Künstler

AMQ Photo: Marco Borggreve

Apollon Musagète Quartett

Paweł Zalejski, Violine
Bartosz Zachłod, Violine
Piotr Szumieł, Viola
Piotr Skweres, Violoncello

2008 gewann das Apollon Musagète Quartett den ersten Preis und beinahe alle Sonderpreise beim 57. Internationalen Musikwettbewerb der ARD. 2010 debütierte es im großen Saal der Berliner Philharmonie. Im Rahmen des ECHO Rising-Stars- Zyklus begeisterte es sein Publikum in renommierten Konzerthäusern wie dem Cité de la musique Paris, Concertgebouw Amsterdam der Kölner Philharmonie und dem Palais des Beaux Arts Brüssel.
Das Quartett wurde 2012 zum BBC New Generation Artist ernannt  und produzierte eine Vielzahl von Aufnahmen für die BBC u.a. mit dem BBC Symphony Orchestra. Vor kurzem kam der Borletti-Buitoni Trust Award 2014 dazu.
Sie arbeiteten mit Kammermusikpartnern wie Martin Fröst, Ewa Kupiec und Jörg Widmann. Neben Kammermusikzyklen wie dem Esterházy Streichquartett Festival in Eisenstadt, Les Grand Interprètes in Genf  war das Quartett auch bei symphonischen Zyklen in Dresden und Heidelberg zu Gast.
Neben dem gängigen Streichquartettrepertoire führt das Quartett regelmäßig ihm gewidmete zeitgenössische Werke auf.
2010 erschien die mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Debut-CD bei Oehms Classics, später eine Aufnahme von Streichquartetten Lutosławskis, Pendereckis und Góreckis. Vor kurzem veröffentlichte das Quartett das Album »Russian Soul«.

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Fauré Quartett

Dirk Mommertz, Klavier
Erika Geldsetzer, Violine
Sascha Frömbling, Viola
Konstantin Heidrich, Violoncello

Als das Fauré Quartett 2009 ein Album mit „Popsongs“ präsentierte, war die Reaktion Begeisterung bei Presse und Publikum. Im folgenden Jahr bekam das Ensemble ihren zweiten ECHO Klassik, andere Preise umfassen den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, den Ensemblepreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und Internationale Wettbewerbspreise, den Brahmspreis der Brahms Gesellschaft Schleswig-Holstein 2012 und den Musikpreis der Stadt Duisburg 2012.

1995 fanden sie sich zu Beginn ihrer Studienzeit an der Musikhochschule in Karlsruhe im 150. Jubiläumsjahr Gabriel Faurés, 2006 unterschrieb es einen Vertrag mit der Deutschen Grammophon.
Die Mitglieder unterrichten an den Universitäten der Künste in Berlin und Essen und Nürnberg und bei internationalen Meisterkursen. Außerdem leiten sie den „Festspielfrühling Rügen“ künstlerisch und arbeiten als „Quartet in Residence“ an der Karlsruher Musikhochschule.

Auf Reisen gastieren die Musiker in den wichtigsten Häusern der internationalen Konzertwelt vom Concertgebouw in Amsterdam über die Alte Oper in Frankfurt und die Berliner Philharmonie, dem Wiener Musikverein bis hin zum Teatro Colón in Buenos Aires und der Wigmore Hall in London, wo sie inzwischen fast jährlich Station machen.

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Goldmund Quartett

Florian Schötz, Violine
Pinchas Adt, Violine
Christoph Vandory, Viola
Raphael Paratore, Violoncello

Das Goldmund Quartett, bestehend aus Florian Schötz, Pinchas Adt, Christoph Vandory und Raphael Paratore, zählt zu den gefragtesten Nachwuchsquartetten Deutschlands. Die vier Musiker lernten sich bereits zu Schulzeiten in der Jugendakademie der Musikhochschule in München kennen. Musikalische Impulse erhielten sie später auf Meisterkursen bei Mitgliedern des Vogler Quartett, Artemis Quartett, Ysaÿe Quartett, Cherubini Quartett und bei André J. Roy, Eberhard Feltz und Alfred Brendel.
Seit Oktober 2014 studiert das Quartett zudem beim Primarius des Alban-Berg-Quartetts, Prof. Günter Pichler und arbeiten regelmäßig mit Prof. Gerhard Schulz zusammen.
Das Goldmund Quartett ist gern gesehener Gast auf internationalen Festivals wie dem Festival Aix-en-Provence, Musik- und Tanzfestival Granada und den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Konzerte führten sie auch nach Dänemark, Frankreich, Norwegen, Spanien, Kanada, China und in die USA. Zu den musikalischen Partnern des Quartetts gehören renommierte Künstler wie Peter Buck (Melos Quartett), Christopher Park, Christoph Poppen und Arabella Steinbacher.
Das Quartett ist mehrfach ausgezeichnet und erspielte sich 2015 ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs. Weiterhin wurden sie mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2015 ausgezeichnet.

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Minetti Quartett

Maria Ehmer, Violine
Anna Knopp, Violine
Milan Milojicic, Viola
Leonhard Roczek, Violoncello

„Das Minetti Quartett ist eine musikalische Sensation aus Österreich“ titulierte Der Tagesspiegel nach dem Debüt des Minetti Quartetts in der Berliner Philharmonie. Der Name bezieht sich auf ein Schauspiel des Schriftstellers Thomas Bernhard, der lange Zeit in Ohlsdorf, dem Geburtsort der beiden Geigerinnen, wohnte.

Seit seiner Gründung im Jahr 2003 konzertierte das Quartett in wichtigen europäischen Konzerthäusern, darunter in der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam, im Festspielhaus Baden-Baden, Mozarteum Salzburg, Wiener Konzerthaus und im Wiener Musikverein.

Das Ensemble ist darüber hinaus gern gesehener Gast bei renommierten Kammermusikfestivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, Aldeburgh, Aix-en-Provence und Kuhmo und ist Gewinner zahlreicher Wettbewerbspreise.

Zu den Kammermusikpartnern des Minetti Quartetts zählen u. a. Fazil Say, Till Fellner, Friedemann Weigle und Jörg Widmann.
Eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini (“ex Meinel”, 1770-1775) sowie ein Violoncello von Giovanni Tononi (Bologna, 1681) werden dem Quartett freundlicherweise von der Österreichischen Nationalbank zur Verfügung gestellt. Anna Knopp spielt auf einer Geige von Laurenzius Storioni (Cremona, 1793), einer privaten Leihgabe, Milan Milojicic auf einer Viola von Bernd Hiller.

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Quatuor Hermès

Omer Bouchez, Violine
Elise Liu, Violine
Yung-Hsin Lou Chang, Viola
Anthony Kondo, Violoncello

Ernsthaftigkeit, Feinheit und Sensibilität – diese Begriffe charakterisieren das Quatuor Hermès wohl am besten.
Diese Qualitäten, die bereits das Ravel- und das Ysaÿe-Quartett sehr früh bemerkten, haben sich in der Arbeit mit Miguel da Silva, Eberhard Feltz, mit dem Artemis-Quartett und Mitgliedern des Alban-Berg-Quartetts bestätigt und weiter herausgebildet.

2011, gerade drei Jahre nach der Gründung, gewannen sie den ersten Preis im prestigeträchtigen Concours International de Genève und wurden u.a. von der Académie Maurice Ravel ausgezeichnet.

Im Herbst und Winter 2013 haben sie auf ihren Tourneen in den USA und in Kanada begeisterte Kritiken geerntet, weitere Konzertreisen führten sie nach Japan,Taiwan, Ägypten, China und Italien.

In Europa konnte man das Quatuor Hermès u.a. beim Festival in Lockenhaus im Burgenland, beim Crescendo-Festival in Berlin oder bei den Gustav-Mahler-Musikwochen in Toblach erleben. 2014 debütierten sie bei den Schwetzinger Festspielen und dem Heidelberger Frühling. Wichtige Auftritte in Frankreich hatten sie u. a. in der Orangerie von Sceaux oder beim Festival von Radio France in Montpellier. Bei allen Konzerten wird man Zeuge ihrer Leidenschaft für das anspruchsvolle und zutiefst menschliche Repertoire der Streichquartettliteratur. Auch darum prophezeit Pianistenlegende Alfred Brendel den Musikern eine große Zukunft.

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Escher Quartett

Adam Barnett-Hart, Violine
Aaron Boyd, Violine
Pierre Lapointe, Viola
Dane Johansen, Violoncello

Das Escher Quartett verdient für seinen individuellen Klang und seine einzigartige Ausdruckskraft viel Anerkennung.
Schon während seiner Gründung im Jahre 2005 wurde das Escher Quartett sowohl von Pinchas Zukerman als auch von Itzhak Perlman als Quartet in Residence zum Young Artists Program in Kanadas National Arts Centre und zum Perlman Chamber Music Program in Shelter Island, NY, eingeladen. Die Eschers haben mit Künstlern wie David Finckel, Leon Fleischer, Wu Han, Lynn Harrell, Cho Liang Lin, David Shifrin und dem Gitarristen Jason Vieaux zusammengearbeitet.

Das Quartett verschafft sich zunehmend mit wichtigen Debüts einen Ruf in ganz Europa. Letzte Engagements waren unter anderem im Concertgebouw Amsterdam, Auditorium du Louvre in Paris und im Conservatoire de Musique de Génève.
Neben seinem europäischen Profil präsentiert sich das Quartett weiterhin in seinem Heimatland, in der Alice Tully Hall in New York, dem Kennedy Center in Washington DC sowie beim Ravinia und Caramoor Festival.

Das Escher Quartett hat seinen Namen vom niederländischen Grafiker M.C. Escher, der sie durch seine Methode des Zusammenspiels zwischen individuellen Komponenten, die durch die Zusammenfügung zu einem Ganzen werden, inspiriert.

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Aris Quartett

Anna Katharina Wildermuth, Violine
Noémi Zipperling, Violine
Caspar Vinzens, Viola
Lukas Sieber, Violoncello

Das Aris Quartett wurde 2009 in Frankfurt gegründet und ist eines der gefragtesten jungen Streichquartette Deutschlands.
Die Musiker, im Alter von 21 bis 25 Jahren, konzertieren international bei großen Musikfestivals, wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival, dem Mozartfest Würzburg oder dem „Festival quartetto d´archi“ in Italien sowie in bedeutenden Kulturzentren, etwa in Frankfurt, Wien, Madrid und Melbourne.
Neben der klassischen Streichquartettliteratur widmet sich das Aris Quartett auch unbekannterem Repertoire; ein besonderer Fokus liegt hierbei auf Werken der Spätromantik und der Moderne.
Nach zahlreichen nationalen Preisen gelang der internationale Durchbruch schon mit den ersten Wettbewerbsteilnahmen: Sowohl beim Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb 2012 in Pörtschach (Österreich), als auch beim 5. Europäischen Kammermusikwettbewerb 2013 in Karlsruhe, wie auch zuletzt beim Internationalen August-Everding Musikwettbewerb 2014 im Fach Streichquartett, wurde das Aris Quartett mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Im Sommer 2015 wurde das Ensemble zudem als eines von nur 8 Streichquartetten weltweit zu den Finalrunden des „7th Melbourne International Chamber Music Competition“ nach Australien eingeladen.

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Vision String Quartet

Das vision string quartet wurde 2012 nach vorherigem gemeinsamen Jazz-Ensemblespiel von Jakob Encke, Daniel Stoll – Violinen, Kevin Treiber – Viola, und Leonard Disselhorst – Cello gegründet. Seit Ende 2014 tritt das Quartett in geänderter Besetzung mit Sander Stuart als Bratschisten auf.
Das vision string quartet ist ein einzigartiges Quartett, welches nicht nur Werke der konventionellen, klassischen Literatur spielt. Stilübergreifend hat das Quartett Eigenkompositionen und Arrangements der publikumswirksamen neueren Musikformen wie Jazz, Pop und Rock im Repertoire.
Ebenso vielseitig reichen die Konzertformate des jungen Quartetts von klassischen Konzertsälen wie dem Gewandhaus Leipzig über Musikfestivals wie dem Rheingau Musik Festival, Ballettkooperationen beim Heidelberger Frühling unter John Neumeier bis hin zu Klanginstallationen beim 360 Grad Streichquartettfest bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und Radioproduktionen im SWR. Bisherige Kammermusik-partner waren unter anderem Jörg Widman und Haiou Zhang, 2015 werden sie gemeinsam mit dem Quatuor les Dissonances das Streichoktett von Felix Mendelssohn Bartholdy aufführen.

Zemlinsky Quartett © Tomáš Bican

Zemlinsky Quartett

František Souček, Violine
Petr Střížek, Violine
Petr Holman, Viola
Vladimír Fortin, Violoncello

Das Zemlinsky Quartett knüpft seit seinem Bestehen 1994 an die reiche Tradition der tschechischen Quartett-Schule an. Es gewann den ersten Preis im Internationalen Wettbewerb für Streichquartette in Bordeaux (2010), ist Preisträger des Prager Frühlings und der internationalen Streichquartettwettbewerbe im kanadischen Banff und in London, wo es zugleich den Publikumspreis errang. Auch aus anderen Wettbewerben ging es als Sieger hervor (Beethovenův Hradec, New Talent Bratislava, Wettbewerb der B.-Martinů-Stiftung Prag). Im Jahre 2005 wurde dem Quartett der Preis des Tschechischen Vereins für Kammermusik verliehen und 2009 der Förderpreis des Alexander-Zemlinsky-Fonds in Wien. Im Rahmen seiner Tourneen bereiste das Quartett bereits vier Kontinente. Sein Repertoire umfasst mehr als 200 Werke führender tschechischer und internationaler Komponisten. Nach den erfolgreichen Einspielungen tschechischer Musik auf den ersten beiden CDs unterschrieb das Zemlinsky-Quartett einen exklusiven Aufnahmevertrag mit der französischen Firma Praga Digitals. Für sie hat es bereits vierzehn Titel einschließlich eines Satzes von vier CDs mit dem frühen Quartettschaffen A. Dvořáks aufgenommen, wofür es den prestigeträchtigen französischen Schallplattenpreis »Diapason d´Or« erhielt. Zahlreiche Aufnahmen machte das Quartett auch für den Tschechischen Rundfunk.

Während des Studiums am Prager Konservatorium und an der Prager Musikhochschule wurde das Quartett zunächst von Musikern renommierter tschechischer Kammerensembles geschult: des Quartetts der Hauptstadt Prag, des Talich-, Kocian- und Pražák-Quartetts. Später studierte das Quartett bei dem legendären Musikpädagogen und Primarius des LaSalle-Quartetts Walter Levin. In den Jahren 2006-2011 assistierten die Mitglieder des Zemlinsky-Quartetts an der Musikakademie Basel in der Schweiz und lehrten an der Internationalen Sommer-Musikakademie in Pilsen, das sie auch mitorganisierten (2007-2011). Im Rahmen ihrer Turneen unterrichten sie auch in Meisterkursen für Studenten sämtlicher Alterskategorien. F. Souček und P. Holman haben seit kurzem auch Lehraufträge am Prager Konservatorium.

Parker Quartet © Jamie Jung

Parker Quartet

Daniel Chong – Violine
Ying Xue – Violine
Jessica Bodner – Viola
Kee-Hyun Kim – Violoncello

Das Grammy-prämierte Parker Quartet konnte sich rasch nach seiner Gründung im Jahr 2002 in Boston als herausragendes Ensemble auf internationalen Bühnen etablieren. 2005 gewann es die Concert Artist Guild Competition, den Grand Prix sowie den Mozart-Preis des Concours Quatuors à Bordeaux. Chamber Music America verlieh dem Quartett den prestigeträchtigen Cleveland Quartet Award für die Spielzeiten 2009-2011. Seit Herbst 2014 ist das Parker Quartet »artist in residence« an der Harvard Universität. Zu den wichtigsten Mentoren des Ensembles gehören das Cleveland Quartet, Kim Kashkashian, György Kurtág und Rainer Schmidt vom Hagen Quartett.
Jüngst arbeitete das Parker Quartet mit Künstlern wie Jörg Widmann, Kim Kashkashian und Kikuei Ikeda vom Tokyo String Quartet zusammen. Dank einer Zuwendung von Chamber Music America konnte das Quartett 2012 das Werk »Capriccio« in Auftrag geben und uraufführen, eine einstündige Arbeit des amerikanischen Komponisten Jeremy Gill. Konzerte führten das Ensemble u.a. in die Carnegie Hall, Wigmore Hall London, Concertgebouw Amsterdam, Wiener Musikverein sowie zu bedeutenden Festivals in den USA, Südamerika und Europa.
2007 erschien die hochgelobte Debüt-CD mit Bartoks Streichquartetten. Die zweite CD mit Werken von Ligeti wurde mit dem Grammy Award für die beste kammermusikalische Darbietung ausgezeichnet. 2013 erschien eine weitere CD mit Haydn-Quartetten.

Veranstaltungen

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Late Night Lounge präsentiert von MLP: Vision String Quartet

Jürg Freys Streichquartett II ist ein stilles, sphärisches, beinahe tranceartiges Stück, Debussys Werk ein Farbenrausch – und dann folgen die irrsinnig guten Arrangements des jungen Vision String Quartets quer durch alle Stile – dies alles unterstützt von Lichteffekten und einer coolen Moderation. Dieses Quartett steht für einen ganz eigenen Zugang zur Musikgeschichte, den die vier Musiker auf höchstem Niveau pflegen.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Gefordert im Rahmen der Initiative

SWR2 New Talent

Wir danken

Freundeskreis Heidelberger Frühling

 

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After Work Concert: Goldmund Quartett

Das Goldmund Quartett ist ein aufsteigender und jetzt schon hell strahlender Stern am Streichquartetthimmel. Vom Deutschen Musikrat wurden die Musiker in die Bundesauswahl »Konzerte junger Künstler« aufgenommen, und auch sonst können sie sich über einen Mangel an Auszeichnungen nicht beklagen. Zusammen mit der Late Night Lounge des Vision String Quartet am späten Abend bietet der 27. April die Möglichkeit, die Zukunft des Streichquartetts zu erleben.

In Kooperation mit dem Deutschen Musikrat und dem Frauenbad Heidelberg

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Eröffnungsmatinee »Vom Meisterwerk zum Kanon«

Was als unverzichtbar gilt, wird kanonisiert, sei es im Recht, sei es in der Musik. Wie entsteht ein Kanon? Wie entwickelt sich ein Stück Musik vom Werk zum Meisterwerk? Und wie ist es um den musikalischen Kanon heute bestellt? Über diese Fragen diskutieren renommierte Wissenschaftler, und das junge, enorm vielseitige Vision String Quartet, dessen Musiker sich mühelos innerhalb und außerhalb des musikalischen Kanons bewegen, steuert den musikalischen Kommentar bei.

Gefördert im Rahmen der Initiative

SWR2 New Talent

Amaryllis Quartett © Tobias Wirth

Amaryllis Quartett

Tropische Schwüle und das Schreien von Papageien, aber auch die sanften, meditativen Klänge des chinesischen Zupfinstrumentes Qing – wie sich der klassische Streichquartettklang durch Eindrücke aus fremden Kulturen auf ganz unerwartete Weise erweitern lässt, kann das Publikum in der ersten Hälfte der Late Night Lounge mit dem Amaryllis Quartett erleben. Der zweite Teil bietet Klangerweiterungen ganz anderer Art: gemeinsam mit der Sängerin Anne-Christin Schwarz und dem Cellisten Stephan Braun vom Duo »deep strings« entführt das Amaryllis Quartett seine Hörer mit eigens für diesen Anlass angefertigten Arrangements in die Welt des Jazz.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Amaryllis Quartett © Tobias Wirth

Amaryllis Quartett

Die übersprudelnde Fülle von Themen ist vielleicht das markanteste Merkmal der Werke Wolfgang Amadeus Mozarts. Sein Quartett KV 499 ist da eine seltene Ausnahme: Mozart beschränkt sich diesmal auf wenige Themen, die jedoch mit Schwung immer neu beleuchtet und verarbeitet werden. György Ligeti verbindet in seinem 1953/54 komponierten 1. Streichquartett sein Interesse für Volksmusik mit einer Hommage an Strawinsky und Bartók, versteht es jedoch, dabei seine ganz eigene Handschrift zu wahren. Die Musiker des vielfach ausgezeichneten Amaryllis Quartett konnten wiederum ihre eigene künstlerische »Handschrift« bereits beim Streichquartettfest 2012 unter Beweis stellen – nun sind sie erneut zu Gast in Heidelberg.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

 

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

 

 

Das Konzert wird mitgeschnitten von
SWR2

 

Sendetermin: 16. Juli 15 13.05 Uhr SWR2 Mittagskonzert