Künstler

Ildikó Szabó

Ildikó Szabó

Ildikó Szabó (*1993 in Budapest/Ungarn) begann im Alter von vier Jahren Cello zu spielen und wurde ab 2005 an der Musikakademie »Franz Liszt« in Budapest von László Mezö unterrichtet. 2011 wechselte sie an die Universität der Künste Berlin zu Prof. Jens Peter Maintz und besuchte ergänzend Meisterkurse bei Wolfgang Boettcher, David Geringas, Frans Helmerson, Natalia Gutman und János Starker.
Die junge Cellistin ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe wie den Cellowettbewerben »David Popper« in Budapest und »Antonio Janigro« in Zagreb sowie beim Internationalen Cellowettbewerb in Liezen und beim TONALi Grand Prix in Hamburg. Für ihre Teilnahme an der Internationalen Sommerakademie in Semmering erhielt sie von der Deutschen Stiftung Musikleben ein Gerd Bucerius-Stipendium. 2014 wurde Ildikó Szabó mit einem 2. Preis samt Publikumspreis und sieben Sonderpreisen beim Internationalen Pablo Casals Cellowettbewerb ausgezeichnet. Sie ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Als Solistin konzertierte Ildikó Szabó bereits mit der Ungarischen Nationalphilharmonie, dem Franz Liszt Kammerorchester und den Hamburger Symphonikern. Sie trat in Konzerthallen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Laeiszhalle in Hamburg, dem Teatro La Fenice in Venedig und dem Palast der Künste in Budapest auf und gab Konzerte bei renommierten Musikfestivals wie der »International Holland Music Sessions« und dem Budapester Frühlingsfestival.
Als Preisträgerin des 21. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Ildikó Szabó derzeit ein Violoncello von Antonio Sgarbi, Rom 1894.

Simon Eberle

Simon Eberle

Simon Eberle (*1993 in Donauwörth) bekam im Alter von sechs Jahren seinen ersten Geigenunterricht, bevor er zwei Jahre später zum Cello wechselte. Seit 2008 studiert der Cellist an der Münchener Musikhochschule in der Klasse von Prof. Wen-Sinn Yang. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse bei Francis Gouton, Jens Peter Maintz, Wolfgang Boettcher, Troels Svane und Gary Hoffman. Beim Wettbewerb »Jugend musiziert« erspielte sich Simon Eberle mehrfach 1. Bundespreise. Zusätzlich wurde ihm ein Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben verliehen.
Wertvolle Orchestererfahrung sammelte der Cellist beim Bundesjugendorchester, beim Festivalorchester der Nationen Bad Wörishofen, bei der Jungen Deutschen Philharmonie sowie beim Münchner Opernorchester. Dort spielte er unter renommierten Dirigenten wie Robin Ticciati, Mariss Jansons und Sebastian Tewinkel. Solistisch konzertierte Simon Eberle u.a mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg bei den Schwetzinger Festspielen oder mit dem Sinfonieorchester Ostallgäu unter Stephan Dollansky. Kammermusikalisch war er im Stadttheater Ingolstadt, im Kurhaus Göggingen, in Wertheim sowie in der Reihe »Junge Elite« bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern zu hören. Von 2007 bis 2010 wurde der junge Cellist in das Förderprogramm der Jürgen Ponto-Stiftung aufgenommen.
Seit Oktober 2008 spielt Simon Eberle ein Cello von Mario Gadda (Mantua 1962) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben.

Georgy Kovalev

Georgy Kovalev

Georgy Kovalev (*1990 in Georgien) begann mit fünf Jahren Violine zu spielen und wechselte als Zehnjhriger zur Bratsche. Im Anschluss an sein Studium bei Prof. Yuri Bashmet am Moskauer Konservatorium ging er 2008 zu Prof. Matthias Buchholz an die Musikhochschule Köln. 2011 wechselte er in die Klasse von Prof. Nobuko Imai, zuerst am »Haute Ecole de Musique« in Genf, seit 2013 an der Kronberg Academy. Meisterkurse bei Kim Kashkashian, Tatiana Masurenko, Garth Knox, Gábor Takács-Nagy, Steven Isserlis, Thomas Riebl und Seiji Ozawa ergänzten seine musikalische Ausbildung.
Georgy Kovalev ist Preisträger des Internationalen Brahms Wettbewerbs in Pörtschach und des Walter Witte Wettbewerbs. 2011 gewann er den Hauptpreis der Neva Foundation im Rahmen der Verbier Festival Academy. Für die Teilnahme am Internationalen Violawettbewerb in Tokyo wurde dem jungen Bratschisten ein Gerd Bucerius-Stipendium zugesprochen. Georgy Kovalev gastierte bereits bei zahlreichen Festivals wie dem Aurora Kammermusikfestival in Schweden, dem Verbier Festival, dem Festival »Chamber Music Connects the World« der Kronberg Academy und zuletzt beim Ravinia Festival in Chicago. Er gab Konzerte mit dem New Russia Orchester in Moskau, war mit der Sinfonietta Frankfurt zu hören und trat gemeinsam mit Fazıl Say auf. 2010 wurde Georgy Kovalev Stipendiat von Yehudi Menuhins Stiftung »Life Music Now«.
Als Preisträger des 21. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Georgy Kovalev eine Viola von Bernard Simon Fendt, London 1820.

Angelo de Leo

Angelo de Leo

Angelo de Leo (*1991 in Böblingen) erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren. Bereits mit elf Jahren wurde er Jungstudent an der Musikhochschule in Stuttgart bei Prof. Christian Sikorski. Seit 2011 setzt der Geiger seine Ausbildung an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Thomas Brandis fort. Kammermusikstudien führten ihn zu Prof. Heime Müller und Prof. Konrad Elser. Quartett-Unterricht erhielt Angelo de Leo von Prof. Peter Buck, vom Vogler- und Artemis-Quartett. Als Stipendiat nahm er 2004 an der Sommerakademie Detmold unter Kurt Masur teil. Meisterkurse u.a. bei Igor Ozim, Donald Weilerstein und Shmuel Ashkenasi gaben ihm zusätzliche musikalische Impulse. Angelo de Leo ist sowohl solistisch als auch mit seinem Bregaglia-Quartett vielfacher Preisträger des Wettbewerbs »Jugend musiziert«. Beim Tonkünstlerwettbewerb erhielt der Geiger zweimal den Mozart-Sonderpreis der Mozartgesellschaft Stuttgart. Bisher konzertierte der Geiger u.a. mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester, dem Landesjugendorchester Schleswig-Holstein, dem Philharmonischen Orchester Freiburg und der Jenaer Philharmonie. 2006 spielte Angelo de Leo mit dem Bregaglia-Quartett auf Vorschlag der Deutschen Stiftung Musikleben in der Reihe »Junge Elite« der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.
Als mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Angelo de Leo seit 2002 eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben, derzeit eine Violine von Giovanni Francesco Pressenda, Turin 1829.

Won-Ho Kim

Won-Ho Kim

Won-Ho Kim (*1992 in Seoul) erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Violinunterricht bei Houssam Mayas an der Westfälischen Schule für Musik in Münster. Von 2002 bis 2013 war er Jungstudent an der Musikhochschule Münster bei Prof. Helge Slaatto. Seit 2013 studiert er bei Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin. Weitere musikalische Impulse erhielt er durch Meisterkurse bei Rainer Kussmaul, Ana Chumachenco und Zakhar Bron.
Seit 2001 nimmt Won-Ho Kim regelmäßig am Wettbewerb »Jugend musiziert« teil und gewann bereits mehrere 1. Bundespreise sowie einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben. Zudem wurden ihm der Sparkassenförderpreis des Landes NRW und der Förderpreis »Rising Stars 2012« der Stadt Mönchengladbach verliehen. 2014 war Won-Ho Kim Finalist beim »TONALi Grand Prix« in Hamburg.
Won-Ho Kim trat als Solist bereits mit der Philharmonie der Nationen im Konzerthaus Dortmund, mit dem Zürcher Kammerorchester in der Tonhalle Zürich sowie mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen in der Laeiszhalle Hamburg auf. Im Dezember 2010 tourte er auf Einladung der Irino-Foundation und des Goethe-Instituts durch Japan und spielte 2012 beim Rheingau Musik Festival.
Seit 2007 stellt die Deutsche Stiftung Musikleben Won-Ho Kim ein Instrument zur Verfügung. Als Preisträger des 20. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt er seit 2012 eine Violine von Nicolaus Gagliano, Neapel 1769, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland.

Charles-Antoine Duflot © Renaud Cambuzat

Charles-Antoine Duflot

Charles-Antoine Duflot (*1986) erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Violoncello-Unterricht und wurde 1999 Jungstudent am Conservatoire National de Région de Paris. Später wechselte er an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart zu Prof. Jean-Guihen Queyras und an die Musikhochschule Lübeck bei Prof. Troels Svane, sowie nach Basel für ein Ergänzungsstudium im Fach Barockcello bei Prof. Christophe Coin. Weitere künstlerische Anregungen erhielt er u. a. von Antonio Meneses, Jens-Peter Maintz, Wolfgang-Emanuel Schmidt und Gary Hoffmann.

Der junge Musiker erspielte sich zahlreiche Preise, so beim U.F.A.M.-Wettbewerb in Paris, sowie beim International J&A Beare Solo Bach Competition in London. 2013 gewann er den 1. Preis beim bedeutenden Violoncello-Wettbewerb »Ton und Erklärung – Werkvermittlung in Musik und Wort«.

Als Solist konzertierte Charles-Antoine Duflot mit der RadioPhilharmonie des NDR Hannover, dem BR-Rundfunkorchester und dem Janacek Philharmonic Orchestra. Er gastierte u. a. bei dem Schleswig-Holstein Musikfestival, beim Heidelberger Frühling, beim Prager Frühling und beim Festival der Nationen.

Duflot wurde von der Deutschen Stiftung Musikleben, von der Oscar und Vera Ritter-Stiftung Hamburg, der Possehl-Stiftung Lübeck und  der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Er spielt ein Cello von Jean-Baptiste Vuillaume (1865) und ein fünfsaitiges italienisches Barockcello aus dem 18. Jahrhundert.

Simone Drescher

Simone Drescher

Simone Drescher, 1990 als Tochter deutsch-koreanischer Eltern geboren, war zunächst Jungstudentin bei Gotthard Popp und studierte ab 2009 bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik »Franz Liszt« Weimar. Seit April 2014 setzt sie ihre Ausbildung im Rahmen eines Masterstudiums in der Klasse von Prof. Troels Svane an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin fort. Wichtige künstlerische Impulse bekam sie außerdem durch bedeutende Musiker wie David Geringas, Natalia Gutman, Jens- Peter Maintz, Johannes Moser und Wolfgang Boettcher. Als Solistin konzertierte Simone Drescher u.a. mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Folkwang Kammerorchester Essen, der Sinfonietta Köln und der Neuen Philharmonie Westfalen. Konzertauftritte führten sie quer durch Europa, nach Amerika und zu renommierten Festivals. Zuletzt wurde sie zur Kammermusikakademie des Heidelberger Frühlings eingeladen und konzertierte in der Reihe »Junge Elite« bei Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.
In der Konzertsaison 2013/14 war sie deutschlandweit bei den »Konzerten junger Künstler« zu hören. Für 2015/16 ist eine weitere Konzerttournee des Deutschen Musikrats geplant. Rundfunkproduktionen entstanden für Deutschlandradio Kultur, BR, WDR3, MDR, und die Deutsche Welle.
Simone Drescher ist mehrfach ausgezeichnet worden. Zuletzt gewann die Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes 2014 beim Internationalen Grand Prix Emanuel Feuermann einen Sonderpreis.

Albrecht Menzel

Albrecht Menzel, 1992 geboren, erhielt seinen ersten Geigenunterricht mit vier Jahren und debütierte mit dreizehn Jahren als Solist bei den Dresdner Musikfestspielen. Er wurde von Professor Boris Kuschnir ausgebildet und studiert derzeit bei Professor Julian Rachlin an der Universität Konservatorium Wien.
Als Solist konzertierte Menzel u.a. mit dem Münchner Rundfunkorchester, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, der Heidelberger Philharmonie, dem Leipziger Symphonie Orchester, dem State Symphonie Orchestra New Russia und der Polnischen Kammerphilharmonie.
Albrecht Menzel gastierte bei internationalen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival, den Dresdner Musikfestspielen und dem Heidelberger Frühling und nahm an der Verbier Festival Academy sowie bei »Chamber Music Connects the World« der Kronberg Academy teil. Er konzertierte in der Laeiszhalle Hamburg, im Muziekgebouw Eindhoven, im Internationalen Haus der Musik Moskau, im Musikverein Wien sowie im Gasteig München und wirkte u.a. bei Rundfunkaufnahmen für den NDR, DLF, ORF, RBB, BR und ARTE mit. Als Kammermusiker musizierte Albrecht Menzel mit Künstlern wie Julian Rachlin, Jan Vogler, Gidon Kremer, Steven Isserlis, Igor Levit und Julien Quentin und tourte 2014 gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter in den USA und Kanada.
Sein Album »thoughts« mit Werken von Heinrich Wilhelm Ernst und Robert Schumann erschien im Januar 2015 bei dem Label Oehms Classics in einer Produktion mit dem Rundfunk Berlin Brandenburg.

Thomas Hampson

Der US-amerikanische Bariton Thomas Hampson genießt eine einzigartige internationale Karriere als Opern-, Konzert- und Liedsänger. Er engagiert sich zudem seit langem aktiv in Forschung, Ausbildung, Musikvermittlung und -technologie. Hampson ist weltweit mit renommierten Sängern, Pianisten, Dirigenten und Orchestern in allen wichtigen Konzert- und Opernhäusern aufgetreten und ist einer der bedeutendsten, innovativsten und gefragtesten Gesangssolisten der Gegenwart.

Mit der 2003 gegründeten Hampsong Foundation setzt er sich durch das Medium der Liedkunst für interkulturellen Dialog und Verständigung ein. Unlängst wurde Hampson in die Amerikanische Akademie der Künste und Wissenschaften aufgenommen. Er zählt zu den führenden Interpreten des deutschen romantischen Liedes und wurde durch sein gefeiertes, in Kooperation mit der Library of Congress entstandenes Liedprojekt „Song of America“ als „Botschafter des amerikanischen Liedes“ bekannt. Auch lehrt Hampson leidenschaftlich gern und gibt sowohl Meisterkurse im Fernstudienprogramm der Manhattan School of Music als auch während des Heidelberger Frühlings im Rahmen der Lied Akademie, dessen Gründer und künstlerischer Leiter er ist.

Nicht zuletzt durch seine Tätigkeit als künstlerischer Leiter der Lied Akademie ist Thomas Hampson dem »Frühling« seit langen Jahren eng verbunden. 2020 wurde er für sein Engagement für das Kunstlied mit dem Musikpreis des Heidelberger Frühling ausgezeichnet.

Igor Levit

Als kreativer Kopf des Kammermusikfests »Standpunkte« und künstlerischer Leiter der Kammermusik Akademie ist der Pianist Igor Levit mit dem Heidelberger Frühling seit langem eng verbunden.

Igor Levit verbindet in seinem Klavierspiel „klanglichen Charme, intellektuellen Antrieb und technische Brillanz“ (The New Yorker). Mit wachem und kritischem Geist stellt er seine Kunst dabei in den Kontext des gesellschaftlichen Geschehens und begreift sie mit diesem als untrennbar verbunden. Die New York Times beschreibt Igor Levit darin als einen der „bedeutendsten Künstler seiner Generation“, die Süddeutsche Zeitung als „Glücksfall“ für das heutige Konzertgeschehen und die Zeit titelte, Igor Levit „will nicht nur der Mann sein, der die Tasten drückt“.

1987 in Nizhni Nowgorod geboren, siedelte Igor Levit im Alter von acht Jahren mit seiner Familie nach Deutschland um. Sein Klavierstudium in Hannover absolvierte er mit der höchsten Punktzahl in der Geschichte des Instituts. Zu seinen Lehrern gehörten Karl-Heinz Kämmerling, Matti Raekallio, Bernd Goetzke, Lajos Rovatkay und Hans Leygraf. Als jüngster Teilnehmer gewann Igor Levit beim 2005 ausgetragenen International Arthur Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv neben Silber auch den Sonderpreis für Kammermusik, den Publikumspreis und den Sonderpreis für die beste Aufführung zeitgenössischer Pflichtstücks. Im Frühjahr 2019 erfolgte der Ruf als Professor für Klavier an seine Alma Mater, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Die Saison 2020/21 steht für Igor Levit ganz im Zeichen der Klaviersonaten Ludwig van Beethoven. Die im September 2019 von Sony Classical veröffentlichte erste Gesamteinspielung Igor Levits der Beethoven-Klaviersonaten wurde hervorragend rezensiert und erreichte umgehend Platz 1 der offiziellen Klassik Charts in 2019. Die Zyklen der gesamten Klaviersonaten präsentiert Igor Levit bei den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival sowie dem Musikfest Berlin, an der Elbphilharmonie, beim Konserthuset Stockholm und in der Wigmore Hall in London. Im Mai 2021 gibt Igor Levit mit einem Beethoven-Sonatenprogramm seine Debüt-Tournee in Asien, die ihn nach Japan, Korea, Taiwan und Hong Kong führen wird. Weitere Rezitaldebüts führen ihn unter anderen zum Firkusny Festial in Prague sowie zur Disney Hall in Los Angeles.

In der Saison 2020/21 ist Igor Levit Artist in Residence des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie Portaitkünstler der Philharmonie Essen. Er gastiert mit dem Orchestre de Paris (Manfred Honeck), dem Cleveland Orchestra (Franz Welser-Möst), den Berliner Philharmonikern (Paavo Järvi) und dem Concertgebouw Orkest (Antonio Pappano). In den USA gibt er Debüts beim Chicago Symphony Orchestra und dem New York Philharmonic – beide unter der Leitung von Herbert Blomstedt. Neben der Zusammenarbeit mit Musikern des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, tritt er kammermusikalisch auf Tournee mit dem Hagen Quartett auf.

In der vergangenen Saison war Igor Levit „Featured Artist“ am Barbican Centre in London. Zu den Höhepunkten vergangener Spielzeiten zählen neben Debüts bei der Staatskapelle Dresden und dem Gewandhausorchester Leipzig, Europa-Tourneen mit den Wiener Philharmonikern, dem Tonhalleorchester Zürich und dem Pittsburgh Symphony Orchestra

Igor Levit ist exklusiver Künstler bei Sony Classical. Mit seiner Debüt-CD der fünf letzten Sonaten Beethovens gewann er den Newcomer-Preis des Jahres 2014 des BBC Musik Magazins sowie den Young Artist Preis 2014 der Royal Philharmonic Society. Igor Levits drittes Soloalbum mit Bachs Goldberg Variationen, Beethovens Diabelli Variationen und Rzewskis The People United Will Never Be Defeated erhielt 2016 im Rahmen der Gramophone Classical Musikpreisverleihung den Instrumental-Preis sowie den Preis „Aufnahme des Jahres“. Im Oktober 2018 veröffentlicht Sony Classical Igor Levits viertes Album für das Label: „Life“, mit Werken von Bach, Busoni, Bill Evans, Liszt, Wagner, Rzewski und Schumann.

Igor Levit ist Preisträger des „2018 Gilmore Artist Award“ und „Instrumentalist des Jahres 2018“ der Royal Philharmonic Society. Für sein politisches Engagement wurde Igor Levit 2019 der 5. Internationale Beethovenpreis verliehen. Im Januar 2020 folgte die Auszeichnung mit der „Statue B“ des Internationalen Auschwitz Komitees anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz.

In seiner Wahlheimat Berlin spielt Igor Levit auf einem Steinway D Konzertflügel – eine Schenkung der Stiftung “Independent Opera at Sadler’s Wells“.