Lied me!

Lied me! ist ein Kurzfilm-Projekt des Heidelberger Frühling Liedzentrums. Es ist zwischen 2020 und 2021 vor dem Hintergrund der Pandemie und einer Verlagerung der künstlerischen Aktivitäten ins Digitale entstanden.

In neun Kurzfilmen verleihen 11 junge Sänger*innen und Pianist*innen ihren Erlebnissen und Fragen an die Welt mithilfe des Kunstliedes Ausdruck. Sie befassen sich mit Globalisierung und Entwurzelung, mit Ängsten und Selbstzweifeln und mit Diversität und Sexualität. Sie stehen damit für eine junge, in Europa lebende Generation und ihre Themen. Was neben den Protagonist*innen auch alle Akteur*innen hinter der Kamera bewegte, war die Frage, wie noch mehr Menschen mit der Gattung des Liedes erreicht werden können. Und wie neue Erzählweisen im Digitalen dazu beitragen können.


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Im Vorfeld der Dreharbeiten reflektierte Holger Noltze, Professor für Musik und Medien an der Technischen Universität Dortmund, gemeinsam mit den Künstler*innen die Grundbedingungen von ästhetischem Erleben im digitalen Raum. Bei der anschließenden inhaltlichen und musikalischen Konzipierung der Filme setzten die Sänger*innen und Pianist*innen eigene Themenschwerpunkte und wurden dabei co-kreativ von Andrea Thilo, Coach und Produzentin, und Thomas Grube, Regisseur und Produzent unterstützt.

Die Sänger*innen und Pianist*innen waren zum Entstehungszeitpunkt der Kurzfilme Stipendiat*innen oder Alumni der Lied Akademie des Heidelberger Frühling Liedzentrums. Sie befanden sich in der Endphase ihres Musikstudiums und am Beginn einer vielversprechenden Karriere. Mithilfe der Kunst stellen sie sich in den Kurzfilmen voller Mut den Fragen ihrer Generation und zeigen sehr persönliche Seiten.

Zu den Sänger*innen und Pianist*innen gehörten Ketevan Chuntishvili, Sopran (Georgien) | Fanny Soyer, Sopran (Frankreich) | Ema Nikolosvka, Mezzo (Kanada/Mazedonien) | Lars Conrad, Bariton (Deutschland) | Justine Eckhaut, Klavier (Frankreich) | Daniel Gerzenberg, Klavier (Deutschland) | Theresa Pilsl, Sopran (Deutschland) | Jerica Steklasa, Sopran (Slowenien) | Irena Weber, Mezzo (Serbien/Ungarn) | Jeeyoung Lim, Bassbariton (Südkorea) | Kunal Lahiry, Klavier (USA).

Das Projekt wurde vom Heidelberger Frühling Liedzentrum in Zusammenarbeit mit Boomtown Media, den Produzenten des Films über das Education Projekt „Rhythm is it!“ der Berliner Philharmoniker, umgesetzt: Uwe Dierks, Thomas Grube, Andrea Thilo und Christopher Warmuth, Producers | Thomas Grube, Regie und Montage | Patrick Richter, Kamera | Marten Berger, Music Rec. | Andrea Thilo & Holger Noltze, Coaching | Hannes Marget, Ton | Lea Kraft, Locations.

Die neun Kurzfilme waren in der Kategorie „Musikclip“ für den Opus Klassik 2022 nominiert.

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