Künstler

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Quatuor Giardini

Quatuor Giardini
David Violi, Klavier
Pascal Monlong, Violine
Caroline Donin, Viola
Pauline Buet, Violoncello

Nach mehr als zehn Jahren musikalischer wie zwischenmenschlicher Freundschaft führten Caroline Donin und Pauline Buet auf der einen und Pascal Monlong und David Violi auf der anderen Seite ihre Fähigkeiten zusammen, um sich gemeinsam als Quatuor Giardini auf ein Repertoire zu konzentrieren, das ihnen schon lange am Herzen lag. So erarbeiteten sie sich auf höchstem Niveau und mit freundschaftlichem Enthusiasmus das Klavierquartettrepertoire.

Doch die Giardinis spielen nicht nur die berühmten Quartette dieser Gattung, sondern widmen sich in Kooperation mit dem Palazzetto Bru Zane, dem Zentrum für französische Musik der Romantik, auch der Wiederentdeckung weniger bekannter Werke. Auf diese Weise rücken selten aufgeführte Komponisten wie Félicien David, Théodore Dubois, Marie Jaëll, Mélanie Bonis und andere in den Fokus, wobei die beiden letztgenannten von der Nachwelt doppelt »übersehen« wurden, da es sich um komponierende Frauen handelt.
Seit seiner Gründung hat das Quartett in Städten wie Paris, Berlin, Shanghai, Peking, Bologna, Rom und Stockholm konzertiert.

Als offene Formation widmet sich das Giardini Klavierquartett auch der Kunst der Transkription und arbeitet mit Sängern zusammen, um das gemeinsame Liedrepertoire zu erschließen.

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ESEGESI Percussion Quartett

Es war die Idee einer langen Sommernacht: Simone Rubino und Sergey Mikhaylenko,  beide Studenten der Schlagzeugklassen von Professor Sadlo in München bzw. am Salzburger Mozarteum,  wollten das Ideal des klassischen Quartettspiels in einem Percussion-Quartett verwirklichen. Es sollte ein Musizierendes Nehmens und Gebens  in der besten Quartett-Tradition der Kammermusik sein – nur eben nicht mit Streichern, Bläsern oder einem Pianisten, sondern  ausschließlich mit Schlagwerk und der Vielfalt seiner Ausdrucksmöglichkeiten.
Simone Rubino und Sergey Mikhaylenko begeisterten Richard Putz und Christian Benning von ihrer Idee.

Den Namen des Quartetts, ESEGESI, ist zugleich der Titel des dritten Teil einer Trilogie, die der italienische Komponist  Roberto Bocca für den Simone Rubino, Sergey Mikhaylenko, Richard Putz und Christian Benning gewidmet hat.

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Kuss Quartett

Seit Beginn seiner professionellen Karriere im Jahre 2002 steht das Kuss Quartett für Mut und Experimentierfreude. Die beiden Gründungsmitglieder Jana Kuss und Oliver Wille (Violine) gehen ihren musikalischen Weg sogar schon seit 25 Jahren gemeinsam – mit ihren Kollegen William Coleman und Mikayel Hakhnazaryan sind sie Pioniere der konzeptuellen Präsentation von Kammermusik, mit der aus der Musik heraus neue Perspektiven entwickelt und ein weitläufiges kulturell interessiertes Publikum gewonnen wird. Legendär ist das Erfolgsformat »Kuss Plus – die Klassik-Lounge des rbb kulturradio«, mit dem das Ensemble die Berliner Musikszene prägt und seinem Publikum nicht nur räumlich ganz nahe kommt.

Seine Weltkarriere führt von der Carnegie Hall in New York über das Concertgebouw Amsterdam und die Londoner Wigmore Hall bis zur Berliner Philharmonie in seiner Heimatstadt – und umfasst auch zahlreiche Engagements bei wichtigen Festivals, wie etwa der Schubertiade Schwarzenberg, Beethovenfest Bonn, Rheingau Musikfestival oder den Festspielen in Edinburgh und Salzburg, auf Tourneen in den USA, Australien, Südamerika sowie Japan.
Bei zahlreichen internationalen Meisterkursen inspiriert das Kuss Quartett die nächste Generation der Kammermusiker. William Coleman (in Salzburg) und Oliver Wille (in Hannover und Birmingham) sind zudem Professoren an europäischen Universitäten.

Weit gefasst begreift das Kuss Quartett sein Repertoire, es reicht von Musik der Renaissance bis zu Kompositionen von Helmut Lachenmann, Aribert Reimann und György Kurtág, zu denen die Gruppe einen engen Kontakt pflegt.

Künstlerische Zusammenarbeit verbindet das Quartett außerdem u. a. mit Paul Meyer, Pierre-Laurant Aimard, Mojca Erdmann und dem Slam-Poetristen Bas Böttcher.

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Strings & Bass

Florian Willeitner, Violine
Johannes Dickbauer, Violine
Matthias Bartolomey, Violoncello
Georg Breinschmid, Kontrabass

Strings & Bass vereint klassische Virtuosität mit gnadenlosem Groove, anspruchsvolle Kompositionen mit farbenreicher Improvisation, unbedingte Perfektion mit dem Urmusikantischen der Folkmusic.
Das Streichquartett ohne Bratsche mit Bass entwickelt eine völlig eigene Tonsprache, die vom Jazz über Pop und Folk bis hin zur vierstimmigen »Fuga in Odd« reicht.
Vier außergewöhnliche Musiker, allesamt erfolgreiche Komponisten oder Interpreten, beflügeln sich gegenseitig in dieser spannenden Formation.

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Doric String Quartet

Alex Redington, Violine
Jonathan Stone, Violine
Hélène Clément, Viola
John Myerscough, Violoncello

Das Doric String Quartet schloss sich 1998 an der Pro Corda, The National School for Young Chamber Music Players in Suffolk (England) zusammen. Von 2002 an studierte es mit Mitgliedern der Quartette Alban Berg, Artemis, Hagen und LaSalle als auch mit György Kurtag. Prägend war zudem die intensive Zusammenarbeit mit Rainer Schmidt (Hagen Quartett) in Basel.

Zu seinen zahlreichen Preisen zählten im Jahr 2008 der 1. Preis beim Internationalen Kammermusik Wettbewerb in Osaka sowie der 2. Preis beim Internationalen Streichquartett-Wettbewerb Paolo Borciani in Italien und der Ensemble Preis bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Von 2006 bis 2010 wurde das Quartett vom Young Concert Artists Trust (YCAT) vertreten.

Das Doric String Quartet ist in den wichtigsten Konzertsälen Europas zu Gast wie dem Concertgebouw Amsterdam, Wiener Konzerthaus, Alte Oper Frankfurt, Laeiszhalle Hamburg, Konzerthaus Berlin, DeSingel Antwerpen und spielt sehr regelmäßig in der Londoner Wigmore Hall. Die vier Musiker sind außerdem bei wichtigen Festivals zu erleben wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, Carinthischer Sommer, Schwetzinger Festspiele, West Cork, Risor und Delft Chamber Musik Festivals.

Das Quartett pflegt eine enge Zusammenarbeit mit Künstlern wie Ian Bostridge, Alexander Melnikov, Jonathan Biss, Daniel Müller-Schott und Andreas Haefliger.

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Quatuor Arod

Jordan Victoria, Violine
Alexandre Vu, Violine
Corentin Apparailly, Viola
Samy Rachid, Violoncello

2013 gegründet, gastiert das Arod Quartett bei vielen Festivals, darunter das Verbier Festival, Septembre Musical de Montreux, Les Vacances de Mr Haydn, Août Musical de Deauville, Quatuor à l’Ouest, Ré Majeure und Quartettissimo in Ungarn.
Zu seinen Kammermusikpartnern zählen renommierte Musiker wie der Klarinettist Martin Fröst, Romain Guyot und Michel Lethiec, die Pianistin Claire Desert und Cellist Raphaël Pidoux, François Salque und Bruno Philippe.

Das Quatuor Arod profitiert vom Unterricht bei Jean Sulem (Quatuor Rosamonde) und ist momentan  an der Musikkapelle Königin Elisabeth in Brüssel, wo es seit September 2014 in der Klasse des Artemis Quartetts studiert.  Auch arbeitet es mit anderen Ensembles und Musikern wie dem Quatuor Debussy, Quatuor Ebène, Talich Quartet, Ferenc Rados, Quatuor Diotima, Gábor Takács und Tokyo Quartet.

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Abel Quartett

2013 wurde das Abel Quartett von vier koreanischen Musikern gegründet.
Derzeit studieren sie an der Hochschule für Musik und Theater München bei Christoph Poppen und Hariolf Schlichtig (beide ehemals Cherubini-Quartett). Sie spielten Solo-Rezitals in Paris (Pro Quartet) und nahmen als Quartett am Meisterkurs bei Rainer Schmidt (Hagen Quartett) teil. Im Rahmen der »Tage der Kammermusik« trat das Quartett im großen Saal der Hochschule für Musik und Theater München auf. Ihre Interpretation von Béla Bártoks Streichquartett Nr. 4 wurde vom Bayerischer Rundfunk mitgeschnitten.

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Pavel Haas Quartett

Veronika Jaruskova, Violine
Marek Zwiebel, Violine
Radim Sedmidubský, Viola
Peter Jarusek, Violoncello

Das 1992 gegründete Pavel Haas Quartett ist nach dem tschechischen Komponisten Pavel Haas benannt, der 1941 nach Theresienstadt deportiert und drei Jahre später in Auschwitz ermordet wurde. Zu seinem musikalischen Erbe zählen drei wunderbare Streichquartette. Seit dem Gewinn des italienischen »Premio Paolo Borciani« Streichquartett-Wettbewerbs im Jahr 2005 ist das Pavel Haas Quartett in den wichtigsten Konzerthallen der Welt aufgetreten und hat sechs preisgekrönte CDs veröffentlicht, die von Publikum und Presse gleichermaßen gelobt wurden.

Das Pavel Haas Quartett wird regelmäßig in die Londoner Wigmore Hall, die Berliner Philharmonie, den Münchener Herkulessaal, Palau de la Musica Barcelona, das Stockholm Konserthuset und zur Schubertiade eingeladen.

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Tetzlaff Quartett

Die gemeinsame Leidenschaft für Kammermusik führte Christian und Tanja Tetzlaff sowie Hanna Weinmeister und Elisabeth Kufferath 1994 zur Gründung eines Streichquartettes – das Tetzlaff Quartett war geboren. Seither hat sich dieses Ensemble zu einem der gefragtesten Quartette der mittleren Generation entwickelt.

Regelmäßige Konzerte führen das Tetzlaff Quartett in alle wichtigen Konzertorte Deutschlands; außerdem nach Frankreich, Italien, Belgien, Großbritannien, die Schweiz sowie in die USA. Das Ensemble ist zu Hause auf den großen internationalen Podien wie dem Auditorium du Louvre in Paris, der Wigmore Hall London, in der Société Philharmonique in Brüssel, im Wiener Musikverein und im Concertgebouw Amsterdam.

Das Quartett ist regelmäßig zu Gast bei internationalen Festivals wie den Berliner Festwochen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Heidelberger Frühling.

Christian Tetzlaff, Violine
Gleichermaßen heimisch im Repertoire der Klassik und Romantik sowie des 20. Jahrhunderts, hat Christian Tetzlaff Maßstäbe mit seinen Interpretationen der großen Violinkonzerte gesetzt. Als Solist und Kammermusiker gastiert er regelmäßig in allen internationalen Musikmetropolen.

Elisabeth Kufferath, Violine
Seit 2009 hat sie eine Professur für Violine an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover inne. Sie ist eine begehrte Kammermusikpartnerin; engagiert für zeitgenössische Musik (UA u. a. von Manfred Trojahn und Elliott Carter), außerdem diese Saison Artist-in-Residence an der Auckland University in Neuseeland.

Hanna Weinmeister, Viola
Seit 1998 ist sie als Erste Konzertmeisterin beim Orchester der Oper Zürich verpflichtet.

Tanja Tetzlaff, Violoncello
Solistisch wie kammermusikalisch konzertiert Tanja Tetzlaff in ganz Europa sowie in den USA, in Australien und Japan und ist regelmäßig zu Gast bei internationalen Festivals. Sie spielt ein Violoncello von Giovanni Baptista Guadagnini aus dem Jahre 1776.

AMQ Photo: Marco Borggreve

Apollon Musagète Quartett

Paweł Zalejski, Violine
Bartosz Zachłod, Violine
Piotr Szumieł, Viola
Piotr Skweres, Violoncello

2008 gewann das Apollon Musagète Quartett den ersten Preis und beinahe alle Sonderpreise beim 57. Internationalen Musikwettbewerb der ARD. 2010 debütierte es im großen Saal der Berliner Philharmonie. Im Rahmen des ECHO Rising-Stars- Zyklus begeisterte es sein Publikum in renommierten Konzerthäusern wie dem Cité de la musique Paris, Concertgebouw Amsterdam der Kölner Philharmonie und dem Palais des Beaux Arts Brüssel.
Das Quartett wurde 2012 zum BBC New Generation Artist ernannt  und produzierte eine Vielzahl von Aufnahmen für die BBC u.a. mit dem BBC Symphony Orchestra. Vor kurzem kam der Borletti-Buitoni Trust Award 2014 dazu.
Sie arbeiteten mit Kammermusikpartnern wie Martin Fröst, Ewa Kupiec und Jörg Widmann. Neben Kammermusikzyklen wie dem Esterházy Streichquartett Festival in Eisenstadt, Les Grand Interprètes in Genf  war das Quartett auch bei symphonischen Zyklen in Dresden und Heidelberg zu Gast.
Neben dem gängigen Streichquartettrepertoire führt das Quartett regelmäßig ihm gewidmete zeitgenössische Werke auf.
2010 erschien die mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Debut-CD bei Oehms Classics, später eine Aufnahme von Streichquartetten Lutosławskis, Pendereckis und Góreckis. Vor kurzem veröffentlichte das Quartett das Album »Russian Soul«.