Künstler

Iida Antola

Die Sopranistin Iida Antola schloss 2015 ihre Studien zur Chorleiterin und zur Pianistin an der Sibelius-Akademie ab, bevor sie ihr Gesangsstudium an der Universität der Künste in Berlin begann.

2017 debütierte Antola als Pamina (Mozart: Die Zauberflöte) an der Finnischen Nationaloper. 2018 ist sie dorthin zurückgekehrt, um die Rolle der Christine (Andrew Lloyd Webber: Das Phantom der Oper) zu verkörpern und sang auch die Rolle der Crobyle (Massenet: Thaïs). Zu den kommenden Rollen gehören Micaëla (Bizet: Carmen) und Susanna (Mozart: Figaros Hochzeit).

Antola war in vielen Wettbewerben erfolgreich: 2017 gewann sie den 1. Preis beim Kangasniemi-Gesangswettbewerb in Finnland und den 2. Preis beim Internationalen Paula-Salomon-Lindberg Wettbewerb „Das Lied“. 2018 war sie Finalistin sowohl beim Internationalen Hugo Wolf Lied-Wettbewerb in Stuttgart als auch beim Internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund mit der Pianistin Anni Laukkanen. Vor ihrem Gesangsstudium wurde sie beim Internationalen Tampere Vocal Music Festival 2015 mit dem Preis für die beste junge Chorleiterin ausgezeichnet.

Antola trat in Konzerten beim Crescendo-Festival in Berlin, beim Mozart-Festival in Würzburg sowie in Rumänien im Bukarester Athenäum und in der Philharmonie in Ploiesti auf.

Sie ist eine erfahrene Interpretin zeitgenössischer Musik: 2018 sang und dirigierte sie “Pierrot Lunaire” von Schönberg beim “Kaivos Festival” in Finnland. Der Verlag SULASOL hat Antolas eigene Kompositionen veröffentlicht.

Gary Beecher

Der irische Pianist Gary Beecher tritt als Liedbegleiter, Kammermusiker und Solopianist auf und blickt bereits auf eine vielfältige musikalische Laufbahn zurück. Er erwarb sein Konzertmagister bei Julius Drake und Charles Owen an der Guildhall School of Music and Drama. Derzeit ist er dort Junior Fellow und Klavierbegleiter.

An der Cork Institute of Technology, wo er bei Jan Cáp und Dr. Gabriela Mayer studierte, schloss er seinen Bachelor in Musik mit der Auszeichnung als bester Student ab. Gary Beecher hat zudem bei Dr. John O’Conor in Dublin und bei Jacques Rouvier an der Universität der Künste Berlin studiert.

Gary ist passionierter Liedpianist und war mit Ema Nikolovska einer der Sieger der Oxford Lieder Young Artists Platform, des Guildhall-Piano-Accompaniment-Prize, des Paul-Hamburger-Prize von Graham Johnson’s Song Guild, des Prince Consort Side-by-Side Recital im Wigmore Hall und des Guildhall-Franz-Schubert-Lieder-Prize.

Als Solopianist wurde Gary Beecher als „Irish Freemason’s Young Musician of the Year” ausgezeichnet. Er konzertierte als Solist mehrmals mit dem RTÉ National Symphony und dem RTÉ Concert Orchestra mit Dirigenten wie José Serebrier, John Wilson und Benjamin Pope.

Einige seiner Konzerte wurden von BBC Radio 3 und RTÉ Lyric FM übertragen. Gefördert wird er als Samling Artist, Britten-Pears Young Artist und Oxford Lieder Young Artist.

Aurora Orchestra

Das Aurora Orchestra verbindet mit seinem unverwechselbaren kreativen Anspruch Weltklasse-Auftritte mit gewagten Programmen. Das 2005 unter dem Chefdirigenten Nicholas Collon gegründeteEnsemble hat sich schnell zu einem der führenden europäischen Kammerorchester entwickelt und mehrere bedeutende Auszeichnungen erhalten, darunter zwei Musikpreise der Royal Philharmonic Society, den ECHO Klassik und den Classical:NEXT Innovation Award.

Das Orchester arbeitet mit einer außergewöhnlichen Bandbreite von Künstlern zusammen, von Patricia Kopatchinskaja, Sarah Connolly und Pierre-Laurent Aimard bis Wayne McGregor, Edmund de Waal und Björk. Als Liebhaber der Neuen Musik hat es Werke von Komponisten wie Julian Anderson, Benedict Mason, Anna Meredith, Nico Muhly und Judith Weir uraufgeführt.

Indem es die Erwartungen an das, was ein Orchester auf der Konzertbühne leisten kann und sollte, in Frage stellt, inspiriert das Aurora Orchestra das Publikum aller Altersgruppen und Herkünfte, eine Leidenschaft für Orchestermusik zu entwickeln. In den letzten Jahren hat es Pionierarbeit geleistet und gilt als das erste Orchester von heute, das ganze Sinfonien auf seine besondere Weise spielt. Seit 2016 veranstaltet das Ensemble Orchester-Theater-Produktionen, die die Grenzen musikalischer Genres und Kunstformen überschreiten. Diese orchestralen Abenteuer überdenken das Konzertformat und bieten dem Publikum mutige neue Möglichkeiten, Orchestermusik zu erleben. Durch ein preisgekröntes Programm für kreatives Lernen veranstaltet Aurora regelmäßig Kreativ-Workshops und Konzerte mit Geschichtenerzählungen für Familien, Schulen und Jugendliche, einschließlich Kinder mit besonderen Bildungsbedürfnissen oder Behinderung.

Mit Sitz in London ist das Aurora Orchestra Residenzorchester am Kings Place und Associate Orchestra am Southbank Centre mit Residenzen in St George’s Bristol, The Apex (Bury St Edmunds) und Colyer-Fergusson Hall (Canterbury). Zu den jüngsten und kommenden internationalen Highlights gehören Auftritte im Royal Concertgebouw Amsterdam, der Kölner Philharmonie, der Victoria Concert Hall Singapur, dem Melbourne Festival und der Shanghai Concert Hall. Das Ensemble hat eine Reihe von hochgelobten Alben veröffentlicht, darunter Road Trip und Insomnia bei Warner Classics.

Nicholas Collon

Der britische Dirigent Nicholas Collon ist Gründer und Chefdirigent des Aurora Orchestra, Erster Gastdirigent des Gürzenich-Orchesters Köln sowie Chefdirigent und bis 2021 künstlerischer Berater des Residentie Orkests in Den Haag. Danach wird er Chefdirigent des Finnish Radio Symphony Orchestra. Er gilt als hervorragender Kommunikator, innovativer Programmplaner und überragender Interpret mit einem breiten Repertoire. Unter seiner Leitung wurde das Aurora Orchestra bekannt für seine vielseitige Programmgestaltung und die Aufführung kompletter auswendig gespielter Symphonien. Nicholas Collon ist bereits regelmäßiger Gast bei Orchestern wie der Philharmonia, dem Hallé Orchestra, dem City of Birmingham Symphony und dem Danish National Symphony Orchestra ist. Zuletzt debütierte er unter anderem beim Deutschen Sinfonie Orchester Berlin und dem Orchestre National de France. Er hat mit dem Aurora Orchestra Aufnahmen für Warner Classics veröffentlicht sowie weitere CDs mit dem Hallé Orchestra und dem Danish Radio Symphony Orchestra. Er dirgierte über 200 neue Werke sowie Opern an der English National, der Welsh National, der Oper Köln und bei Glyndebourne on Tour.

Min Kim

Ein führender Violinist aus Korea, Min Kim ist bekannt für seine Vielseitigkeit als Solist, Kammermusiker, Pädagoge und Musikdirektor. Nach seinem Abschluss an der Seoul National University und weiterer Studien bei Prof. Thomas Brandis an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg. Nach seiner Rückkehr nach Korea, wurde Min Kim Konzertmeister des Korean Philharmonic Orchestra, sowie des KBS Symphony Orchestra, zwei herausragende Orchester des Landes. Er diente auch als Dekan der musikalischen Fakultät an der Seoul National University, während er die Stelle des Musikdirektors des Korean Chamber Orchestras inne hatte und dabei auch als Solist wirkte.

Min Kim hat weltweit in über 600 Konzerten, in den bedeutendsten Internationalen Festivals, unter anderem beim Rheingau-Festival, dem Beethoven-Oster-Festival, dem Naantali-Festival und dem George-Enescu-Festival, gastiert. Min Kim vertrat Korea in den Jurys zahlreicher Internationaler Wettbewerbe wie Wienawski und Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker; Sendai Wettbewerb, Internationaler Violinwettbewerb Leopold Mozart, und China International Competition; Seoul International Music Competition, Spohr Internationaler Wettbewerb und dem Königin Elisabeth Wettbewerb.

Seine Beiträge zur internationalen Musikpädagogik und Kulturaustausch wurden mit mehreren renommierten Preisen ausgezeichnet, wie dem „Una Vita per la Musica“ vom Präsidenten der Republik Italien und dem „Merit of Culture“ von der Regierung von Polen. Min Kim wurde als Mitglied der National Academy of Arts of Korea gewählt. Gegenwärtig ist er emeritierter Professor an der Seoul National University und wirkt als Musikdirektor beim Korean Chamber Orchestra, dem Isang-Yun-Ensemble und als Künstlerischer Direktor beim Seoul International Music Festival mit.

Leif Ove Andsnes

Der norwegische Pianist Leif Ove Andnes hat sich mit seiner herausragenden Technik und seinen hervorragenden Interpretationen weltweit einen Namen gemacht. Er tritt weltweit in den großen Konzertsälen auf, konzertiert mit den führenden Orchestern der Welt und weist gleichzeitig eine umfangreiche Diskografie vor. Er ist Gründungsdirektor des Rosendal Chamber Music Festivals, war fast zwei Jahrzehnte lang einer der künstlerischen Leiter des Risør Festival of Chamber Music sowie Musikdirektor des kalifornischen Ojai Music Festivals. Er ist Ehrendoktor der norwegischen University of Bergen und der New York Juilliard School.

Nach dem Erfolg ihrer Zusammenarbeit im Rahmen des Projekts „Beethoven Journey“ haben sich Andsnes und das Mahler Chamber Orchestra nun zu einem weiteren großen Projekt zusammengefunden: „Mozart Momentum 1785/86“, das sich in dieser Saison vor allem auf die Klavierkonzerte Nr. 20-22 des Komponisten konzentriert. Diese stehen ebenso im Zentrum seiner bevorstehenden Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem San Francisco Symphony Orchestra, dem St. Paul Chamber Orchestra, dem Oslo Philharmonic Orchestra und den Göteborger Symphonikern – bei letzterem ist er Artist-in-Residence 2019/20 ist. Ein weiterer Höhepunkt dieser Residenz ist die Aufführung von Edward Griegs Klavierkonzert, das er außerdem mit den Chicago Symphony, Boston Symphony, NDR Elbphilharmonie, St. Petersburg Philharmonic, Oslo Philharmonic und Bergen Philharmonic spielt. Im Rahmen einer Europatournee ist er zudem mit einem einem Soloprogramm mit Werken von Dvořák, Bartók zu erleben.

Leif Ove Andsnes, ist Exklusivkünstler bei Sony Classical. Kürzlich wurde er zum neunten Mal für einen Grammpy nominiert und wurde mit sechs Gramophone Awards ausgezeichnet. Zu seinen weiteren Auszeichnungen gehören der Instrumentalistenpreis der Royal Philharmonic Society, der Gilmore Artist Award und der Peer Gynt Prize.

Leif Ove Andsnes wurde 1970 in Karmøy, Norwegen, geboren und studierte am Bergen Music Conservatory. Derzeit ist er künstlerischer Berater der Prof. Jirí Hlinka Piano Academy in Bergen.

Elitsa Desseva

Elitsa Desseva wurde 1993 in Sofia (Bulgarien) geboren. Sie ist die erste bulgarische Pianistin, die den “Wigmore Hall/Independant Opera Song Competition” in London, den Hugo Wolf Akademie “Internationalen Wettbewerb für Liedkunst” in Stuttgart, den “Internationalen Kammermusikwettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne” in Graz, im Duo mit Mikhail Timoschenko, Bassbariton und dem “Internationalen Lied-Duo-Wettbewerb” in Groningen und dem “Internationalen Karl-Adler-Musikwettbewerb” in Stuttgart, im Duo mit Polina Artsis, Mezzosopran gewinnt. Das Duo Timoshenko-Desseva erhielt außerdem den 2. Preis und den Publikumspreis beim “Internationalen Schubert-Lied-Duo-Wettbewerb” in Dortmund, den Nordfriesischen Liedpreis, den Freundeskreis-Liedpreis und den Publikumspreis beim “Liedkunst in Schloss vor Husum” und der dritte Preis sowie der Yamaha-Publikumspreis beim “Internationalen Kammermusikwettbewerb CIMCL” in Lyon. Elitsa Desseva wurde beim 19. Internationalen Klavierwettbewerb “Ille de France” in Paris mit dem Bela Bartok-Preis sowie beim 6. Klavierwettbewerb “Liszt-Bartok” in Sofia mit dem Ersten Preis ausgezeichnet. Sie ist eine Yehudi Menuhin Live Music Now Künstlerin und erhielt viermal ein Deutschland-Stipendium.

Elitsa Desseva ist Absolventin der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und derzeit macht sie ihren Master in Liedbegleitung bei Charles Spencer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie hat als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin in Concertgebouw (Amsterdam), Konzerthaus (Berlin), Théâtre des Champs Elysées (Paris), Stefaniensaal (Graz), Liszt-Ferenc-Saal (Budapest), Saal Bulgarien (Sofia) auf. Unter anderem nimmt Elitsa in dieser Saison an mehreren Wohltätigkeitskonzerte in Deutschland und Russland teil, die von der “Yehudi Menuhin Live Musik Now e.V.” und der gemeinnützigen Organisation “Touch” organisiert werden. Mit diesen Konzerten möchte Elitsa Geld für das Diakonische Zentrum in Orenbung und andere Internate für geistig behinderte Kinder sammeln.

Mikhail Timoshenko

Mikhail Timoshenko wurde 1993 in Kameikino (Russland) geboren. Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar absolvierte Mikhail Timoshenko der Académie de l‘Opéra national in Paris. Er bekam frühzeitig Engagements auf den Bühnen der Opera National de Paris, der Opera Monte Carlo sowie der Opéra National de Bordeaux. Wichtige Rollen in seiner Karriere bekam er in Monteverdis „L’Orfeo“, in Tschaikowskys „Mazeppa“ (Oper von Oviedo, Spanien), sowie weiters Rollen u.a. in „Wozzeck“, „Rigoletto“, „Don Carlos“, „Un ballo in maschera“ sowie „Boris Godunov“ und “Don Giovanni” an der Opéra Bastille. 2016 erhielt er den 1. Preis beim „Concours International de Chant Bordeaux Médoc“, einen Sonderpreis des Cercle Carpeaux, einen Sonderpreis der Association AROP, den 1. Preis beim „Siemens Opera Contest“ und im Jahr 2017 den 1. Preis beim Internationalen Maria Callas-Wettbewerb.

In Duo mit der Pianistin Elitsa Desseva erhielt er 2018 den 1. Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb „Franz Schubert und Musik der Moderne“ in Graz, den 1. Preis beim Internationalen Liedwettbewerb der Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart, den 2. Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Schubert Lied-Duo-Wettbewerb in Dortmund sowie 2019 den 3. Preis und Yamaha-Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Lyon und den 1. Preis bei der Wigmore Hall International Song Competition in London. Ihre Zusammenarbeit brachte sie in Konzerthäuser wie die Théâtre des Champs Elysées und das Berliner Konzerthaus.

Jährlich organisiert Mikhail in Russland Wohltätigkeitskonzerte, um die Arbeit mit behinderten Kindern im diakonischen Zentrum Orenburg und von ähnlichen Organisationen zu unterstützen.

Elizabeth Diller

Elizabeth Diller ist Gründungspartnerin von Diller Scofidio + Renfro (DS+R). In Anerkennung ihrer genreübergreifenden Arbeit wird sie vom Time Magazine auf der Liste der „100 einflussreichsten Menschen“ geführt und erhielt das erste Stipendium der MacArthur Foundation im Bereich Architektur. Derzeit leitet sie zwei für New York bedeutende Kultureinrichtungen: The Shed – das erste Multi-Art-Center, in dem verschiedenste Werke darstellender Kunst, bildender Kunst und Populärkultur in Auftrag gegeben, produziert und präsentiert werden sowie die Erweiterung des MoMA (beide eröffneten 2019). Liz Diller inszenierte und produzierte auch „The Mile-Long Opera“, ein immersives Chorwerk, das auf der High Line in New York aufgeführt wurde. Kürzlich wurde DS+R mit der Planung des „Centre for Music“, einem festen Standort für das London Symphony Orchestra und einem neuen „Collection and Research Centre“ für den V&A Museum im Londoner Olympic Park beauftragt. Liz ist Professorin für Architektur an der Princeton University in New Jersey.

Malcolm Martineau

Malcolm Martineau wurde in Edinburgh geboren und studierte am St Catharine‘s College in Cambridge und am Royal College of Music in London. Als einer der führenden Begleiter seiner Generation hat er mit vielen renommierten Künstlern zusammengearbeitet, darunter Sir Thomas Allen, Dame Janet Baker, Ian Bostridge, Angela Gheorghiu, Susan Graham, Thomas Hampson, Angelika Kirchschlager, Magdalena Kozena, Solveig Kringelborn, Dame Felicity Lott, Lisa Milne, Ann Murray, Anna Netrebko, Anne Sofie von Otter, Joan Rodgers, Amanda Roocroft, Sarah Walker und Bryn Terfel. Er präsentierte eigene Reihen in der Wigmore Hall und beim Edinburgh Festival. Malcolm Martineau trat in ganz Europa auf (u.a. in der Londoner Wigmore Hall, Barbican, Queen Elizabeth Hall und Royal Opera House, La Scala, Mailand, Chatelet, Paris, Liceu, Barcelona, Berliner Philharmonie und Konzerthaus; Amsterdams Concertgebouw und das Wiener Konzerthaus und Musikverein), Nordamerika (u.a. Alice Tully Hall und Carnegie Hall), Australien (u.a. Sydney Opera House) und bei den Festivals Aix en Provence, Wien, Edinburgh, Schubertiade, München und Salzburg. Er erhielt 2004 die Ehrendoktorwürde der Royal Scottish Academy of Music and Drama und wurde 2009 zum International Fellow of Accompaniment ernannt. Malcolm Martineau war der künstlerische Leiter des Leeds Lieder Festivals 2011. Bei den New Year’s Honours 2016 wurde er zum Officer of the Order of the British Empire ernannt.

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Veranstaltungen

Entfällt – Aupa Quartet: The Travelling Project

Es ist immer wieder verblüffend: Ausgerechnet das Streichquartett, Inbegriff gediegener musikalischer Hochkultur, wildert mit Lust in anderen Stilrevieren; man denke nur an so unternehmungslustige Ensembles wie das Danish String Quartet (diesmal auch beim Heidelberger Frühling zu Gast) und das Vision String Quartet. Das spanische Aupa Quartet ist auch so eine Formation: Die vier Musiker sind klassisch ausgebildet; als Quartett aber lassen sie sich viel lieber von Funk, Soul, Flamenco und anderem inspirieren. Nach Mannheim bringen sie nun ihr neues Travelling Project mit, ein Programm, das von den Melodien, Düften und Farben jener Länder und Kulturen beeinflusst ist, in denen Aupa unterwegs gewesen ist.

Um 20.45 Uhr findet ein Künstlergespräch statt.

In Kooperation mit

Entfällt – Veronika Eberle & Nils Mönkemeyer

Für ihren Auftritt wünschten sich Nils Mönkemeyer und seine Kammermusikpartnerin Veronika Eberle der besonderen Raumklangerlebnisse wegen diesmal explizit eine Kirche. Während sie nun also die hohe, spätgotische Heiliggeistkirche von unterschiedlichen Standorten aus mit Viola und Violine zum Klingen bringen, unternehmen sie zugleich eine meditative Reise durch 1000 Jahre Musikgeschichte – von Hildegard von Bingen über die Barockmeister Bach und Matteis über Mozart und Bartók bis zu György Kurtág, der in seinen spielerischen Miniaturen zugleich auch wieder zurückblickt.

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In Kooperation mit

Entfällt – Alexandra Conunova, Elias Grandy & Philharmonisches Orchester Heidelberg

Sie klingt fast wie Haydn, ist aber Prokofjew: Die 1. Sinfonie des russischen Komponisten zeigt, wie fasziniert er vom durchsichtigen Klang der Sinfonien Haydns und der Wiener Klassiker war. Ein Klassiker unter den Violinkonzerten ist auch Prokofjews Violinkonzert Nr. 1 – eine Komposition mit viel Ironie und ein Spiegelbild der wilden 1920er-Jahre. Alexandra Conunova, die 2017 den 1. Preis beim Joseph-Joachim- Violinwettbewerb erhielt, ist mit diesem Werk zu hören. Tschaikowskys Sinfonie Nr. 6 ist ein Abschiedswerk und trägt Züge eines Requiems – nur wenige Tage nach der Uraufführung starb der Komponist unter mysteriösen Umständen.

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In Kooperation mit der Universität Heidelberg und dem

Entfällt – Bachs Oster- und Himmelfahrtsoratorium

Während das »Weihnachtsoratorium« und die beiden großen Passionen Bachs sehr häufig aufgeführt werden, sind die beiden Kantaten zu Ostern und Himmelfahrt, die aufgrund ihres erzählenden Charakters ebenfalls als Oratorium bezeichnet werden, selten zu hören. Das Programm wird ergänzt durch die festlich-österliche Orchestersuite D-Dur. Mit dieser Aufführung wird der musikwissenschaftlich gut begründete Ansatz verfolgt, die Vokalwerke Bachs nur mit vier ausgezeichneten Vokalsolisten sowie einem Barockorchester aufzuführen. Dabei werden bewusst gewohnte Aufführungstraditionen in Frage gestellt, um Bachs Musik in möglichst ursprünglicher Weise erklingen zu lassen.

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In Kooperation mit der Katholischen Stadtkirche Heidelberg

Wir danken der Marienhaus-Stiftung Heidelberg

Entfällt – After Work Concert: Robert Neumann

Spätestens seit 2018 als »SWR2 New Talent« ist der junge pianistische Überflieger Robert Neumann auch einem größeren Publikum ein Begriff. Im Frauenbad präsentiert das technisch brillante, musikalisch mitreißende Klaviergenie mit Beethoven und Schumann zwei seiner Lieblingskomponisten. In die eigene musikalische Welt dieses außergewöhnlichen 19-Jährigen führt dazwischen die selbstkomponierte Burlesque.

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Das Konzert wird mitgeschnitten von
SWR2

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

Entfällt – Stimming x Lambert

Stimming und Lambert haben sich zusammengetan, der große Technokünstler und der Klaviermann mit der Maske. Zwei Künstler, die jeder für sich kaum einer Erklärung bedürfen. Dafür sind sie in ihren eigenen Szenen zu bekannt. Gemeinsam entdecken sie nun ein ganz neues klangliches Universum. Die beiden mischen klassische Musik mit Ideen der Postmoderne. Unerwartete Sounds und Strukturen treffen auf ästhetische Welten, die in dieser Form vollkommen neu sind.

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In Kooperation mit der halle02 Heidelberg

Entfällt – Urban Brass

Lange ist es noch nicht her: Erst 2015 fanden sich die fünf Musiker an der Stuttgarter Musikhochschule zusammen und gründeten Urban Brass. Inzwischen arbeiten sie bei einigen der bedeutendsten deutschen Orchester. Das kommt nicht von ungefähr: Die Klangkultur von Urban Brass ist verblüffend geschmeidig und edel. Der Tubist Frederik Bauersfeld versorgt sein Ensemble mit geschliffenen Arrangements unterschiedlichster Werke. Am heutigen Abend stehen die drei großen B’s, Bach, Bruckner, Bernstein im Zentrum des Programms.

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Entfällt – Finale »Neuland.Lied« Thomas Hampson & Wolfram Rieger: Winterreise

Nun ist Thomas Hampson schon so lange ein prägender Kopf der Heidelberger Festival-Familie – und noch immer gibt es Neues seiner Kunst zu entdecken. Nie zuvor hat Hampson in Heidelberg Schuberts »Winterreise« gesungen! So endet mit diesem berühmten Zyklus »Neuland.Lied« 2020, das ein langes Wochenende voller Liederzyklen war, denen eines gemeinsam ist: die Betrachtung des Lebens als ein Unterwegssein.

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In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Entfällt – Tea Time im Europäischen Hof: Duo Schepansky-Wehrmeyer

Das Duo Schepansky-Wehrmeyer ist eines der besonderen Art. Wer hat je schon einmal klassische Musik für Violine und Akkordeon gehört? Das Akkordeon kann in diesen Arrangements seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen: Bald Orgel, bald Orchester, schlüpft es mühelos in solistische und begleitende Rollen. Mit Maria Wehrmeyer ist an diesem Nachmittag eine Stipendiatin der Kammermusik Akademie 2020 noch einmal zu erleben.

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In Kooperation mit dem Europäischen Hof Heidelberg und

Entfällt – Esmé Quartet

Erste und zweite Wiener Schule treffen im Konzert des Esmé Quartet zusammen: Der späte Haydn der »Schöpfung « gibt sich ganz entspannt, das B-Dur-Quartett des reifen Beethoven erklingt in der seine Zeitgenossen noch überfordernden Originalfassung mit der Großen Fuge als Schlusssatz. Dazwischen meldet sich der verliebte Alban Berg zu Wort. Die vier jungen koreanischen Musikerinnen des Esmé Quartet brillierten bereits im vergangenen Jahr beim Heidelberger Streichquartettfest.

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In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Wir danken