – mit seinem Wechsel von Liedern, Operettennummern und Kammermusik aus der Feder von Offenbach, Donizetti, Dubois, Fauré, Godard und anderen. Isabelle Druet ist als die führende französische, in allen Genres beheimatete Mezzosopranistin eine ideale Interpretin dieses musikalischen Panoramas.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und dem Deutsch-Französischen Kulturkreis.

Ein Konzert in Zusammenarbeit mit dem

Palazetto Bru Zane

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Divan of Song: »Stationen«

Sieben geographische Stationen vom Fernen Osten bis zum Nahen Osten, an denen deutsche Lieder auf Lieder aus Japan, China, Iran, Israel und Palästina, Arabien und Indien treffen; sieben Stationen, an denen von morgens neun bis abends neun die weltweite Zukunft des Liedes erprobt wird; sieben Stationen, an denen junge Sängerinnen aus sieben Ländern in zehn Sprachen singen; sieben Stationen, an denen Burkhard Kehring, Erfinder und Kurator des Divan of Song, am Flügel begleitet. Sieben Stationen, die für Sie, das Publikum, eine faszinierende Reise durch die vielen Kontinente des Liedes sein wird: das ist der Heidelberger Divan of Song: »STATIONEN«.

€ 35 Tageskarte
€ 8 Einzelkarte für Konzert (nur an der Tageskasse)

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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Piotr Beczała & Helmut Deutsch: »Dichterliebe«

Er studierte um die Jahrhundertwende in Berlin, und da verwundert es kaum, dass sich seine Musiksprache an den deutschen Neuromantikern ausrichtet. An der Spree hat Miecysław Karłowicz 25 Lieder vertont, bevor er sich später der Komponistengruppe »Junges Polen in der Musik« angeschlossen hat. Auch Sergei Rachmaninows insgesamt 82 Lieder stehen heute nur selten im Fokus – völlig zu Unrecht. Entstanden zwischen 1890 und 1916, bilden sie einen Gradmesser für seine stilistische Entwicklung zwischen den Studentenjahren und der Flucht vor der Oktoberrevolution. Dvorˇáks »Zigeunerlieder« und Schumanns »Dichterliebe« hingegen brauchen keine Extra- Werbung – sie sind Evergreens des Repertoires. Mit Piotr Beczała steht einer der meistgefeierten Tenöre unserer Zeit auf der Bühne.

Wir danken Dr. med. Karin und Dr.-Ing. Peter Koepff

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Künstler

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Moneim Adwan

Geboren im palästinensischen Rafah im Gazastreifen, begann Moneim Adwan schon in seiner Kindheit, traditionelle Lieder und Gebete (Tadschwīd) zu singen. Mit 17 Jahren nahm er sein Lauten-Studium an der Universität von Tripolis (Libyen) auf, wo er mit einem Master in Musikwissenschaft, Lied und Laute abschloss.
In seiner eigenen Musik verwebt er die Tradition geschickt mit populärer Musik und klassischer Kunstmusik. Grundlage sind klassische oder moderne Gedichte von Palästinensern und arabischen Schriftstellern. Adwan ist der festen Überzeugung, dass die Stimme das schönste Instrument eines Menschen ist, um die Botschaft von Liebe und Toleranz inmitten von Krieg und Zerstörung zu vermitteln.

Als in Artist in Residence beim Festival d’Aix-en-Provence gab Adwan seit 2009 zahlreiche Konzerte und gründete Ibn Zaydoun, einen multikulturellen Laienchor, mit dem er an einem umfangreichen arabischen Repertoire arbeitet. Inzwischen gibt es weitere Chöre in Marseille und in der Nähe von Montpellier (Zeryab).

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Justus Zeyen

Geboren in Kiel, nahm Justus Zeyen zunächst Klavierunterricht bei Cord Garben, bevor er in Hannover u. a. bei Karl Engel und Bernhard Ebert studierte.

Konzerte als Solist und Kammermusiker, hauptsächlich aber als Liedpianist, führen Justus Zeyen durch Europa, die USA und Japan. Dabei trat er u.a. mit Juliane Banse, Dorothea Röschmann, Diana Damrau sowie den Chören des Bayerischen, Mittel- und Süddeutschen Rundfunks auf. Er gab Liederabende u. a. an der Mailänder Scala, im Theater an der Wien, bei den Berliner und Wiener Festwochen, den Münchner Opernfestspielen, den Festwochen Bad Kissingen, beim Schleswig-Holstein Festival, bei der Schubertiade Schwarzenberg, beim Mostly Mozart New York, Tanglewood Music Festival, Tokyo Spring Festival und Oregon Bach Festival.

Seit ersten gemeinsamen Konzerten beim Kammermusikfest Lockenhaus 1994 verband Justus Zeyen eine sehr enge Zusammenarbeit mit Thomas Quasthoff. Sie konzertieren u. a. in der Berliner Philharmonie, der Wigmore Hall London, im Musikverein und Konzerthaus Wien, Concertgebouw Amsterdam, in Madrid, Barcelona, San Francisco, Boston, Los Angeles und in der Carnegie Hall New York.

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Michelle DeYoung

Die Mezzosopranistin Michelle DeYoung tritt regelmäßig mit renommierten Orchestern wie dem New York Philharmonic Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, der San Francisco Symphony, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Metropolitan Opera Orchestra, dem London Symphony Orchestra und dem BBC Symphony Orchester, den Wiener Philharmonikern und dem Concertgebouworkest auf.

Bei den Festivals in Ravinia, Tanglewood, Saito Kinen, Edinburgh und Luzern ist sie gern gesehener Gast. Michelle DeYoung ist auf den Bühnen der Metropolitan Opera, der Lyric Opera von Chicago, dem Teatro alla Scala, den Bayreuther Festspielen, der Berliner Staatsoper, der Pariser Oper, dem Theater Basel und der Tokyo Oper zu erleben.

Erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet sie mit den Dirigenten Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Sir Colin Davis, Stéphane Denève, Christoph von Dohnányi, Gustavo Dudamel, Christoph Eschenbach, Daniele Gatti, Alan Gilbert, Bernard Haitink, Manfred Honeck, James Levine, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Kent Nagano, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Andre Previn, Donald Runnicles, Esa-Pekka Salonen, Mariss Jansons und Franz Welser-Möst.

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Toby Spence

Der Tenor Toby Spence studierte an der Guildhall School of Music and Drama. Am Royal Opera House London war er in Partien wie Ferdinand in »The Tempest« von Thomas Adès, David in »Die Meistersinger von Nürnberg«, Graf Almaviva in »Il barbiere di Siviglia« und Tom Rakewell in »Strawinskys A Rake’s Progress« zu hören. Weitere Engagements führten ihn an die English National Opera und die Opéra national de in Paris. Ferner sang er beim Glyndebourne Festival, an der Bayerischen und der Hamburgischen Staatsoper sowie an der Brüsseler Oper. In Amerika trat er an der San Francisco Opera, beim Santa Fe Festival, an der Lyric Opera Chicago und an der Metropolitan Opera in New York auf. An der Wiener Staatsoper debütierte Toby Spence 2013 als Don Ottavio in »Don Giovanni«. Außerdem war er dort in der Titelrolle von »La clemenza di Tito« zu erleben, eine Partie, die ihn auch an die Staatsoper München führte.

Toby Spence pflegt außerdem eine rege internationale Konzerttätigkeit. Er musizierte mit dem Cleveland Orchestra unter Christoph von Dohnányi, den Berliner und den Wiener Philharmonikern unter Sir Simon Rattle, dem San Francisco Symphony unter Michael Tilson Thomas, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Antonio Pappano, Rotterdams Philharmonisch Orkest unter Valery Gergiev, dem London Symphony Orchestra unter Sir Colin Davis, dem London Philharmonic Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin, dem Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel sowie bei den Festivals in Salzburg und Edinburgh unter Roger Norrington und Charles Mackerras. Beim Edinburgh Festival gab Toby Spence nicht nur ein Recitalkonzert, sondern wurde auch in Brittens Curlew River gefeiert.

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Alice Foccroulle

Die Sopranistin Alice Foccroulle wurde 1985 in Brüssel geboren. Im Alter von sieben Jahren wurde sie in den Kinderchor des Théâtre Royal de la Monnaie aufgenommen, dem sie neun Jahre lang angehörte.
Seit 2001 lernt sie bei der bekannten dänischen Gesangspädagogin Susanna Eken. 2005 nahm sie ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule Köln auf, zunächst bei Joseph Protschka, später bei Christoph Prégardien. Dort erhielt sie auch die Möglichkeit, von weiteren ausgezeichneten Musikerpersönlichkeiten wie Michael Gees, Kai Wessel, Marcus Creed und Michael Hampe zu lernen. Im Februar 2011 schloss sie ihre künstlerische Ausbildung dort mit Auszeichnung ab.

Alice Foccroulle singt seit 2010 regelmäßig mit dem Collegium Vocale Gent unter der Leitung von Philippe Herreweghe, sowie mit dem Ensemble la Fenice des Dirigenten Jean Tubery.
Ihr Interesse und ihre Liebe für die Barockmusik waren außerdem in einer Reihe von Soloauftritten mit Musikern wie ihrem Vater Bernard Foccroulle oder Philippe Pierlot und dem Ricercar Consort zu erleben. Darüber hinaus arbeitet sie regelmäßig mit den Solistenensembles l’autre mOnde, in Alto und Vox Luminis zusammen.

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Helmut Deutsch

Helmut Deutsch zählt zu den gefragtesten und erfolgreichsten Liedbegleitern der Welt. In Wien geboren, studierte er am Konservatorium, an der Musikakademie und der Universität seiner Heimatstadt, erhielt den Kompositionspreis der Stadt Wien und wurde mit 24 Jahren Professor. Schon in seiner Studienzeit konzentrierte sich sein Hauptinteresse auf das Lied, daneben aber betätigte er sich durch mehrere Jahrzehnte als Kammermusiker in allen erdenklichen Formationen mit vielen Instrumentalisten von Weltrang. Seine internationale Karriere als Liedbegleiter begann mit der Sopranistin Irmgard Seefried, wichtigster Sänger seiner jungen Jahre aber wurde Hermann Prey, dessen fester Partner er für zwölf Jahre in mehreren hundert Konzerten war. In weiterer Folge arbeitete er mit einem  Großteil der bedeutendsten Liedsänger zusammen und spielte in allen wichtigen Musikzentren der Welt.

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Piotr Beczała

Tenor Piotr Beczała wurde in Czechowice-Dziedzice in Südpolen geboren und studierte an der Musikakademie in Katowice, wo er von berühmten Sängern wie Pavel Lisitsian und Sena Jurinac unterrichtet wurde.

Seit seinem Debüt 2006 ist Piotr Beczała regelmäßiger Gast an der Metropolitan Opera. Auch an den Staatsopern in München und Wien sowie der Mailänder Scala ist der Tenor regelmäßig zu erleben. Piotr Beczala gastierte u.a. bereits am Royal Opera House Covent Garden, dem Gran Teatre del Liceu, der San Francisco Opera, an der Nederlandse Opera, dem Théâtre de la Monnaie Brüssel, der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Unter den Linden, dem Grand Théâtre de Genève, dem Teatr Wielki Warschau, dem Mariinsky Theater in St. Petersburg sowie bei den Salzburger Festspielen.

Zusätzlich zu seiner Opernkarriere ist Piotr Beczała ein gefragter Konzert- und Liedsänger. 2011 und 2012 wirkte er bei den Silvesterkonzerten in der Semperoper Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann mit. Weitere Konzertauftritte führten ihn u.a. nach Baden-Baden, Amsterdam, Madrid, Budapest, Wien, Mailand und in den Oman.

The Erlkings

The Erlkings

The Erlkings
Bryan Benner, Gesang und Gitarre
Ivan Turkalj, Violoncello
Gabriel Hopfmüller, Tuba
Thomas Toppler, Schlagzeug

Die Erlkings sind ein Schubert-Ensemble jenseits aller Genres: Die vier klassisch ausgebildete Multi-Instrumentalisten rund um Sänger und Gitarrist Bryan Benner haben Lieder des großen kleinen Wieners in ein modernes Englisch übertragen und für ihre ureigene Besetzung arrangiert. Frische Versionen von Klassikern wie der »Forelle« oder dem namensgebenen »Erlkönig«, die auf der Konzertbühne genauso zuhause sind wie in einer verrauchten Kneipe. Die Erlkings sind die einzige Band, der es gelingt, dass Menschen zu Goethe und Schiller tanzen.

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Christophe Dumaux

Der 1979 geborene Christophe Dumaux nahm bereits als Teenager an Meisterkursen von Noëlle Barker und James Bowman teil und studierte anschließend am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris.

Im Alter von nur 22 Jahren gab Christophe Dumaux im Juli 2002 sein offizielles Debüt als Eustazio in Händels »Rinaldo« beim »Festival de Radio France et Montpellier«. Die Produktion unter der musikalischen Leitung von René Jacobs war anschließend auch bei den »Innsbrucker Festwochen« und an der Berliner Staatsoper zu sehen. Eine Aufnahme wurde 2003 bei Harmonia Mundi veröffentlicht. Es folgten internationale Einladungen zu Opernproduktionen und Konzertengagements an den wichtigsten Häusern und Festivals – darunter die Metropolitan Oper New York, das »Glyndebourne Festival«, die Opéra National de Paris, das Theater an der Wien, die Opernhäuser in Chicago und Santa Fe, die Berliner Staatsoper, die »Salzburger Festspiele« sowie die Opernhäuser in München und Zürich.

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Valer Sabadus

Internationale Bekanntheit erlangte der Countertenor Valer Sabadus 2012 mit seiner herausragenden Interpretation als Semira in Leonardo Vincis Oper »Artaserse« an den Opernhäusern von Nancy, Lausanne und Köln, dem Theater an der Wien, dem Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra Royal de Versailles und dem Concertgebouw Amsterdam. Die Produktion erschien auch als CD und DVD und erhielt zahlreiche Preise.

Valer Sabadus begann mit 17 Jahren seine Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Gabriele Fuchs und schloss seine Ausbildung als Mitglied der Bayerischen Theaterakademie August Everding 2013 in der Meisterklasse Musiktheater mit Auszeichnung ab. Wegweisend war die Produktion von Johann Adolph Hasses »Didone abbandonata«, die er mit der Hofkapelle München und Michael Hofstetter aufnahm. Neben seiner regen Operntätigkeit liegt dem jungen Countertenor das Konzert- und Oratorienrepertoire am Herzen. Lieder- und Arienabende gab er beispielsweise beim Luzerner Festival, der Schubertiade in Hohenems und dem Festival »Winter in Schwetzingen«.

Als Solist trat er bereits in den Philharmonien in Essen und Köln, der Frauenkirche in Dresden, der Chapelle Royale de Versailles, der Laeiszhalle Hamburg, beim Festival Grafenegg und den Festwochen für Alte Musik Innsbruck auf. Fruchtbare Partnerschaften führen Valer Sabadus immer wieder mit führenden Ensembles für Alte Musik zusammen, darunter Concerto Köln, das Kammerorchester Basel, die Hofkapelle München, das Ensemble L’Arpeggiata und Il pomo d’oro.