Streichquartettfest: Eröffnungskonzert

Streichquartettfest: Eröffnungskonzert

Programm

Joseph Haydn (1732-1809): Streichquartett Nr. 79 D-Dur op. 76 Nr. 5
(Parker Quartet)

Witold Lutosławski (1913-1994): Streichquartett (1964)
Introductory Movement
Main Movement
(JACK Quartet)

Robert Schumann (1810-1856): Streichquartett Nr. 3 A-Dur op. 41
(Quatuor Modigliani)

Über die Veranstaltung

Mit über 80 Streichquartetten gilt Joseph Haydn als »Vater« dieser Gattung. Sein spätes D-Dur Quartett zeigt seinen allseits bewunderten Personalstil, der sich durch eine immer aufs Neue überraschende und gewitzte Weiterentwicklung der wenigen thematischen Ideen auszeichnet. Beethoven führte in seinen Quartetten op. 59 eigentlich nur Haydns Weg konsequent weiter, stieß damit jedoch auf Unverständnis: Als »Flickwerk eines Wahnsinnigen« wurden sie von einigen seiner Zeitgenossen bezeichnet, und selbst wohlmeinende Stimmen betrachteten sie als »sehr lang und schwierig«. Wo Haydn durch Nichteinlösen von Erwartungen überrascht, lässt Lutosławski in seinem einzigen Streichquartett Erwartungen erst gar nicht zu, verwandte er hier doch eine an John Cage orientierte Schreibweise, die auskomponierte Abschnitte mit von den Spielern frei gestalteten vermengt.

 

Tipp: 18.00 Uhr Gesprächsrunde »Drei Generationen Quartett im Dialog«
Quatuor Van Kuijk, Oliver Wille (Kuss Quartett), Peter Buck (Melos Quartett), Daniel Finkernagel Moderation (Eintritt frei)

€ 115 I € 90 Streichquartettfest Pass (telefonisch unter +49 (0)6221 – 584 00 44 und per Bestellformular buchbar)