Pavel Kolesnikov

Pavel Kolesnikov wurde 2012 Preisträger des Honens International Piano Competition und Konzert- und Festivalauftritte, die aus dem Honens Prize hervorgegangen sind, umfassen die Zankel Hall in der Carnegie Hall, das Konzerthaus Berlin, den Louvre (Paris), die Vancouver Recital Society, die La Jolla Music Society, Spoleto Festival USA, Kanadas Ottawa ChamberFest und Banff Summer Festival. Pavel hat mit dem Toronto Symphony and Calgary Philharmonic, dem Malta Philharmonic Orchestra, dem Russian National Philharmonic, dem London Philharmonic, dem Philharmonia Orchestra, dem Orquestra Sinfônica Brasileira, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, der Hallé, dem BBC Symphony, dem BBC Philharmonic, the BBC Scottish und das BBC National Orchestra of Wales. Mit dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester, dem Czech National Symphony und dem Flanders Symphony Orchestra unternahm er Tourneen durch Großbritannien und Europa. Pavel gab sein Debüt bei den BBC Proms mit Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 2 mit dem National Youth Orchestra of Scotland unter der Leitung von Ilan Volkov. Er trat auch den BBC Proms bei der Eröffnungsveranstaltung in Australien bei. Im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 wird Pavel seinen ersten Beethoven-Konzertzyklus mit Sinfonia Cymru aufführen.

Im Rahmen der internationalen Piano Series gab er Recitals in der Queen Elizabeth Hall, London, und am Kings Place, London. Er genießt die Zusammenarbeit mit anderen Musikern, wie zum Beispiel der Brahms Violin- und Viola-Sonaten mit Lawrence Power, wieder in der Queen Elizabeth Hall in London. Pavel gab auch Recitals in Südkorea, Japan, Spanien und Deutschland sowie beim La Roque d’Antheron Festival, dem Musiq3 Festival in Brüssel und dem Aldeburgh Festival. Er kehrt regelmäßig in die Wigmore Hall in London zurück.

Der in London lebende Pavel Kolesnikov wurde in Sibirien in eine Wissenschaftlerfamilie hineingeboren. Zehn Jahre lang studierte er sowohl Klavier als auch Geige, bevor er sich ausschließlich auf das Klavier konzentrierte. Er studierte am Moskauer Staatlichen Konservatorium bei Sergey Dorensky, am Londoner Royal College of Music bei Norma Fisher und an der Brüsseler Queen Elisabeth Music Chapel bei Maria João Pires dank der großzügigen Unterstützung von Herrn Christopher D. Budden, der RCM Scholarship Foundation und der Hattori Foundation . Pavel ist Träger der Milstein-Medaille und RCM Benjamin Britten Piano Fellow. Pavel war von 2014 bis 2016 Mitglied der New Generation Artists von BBC Radio 3.

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AUSVERKAUFT – Kammermusik Plus | Armida Quartett

Alte Aula der Universität Heidelberg | 17:00 Uhr

AUSVERKAUFT – Kammermusik Plus | Armida Quartett

Alte Aula der Universität Heidelberg | 20:00 Uhr

Kammermusik Plus | Viano String Quartet & Jean-Sélim Abdelmoula

Alte Aula der Universität Heidelberg | 19:30 Uhr
19 Uhr Künstlergespräch

Kammermusik Plus | Claire Huangci

Alte Aula der Universität Heidelberg | 19:30 Uhr
19 Uhr Künstlergespräch

Kammermusik Plus | Quatuor Ébène

Alte Aula der Universität Heidelberg | 19:30 Uhr
19 Uhr Künstlergespräch

Kammermusik Plus | Viviane Hagner & Till Fellner

Alte Aula der Universität Heidelberg | 19:30 Uhr
19 Uhr Künstlergespräch

Kammermusik Plus | Trio Isimsiz

Alte Aula der Universität Heidelberg | 19:30 Uhr
19 Uhr Künstlergespräch

Kammermusik Plus | Andrew Tyson

Alte Aula der Universität Heidelberg | 19:30 Uhr
19 Uhr Künstlergespräch

Kammermusik Plus | Carolin Widmann & Alexander Lonquich

Alte Aula der Universität Heidelberg | 19:30 Uhr
19 Uhr Künstlergespräch

Kammermusik Plus | Bläserquintett Profive

Alte Aula der Universität Heidelberg | 19:30 Uhr
19 Uhr Künstlergespräch

Kammermusik Plus | Lendvai String Trio

Alte Aula der Universität Heidelberg | 19:30 Uhr
19 Uhr Künstlergespräch

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Internationales Musikfestival
Heidelberger Frühling gGmbH
Friedrich-Ebert-Anlage 50
D – 69117 Heidelberg
Fax +49 (0) 6221 – 584 64 00 49

Die Konzertreihe »Kammermusik Plus« des Heidelberger Frühling geht in seine vierte Saison!

Die Konzertreihe »Kammermusik Plus« präsentiert neun Kammerkonzerte mit international renommierten KünstlerInnen in der Alten Aula der Universität Heidelberg. Programmiert sind unterschiedlichste musikalische Besetzungen, vom Klavierrezital bis zum Bläserquintett. Zu Gast sind die jungen amerikanischen PianistInnen Claire Huangci und Andrew Tyson, das Quatuor Ébène aus Frankreich, die kanadisch-amerikanischen Banff-Gewinner 2019 – das Viano String Quartet, die Geigerin Viviane Hagner mir ihrem Klavierkollegen Till Fellner oder Violinistin Carolin Widmann, mit der den Heidelberger Frühling in seinen 25 Jahren viel verbindet, und ihr Duopartner Alexander Lonquich. Und das besondere „Plus“?  Die InterpretInnen des Abends können Sie bereits vor dem Konzert im persönlichen Gespräch über das Programm und deren künstlerischen Weg auf der Bühne erleben. Die geplanten Veranstaltungen werden unter Einhaltung der dann geltenden Auflagen durchgeführt. Aufgrund der weiterhin zu erwartenden Abstandsregeln und der damit verbundenen Einschränkung der Platzkapazität wird das Abonnement für die Saison 2021/22 ausgesetzt. Das Programm von „Kammermusik Plus“ findet sich ab sofort unter www.heidelberger-fruehling.de/kammermusikplus. Der Vorverkauf für die Konzerte im September, Oktober und November beginnt am Montag, den 28. Juni 2021. Für die Konzerte ab Januar 2022 startet der Vorverkauf am  Montag, den 15. November 2021. Karten sind beim telefonischen Kartenservice des Heidelberger Frühling unter 06221-5840044, im Webshop unter www.heidelberger-fruehling.de sowie an allen Vorverkaufsstellen erhältlich.

Lendvai String Trio fotografiert von Sarah Wijzenbeek

Lendvai String Trio

Nadia Wijzenbeek, Violine
Ylvali Zilliacus, Bratsche
Marie Macleod, Cello


„Mit wunderschön klarem, natürlichem Klang… Das Lendvai Trio hat sich einmal mehr mit Bravour gemeistert, ihre ansteckende Begeisterung konsequent kommuniziert.“
Grammophon, 2014

Im Jahr 2020 feiert das Lendvai String Trio seine 15-jährige Jubiläumssaison und tritt regelmäßig an großen Veranstaltungsorten in ganz Europa wie der Wigmore Hall in London und dem Amsterdamer Concertgebouw auf. Das Trio hat umfangreich und mit großem Erfolg aufgenommen, darunter die kompletten Streichtrios von Beethoven (Kammerwahl des BBC Music Magazine im Juni 2013) und Martinů, beide für Stone Records. Ihr jüngster internationaler Erfolg ist der Abschluss eines dreijährigen Projekts, bei dem alle sechzehn Streichtrios des niederländischen Komponisten Julius Röntgen für Champs Hill Records entdeckt, aufgeführt und aufgenommen wurden.

„Röntgens unerschöpfliche Fruchtbarkeit an Melodie, musikalischer Anmut und kompositorischer Handwerkskunst verbinden sich auf reizvollste Art und Weise … mit tadelloser Musikalität vom wunderbaren Lendvai-Trio.“ Grammophon, 2016

2011 wurde das Trio mit dem renommierten Kersjes Ensemble Prize in Holland ausgezeichnet und für die Young Artist Series des Concertgebouw in Amsterdam ausgewählt. 2005 wurden sie für die Holland Music Sessions „New Masters on Tour“ ausgewählt, was zu einer Reihe von Konzerten in Rumänien, Bulgarien, Lettland, Litauen, Polen und den Niederlanden führte.

Das Trio tritt regelmäßig auf Festivals in Großbritannien, Deutschland, Italien, Frankreich, der Schweiz, Österreich und Schweden auf und seine Konzerte und Aufnahmen werden von Dutch Radio 4, Swedish Radio P2 und BBC Radio 3 übertragen.

Das Trio genießt und lässt sich von der regelmäßigen Zusammenarbeit mit anderen Künstlern inspirieren. Zu den jüngsten Höhepunkten zählten Konzerte mit den Oboisten Alexei Ogrintchouk und Nicholas Daniel sowie den Pianisten Paolo Giacometti, Tom Poster, Charles Owen, Alasdair Beatson und Martin Sturfält. Das Lendvai String Trio gibt nicht nur regelmäßig neue Werke in Auftrag, sondern ist auch daran interessiert, vergessene Werke für das Genre aufzudecken und wiederzubeleben.

Neben dem Trio ist Nadia Konzertmeisterin des Dutch Radio Philharmonic Orchestra, Ylvali ist Gastsängerin an der Royal Swedish Opera und Marie Solocellistin des Royal Stockholm Philharmonic Orchestra.

Alexander Lonquich fotografiert von Ivan Urbano Gobbo

Alexander Lonquich

Alexander Lonquich gehört als Solist, Kammermusiker und als Dirigent zu den bedeutendsten Interpreten seiner Generation. Er spielt regelmäßig in Japan, den USA, Australien sowie in den wichtigsten europäischen Musikzentren, ist zu Gast bei internationalen Festivals und konzertiert auf wesentlichen Podien weltweit. Als Pianist und Dirigent überzeugte er mit Orchestern wie dem hr Sinfonieorchester Frankfurt, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Kammerorchester Basel und dem Royal Philharmonic Orchestra. Als Solist spielte Lonquich mit den Wiener Philharmonikern, dem Tonhalle- Orchester Zürich, dem WDR Sinfonieorchester Köln, den Düsseldorfer Symphonikern, unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Yuri Bashmet, Philippe Herreweghe und Ton Koopman.

Kammermusikalisch konzertiert er unter anderem mit Nicolas Altstaedt, Vilde Frang, Heinz Holliger, Sabine Meyer, Christian Tetzlaff, Carolin Widmann, Jörg Widmann, Tabea Zimmermann, dem Auryn Quartett und dem Artemis Quartett. Seit 2002 konzertiert Alexander Lonquich mit seiner Frau Cristina Barbuti als Klavierduo in ganz Europa.

Alexander Lonquich hat zahlreiche CDs eingespielt: Seine Solo-Einspielungen für EMI fanden in der Presse höchsten Anklang und wurden mit bedeutenden Preisen wie dem „Diapason d’Or“ und dem „Edison Preis” ausgezeichnet. Von ECM Records wurden viel beachtete CDs veröffentlicht, unter anderem mit Werken des israelischen Komponisten Gideon Lewensohn und französischer Klaviermusik. 2016 erschien seine Einspielung von Schumanns Klavierkonzertstücken mit dem WDR Sinfonieorchester unter Heinz Holliger (Audite Records) und 2018 mit den letzten Klavierwerken von Schubert (Alpha). Lonquich war 2015/16 „Artist in Residence” beim NDR Sinfonieorchester und 2017 beim Festival „Prager Frühling“.

2013 schuf Lonquich mit seiner Frau Cristina in Florenz einen eigenen kleinen Theaterraum, in dem Themen der Psychologie, der Musik und des Theaters durch Workshops, Seminare und Konzerte vertieft werden.

Ein besonderes Vorhaben war zum Beethoven-Jubiläum die Aufführung sämtlicher Beethoven-Klavierkonzerte an einem Abend mit dem Münchener Kammerorchester.

Carolinm Widmann fotografiert von Lennard Rühle

Carolin Widmann

Die künstlerischen Aktivitäten der vielseitigen Musikerin Carolin Widmann reichen von den großen klassischen Konzerten über für sie eigens geschriebene Werke, Soloabende, eine große Bandbreite von Kammermusik bis hin zu Aufführungen auf historischen Instrumenten, die sie auch von der Geige aus leitet.

 

Carolin Widmann wurde 2017 mit dem Bayerischen Staatspreis für Musik für ihre Individualität und ihr außerordentliches musikalisches Können ausgezeichnet. Des Weiteren erhielt sie den International Classical Music Award (in der Kategorie „Konzert“) für ihre von der Fachpresse hoch gelobten Aufnahmen der Violinkonzerte von Mendelssohn und Schumann mit dem Chamber Orchestra of Europe, die 2016 bei ECM veröffentlicht wurden, und die Carolin Widmann von der Violine aus leitete.

 

Als “Musikerin des Jahres” der International Classical Music Awards 2013 hat Carolin Widmann mit weltweit führenden Orchestern zusammengearbeitet, darunter die Berliner Philharmoniker, Orchestre de Paris, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Seattle Symphony Orchestra, Sydney Symphony Orchestra, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Gewandhausorchester, Tonhalle-Orchester Zürich, Tschechisches Philharmonisches Orchester und Philharmonia Orchestra unter der Leitung von herausragenden Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Riccardo Chailly, Sir Roger Norrington, Edward Gardner, Sakari Oramo, Vladimir Jurowski, Daniel Harding, Christoph von Dohnányi und François-Xavier Roth. Sie spielte bei renommierten Festivals wie den Berliner Festspielen, Salzburger Festspielen, Lucerne Festival, Festival d’ Automne, Ravinia Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

 

In der Saison 2014/15 war Carolin Widmann Artist in Residence an der Alten Oper Frankfurt einschließlich zahlreicher Konzerte und Kammermusikabende, u. a. mit der Akademie für Alte Musik Berlin als Solistin/Dirigentin von der Geige aus (auf Darmsaiten). Außerdem schloss jene Saison die Weltpremiere eines neuen Violinkonzertes ein, das Julian Anderson für sie schrieb und das sie im Southbank Centre mit dem London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Jurowski uraufführte.

 

Höhepunkte der Saison 2019/20 umfassen Wiedereinladungen zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Dresdner Philharmonikern, dem BBC Symphony Orchestra London und dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Alan Gilbert in der Elbphilharmonie Hamburg und beim Beethovenfest Bonn. Carolin Widmann wird wiederholt mit dem São Paulo Symphony Orchester für ein Projekt mit der Leitung von der Violine aus zusammenarbeiten; außerdem tritt sie wieder in der Alten Oper Frankfurt auf – mit ihrem Debüt mit der Accademia Bizantia auf der Barcokvioline. Weitere Debüts dieser Saison spielt sie mit dem Orchestre de Chambre de Paris, Los Angeles Philharmonic Orchestra, Mahler Chamber Orchestra und dem Scottish Chamber Orchestra sowie mit dem Orpheus Chamber Orchestra bei ihrem Konzertdebüt in New York.

 

Als produktive Kammermusikerin spielt Carolin Widmann regelmäßig in wichtigen Konzertsälen wie der Wigmore Hall in London, Bozar in Brüssel, Louvre in Paris, dem Festspielhaus Baden-Baden, der Philharmonie in Berlin und dem Wiener Konzerthaus. 2018/19 unternahm sie eine große Recital-Tour nach Nord- und Südamerika und gab im Wiener Konzerthaus ein reines Beethoven-Programm im Rahmen der Beethoven-Feierlichkeiten. Kürzlich gab sie die Weltpremiere von Jörg Widmanns Violinkonzert Nr. 2 in der Suntory Hall in Tokio und spielte das Werk in Europa mit dem Orchestre de Paris und dem Schwedischen Radio Symphony Orchester unter Daniel Harding sowie mit dem hr-Sinfonieorchester in der Alten Oper unter Andrés Orozco Estrada.

 

Ihre Aufnahmen mit Sonaten von Schubert und Schumann erregten Aufsehen im In- und Ausland und wurden u. a. mit dem Diapason d’Or und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. 2006 gewann Carolin Widmanns Debüt-CD ‘Reflections’ den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Ihre CD mit Morton Feldmans Violinkonzert ‘Violin and Orchestra’ mit dem hr-Symphonieorchester unter Emilio Pomárico wurde 2013 veröffentlicht.

 

Carolin Widmann interessiert sich besonders für die Zusammenarbeit mit anderen Künsten: Sie trat in von Sasha Waltz choreografierten Konzerten (im Rahmen der Mozartwoche Salzburg und während der Eröffnungswoche der Elbphilharmonie in Hamburg) auf, spielte ein Solokonzert in einem Frankfurter Fußballstadion im Rahmen eines von Daniel Libeskind kuratierten Projekts und entwickelte ein Konzertprogramm für Museen wie das Museum Ludwig in Köln oder das Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main. Im März 2019 wird Carolin Widmann bei einem Projekt der Performancekünstlerin Marina Abramović mitwirken.

 

Carolin Widmann wurde in München geboren und studierte bei Igor Ozim in Köln, Michèle Auclair in Boston und David Takeno an der Guildhall School of Music and Drama in London. Seit 2006 ist sie Professorin für Geige an der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig.

 

Carolin Widmann spielt auf einer G. B. Guadagnini-Violine von 1782.

Trio Isimsiz fotografiert von Kaupo Kikkas

Trio Isimsiz

Pablo Hernán Benedí, Violine
Michael Petrov, Cello
Erdem Misirlioglu, Klavier

„…ein Klaviertrio, das bereits die vitale Kombination aus Einstimmigkeit von Ensemble und Musikalität, dazu viel Eigencharakter und Vitalität besitzt …“

2009 an der Guildhall School of Music & Drama gegründet, gewann das Trio Isimsiz 2015 den 1. Preis und den Publikumspreis beim Trondheim-Wettbewerb und 2017 den 2. Preis beim Internationalen Haydn-Wettbewerb in Wien. Sie wurden zwischen 2013 und 2018 vom Young Classical Artists Trust (YCAT) für die Vertretung ausgewählt und gewannen im Februar 2018 einen Borletti-Buitoni Trust Fellowship Award.

Das Trio tritt in ganz Europa auf, mit Höhepunkten wie Rezitals beim Trondheim, Stavanger, Mecklenburg-Vorpommern, und Peasmarsh Festivals (ausgestrahlt von BBC Radio 3), der Kölner Philharmonie, der Tivoli Concert Hall, dem Théâtre des Abbesses in Paris, der Fundación Juan March in Madrid und Marianischer-Saal in Luzern. Weiter weg haben sie in getourt China und Argentinien.

Das Trio Isimsiz sind Fellows im Guildhall. Sie haben mit Anthony Marwood, Krysztof Chorzelski, Richard Lester und Aleksander Madzar zusammengearbeitet und besuchten die IMS Preußenbucht, in Zusammenarbeit mit Ferenc Rados. Während des Studiums absolvierte das Trio Residenzen am Banff Centre in Kanada, Jeunesse Musicales Chamber Music, Deutschland und Mozarteum, Salzburg, und nahm an Meisterkursen bei András Schiff, Steven Isserlis, Menahem Pressler, Thomas Riebl, Wolfgang Reddick, dem Gould Piano Trio teil , Belcea und Takács Quartett. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen Aufführungen in der Schubertiade des Aldeburgh Festivals, in der Wigmore Hall, im Kettle’s Yard, im Jersey Arts Centre, im Beethoven-Haus Bonn und bei den Ettlingen Schlosskonzerten, die im SWR Rundfunk ausgestrahlt wurden, sowie Beethovens Tripelkonzert bei ihrem Debüt mit dem Philharmonia Orchestra beim Brighton Festival. Nach ihrer Debütaufnahme von Brahms, Takemitsu und Beethoven veröffentlichten sie im September 2020 ihre zweite CD für Rubicon mit Werken von Fauré, Schubert und Brahms folgen einem beeindruckenden Debüt”.

In den kommenden Spielzeiten freut sich das Trio auf Recitals in Großbritannien und Deutschland sowie auf einen neuen Auftrag von Francisco Coll, der in Spanien uraufgeführt wird. Alle drei Mitglieder des Trios Isimsiz sind einzeln sehr erfolgreich. Erdem Misirlioglu war Konzert-Finalist beim BBC Young Musician Wettbewerb 2008, Pablo Hernán Benedí ist Mitglied des Chiaroscuro Quartet, das von Alina Ibragimova gegründet wurde, und Michael Petrov vertrat Großbritannien in der European Concert Halls Organization Rising Star Series.

Pablo Hernán Benedí wurde 1991 in Madrid geboren. Er studierte am C.I. Padre Antonio Soler Konservatorium in San Lorenzo de El Escorial und an der GSMD mit David Takeno. 2010 wurde Pablo Mitglied des Chiaroscuro Quartet, das von Alina Ibragimova, Emilie Hornlund und Claire Thirion gegründet wurde und an bedeutenden Konzertsälen in ganz Europa auftritt. Die Debütaufnahme des Quartetts wurde 2011 mit großem Beifall der Kritiker veröffentlicht.

Michael Petrov wurde 1990 in Bulgarien geboren. Er studierte an der Yehudi Menuhin School und an der GSMD bei Louise Hopkins und gewann 2014 die Goldmedaille. In den zwei Jahren debütierte er mit dem Philharmonia, Royal Philharmonic, Bournemouth Symphony und English Chamber Orchestra. 2014/15 gab er im Rahmen seiner Nominierung durch das Barbican Center als ECHO Rising Star Recitals in großen Konzertsälen in ganz Europa.

Erdem Misirlioglu wurde 1989 in Suffolk geboren. Er studierte bei Mark Fielding an der Junior GSMD und seit 2008 bei Martin Roscoe und Ronan O’Hora an der GSMD. 2008 war er Konzert-Finalist beim BBC Young Musicians Competition und spielte Rachmaninovs Rhapsody on a Theme of Paganini mit dem BBC National Orchestra of Wales. Vor kurzem gewann er den 1. Preis beim Intercollegiate Piano Competition der Beethoven Piano Society of Europe.

Viviane Hagner fotografiert vonTimm Kölln

Viviane Hagner

Die in München geborene Geigerin Viviane Hagner, hoch gelobt für ihr außergewöhnliches musikalisches Gespür, ist als Orchestersolistin, Rezitalistin und Kammermusikerin weltweit sehr gefragt.

Seit ihrem internationalen Debüt im Alter von zwölf Jahren ist Hagner für ihre intelligenten Interpretationen und ihren wunderbaren, substanziellen Klang bekannt geworden. Sie trat unter anderem mit den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic, dem Cleveland Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig und den Münchner Philharmonikern auf.

Hagners eindrucksvolle Saison 2019-2020 führt sie durch Europa und Nordamerika, unter anderem mit Mendelssohns Violinkonzert in d-Moll mit der Deutschen Stiftung Musikleben in Hamburg, Bergs Violinkonzert mit dem Seoul Philharmonic und dem Dirigenten Markus Stenz sowie Unsuk Chins Violinkonzert mit Vancouver Symphony unter der Leitung von Otto Tausk. Im Februar geht Hagner mit der Camerata Salzburg auf Italien-Tournee, wo sie in so bedeutenden Konzertsälen wie dem Teatro di San Carlo in Neapel und dem Teatro Communale di Modena Mozarts Violinkonzert Nr. 5 und Schuberts Rondo in A-Dur spielen wird.  Als Kammermusikerin tritt Hagner in dieser Saison beim Lammermuir-Festival und bei der Villa Music sowie bei einem Rezital mit Nicole Hagner in Winnenden auf.

Viviane Hagner fördert und spielt auch leidenschaftlich gern neue, unentdeckte Musik. Sie hat sich für Werke von Sofia Gubaidulina, Karl Amadeus Hartmann und Witold Lutoslawski eingesetzt. Im Jahr 2002 brachte sie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Kent Nagano Unsuk Chins Violinkonzert zur Uraufführung. Kürzlich war Hagner mit der asiatischen Erstaufführung von Anders Hillborgs zweitem Violinkonzert mit dem Seoul Philharmonic Orchestra zu erleben.

 

Claire Huangci fotografiert von MateuszZahora

Claire Huangci

Die junge Pianistin Claire Huangci, Gewinnerin des ersten Preises sowie des Mozartpreises beim Concours Géza Anda 2018, zieht ihr Publikum durch „glitzernde Virtuosität, gestalterische Souveränität, hellwache Interaktion und feinsinnige Klangdramaturgie“ (Salzburger Nachrichten) in den Bann. Von einem unbändigen Forschergeist beseelt beweist sie ihre Wandlungsfähigkeit mit einem ungewöhnlich breiten Repertoire von Bach und Scarlatti über die deutsche und russische Romantik bis hin zu Bernstein, Gulda oder Corigliano.

In Solorezitalen und als Partnerin internationaler Orchester konzertierte Claire Huangci bereits in bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall New York, der Suntory Hall Tokyo, dem NCPA Beijing, der Philharmonie de Paris, dem Gasteig München, dem Gewandhaus Leipzig, der Elbphilharmonie Hamburg und der Franz Liszt Akademie Budapest sowie auf renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Verbier Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival oder dem Klavierfestival Ruhr. Orchester wie das Mozarteumorchester Salzburg, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, das Tonhalle-Orchester Zürich, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das China Phil-harmonic Orchestra und das Vancouver Symphony Orchestra, sowie Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Eva Ollikainen, Mario Venzago, Cornelius Meister und Elim Chan zählten dabei zu ihren geschätzten Partnern.

Zum Saisonstart 2020/21 beeindruckte sie durch ihre packende Interpretation der Lisztschen Transkription von Beethovens 6. Symphonie, die sie anlässlich des Beethovenjahres vielerorts aufführte, unter anderem für das Rheingau Musikfestival in dessen Zusammen-arbeit mit der Streamingplattform MagentaMusik 360 sowie beim Klavierfestival Ruhr, wo sie das Werk mit der 7. Symphonie paarte. Nach Auftritten im Klavierduo mit Alexei Volodin an der Elbphilharmonie Hamburg, sowie mit ihrem Trio Machiavelli anlässlich dessen neuer CD, gehören zu den Highlights im Herbst 2020 ihre Solorezitale im Großen Saal der Berliner Philharmonie und der Elbphilharmonie Hamburg. Ein wichtiges Rezital-Debüt steht zudem im Frühjahr in ihrer Heimat in der „Great Performers Series“ am Lincoln Center New York an. Orchesterengagements führen sie unter anderem zur Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken, dem Museumsorchester Frankfurt und zum Slovak Philharmonic Orchestra. Das Nordic Chamber Orchestra leitet sie vom Klavier aus mit Konzerten von Mozart und Chopin.

Gestartet hatte Claire Huangci ihre internationale Karriere bereits im Alter von neun Jahren mit Konzertauftritten und Wettbewerbserfolgen. Wichtige Impulse erhielt sie von ihren Lehrern Eleanor Sokoloff und Gary Graffman am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia, bevor sie 2007 zu Arie Vardi nach Hannover wechselte. Besonders als ausdrucksstarke Chopin-Interpretin fiel sie zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn auf, nicht zuletzt durch erste Preise bei den Chopin-Wettbewerben in Darmstadt und Miami (2009/2010). Zudem gewann sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen ARD Musikwettbewerb 2011.

Nach der Debüt-CD mit Solowerken von Tschaikowsky und Prokofjew und einem Doppel-album mit Scarlatti-Sonaten (Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie „Editor’s Choice“ des Magazins Gramophone) erschienen 2017 Claire Huangcis vielgelobte Einspielung der Nocturnes von Chopin und 2018 die kompletten Préludes von Sergej Rachmani-now. Auf Aufnahmen von Beethovens Violinkonzert in der Klavierfassung sowie der Fanta-sie für Klavier und Orchester von Schubert/Kabalewski mit dem RSO Wien folgte im Herbst 2019 ihr Orchester-Album mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken unter Shiyeon Sung, eine Einspielung der frühen Klavierkonzerte von Chopin und Paderewski. Im Sommer 2020 legte sie mit ihrem Trio Machiavelli ihr erstes Kammermusikalbum mit In-terpretationen von Ravels Klaviertrio sowie Chaussons Klavierquartett vor: „eine insge-samt beglückende Neuaufnahme (…) herrlich transparent, zugleich expressiv.“ (BR Klassik).

Jean-Selim Abdelmoula fotografiert von Kaupo Kikkas

Jean-Sélim Abdelmoula

“Not only is Jean-Sélim Abdelmoula a fine pianist with great sensitivity and imagination, he’s also a major talent in composition. When he plays Bach, Chopin and Schubert, he does it with a composer’s understanding.”
– Sir András Schiff

“An uncommonly poetic musician”
– The New York Times

Jean-Sélim Abdelmoula, geboren 1991, ist ein Schweizer Pianist und Komponist. Als Solist trat er bereits u.a. in der Tonhalle Zürich, dem Palau de la Música in Barcelona, der Koerner Hall in Toronto, dem Bremen Sendesaal, der Carnegie Hall in New York, der Royal Festival Hall sowie der Barbican Hall in London auf. Verschiedene wichtige Festivals wie die Ittinger Pfingstkonzerte, das Luzern Festival und Prussia Cove Open Chamber Music luden ihn ein sowie das Banff Artist in Residence Program. Sowohl für sein Klavierspiel als auch für seine Kompositionen erhielt Jean-Sélim Abdelmoula verschiedene Preise, u.a. den Prix culturel de la Fondation Leenaards, die ersten Preise des Concours d’Interprétation Musicale de Lausanne und der Edvard Grieg International Composer Competition. 2014/15 ist er Mitglied der Rebanks Family an der Glenn Gould School in Toronto und trat damit mehrmals in Kanada auf. Außerdem ist er Träger des renommierten Guildhall Wigmore Recital Prize und des Bostoner Lili Boulanger Memorial Fund Award 2018. András Schiff lud ihn für seine Reihe Building Bridges in der Saison 2015/16 mit Konzerten in Berlin, Frankfurt, Zürich, New York, Schumannfest Düsseldorf und Palais des Beaux-Arts in Brüssel ein.

Seine Werke werden regelmäßig aufgeführt, u.a. von Musikern wie Heinz Holliger, Antje Weithaas, Patricia Kopatchinskaja, Sylvia Nopper, Gilles Colliard und Einar Steen-Nokleberg, sowie von Ensembles wie dem Orchestre de Chambre de Toulouse, den Swiss Chamber Soloists, der Camerata Bern, dem Zürcher Kammerorchester und dem Ensemble Séquence.

Seine Begeisterung für das Kino führte zur Zusammenarbeit mit zahlreichen Regisseuren. Neben anderen Projekten schrieb er den Soundtrack für den Film Chasse à l’âne von Maria Nicollier, der für den offiziellen Wettbewerb beim Festival in Locarno ausgewählt und beim London Film Festival 2011 mit dem Preis für den besten Kurzfilm ausgezeichnet wurde. Für den Film Love After Sunrise von Hadi Ghandour schrieb er ebenfalls die Musik. Dieser Film gewann Preise beim Los Angeles International New Wave Festival und beim Norwich Festival.

Er studierte bis 2010 Klavier bei Christian Favre an der HEMU Lausanne und anschließend Kammermusik an der Guildhall School of Music and Drama in London bei dem Pianisten Ronan O’Hora. Derzeit studiert er Komposition bei Julian Anderson. Er besuchte Meisterkurse bei Ferenc Rados, Andras Schiff, Denes Varjon, Mitsuko Uchida, Imogen Cooper, Stephen Hough, Angela Hewitt, Richard Goode und Leon Fleisher, im Bereich Komposition arbeitete er mit Heinz Holliger und George Benjamin. Ab September 2018 wird Jean- Sélim einer der beiden Studenten des Sir Andras Schiff Performance Programme für junge Pianisten n der Kronberg Akademy in Deutschland sein.