Künstler

Berthold Schindler

Der Sänger und Journalist Berthold Schindler schloss 2015 sein Literaturwissenschaftsstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität ab und ist seitdem freischaffend tätig. Seine Masterarbeit schrieb er über den Gewaltbegriff beim Filmemacher Michael Haneke. Zuvor studierte und unterrichtete er an den Universitäten in Regensburg und Columbia, Missouri (USA). Printtexte und Radiobeiträge erschienen in der Süddeutschen Zeitung, auf SPIEGEL ONLINE und beim Bayerischen Rundfunk. Als Sänger ist er seit 2007 solistisch und in professionellen Vokalensembles tätig. Schindlers jüngste Tenorpartien umfassen Werke von Bach, Mozart, Haydn, Purcell, Schütz und Brahms. 2015 gründete er mit Freunden von der Hochschule für Musik und Theater München das professionelle Solistenensemble vodeon.

Anna Lang

Anna Lang wurde 1992 in Aschaffenburg geboren. Sie ist Multi-Instrumentalistin und leidenschaftliche Konzertgängerin. Sie selbst spielt Gitarre, Akkordeon, Schlagzeug, Querflöte Posaune, Tuba und singt. Schon als Kind wollte Anna Lang Journalistin werden, weshalb sie nach ihrem Abitur 2011 ein Bachelor-Studium an der Universität Würzburg in den Fächern Politikwissenschaften und Soziologie einschließlich eines Erasmus-Semesters an der Université de Bourgogne in Dijon, Frankreich, absolvierte. Nach wie vor ist sie der Meinung, dass sich ein Journalist besonders in diesen zwei Disziplinen auskennen sollte.

Während des Studiums begann Anna Lang als Freie Mitarbeiterin beim Main-Echo in Aschaffenburg sowie beim Badischen Tagblatt in Baden-Baden. Konzerte besuchte sie fortan also auch beruflich. Besonders prägend waren für sie Praktika beim Bayerischen Rundfunk in Würzburg und bei BR-Klassik in München. Die Idee, ihre zwei Leidenschaften, die Musik und den Journalismus zu verbinden, ließ sie nicht los. Mittlerweile studiert sie im dritten Master-Semester des Studiengangs „Musikjournalismus für Rundfunk und Multimedia“ an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und ist froh, sich jeden Tag mit ihren zwei Passionen beschäftigen zu können.

Hannah Schmidt

Hannah Schmidt (*1991) hat an der TU Dortmund Musik mit dem instrumentalen Hauptfach Orgel, Germanistik und Bildungswissenschaft studiert und im April 2015 dort ihren Abschluss gemacht. In ihrer sprachwissenschaftlichen Abschlussarbeit beschäftigte sie sich mit den Exkulpationsstrategien der Auschwitz-Täter vor dem Frankfurter Schwurgericht während der Auschwitzprozesse. Im nun fnften Fachsemester studiert sie Musikjournalismus bei Prof. Holger Noltze und Prof. Michael Stegemann an der TU Dortmund. Ihr kirchenmusikalisches C-Examen absolvierte sie im Jahr 2010 und begann im gleichen Jahr ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur bei der Stadt Dortmund. Seit 2011 arbeitet sie freiberuflich für die Lokalredaktion und die Redaktion der Digitalen Sonntagszeitung der Ruhr Nachrichten und verfasst dort hauptsächlich Musikbesprechungen, andere musik- und kulturjournalistische Texte sowie Berichte und Reportagen über politische, musikalische und gesellschaftliche Themen. Nebenamtlich arbeitet sie als Kirchenmusikerin in einer Dortmunder Gemeinde.

Laura Olivia Spengel

Die aus Polen stammende Mezzosopranistin Laura Olivia Spengel wurde 1989 in Berlin geboren. Sie begann schon früh mit ihrer musikalischen Ausbildung u. a. war sie viele Jahre lang Mitglied des Berliner Kinderchores. Seit 2004 studierte zunächst Musikwissenschaften an der Universität Wien und parallel dazu Gesang am Konservatorium Wien bei KS Gabriele Sima und bei ihrer Mutter Grazyna Wojtanowska. Während ihres Studiums war sie schon als Hänsel in Humperdings „Hänsel und Gretel“ und als Schwester Clara in Poulencs „Gespräche der Karmeliterinnen“ im Theater Akzent zu hören. Zusätzlich vervollständigt sie ihre Gesangsaubildung mit verschiedenen Meisterkursen u. a. bei KS Marjana Lipovsek, Enrico Facini und Lorenzo Regazzo.

2013 war sie Preisträgerin des 1. Internationalen Beaumarchais Concours der Wiener Staatsoper und des Mozarthaus Vienna. Im Jahr 2014 führten sie verschiedene Engagements zu Festivals wie u. a. den Festspielen Langenlois und dem Brucknerfest Linz.

Im Januar 2015 war sie Preisträgerin des ORF Songbook Projekts und hat in diesem Rahmen mit Oscarpreisträger Michael Haneke an einem klassischen Videoclip gearbeitet. Im Sommer 2015 war sie Stipendiatin der Bayreuther Festspiele und Finalistin des International Osaka Music Competition in Japan. Im Januar 2016 sang sie mit dem Wiener Hofburgorchester die traditionellen Silvester -und Neujahrskonzerte.

Seit drei Jahren ist sie Mitglied des von Yehudi Menuhin gegründeten Vereins „Live Music Now“ mit dem sie laufend an wohltätigen Konzerten teilnimmt.

Albin Ahl

2015 stellte sich der Bassist Albin Ahl als Bottom in Brittens »A Midsummer Night’s Dream« an der Royal Danish Opera Academy vor, nachdem er 2011 am Stockholm Operastudio 67 bereits den Demetrius gesungen hatte.

In Peter Konwitschnys Neuinszenierung von Schostakowitschs »Lady Macbeth« von Mzensk debütierte der junge Bass im November 2014 als Alter Zwangsarbeiter an Det Kongelige Teater (Königliche Oper) in Kopenhagen unter der musikalischen Leitung von Alexander Vendernikov.

1989 in Schweden geboren, studierte Albin Ahl von 2010 bis 2013 am Stockholm Operastudio 67, bevor er an die Royal Danish Opera Academy in Kopenhagen zu Anne Margrethe Dahl wechselte und dort im Sommer 2015 sein Studium abschloss. Er arbeitete mit Stimmexperten und Coachs wie Matthias Danielsson, Mikael Eliasen, Fiona MacSherry, Barbro Marklund, Christopher Purves, Neil Semer.

2012 war der junge Bassist Albin Ahl am Stockholm Operastudio 67 bereits als Rocco und Pizarro in Beethovens »Fidelio« zu erleben. An der Royal Danish Opera Academy umfasste sein Opern-repertoire 2013 Rollen wie Junis in Brittens »Rape of Lucretia« und Méphistophélès in Gounods Faust, 2014 Leporello in Mozarts »Don Giovanni«, Don Magnifico in Rossinis »La cenerentola«, Nick Shadow in Stravinskys »The Rake’s Progress« und 2015 Don Inigo Gomez in Ravels »L‘ heure Espagnole«.

Als Konzertsolist war Albin Ahl bisher in der Hedvig’s Church Norrköping, Schweden, mit Bachs Weihnachtsoratorium und Händels The Messiah zu hören.

Albin Ahl sang bereits unter Dirigenten wie Christian Badea, Giordano Bellincampi, Olof Bohman und Alexander Vedernikov.

Alexej Gerassimez

Das Repertoire des 1987 in Essen geborenen Percussionisten Alexej Gerassimez reicht von Klassik und Neuer Musik über Jazz bis zu Minimal Music, und wird durch eigene Kompositionen ergänzt.
Im Januar 2017 hat Alexej Gerassimez im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten der Elbphilharmonie in Hamburg an Sasha Waltz‘ choreografischer und musikalischer Raumerkundung mitgewirkt. Im Sommer 2017 wird er als Preisträger in Residence zahlreiche Konzerte in unterschiedlichsten Besetzungen bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern bestreiten und sein Instrument in all seinen Facetten vorstellen.

Als Solist ist Alexej Gerassimez Gast international renommierter Orchester (u. a. NDR Radiophilharmonie Hannover, Münchner Philharmoniker, Konzerthausorchester Berlin, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, Rundfunksinfonieorchester Berlin) unter der Leitung von Dirigenten wie Gerd Albrecht, Tan Dun, Kristjan Järvi, Eivind Gullberg Jensen und Michel Tabachnik.
Alexej Gerassimez ist Preisträger wichtiger Wettbewerbe, darunter der zweite Preis des ARD-Musikwettbewerb im September 2014; der erste Preis beim Deutschen Musikrat-Wettbewerb als auch der erste Preis sowie Publikums-, Presse- und Sonderpreis bei der „TROMP Percussion Competition“ im Jahr 2010.

Sein Studium absolvierte Alexej Gerassimez bei Christian Roderburg und Stefan Hüge an der Hochschule für Musik in Köln, an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und bei Peter Sadlo an der Hochschule für Musik und Theater München. Er selber ist inzwischen als Gastdozent am Mozarteum Salzburg und am Birmingham Conservatoire tätig.

Er ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Deutschen Stiftung Musikleben und des PE-Förderkreises. Weitere Förderung erhielt er von der Degussa-Stiftung, der Jürgen Ponto Stiftung, der Jütting Stiftung, der GenRe Stiftung, der Orlandus Lassus Stiftung und der Dr. Carl Dörken Stiftung. Im September 2016 wurde ihm der Musikpreis des Verbands der Deutschen Konzertdirektionen verliehen.

Yajie Zhang

Yajie Zhang begann 2010 ihr Gesangsstudium in Shanghai als Mitglied im Xiaoyan Opera Center. Seit 2015 setzt sie ihr Studium in Hannover bei Marek Rzepka und Justus Zeyen fort und besuchte Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Thomas Hampson, Roman Trekel, Wolfram Rieger, Burkhard Kehring und Hartmut Höll und Thomas Quasthoff. Sie trat u.a. beim Schleswig Holstein Musik Festival, in der Shanghai Symphony Hall, bei NDR Klassik Open Air, beim International Musical Olympus Festival Saint Petersburg und Beijing International Musik Festival auf. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs Hertogenbosch 2017 und der Debut classical singing Competition 2018. Bei Thomas Quasthoffs Wettbewerb „Das Lied“, der seit 2017 unter dem Dach des Internationalen Liedzentrums des Heidelberger Frühling stattfindet wurde sie 2019 mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.

Pia Salome Bohnert

Die in Berlin geborene Sopranistin Pia Salome Bohnert war Jungstudentin am Julius- Stern-Institut der Universität der Künste Berlin mit dem Hauptfach klassische Gitarre, bis sie sich nach dem Abitur zu einem Gesangsstudium entschloss. Seit 2010 studiert sie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Nach dem Bachelorabschluss im Jahre 2014 absolviert sie nun ihr Masterstudium bei Prof. Jörn Dopfer.

Sie vervollständigte ihre Ausbildung bei Liedprofessoren wie Prof. Burkhard Kehring, Prof. Ulrich Eisenlohr, Norman Shetler und Eric Schneider sowie mit Meisterkursen bei Christiane Oelze, Ulla Groenewold, Brigitte Fassbaender, Krisztina Laki und Klesie Kelly. In mehreren Hochschulopernproduktionen wie z. B. „Das schlaue Füchslein“ und „Die kleine Meerjungfrau“ war sie in der Titelrolle zu hören.

Erste Opernengagements führten sie u. a. an die Städtischen Bühnen Osnabrück und das Theater Bremen. Pia Salome Bohnert kann bereits eine rege Konzert- und Oratorientätigkeit vorweisen, die sie neben Deutschland auch nach Österreich, Kroatien, Slowenien, Schweden und Italien führten. Sie sang u.a.  mit den Hamburger Symphonikern, der Hamburger Camerata, dem Barockwerk Hamburg und der Capella Vitalis. Seit 2011 ist sie regelmäßig in Liederabenden zu hören, u. a. bei der Salzburger Sommerakademie, der Liedakademie in Trossingen, der Akademie am Meer auf Sylt und in der Freimaurerloge in Hamburg.

Pia Salome Bohnert ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe. Ein dritter Preis beim neunten internationalen Liedduowettbewerb „Schubert und die Moderne“ im Jahr 2015 honorierte ihre Leistung im Liedbereich. Im gleichen Jahr war sie Stipendiatin der internationalen Opernakademie auf Schloss Rheinsberg. Pia Salome Bohnert ist seit April 2015 Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung.

Emma Moore

Die australische Sopranistin Emma Moore begann ihre Gesangsausbildung am Conservatorium of Music Sydney. Nach ihrem Diplomabschluss mit Auszeichnung setzte sie ihre Studien an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Kammersängerin Julie Kaufmann fort. Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Thomas Quastoff, Ann Murray und Kasper Holten ergänzen ihre Ausbildung.

Emma Moore stand im Sommer 2015 als Gräfin Almaviva in »Die Hochzeit des Figaro« bei der Oper Schloss Weikersheim auf der Bühne, nachdem sie bereits die Susanna als Mitglied des Britten-Pears Young Artist Programms in Aldeburgh, Großbritannien gesungen hatte. Weitere Partien sind Sandrina in Mozarts »La Finta Giardinera«, Konstanze in »Die Entführung aus dem Serail« sowie Miss Jessel in »The Turn oft he Screw« und Miss Wordsworth in »Albert Herring«.

Als Konzertsolistin sang sie u. a. Bach Magnificat, Faurés Requiem, Händels Messias, Mendelssohn-Bartholdys Elias, Haydns Die Jahreszeiten und Die Schöpfung, Mozarts Große Messe in c-moll, Poulencs Gloria und die 4. Symphonie von Mahler. Als Gast der Deutschen Oper Berlin hat Emma Moore ein Kammermusikprogramm präsentiert und ist beim Richard Strauss Festival Garmisch-Partenkirchen, Eppaner Liedsommer (Italien) und im Konzerthaus Berlin aufgetreten.

Emma Moore ist Gewinnerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, u. a. des ersten Preises der Australian Singing Competition, wo sie das begehrte Marianne Mathy Stipendium und den Publikumspreis erhielt. Ihr Studium an der UdK Berlin wurde durch ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes gefördert. 2014 gewann sie den 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst, Stuttgart, und 2015 den 2. Preis beim »Das Lied« International Song Competition Berlin, und den 1. Preis beim Richard Strauss Gesang Wettbewerb München.


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Klara Hornig

Klara Hornig erhielt im Alter von sechs Jahren den ersten Klavierunterricht. An der Musikhochschule Lübeck folgte ein Klavierstudium bei Frau Prof. Konstanze Eickhorst.
Bei Prof. Burkhard Kehring absolvierte sie ihren Master in Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Seit dem Wintersemester 2012/13 leitet Klara Hornig eine Liedinterpretationsklasse an der hmt Rostock. Seit Oktober 2011 hat sie einen Lehrauftrag für Korrepetition an der UdK Berlin inne.

Als gefragte Liedpianistin und Kammermusikerin debütierte sie im Sommer 2015 beim Eppaner Liedsommer und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Im September 2015 gewann sie den 3. Preis beim Internationalen Liedwettbewerb „… es sind noch Lieder zu singen“ in Karlsruhe. Ein Jahr zuvor erhielt sie den zweiten Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart.

Unterricht bei Prof. Heinrich Schiff, Prof. Michael Sanderling, Prof. KS Julie Kaufmann und Prof. Eric Schneider, sowie Meisterkurse bei Prof. Dietrich Fischer-Dieskau, Prof. Thomas Quasthoff, Prof. Justus Zeyen,  Prof. Irwin Gage, Prof. Wolfram Rieger und Prof. KS Brigitte Fassbaender ergänzen ihre Ausbildung.


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