Jean-Paul Gasparian

Jean-Paul Gasparian, 1995 in Paris geboren, studierte am Paris National Conservatoire unter Olivier Gardon, Jacques Rouvier, Michel Beroff, Laurent Cabasso, Claire Désert und Michel Dalberto. Gasparian hat an internationalen Klavier-Meisterkursen von Pavel Gililov, Elisso Virsaladze und Tatiana Zelikman teilgenommen, wurde für die Verbier Academy 2014 ausgewählt und ist Preisträger der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg 2010. Im Juni 2018 absolvierte er sein Künstlerdiplom unter Prof. Vanessa Latarche am Royal College of Music in London.

2019 gewann er beim Sommets Musicaux de Gstaad den Prix Therry Scherz. Dieser Preis ermöglicht ihm eine CD-Aufnahme mit dem Berner Symphonieorchester, welche bei claves erscheinen wird.

Außerdem ist er Gewinner des 2. Preises (bei Nichtvergabe des 1. Preises) des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen 2014 und Preisträger vieler anderer Wettbewerbe inkl. des Lyon International Wettbewerbs 2013 sowie des Hastings International Concerto Wettbewerbs 2013; zudem war er Halbfinalist der Geza Anda Competition in 2015. Den Klavierpreis des Cziffra Foundation Prize gewann er in 2015, und den l’Or du Rhin Foundation Prize in 2016. Zudem erhielt er in 2013 den 1. Philosophiepreis des Concours Général des Lycéens de France (Französischer Nationalwettbewerb).

Jean-Paul Gasparian konzertiert u.a. mit Orchestern, wie dem Orchestre National d’Ile-de-France, den Bremer Philharmonikern, dem Musikkollegium Winterthur, dem Orchestre de l’Opéra de Rouen, dem Orchestre de Normandie, dem Orchestre de la Garde Républicaine, dem Serbian Radio-Television Orchestra, dem Montenegro Symphonic Orchestra, dem Valencia Symphonic Orchestra, und brachte mit seinen jungen Jahren mit beispielsweise Mozart, Beethoven, Chopin, Tchaikovsky, Rachmaninoff und Gershwin bereits ein sehr breitgefächertes Repertoire auf die Bühne.

Gasparian war bei bedeutenden Festivals zu Gast, darunter das Schleswig-Holstein Musik Festival, La Roque d’Anthéron, Nohant Festival Chopin, Radio-France de Montpellier, Festival Chopin de Bagatelle, Lisztomanias, Printemps des Arts de Monte-Carlo. Im Sommer 2020 spielte er ausgewählte Beethoven Sonaten im Rahmen des Festivals Intégrales des Sonates de Beethoven von Radio France, welches in Folge von Covid-19 als Streaming-Konzert präsentiert wurde. Gasparian konzertierte in Spielstätten, wie dem Salzburger Mozarteum, Tonhalle Zürich, Laeiszhalle Hamburg, Die Glocke Bremen, Belgrades Kolarac, dem Museum of Modern Art in Tel-Aviv, der Louis Vuitton Foundation, dem Maison de la Radio, dem Salle Cortot und dem Salle Gaveau in Paris.

Das Classica-Magazin zählt ihn zu einem der 10 vielversprechendsten jungen Pianisten seiner Generation. Sowohl das Pianiste als auch PianoNews-Magazin widmete ihm ein ausführliches Portrait. Bereits mit seiner Debüt-CD mit russischem Programm rund um Rachmaninoff, Scriabin und Prokofiev, die im Februar 2018 bei Évidence Classics erschien, erregte der junge Franzose Aufmerksamkeit und ließ Hörer sowie Presse aufhorchen. Auch mit seinem zweiten Soloalbum, welches Werken von Chopin gewidmet ist, begeistert er erneut und beweist, dass er ein musikalisches Talent ist, welches man unbedingt im Auge behalten muss.

Seit September 2016 ist Gasparian Artist-in-Residence bei der Singer-Polignac Stiftung, gemeinsam mit Shuichi Okada und Gauthier Broutin, mit denen er das Cantor Trio gegründet hat. Gasparian wird von der Safran Stiftung für Musik unterstützt und ist Steinway-Künstler.

Marmen Quartet

Johannes Marmen, Violine
Ricky Gore, Violine
Bryony Gibson-Cornish, Viola
Steffan Morris, Violoncello

Als Gewinner der Bordeaux International String Quartet Competition 2019 tut sich das 2013 am Royal College of Music in London gegründete Marmen Quartet als einer der interessantesten jungen Vertreter der internationalen Kammermusikszene hervor. Das Marmen Quartet wurde mit dem 1. Preis des Internationalen Streichquartettwettbewerbs in Banff 2019 ausgezeichnet (geteilter erster Preis mit dem Viano String Quartet). Außerdem gewann das Quartett die Royal Over-Seas League Competition 2018 und den zweiten Preis sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks (Four Quarters von Thomas Adès) bei der 8. International Joseph Joachim Chamber Music Competition.

Das Marmen Quartet ist das Young Quartet in Residence am Wiltshire Music Centre und erhielt Auszeichnungen der Company/Concordia Foundation, der Hattori Foundation, Help Musicians sowie den Royal Philharmonic Society Albert and Eugenie Frost Prize.

Das in London ansässige Quartett ist derzeitiger Stipendiat der Guildhall School of Music String Quartet Fellowship, wo es bei Simon Rowland-Jones und John Myerscough studiert. Außerdem absolvieren die vier Musiker aktuell ein Aufbaustudium in Kammermusik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Oliver Wille.

Das Quartett konzertierte bereits bei diversen großen europäischen Radiosendern wie dem ‘Deutschlandfunk Kultur,’ dem ‘Swedish Radio’ und dem ‘BBC Radio 3’ sowie bei bedeutenden Festivals wie bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, dem Kammermusikfest Lockenhaus, dem Edinburgh Festival Fringe, dem North Norfolk Music Festival und dem Lake District Summer Music Festival.

Für die Saison 19/20 erfolgten Einladungen u.a. mit einem Beethoven Zyklus nach Schweden, zu ihrem Debüt in die Berliner Philharmonie, auf eine Kreuzfahrt nach Norwegen, eine Tournee nach Japan sowie zu Oktettkonzerten mit dem Doric String Quartet. Außerdem gastiert das Marmen Quartet 2020 als Teil des 1. Preises des Internationalen Streichquartettwettbewerbs in Banff in zahlreichen Europäischen Städten, u.a. in Amsterdam, Basel, Meran, Nürnberg und Zürich.

Naoko Sonoda

Die japanische Pianistin Naoko Sonoda hat an der Toho- Gakuen Musikhochschule Tokio bei Yuko Okumura, Seiko Ezawa und Mikhail Voskresensky und an der Universität der Künste Berlin bei Rainer Becker studiert.

Kammermusikunterricht erhielt sie bei Markus Nyikos, Tabea Zimmermann und Natalia Gutman. Nach dem Studium wurde sie von der Universität der Künste Berlin, sowie der Hochschule für Musik Hanns-Eisler Berlin, Franz Liszt Musikhochschule in Weimar als künstlerische Mitarbeiterin engagiert, eine Tätigkeit, die sie bis heute fortsetzt.

Sie ist vielfache Preisträgerin internationaler Klavier- und Kammermusik-Wettbewerbe, wie z.B. in Argent und Trieste (Italien) sowie in Lodz (Polen).

Sie konzertierte solistisch und kammermusikalisch in zahlreichen Ländern Europas und Asiens und nahm wiederholt an verschiedenen Festivals wie z.B. dem Schleswig-Holstein, Verbier oder Mecklenburg-Vorpommern Musikfestival teil.

Auftritte absolvierte sie sowohl als Solistin (z.B. mit dem Sinfonie-Orchester Berlin in der Berliner Philharmonie) wie auch als Kammermusik-Partnerin von Kolja Blacher, Mark Gothoni, Danjulo Ishizaka, Jens Peter Maintz, Santiago Valencia Cañón und Andrei Ionita, mit dem sie eine künstlerische Zusammenarbeit verbindet.

Zusätzlich hatte sie bereits mehrere Live-Auftritte in verschiedenen öffentlichen Rundfunkanstalten wie der BBC, ZDF, BR, und RBB. In den letzten Jahren war Naoko Sonoda in den großen Sälen wie der Mariinsky Theater in St. Petersburg, Wigmore Hall in London, Carnegie Hall in NY oder dem Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie zu Gast.

2013 und 2019 erhielt sie den Preis für „Beste Pianistin“ beim internationalen Markneukirchen Musik Wettbewerb in Deutschland. 2015 und 2018 wurde sie ebenfalls mit dem Preis „Beste Pianistin” sowohl beim internationalen Lutoslawski Wettbewerb in Polen als auch 2015 und 2019 beim 15. Internationalen Tchaikovsky Wettbewerb in Russland ausgezeichnet.

Mandelring Quartett

Sebastian Schmidt, Violine
Nanette Schmidt, Violine
Andreas Willwohl, Viola
Bernhard Schmidt, Violoncello

„Fulminant ist gar kein Ausdruck. Wie ein Stromschlag fährt einem die Musik ins Mark, buchstäblich mit dem ersten, Herz und Hirn elektrisierenden Takt, ohne jede Vorwarnung: die Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, die das Mandelring Quartett unter äusserster Hoch-spannung spielt, hitzig, fiebrig – brandgefährlich!“, schreibt die Neue Zürcher Zeitung in einer CD-Rezension. The Strad, das führende englischsprachige Klassikmagazin, widmete dem Mandelring Quartett eine Titelseite und ein ausführliches Porträt. Das Musikmagazin Fono Forum zählt das Ensemble zu den sechs besten Streichquartetten der Welt.

Der Gewinn großer Wettbewerbe – München (ARD), Evian und Reggio Emilia (Premio Paolo Borciani) – war der Einstieg in die internationale Karriere des Mandelring Quartetts. Heute führen Konzertreisen das Ensemble in internationale Musikzentren wie Wien, Paris, London, Madrid, New York, Los Angeles und Vancouver. Zudem finden sich im Konzertkalender re-gelmäßige Tourneen nach Mittel- und Südamerika, in den Nahen Osten und nach Asien. Auch bei großen Festivals – unter anderem Schleswig-Holstein, Rheingau, Montpellier und Schubertiade Schwarzenberg – zählt das Quartett zu den gern gesehenen Gästen. Wo immer die vier Musiker auftreten, hinterlassen sie bleibende musikalische Spuren: „Ein denkwürdiges, sobald nicht wiederholbares Festspielerlebnis“, schrieben etwa die Salzburger Nachrichten nach dem Schostakowitsch-Zyklus des Mandelring Quartetts bei den Salzburger Festspielen.

Das HAMBACHERMusikFEST, das Festival des Mandelring Quartetts, ist seit vielen Jahren ein Publikumsmagnet. Seit 2010 gestaltet das Ensemble eigene Konzertreihen in der Berliner Philharmonie und in seiner Heimatstadt Neustadt an der Weinstraße.

Seinen 30. Geburtstag feierte das Quartett 2013 im Berliner Radialsystem mit dem Projekt ‘3 aus 30’, bei dem das Publikum in fünf Konzerten die gespielten Werke unmittelbar vor Konzertbeginn auswählen konnte.

Zahlreiche preisgekrönte CDs zeigen die außergewöhnliche Qualität und das breite Repertoire des Ensembles. Besondere Aufmerksamkeit erregten international die Einspielung sämtlicher Schostakowitsch-Quartette, die von namhaften Kritikern als Referenzaufnahme angesehen wird, sowie die Aufnahme der gesamten Kammermusik für Streicher von Mendelssohn. Zuletzt erschien eine Gesamteinspielung der Streicherkammermusik von Brahms. Aktuelles Projekt ist eine Aufnahme der Quartette von Maurice Ravel und Claude Debussy kombiniert mit Werken der weniger bekannten Komponisten Fernand de la Tombelle (1854-1928) und Jean Rivier (1896-1987).

In der Saison 2019/2020 stehen wieder Schostakowitsch-Zyklen auf dem Programm, jetzt bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und in Madrid. Außerdem wird es in Madrid ein Konzert auf den Stradivari-Instrumenten der königlichen Sammlung geben.

Friedemann Wuttke

Friedemann Wuttke studierte an der Musikhochschule Stuttgart und vervollständigte seine Musikausbildung unter anderem in Meisterkursen international bekannter Solisten sowie mit seinem Freund und Mentor, dem russischen Weltklasse Pianisten Igor Zhukov.

Gitarre Hamburg schreibt 2005:

„Nicht nur durch seine instrumentalen und musikalischen Qualitäten – die höchsten Ansprüchen genügen – hat sich der sympathische Musiker einen festen Platz in der vordersten Reihe der deutschen Gitarristik erspielt. Insbesondere sein Gespür für interessante Programmgestaltung und die fruchtbare Zusammenarbeit mit anderen namhaften Künstlern sorgen dafür, dass Friedemann Wuttke nicht unterbeschäftigt bleibt. Ein Musiker, der konsequent seinen Weg geht.“

Durch die kompromisslose Hinwendung zum klassischen Repertoire und zur ernsthaften Programmgestaltung nimmt Friedemann Wuttke eine Sonderstellung unter den Konzertgitarristen ein. Seine vielseitigen Programme sind immer geprägt von klaren Inhalten und seinem künstlerisch anspruchsvollen Profil.

DER GITARRIST wird nicht nur im Inland gerne eingeladen, sondern seine Konzerte führten Friedemann Wuttke in fast alle europäischen Länder, nach Russland, Südostasien, Afrika und Südamerika, wo er auch in großen Konzerthäusern als Solist oder mit Orchester auftrat. Und so stehen auch 2018 und 2019 wieder Auslandstourneen in seinem Kalender.

Hinter all dieser Vielseitigkeit zeigt sich ein Musiker, der nicht nur sein Instrument und seine Musik liebt, sondern im Dienste der musikalischen Kommunikation steht und das Publikum teilhaben lässt an der Begeisterung, die seine Musik in ihm immer wieder auslöst.

Seit 2004 ist er exklusiv als Konzertgitarrist bei dem Tonträger-Label Hänssler Profil Medien.

Adam Laloum

Adam Laloum zählt zu den international herausragenden französischen Pianisten: 2009 gewann er den bedeutenden Clara-Haskil-Wettbewerb. 2017 wurde er bei den gewichtigen „Victoires de la Musique“ in Paris im Rahmen einer live ausgestrahlten Fernsehgala als „Instrumentalist des Jahres“ ausgezeichnet. Kürzlich unterschrieb Adam Laloum einen langfristigen Exklusivvertrag bei Sony Classical International. Die erste CD dieser neuen Zusammenarbeit erschien im Frühjahr 2018.

Adam Laloum wurde 1987 geboren. Er begann seine musikalische Ausbildung am Konservatorium seiner Heimatstadt Toulouse und setzte sie 2002 bei Michel Béroff am Conservatoire de Paris fort. Weitere Studien führten ihn ans Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon. Schließlich nahm er Unterricht bei Evgeni Koroljov in Hamburg.

Adam Laloum trat in den vergangenen Spielzeiten mit zahlreichen Spitzenorchestern auf, darunter das Mariinsky Orchester unter Valery Gergiev, das Verbier Festival Orchester unter Charles Dutoit, das Orchestre Philharmonique de Radio France unter Sir Roger Norrington, das Orchestre de Paris unter Cornelius Meister, das Orchestre du Capitole de Toulouse unter Tugan Sokhiev, das Orchestre National d’Ile de France unter Ion Marin, das Orchestre National de Lille unter Jean-Claude Casadesus, das Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter Jesús López Cobos, das Orchestre National de Lyon unter Gabor Takacs-Nagy, das Orchestre Philharmonique de Monte Carlo unter Alain Altinoglu und das Orchestre de Chambre de Lausanne unter Joshua Weilerstein.

In Deutschland debütierte er zuletzt beim Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter Nicholas Milton und beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Nicholas Collon in der Berliner Philharmonie. „Der Tagesspiegel“ registrierte dabei „einen staunenswerten Solisten, der sich ganz in den Orchesterklang einhören und mit feinsten Schattierungen spielen kann, ohne dabei seine klare Diktion zu verlieren.“

Klavierabende gab Adam Laloum bereits am Pariser Théâtre des Champs-Elysées, in der Londoner Wigmore Hall, im Brüsseler Palais des Beaux-Arts und in der Zürcher Tonhalle. Zu den Festivals, bei denen er gastierte, zählen das Verbier Festival, das Lucerne Festival, das Festival de la Roque d’Anthéron, das Festival Piano aux Jacobins, das Festival de Colmar und die Folles Journées de Nantes.

In Deutschland gab er Klavierabende bereits beim Klavier-Festival Ruhr, beim Rheingau Musik Festival, bei den Schwetzinger SWR Festspielen, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Kissinger Sommer und im Münchner Herkulessaal. „Die Süddeutsche Zeitung“ kommentierte dazu: „Laloums Interpretation ist in jedem Augenblick interessant und substanziell – in den ernsten Momenten, in der prägnanten Rhythmik, in der hellen, zarten Melodik.“

Adam Laloum ist ein leidenschaftlicher Kammermusiker. 2014 gründete er mit der Geigerin Mi-sa Yang und dem Cellisten Victor Julien-Laferrière das Trio Les Esprits. Das Ensemble debütierte u.a. bereits im Pariser Théâtre des Champs-Elysées und nimmt zukünftig ebenfalls exklusiv für Sony Classical International auf.

Adam Laloum ist Künstlerischer Leiter des Festivals „Les Pages Musicales de Lagrasse“, das er 2015 ins Leben rief und das sich ganz dem Kammermusikrepertoire widmet.

Viano String Quartet

Lucy Wang, Violine
Hao Zhou, Violine
Aiden Kane, Viola
Tate Zawadiuk, Violoncello

Das für seine „große dynamische Bandbreite, [seinen] gewaltigen Klang und [seine] Spontaneität“ (American Record Guide) gefeierte Viano String Quartet wurde mit dem 1. Preis beim Internationalen Streichquartettwettbewerb in Banff 2019 sowie u.a. bei der Osaka und Wigmore Hall International Chamber Music Competition mit hervorragenden Preisen ausgezeichnet. Seit seiner Gründung 2015 am Colburn Conservatory of Music in Los Angeles, wo es für die Saison 2020/21 zum ensemble-in-residence ernannt wurde, war das Quartett u.a. bereits in der Wigmore Hall, dem Segerstrom Center for the Arts, dem SOKA Performing Arts Center, und dem Cerritos Center for Performing Arts zu Gast. Namhafte Kammermusikpartner des Viano String Quartets waren bislang u.a. die Pianisten Emanuel Ax und Elisso Virsaladze. In der Saison 19/20 erwarten das Viano String Quartet u.a. wichtige Debuts auf drei Kontinenten in Bejing, Berlin, Brüssel, New York City und Vancouver sowie, als Teil des 1. Preises in Banff, eine Tournee durch Europa.

Masato Suzuki

Der vielseitige Musiker Masato Suzuki ist als Dirigent, Komponist und Pianist auf der Bühne zu erleben.

Am Dirigentenpult arbeitet Masato Suzuki mit Orchestern wie dem Tokyo Philharmonic, Tokyo Symphony, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, dem Hiroshima Symphony, dem Ensemble Kanazawa, dem Kyushu Symphony Orchestra und dem Japan Philharmonic Orchestra. Als Musikdirektor des Ensemble Genesis präsentiert er anspruchsvolle und klug konzipierte Programme der Barock-, Klassik- und zeitgenössischen Musik.

Als neuer Chefdirigenten des Bach Collegium Japan debütierte er in der Saison 2017/18 mit dem Ensemble mit Bachs Johannespassion und Monteverdis „L’Incoronazione di Poppea“ bei den Thüringer Bachwochen. Neben vielen weiteren Einspielungen erschien kürzlich beim Label BIS die erste CD mit Cembalokonzerten von Bach, die Suzuki mit dem Bach Collegium Japan aufnahm, das er vom Cembalo aus leitete.

In der Saison 2018/19 debütierte Suzuki beim Edinburgh Festival mit drei von Bachs Cembalokonzerten; weitere Festivalauftritte als Klaviersolist und Kammermusiker führten ihn zum Chofu International Music Festival, dessen künstlerische Leitung er innehat, zum Schleswig-Holstein Musik Festival und zum Verbier Festival. Mit seinem Kammermusikpartner, den Bratschisten Antoine Tamestit, tourt er mit einem reinen Bachprogramm durch Europa, das zudem auf CD bei Harmonia Mundi erscheinen wird.

Suzukis Kompositionen umfassen Werke für Instrumentalensembles und Chor; veröffentlicht bei Schott Japan. Aufträge erhielt er zuletzt u.a. von Sette Voci, Tokyo Musik Kreis und der Yokohama Minato Mirai Hall. Viel beachtet sind zudem Suzukis Wiederherstellung verlorener Sätze von Bachs Kantate BWV190 (Carus) und seine Vervollständigung und Überarbeitung von Mozarts Requiem.

Masato Suzuki studierte Komposition und Alte Musik an der Tokyo University for Fine Arts and Music, sowie Orgel und Improvisation am Royal Conservatory of The Hague.

Trio Sōra

Clémence de Forceville, violin
Angèle Legasa, violoncello
Pauline Chenais, piano

Das Trio Sra zählt zu den vielversprechenden Nachwuchsensembles im Bereich Kammermusik. Seine Interpretationen sind gleichsam subtil wie erfinderisch und werden durch die verschiedenen Kulturen der drei Mitglieder des Trios geprägt.

Das Klaviertrio ist bereits auf den großen internationalen Bühnen zu Gast wie der Philharmonie de Paris, dem Auditorium du Louvre, der Wigmore Hall und dem Southbank Center in London oder bei renommierten Festivals wie La Folle Journée in Nantes, dem Festival International d’Art Lyrique in Aix-en-Provence sowie dem Verbier Festivals.

Das Trio Sōra ist Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe. Es wurde mit dem Parkhouse Award in London ausgezeichnet und ist HSBC-Preisträger 2017. Die drei jungen Musikerinnen erreichen mit ihrer Kunst ein äußerst breiteres Publikum.

Das Trio arbeitet mit Kammermusikgrößen wie Mathieu Herzog, Menahem Pressler, dem Quatuor Ebène und dem Quatuor Artemis zusammen.

Unterstützt wird das Ensemble von der Stiftung Safran pour la musique, der Stiftung Meyer, der Stiftung Beillet-Latour der Queen Elisabeth Music Chapel und der ADAMI. Magdalena Geka spielt eine Geige von Giuseppe Garneri von 1697, Angèle Legasa ein Cello von Julius-Caesare Gigli von 1767. Diese Instrumente wurden freundlicherweise von der Stiftung Boubo-Music zur Verfügung gestellt.

Simon Trpčeski

Der mazedonische Pianist Simon Trpčeski konzertiert mit den führenden Orchestern der Welt, darunter London Symphony Orchestra, Royal Concertgebouw Orchestra, Russian National und NDR Elbphilharmonie Orchester, WDR Sinfonieorchester Köln, Helsinki und Oslo Philharmonic, Royal Stockholm Philharmonic, Orchestre National de France, Real Filharmonía de Galicia sowie New York und Los Angeles Philharmonic, New Japan Philharmonic, China Philharmonic und Melbourne Symphony Orchestra. Klavierabende führen ihn überdies regelmäßig nach New York, London, Paris, München, Prag und Tokio. Auch bei Festivals, wie in Verbier, beim Aspen Music Festival, beim Baltic Sea Festival und den BBC Proms, ist er ein gern gesehener Gast. Mit Dirigenten wie Marin Alsop, Lionel Bringuier, Thomas Dausgaard, Gustavo Dudamel, Jakob Hrůša, Vladimir Jurowski, Susanna Mälkki, Andris Nelsons, Gianandrea Noseda, Sakari Oramo, Antonio Pappano, Vasily Petrenko, Jukka-Pekka Saraste, Lahav Shani, Dima Slobodeniouk, Robin Ticciati und Krzysztof Urbański arbeitet Trpčeski regelmäßig zusammen.

Neben seiner Tätigkeit als Konzertpianist widmet Simon Trpčeski sich auch intensiv der Kammermusik u.a. mit seinen Partnern Eldbjørg Hemsing und Daniel Müller-Schott. Zudem widmet er sich mit seinem eigenen Musikprojekt „Makedonissimo“ der Musik und Kultur seines Heimatlandes.

Trpčeski hat zahlreiche hochgelobte Aufnahmen eingespielt, darunter die Gesamtaufnahme von Rachmaninoffs Klavierkonzerten und „Rhapsodie über ein Thema von Paganini“ mit Vasily Petrenko und dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra. Ausgezeichnet wurden Trpčeskis Einspielungen u.a. von Classic FM, von Gramophone als „Editor’s Choice“ und „Debut Album“ sowie mit einem Diapason d’Or.

Mit Unterstützung von KulturOp, Mazedoniens führender Kunst- und Kulturorganisation, und des Kultusministeriums der Republik Mazedonien, kümmert sich Trpčeski um die Talentförderung junger mazedonischer Nachwuchskünstler. Der 1979 in Mazedonien geborene Trpčeski studierte bei Boris Romanov und ist Absolvent der Musikhochschule Skopje. Er war BBC New Generation Artist und wurde 2003 mit dem Royal Philharmonic Society Young Artist Award geehrt.