Künstler

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Benjamin Popson

Der 24-jährige amerikanische Tenor Benjamin Popson ist ein leidenschaftlicher Sänger mit einem warmen, lyrischen Timbre. In Port Clinton, Ohio geboren, begann er sein Studium an der Bowling Green State University in Ohio im Hauptfach Gesang. Während seines Studiums an der BGSU sang er am Opernhaus in Toledo. Sein Debüt an der Toledo Opera hatte er 2010 als »Der Perückenmacher« in Ariadne auf Naxos von R. Strauss.

2012 begann Benjamin sein Studium mit der Sopranistin Michèle Crider an der Universität Mozarteum in Salzburg. Sein Debüt in Europa machte er in der Rolle des »Pélleas« aus »Pélleas et Mélisande« von Claude Debussy am Mozarteum Opernstudio Salzburg. Benjamin gab sein Debüt an der Hamburger Staatsoper als »König Ajax II« in Jacques Offenbachs Operette »La Belle Hélène« im September 2014. Seitdem ist er als Mitglied des Opernstudios Hamburg in verschiedenen Aufführungen zu sehen.

Weitere Opernaufführungen an der Hamburgischen Staatsoper waren »Normanno« in Donizettis »Lucia di Lammermoor«, »Harry« aus Puccinis »La Fanciulla del West« und die Rolle des »Stephen Foley« in der Premiere der zeitgenössischen Oper »The Locked Room« von Huw Watkins. Benjamin machte in der Saison 2014-15 ebenfalls sein Debüt am Opernhaus Kiel als »Baroncelli« in der konzertanten Aufführung von Richard Wagners »Rienzi«.

Kommende Engagements an der Hamburgischen Staatsoper sind unter anderem »Victorin« aus »Die Tote Stadt« von Erich Korngold, »Edmondo« in Giacomo Puccinis »Manon Lescaut«, »Le Comte de Lerme /Le Héraut« aus »Don Carlos« von Giuseppe Verdi und »Zweiter Schäfer« in der Neu-Produktion von Richard Strauss’ selten gespielter Oper »Daphne«.
Benjamin ist auch ein talentierter Oratorien- und Lied-Sänger. Er tritt regelmäßig als Solist bei Aufführungen von Händels »Messias«, Felix Mendolssohn Bartholdys »Elias« und Messen von Wolfgang Amadeus Mozart auf.

Benjamin war im November 2015 einer der Finalisten bei der Stella Maris Vocal Competition.

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Robert Colonius

Robert Julian Colonius wurde 1988 in Lafayette, Indiana, geboren und wuchs in Oldenburg, Niedersachsen, auf. Im Alter von sechs Jahren begann er, Cellounterricht zu nehmen, mit zehn Klavierunterricht. Während seiner Schulzeit spielte er in diversen Jugendorchestern, u. a. dem Oldenburger Jugendorchester, dem Wabash Valley Youth Symphony Orchestra und dem Niedersächsischen Jugendorchester. Nach dem Abitur leistete er 2008 seinen Wehrdienst im Streichorchester des Musikkorps der Bundeswehr in Siegburg ab. 2009 folgte ein Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit den Hauptfächern Klavier (bei Ewa Kupiec) und Cello (bei Karsten Dehning). Meisterkurse u. a. bei Barbara Moser und Anton Voigt ergänzten sein Studium. Ab 2010 belegte er zudem Medienmanagement als Zweitfach am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung in Hannover. Dort studiert er derzeit im Masterstudiengang »Medien und Musik«.

Seine musikalische Tätigkeit umfasst vor allem Kammermusik und Korrepetition. Einen Schwerpunkt bildet die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Maximilian Guth, bei dessen Projekten er als Cellist und Pianist regelmäßig mitwirkt. Außerdem tritt er, ebenfalls am Klavier und Cello, bei der »Bühne für Menschenrechte e. V.« auf.
Als Musikjournalist führte sein Weg zu Radio Bremen und den NDR. Im Rahmen seiner Masterabschlussarbeit zur heutigen Situation der Neuen Musik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk interviewt er zurzeit Fachredakteure in ganz Deutschland.

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Anna Chernomordik

Anna Chernomordik, geboren 1992 in Rostow-am-Dom, Russland, studiert seit 2011 Musikjournalismus an der TU Dortmund. Mittlerweile befindet sie sich im Masterstudium mit einem Schwerpunkt auf Musikmanagement. Seit Beginn des Studiums schreibt sie regelmäßig Musikkritiken für die Dortmunder Tageszeitung »Ruhr Nachrichten«. Beim Campussender »eldoradio*« engagiert sie sich in der Redaktion der Klassiksendung »terzwerk«. 2014 war sie Teilnehmerin der Talentwerkstatt »grenzenlos« des Westdeutschen Rundfunks mit einer Station beim interkulturellen Radiosender Funkhaus Europa. Ihr Interesse für Musik entdeckte Sie am Klavier und musiziert in ihrer Freizeit intensiv u. a. im Duo mit einer Sopranistin.

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Miriam Stolzenwald

Miriam Stolzenwald (*1989 in Bremen) studiert den Master für Medien und Musik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit dem Schwerpunkt Musikjournalismus. Den Bachelor absolvierte sie ebenfalls in Hannover mit dem Hauptfach Klavier und der Studienrichtung »Klassische Musik«. Bereits seit 2012 ist sie für den Norddeutschen Rundfunk, insbesondere das Hörfunk-Programm NDR Kultur tätig. Für NDR Online begleitete sie 2015 die KunstFestSpiele Herrenhausen als Kulturreporterin.

Seit einem halben Jahr schreibt Miriam Stolzenwald als freie Musikjournalistin für das Kulturressort der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Für den Lokalsender Radio Leinehertz produzierte sie einige Hörfunkbeiträge über das kulturelle Geschehen der Stadt Hannover. Neben ihren Tätigkeiten für Print und Radio ist sie auch als Instrumentallehrerin tätig.

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Thilo Braun

Thilo Braun wurde 1991 in Friedrichshafen am Bodensee geboren. 2015 hat er erfolgreich den Bachelor »Musikjournalismus« an der TU Dortmund abgeschlossen. Innerhalb des Studiums vertiefte er seine Fähigkeiten in den Bereichen Radio, Print und TV, mit besonderer Leidenschaft bei der musikjournalistischen Dachmarke »terzwerk«. Nach Praktika bei der Süddeutschen Zeitung und BR-Klassik hat er 2015 ein Volontärspraktikum mit Schwerpunkt Musik beim Kulturradio WDR 3 in Köln absolviert und ist seitdem als Freier Mitarbeiter tätig, unter anderem für die Sendungen »Tonart« und »WDR3-Konzert«. Derzeit studiert er in Dortmund im Masterstudiengang »Musikjournalismus« und ist dort als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musik und Musikwissenschaft angestellt. Wenn es die Zeit zulässt, widmet er sich als lyrischer Tenor seiner zweiten Leidenschaft, dem klassischen Gesang.

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Maximilian Maier

Maximilian Maier (*1990) studiert seit Oktober 2010 Geschichte und Musikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Rahmen einer Hospitanz beim Bayerischen Rundfunk ab November 2013 erstellte Maximilian Maier für BR-KLASSIK verschiedenste Beiträge zu vielfältigen Themen und führte Interviews mit Künstlern wie Andris Nelsons, Bejun Mehta oder Olga Peretyatko. Für BR-KLASSIK schrieb er außerdem Live-Blogs von bedeutenden Veranstaltungen wie den Bayreuther Festspielen oder dem Wiener Opernball.

2014 begann Maximilian Maier Interviews und Kritiken für den Münchner Merkur zu verfassen. Gesprächspartner waren hier u. a. Jonas Kaufmann, Elina Garanca, Réne Pape oder Daniele Gatti. Außerdem begleitete er 2014 und 2015 für die Zeitung das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz auf seiner Konzerttournee nach Mexiko sowie die Münchner Philharmoniker unter ihrem Chefdirigenten Valery Gergiev auf ihrer Asientournee.

Ebenfalls 2014 wechselte Maximilian Maier vom Radio zum Bayerischen Fernsehen in die Redaktion Musik und Theater. Er bekam dort die Gelegenheit, auch als Moderator für den Bayerischen Rundfunk und für ARD-alpha vor der Kamera tätig zu sein. Bald darauf konnte sich er sich auf unterschiedlichem Terrain beweisen, so zum Beispiel bei Moderationen aus der Berliner Philharmonie oder von »Glenn O’Brien’s TV Party« im Rahmen der Ausstellung »Yes!Yes!Yes! Warholmania in Munich« 2015 aus dem Museum Brandhorst. Neben einem Interview mit Christian Thielemann in der TV-Produktion »Tannhäuser – Quo vadis?« aus der Dresdner Semperoper war ein weiterer Höhepunkt eine Live-Moderation von den Salzburger Festspielen 2015, wo Maier ein pausenfüllendes Gespräch mit Anne-Sophie Mutter führte. Kurz darauf wurde sein erster Film »Traumstart – Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs blicken zurück« im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt.

Maximilian Maier gehört zum Moderatorenteam des »alpha-Forums«, wo er beispielsweise Gespräche mit Martin Stadtfeld, Okka von der Damerau und Tareq Nazmi aus dem Ensemble der Bayerischen Staatsoper der Gewinnerin des Chopin Wettbewerbs 2010 Yulianna Avdeeva führte.

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Susan Zarrabi

„Dieser wiederum belagert die Pension der Schwestern, weil er Giacinta (ein Energiebündel mit wunderbar girrendem Mezzosopran: Susan Zarrabi) endlich von seiner Zuneigung überzeugen will.“ [La finta semplice | Süddeutsche Zeitung | 29. August 2015]

Im Januar 2016 gab Susan Zarrabi ihr Debut in der Konzertreihe des Münchner Rundfunkorchesters „Paradisi Goria“ unter der Leitung von Ulf Schirmer – als Sara in Doves Kirchenoper Tobias and the Angel. Am Theater Augsburg folgt im Mai und Juni 2016 als Gianetta ihr Debüt in einer Neuinszenierung von Donizettis L‘ elisir d’amore.

Im April 2015 gab die junge Mezzosopranistin als Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro in einer Neuinszenierung der Hochschule für Musik und Theater München ihr Debüt der Reaktorhalle München. Im Herbst 2015 sang sie Giacinta in einer Bearbeitung von Mozarts La finta semplice an der Kammeroper München mit Vorstellungen im Hubertussaal des Nymphenburger Schlosses, im Cuvilliéstheater München sowie im Stadttheater Aschaffenburg.

1994 in München geboren, erhielt Susan Zarrabi ihren ersten Gesangsunterricht im Rahmen der Bayerischen Singakademie bei Tanja d’Althann. 2013 gewann Susan Zarrabi den Ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie Gesangs-Duo. Im selben Jahr begann die Mezzosopranistin ihr Gesangstudium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Michelle Breedt. Seit 2014/2015 studiert sie bei Christiane Iven.

Als Konzertsängerin war Susan Zarrabi in verschiedenen Messen und Oratorien als Solistin zu hören, wie Bachs Weihnachstsoratorium, Beethovens Messe in C-Dur, Mendelssohns Paulus, Mozarts Krönungsmesse oder Schuberts B-Dur-Messe und Vivaldis Gloria. Im Februar 2016 ist sie mit dem Alt-Solo in Mozarts Requiem und im Juni 2016 mit dem Zweiten Sopran in Bachs h-moll-Messe in München zu hören. Susan Zarrabi arbeitete im Juni 2015 erstmals mit den Münchner Symphonikern zusammen.

Im März/April 2016 ist Susan Zarrabi Stipendiatin der Lied-Akademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling unter der Leitung von Thomas Hampson und mit den Mentoren Brigitte Fassbaender sowie den Liedbegleitern Graham Johnson und Wolfram Rieger.

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Angelo de Leo

Angelo de Leo (*1991 in Böblingen) erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren an der Musik- und Kunstschule Böblingen. Bereits als Elfjähriger wurde er als Jungstudent an die Musikhochschule Stuttgart aufgenommen, wo er von Prof. Christian Sikorski ausgebildet wurde. Ab 2011 studierte er in Lübeck bei Prof. Thomas Brandis, seit 2015 setzt er seine Ausbildung in Berlin bei Prof. Antje Weithaas und in der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker fort. Weitere Impulse erhielt er von Donald Weilerstein, Igor Ozim,  Shmuel Ashkenasi, Wolfgang Marschner sowie vom Artemis-, Vogler- und Melos-Quartett.

Er ist Preisträger des Internationalen Violinwettbewerbs Freiburg, des Possehl-Wettbewerbs Lübeck, des Klassikpreises des WDR und des Violinwettbewerbs der MH Stuttgart. Zudem gewann er sechs 1. Bundespreise bei „Jugend musiziert“. Beim Deutschen Musikwettbewerb wurde er Finalist, Stipendiat sowie Sonderpreisträger. Aufnahmen für den BR, den NDR und das Deutschlandradio sowie Auftritte mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester, den Lübecker Philharmonikern, dem Landesjungendorchester Schleswig Holstein oder den Freiburger Philharmonikern dokumentieren sein solistisches und kammermusikalisches Können.

Von 2004 bis 2008 spielte er im „Bregaglia-Quartett“ und von 2008 bis 2011 war er Primarius des „DeLeo-Quartetts“. Er wurde zu Festivals wie dem Heidelberger Frühling, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival und dem Oberstdorfer Musiksommer eingeladen.

Angelo de Leo ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, von „LiveMusicNow“ und der Deutschen Stiftung Musikleben, die ihm als Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds eine wertvolle Violine von G. F. Pressenda, Turin 1829, zur Verfügung stellt.

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Han Kim

Mit über 5 Millionen Klicks auf Youtube gilt der 19-jährige Klarinettist Han Kim aus Korea als einer der herausragenden jungen Musiker seiner Generation. Seit seinem Orchesterdebüt mit 13 Jahren trat er mit dem KBS Symphony Orchestra, dem Suwon Philharmonic Orchestra oder dem Euro-Asian Orchestra auf. Er arbeitete mit Künstlern wie Arto Noras, Wolfgang Meyer oder dem Bennewitz Quartet zusammen und musizierte beim City of London Festival, Ikoma Music Festival und dem Musikalischen Sommer Ostfriesland. 2009 gewann er den 2. Preis beim Beijing International Music Competition, er ist zudem jüngstes Mitglied der Kumho Asiana Soloists und Gründungspartner des Veits Quintet, das 2015 den 2. Preis beim Carl Nielsen International Chamber Music Wettbewerb gewann.

Han Kim studierte am Eton College in England und an der Guildhall School of Music and Drama London. Zur Zeit ist er Austauschstudent an der Musikhochschule Lübeck, wo er von Sabine Meyer unterrichtet wird.

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Berthold Schindler

Der Sänger und Journalist Berthold Schindler schloss 2015 sein Literaturwissenschaftsstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität ab und ist seitdem freischaffend tätig. Seine Masterarbeit schrieb er über den Gewaltbegriff beim Filmemacher Michael Haneke. Zuvor studierte und unterrichtete er an den Universitäten in Regensburg und Columbia, Missouri (USA). Printtexte und Radiobeiträge erschienen in der Süddeutschen Zeitung, auf SPIEGEL ONLINE und beim Bayerischen Rundfunk. Als Sänger ist er seit 2007 solistisch und in professionellen Vokalensembles tätig. Schindlers jüngste Tenorpartien umfassen Werke von Bach, Mozart, Haydn, Purcell, Schütz und Brahms. 2015 gründete er mit Freunden von der Hochschule für Musik und Theater München das professionelle Solistenensemble vodeon.