Künstler

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Mirga Gražinytė-Tyla

Mit der Ernennung als Music Director beim international renommierten Traditionsorchester City of Birmingham Symphony Orchestra zur Saison 2016/17 in der Nachfolge von Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Sakari Oramo und Andris Nelsons setzt die junge litauische Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla ihre beeindruckende Karriere fort.

Als Kind einer Musikerfamilie in Vilnius, Litauen hineingeboren, studierte Mirga Gražinytė-Tyla zunächst Chor- und Orchesterdirigieren an der Grazer Universität für Musik und darstellende Kunst in Österreich. Anschließend vertiefte sie ihre Studien am Konservatorium in Bologna, an der Musikhochschule Leipzig und an der Zürcher Hochschule der Künste. Gražinytė-Tyla verbindet in ihrer Person dynamische Jugendlichkeit und zugleich eine für ihr Alter enorme Tiefgründigkeit. Sie imponiert durch kreative und technische Stärke.

2009 wurde Mirga Gražinytė-Tyla in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates aufgenommen und gab im darauffolgenden Jahr ihr Operndebüt mit »La Traviata« in Osnabrück. Zur Saison 2011/12 wurde sie für zwei Spielzeiten als 2. Kapellmeisterin beim Theater und Orchester Heidelberg verpflichtet, wechselte dann 2013/14 als 1. Kapellmeisterin an das Konzert Theater Bern, wo sie unter anderem in »La Traviata« und »Das schlaue Füchslein« zu erleben war. Im Frühjahr 2014 wurde Gražinytė-Tyla zur neuen Musikdirektorin des Salzburger Landestheaters ab 2015/16 ernannt. Schon in 2014/15 leitete sie dort Neuproduktionen von »Die Zauberflöte« und »Tahrir« (UA).

International machte Mirga Gražinytė-Tyla bereits 2012 auf sich aufmerksam, als sie bei den Salzburger Festspielen mit dem begehrten »Salzburg Festival Young Conductors Award« ausgezeichnet wurde, der ihr eine Zusammenarbeit mit dem Gustav Mahler Jugendorchester ermöglichte. Ein Dudamel Fellowship beim Los Angeles Philharmonic gab ihr kurz darauf die Gelegenheit, als Einspringerin ein Abonnementkonzert zu dirigieren. Zur Spielzeit 2014/15 wurde sie vom Los Angeles Philharmonic für zwei Spielzeiten als Assistant Conductor verpflichtet, nach überwältigendem Zuspruch von Orchester wie Publikum wurde sie dort für 2016/17 zum Associate Conductor befördert.

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Il Giardino Armonico

Il Giardino Armonico wurde 1985 in Mailand gegründet und ist eines der führenden Ensembles im Bereich der historischen Aufführungspraxis.

Das Repertoire des Ensembles umfasst die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Je nach Programm besteht das Ensemble aus drei bis 35 Musikern.

Das Ensemble ist mit Solisten wie Giuliano Carmignola, Christophe Coin, Katia und Mariella Labèque, Bernarda Fink, Viktoria Mullova, Giovanni Sollima und Cecilia Bartoli aufgetreten.
Für weitere Projekte arbeitet das Ensemble mit der Cellistin Sol Gabetta, der Violinistin Isabelle Faust, die mit dem Ensemble fünf Violinkonzerte von Mozart einspielt, und der Sopranistin Anna Prohaska zusammen.

Im November 2014 wurde unter dem Titel La Passione die erste CD mit der Gesamteinspielung der Sinfonien von Joseph Haydn veröffentlicht, im Mai 2015 erschien dann die zweite CD unter dem Titel Il Filosofo.

Im Oktober 2015 wurde La Passione mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet und Il Filosofo ist Choc de l’année bei Classica.

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Swedish Chamber Orchestra

Das Swedish Chamber Orchestra wurde 1995 als Hausorchester der schwedischen Gemeinde Örebro gegründet. Zwei Jahre später übernahm Thomas Dausgaard den Posten des Music Directors. In den vergangenen 16 Jahren haben Dausgaard und das Ensemble eng zusammengearbeitet, um ihren einzigartigen, dynamischen Klang zu entwickeln. Durch seinen raschen Aufstieg hat sich das Orchester fest in der internationalen Musikszene etabliert.

Das Ensemble mit 38 festen Mitgliedern gab 2004 sein Debüt in Großbritannien und den USA, wo es bei den London Proms und dem Mostly Mozart Festival im Lincoln Center auftrat. Seit 2004 hat das Swedish Chamber Orchestra regelmäßig Europatourneen unternommen und sein Debüt in Japan gegeben. Im Dezember 2015 bezieht das Orchester die frisch renovierte Konzerthalle in Örebro.

Das Swedish Chamber Orchestra erweitert ständig sein Repertoire und stellt sich neuen Herausforderungen. Gemeinsam mit Thomas Dausgaard hat das Ensemble für Simax das gesamte Orchesterwerk von Beethoven und für BIS sämtliche Symphonien von Schumann eingespielt und dafür herausragende Kritiken erhalten. Weitere Einspielungen für BIS sind symphonische Werke von Schubert, Dvořák, Tschaikowsky und Bruckner wie auch 2013 die Veröffentlichung von Wagners Wesendonck-Liedern mit der Solistin Nina Stemme.

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Lionel Bringuier

Lionel Bringuier studierte ab seinem dreizehnten Lebensjahr am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris zunächst Cello und ab dem Jahr 2000 auch Dirigieren. 2004 schloss er seine Studien mit der Auszeichnung «Mention Très Bien à l’unanimité» ab.

Seitdem dirigierte er zahlreiche Spitzenorchester und arbeitete sechs Jahre lang als Resident Conductor mit dem Los Angeles Philharmonic. Von 2009 bis 2012 war er zudem Chefdirigent der Sinfonica de Castilla y Leon.

Seit der Saison 2014/15 leitet er als Chefdirigent und Musikalischer Leiter das Tonhalle-Orchester Zürich.
Lionel Bringuier ist regelmäßiger Gast bei den Münchner Philharmonikern, dem New York Philharmonic, dem Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela, dem Gewandhaus Orchester und dem Royal Concertgebouw Orchestra.

Bereits 2005 gewann er die 49. Besançon Young Conductors Competition. Er erhielt die «Médaille d’or à l’unanimité avec les félicitations du jury à l’Académie Prince Rainier III de Monaco», die «Médaille d’or» des Bürgermeisters von Nizza und den Ersten Preis des Wettbewerbs des Janáček Philharmonic Orchestra in Ostrava. Außerdem wurde er mit mehreren Preisen der Schweizer Stiftung Langart und der Cziffra Foundation bedacht.

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Elias Grandy

Der gebürtige Münchner Elias Grandy, Preisträger des 7. Internationalen Dirigentenwettbewerbs Sir Georg Solti in Frankfurt, studierte Dirigieren bei Prof. Hans-Dieter Baum in Berlin und Violoncello, Musiktheorie und Kammermusik in Basel und München. Als Akademist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte er unter vielen großen Dirigenten wie Mariss Jansons, Riccardo Muti oder Bernard Haitink. Er vertiefte seine Ausbildung durch Kurse bei Menahem Pressler, Walter Levin, Peter Gülke und Fabio Luisi, der ihn zur Conducting Academy des Pacific Music Festivals in Japan einlud. In den Spielzeiten 2011|12 bis 2014|15 war er als Kapellmeister am Staatstheater Darmstadt engagiert. Hier zeichnete er verantwortlich für die musikalische Leitung von Neuproduktionen und Wiederaufnahmen wie u. a. »Hoffmanns Erzählungen«, »Don Pasquale«, »La Bohème«, »Madama Butterfly« und »Samson und Dalila«. Mit der Spielzeit 2015|16 übernimmt Elias Grandy die Position des Generalmusikdirektors am Theater und Orchester Heidelberg.

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Thomas Dausgaard

Thomas Dausgaard tritt häufig als Gastdirigent mit führenden Orchestern in Europa, Nordamerika und dem Fernen Osten auf und gab in der Saison 2013/14 sein Debüt beim London Symphony Orchestra und den Münchner Philharmonikern. Als Chefdirigent des Swedish Chamber Orchestra und des Danish National Symphony Orchestra, dessen Ehrendirigent er heute ist, hat Thomas Dausgaard durch seine breitgefächerte Programmgestaltung, umfangreiche Tourneearbeit und Einspieltätigkeit für beide Ensembles ein markantes Profil entwickelt. Er engagiert sich für Bildung und alternative Konzertformate und entwickelte ein Programm für Schulkinder, die jetzt regelmäßig mit dem SCO zusammenarbeiten.

Thomas Dausgaards Repertoire reicht von Bach bis hin zu zeitgenössischen Werken. Erst kürzlich hat er Stücke von Penderecki, Dean, Volans, Vine und Nørgård uraufgeführt und hat ein Faible für die Musik von Sibelius und Nielsen, bei denen sein Klavierlehrer einst studierte. Thomas Dausgaard wurde mit dem Ritterkreuz des dänischen Dannebrog-Ordens ausgezeichnet und in die Königlich-Schwedische Musikakademie aufgenommen.

Tonhalle Orchester Zürich: Saisoneröffnung 2014: Lionel Bringuier dirigiert das Tonhalle Orchester Zürich mit Yuja Wang als Solistin
Zürich, den 10.09.2014
Foto: Priska Ketterer Luzern

Tonhalle Orchester Zürich

Das Tonhalle Orchester Zürich trat in den letzten zwei Jahrzehnten in über 70 Städten in 14 Ländern auf. Namhafte Solisten wie Joshua Bell, Alfred Brendel, Julia Fischer und Gidon Kremer haben das es auf seinen Tourneen begleitet.
Der Weg an die Spitze ist durch über 40 CD-Einspielungen mit Werken u.a. von Richard Strauss und Schumann dokumentiert. Die Gesamteinspielungen aller Sinfonien von Beethoven, Mahler, Brahms und Schubert u.a. mit dem «Preis der deutschen Schallplattenkritik» ausgezeichnet.
Die Kindermatineen eröffnen spielerisch die Welt der Musik. Schüler unterschiedlichen Alters nehmen an Workshops mit Orchestermusikern teil oder organisieren Konzerte im neuen Projekt «Schülermanager». Für die Mittzwanziger bietet tonhalleLATE einen einzigartigen Anlass, der das klassische Konzert mit einer Party samt elektronischer Musik kombiniert.
Das Orchester hat in den letzten Jahren zu den Gastdirigenten Herbert Blomstedt, Christoph von Dohnányi, Charles Dutoit und Bernard Haitink enge Beziehungen entwickelt. Ton Koopman und Giovanni Antonini leiten regelmäßig das Orchester. Bis zum Ende der Saison 2013/14 hat David Zinman das Tonhalle-Orchester Zürich als Chefdirigent fast 20 Jahre entscheidend geprägt. Eine neue Ära hat mit Lionel Bringuier begonnen, der seit der Saison 2014/15 Chefdirigent und musikalischer Leiter ist.

www.tonhalle-orchester.ch

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Irish Chamber Orchestra

Das Irish Chamber Orchestra genießt einen nationalen und internationalen Ruf als hochrangige Kulturinstitution Irlands, die mit ihrer einzigartigen dynamischen und frischen Klangkultur, Programmvielfalt und herausragender Musikalität überzeugt. Das Orchester arbeitet mit gleich zwei künstlerischen Partnern zusammen, die das Orchester mit auf eine musikalische Entdeckungsreise nehmen. Mit Gábor Tákacs Nagy (Erster künstlerischer Partner) und Jörg Widmann (Erster Gastdirigent/ Künstlerischer Partner) durchbricht das Irish Chamber Orchestra Grenzen und öffnet neue Türen zur Musik.

Das Orchester hat mit einigen der besten Musiker der Welt auf nationaler und internationaler Ebene zusammen gearbeitet, einschließlich Leon Fleisher, Steven Isserlis und Tabea Zimmermann. Das Irish Chamber Orchestra pflegt ein breit gefächertes Repertoire von klassischer bis zeitgenössischer Musik und hat Werke von führenden irischen Komponisten wie Elaine Agnew, Linda Buckley, John Kinsella, Míchael Ó Súilleabháin und Bill Whelan (ur-)aufgeführt.

Das Irish Chamber Orchestra hat seinen Sitz in der World Academy of Music and Dance in der Universität Limerick und wird vom irischen Kulturausschuss (An Chomhairle Ealaíon) unterhalten.

Gefördert wird das Orchester von
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Paavo Järvi

Paavo Järvi

Mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, deren künstlerischer Leiter er seit 2004 ist, hat Paavo Järvi die Spielzeit 2014/15 mit dem Zyklus der Brahms-Sinfonien auf dem Festival “Die Sterne der Weißen Nächte” in Sankt Petersburg abgeschlossen.

Paavo Järvi ist weiterhin künstlerischer Leiter des Pärnu Festival and Järvi Academy, das jeden Juli an der idyllischen Südküste Estlands stattfindet – ein einstmaliges Sommerdomizil führender sowjetischer Künstler wie Dmitri Schostakowitsch und David Oistrakh. Im Mittelpunkt des Festivals steht seit Beginn vor fünf Jahren das Ziel, junge estnische Musiker zu unterstützen. Entsprechend stellt das Academy Orchestra die besten Musikstudenten des Landes zur Schau und ist ein Übungsgelände für aufstrebende junge internationale Dirigenten, die an den Meisterklassen bei Paavo Järvi und seinem Vater Neeme Järvi teilnehmen.

2013 verlieh der Präsident Estlands Järvi für seinen außerordentlichen Beitrag zur estnischen Kultur den Orden des weißen Sterns und 2012 wurde er vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk Estlands zum Musiker des Jahres gekürt. Außerdem wurde er vom französischen Kultusministerium für seinen Beitrag zur musikalischen Landschaft Frankreichs zum Commandeur de L’Ordre des Arts et des Lettres ernannt.

Tito Munoz

Tito Muñoz

Der amerikanische Dirigent Tito Muñoz gilt als eine der großen  Begabungen seiner Generation. Seit der Saison 2014/15 ist er Chefdirigent des Phoenix Symphony Orchestras und war zuvor Chefdirigent bei der Opéra National de Lorraine und dem Orchestre symphonique et lyrique de Nancy.
Zu den Highlights der Saison 2015/16 gehören seine Debüts beim SWR Sinfonieorchester und beim Orchestre Philharmonique de Marseille sowie Dirigate beim Sao Paolo State Symphony, Guiyang Symphony Orchestra und Xiamen Philharmonic Orchestra.
Vergangene Engagements führten ihn bereits zum Danish Radio Sinfonietta, Orchestre Philharmonique de Luxembourg und Orchestre National de Lorraine. Mit großem Erfolg leitete Tito Muñoz den Nussknacker beim Cleveland Orchestra mit dem Joffrey Ballet sowie die erste inszenierte Aufführung des Sacre du Printemps des Cleveland Orchestras.
Als Förderer junger Künstler arbeitet er regelmäßig mit dem Cleveland Youth Orchestra und dem Portland Youth Philharmonic zusammen.
Der 1983 im Flushing (Queens) geborene Dirigent begann 1996 im Rahmen des Juilliard Schools Music Advancement Program ein Violinstudium und setzte es, ergänzt um ein Kompositionsstudium, an der Manhattan School of Music fort. Dazu besuchte er Sommerkurse bei u. a. David Zinmann, David Robertson und Leonard Slatkin.

Veranstaltungen

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Sol Gabetta & Il Giardino Armonico

18.45 Uhr Konzerteinführung der »Classic Scouts« im Ballsaal der Stadthalle

Barock und Klassik sind nicht zwei säuberlich geschiedene Epochen, sondern vielfältig miteinander verwoben. Das zeigt das exzellente Programm, mit dem Sol Gabetta in Heidelberg gastiert. Die Bach-Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel stehen mit einem Bein im achtzehnten, mit dem anderen im langen neunzehnten Jahrhundert. Telemanns feines Gespür für allerneueste musikalische Trends macht ihn zu einem idealen Begleiter der beiden Brüder, dessen Vater sich in seiner Orchestermusik gelegentlich auch schon in die neue Zeit hinein traute.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Sol Gabetta im Ballsaal der Stadthalle

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Lisa Batiashvili, Gautier Capuçon & Tonhalle-Orchester Zürich

Das Weltklasseorchester aus der Schweiz hat seit der Saison 2014/15 in Lionel Bringuier einen charismatischen Chef von erst 28 Jahren, dessen Dirigentenkarriere mit 19 begann und seitdem einen stürmischen Weg aufwärts nimmt. Für das ehrwürdige Tonhalle- Orchester ist er ein fulminanter Energiespender. Sein Heidelberg-Debüt verspricht – auch angesichts der glanzvollen Solisten und des mächtigen Programms – zu einem der Höhepunkte des »Frühling« 2016 zu werden.

Wir danken Dr. Renate Keysser-Götze, Dr. Dietrich Götze und

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Alina Pogostkina & SWR Sinfonieorchester

Komponist, Klarinettist, Dirigent – in dieses Konzert bringt Jörg Widmann seine gesamte Künstlerexistenz ein. »Con brio« ist ein virtuoses Prachtstück, das humorvoll mit den Erwartungen an eine Konzertouvertüre spielt, Carl Maria von Weber ein Komponist, der Jörg Widmann besonders am Herzen liegt; denn Weber ist nach Mozart und vor Brahms derjenige Komponist, der die Klarinette am meisten liebte. Mit der Heidelbergerin Alina Pogostkina steht Widmann nicht nur eine Weltklasse-Geigerin zur Seite, sondern auch eine Musikerin, die sein Interesse für alte und neue Musik teilt.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Alina Pogostkina und Jörg Widmann
im Ballsaal der Stadthalle

Wir danken

Klaus Tschira Stiftung gGmbH

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Igor Levit & Irish Chamber Orchestra

18.45 Uhr Konzerteinführung der »Classic Scouts« im Ballsaal der Stadthalle

Gleich drei Partnerschaften gilt es an diesem Abend zu feiern: Die Partnerschaft Jörg Widmanns mit dem Irish Chamber Orchestra, dessen Erster Gastdirigent er seit 2012 ist, die auf mehrere Jahre angelegte Partnerschaft Igor Levits mit Orchester und Dirigent (man wird in den kommenden Jahren Mozarts und Mendelssohns Klavierkonzerte auf die Bühne bringen), und die Partnerschaft aller drei mit dem Heidelberger Frühling, der die Iren, Jörg Widmann und Igor Levit auch 2017 und 2018 gemeinsam präsentieren wird.

 Wir danken

Freundeskreis Heidelberger Frühling

Das Irish Chamber Orchestra wird gefördert von
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Festivalfinale: Golda Schultz & Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Paavo Järvis Einspielung aller Beethoven-Sinfonien mit »seiner« Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sorgte für Furore – zu Recht, wie auch an diesem Abend wieder zu erleben sein wird. Das Orchester ist echter Wegbegleiter des Heidelberger Frühling, und so trifft es sich gut, dass die Bremer das Abschlusskonzert der Geburtstagssaison des Festival bestreiten – ein Abschluss, der zugleich Auftakt für das große Fest sein wird, das sich in der Stadthalle an das Konzert anschließen wird.

Tipp: Das Konzert wird live in den Marstallhof übertragen (bei schlechtem Wetter in die angrenzende Zeughausmensa).

Wir danken

Manfred Lautenschläger Stiftung gGmbHstudierendenwerk_Logo_raster_RGB_300dpi

Fazil Say © Marco Borggreve

Fazıl Say & Heidelberger Sinfoniker

Orient und Okzident begegnen sich an diesem Abend auf besonders geistvolle Weise. Fazıl Say stellt Werken Mozarts, der ja auch einmal »alla turca« komponierte, eigene Werke gegenüber, die vom Osten wie vom Westen inspiriert sind. »Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen« – diese Zeile aus Goethes »West-östlicher Divan« gilt für Fazıl Say uneingeschränkt und manifestiert sich ganz besonders in seinem Goethe-Zyklus nach Gedichten aus eben jenem »Divan«. Wir freuen uns besonders, dass die Heidelberger Sinfoniker mit diesem Programm im Festival »ihrer« Stadt gastieren.


über das programm

Igor Levit © Felix Broede

Eröffnung »Standpunkte«

Der zweite Abend des Irish Chamber Orchestra bildet den Auftakt des Kammermusikfestes »Standpunkte«. Ein Orchesterkonzert? Ja, und das aus gutem Grund: Denn mit Jörg Widmanns Jagdquartett und der Kammerorchesterfassung des Weberschen Klarinettenquintetts stehen gleich zwei kammermusikalische Werke auf dem Programm, die zeigen, dass der Übergang von der Kammermusik zum Kammerorchester fließend ist.

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 215 | € 195 | € 165 | € 130 I € 115 I € 95). Diesen erhalten Sie telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr).

Das Irish Chamber Orchestra wird gefördert von
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Eröffnungskonzert 20. Heidelberger Frühling

20 Jahre Heidelberger Frühling – das Eröffnungskonzert des Geburtstagsfestivals versammelt Künstler, die dem Heidelberger Frühling seit langem verbunden sind: Thomas Hampson, Igor Levit, Daniel Müller-Schott, Jörg Widmann. Für diese Gala bringen sie Werke mit, die ihnen besonders am Herzen liegen.

Wir danken
Dr. Jobst Wellensiek und Dr. Manfred Lamy