Veranstaltungen

Kammermusik Akademie

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Ballsaal Stadthalle Heidelberg

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 18 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert

Armida Quartett

Das Armida Quartett, benannt nach der gleichnamigen Oper des Quartett-Ubervaters Haydn, gehort zu den herausragenden jungen Quartettformationen. Nicht nur bedeutende Wettbewerbserfolge beim Concours de Genève oder dem ARD Musikwettbewerb kann das seit 2006 bestehende Ensemble vorweisen, auch mit der Auszeichnung  »Rising Stars« gastierte es in den bedeutendsten Konzertsälen Europas. Auf dem Programm: Drei der großartigsten Fugen-Kompositionen, die es in der Musikgeschichte zu finden gibt, gewürzt mit einem feurigen Werk des jungen Schlagzeugers Johannes Fischer.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Trio Zimmermann

Sie könnten sich auch »Stradivari«-Trio nennen, denn alle drei Solisten spielen auf Instrumenten des berühmten italienischen Geigenbauers. Ein Alleinstellungsmerkmal im heutigen Konzertbetrieb, zumal es nur wenige feste Streichtrio-Formationen gibt. Für Frank Peter Zimmermann erfüllt sich mit diesem kleinen Ensemble ein Lebenstraum. Das Repertoire ist eher überschaubar, weil das Streichtrio immer im übermächtigen Schatten des Quartetts gestanden hat; immerhin aber hat der Geiger Dmitri Sitkovetsky vor einigen Jahren Bachs »Goldberg-Variationen« stilsicher vom Klavier auf die drei Streicher übertragen.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit dem Trio Zimmermann (im Ballsaal der Stadthalle)

Kammermusik Akademie

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 18 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert

Albrecht Mayer & Friends

Es begann mit großem Protest: Als 1922 die Sonate für Geige und Cello von Maurice Ravel in Paris uraufgeführt wurde, herrschte Befremden, ja teils Entsetzen. Zu groß, zu komplex? Heute ist diese Sonate ein Klassiker, zumal es nicht viele Werke in dieser Konstellation gibt. Auch die Besetzung von Brittens »Fantasie« ist ungewöhnlich, doch wurde das Werk gleich mit einem Preis bedacht. Mozarts Oboenquartett ist ein Klassiker seiner Gattung. Niemand habe sich »den schönen, runden, sanften und wahren Ton auf der Oboe« so zu eigen gemacht wie Mozart, schwärmte einer der ersten Kritiker. Eine Entdeckung ist heutzutage immer noch Moerans »Fantasy«, die den Bogen zu Britten spannt.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Albrecht Mayer

Dieses Konzert wird mitgeschnitten von
SWR2

Tetzlaff Quartett

Dem »caro amico Haydn« hat Mozart sechs Streichquartette gewidmet, die er zwischen 1782 und 1785 komponierte – in tiefer Verehrung, aber auch in künstlerischer Abgrenzung. Die ungewöhnliche Chromatik im ersten und die kühnen Modulationen im zweiten Satz zeigen, wo Mozart über »Freund Haydn« hinausgeht. Dieser Mut zeichnet auch die späten Beethoven-Quartette aus. Für die Zeitgenossen war das zu viel des Guten. Unverständlich wirkte das ursprüngliche Finale, die Große Fuge, die Beethoven später separierte. Auch die Musik der Zweiten Wiener Schule stieß zunächst auf das Unverständnis der Zeitgenossen. Bergs drittes Streichquartett stammt aus seiner Zeit als Schüler von Arnold Schönberg.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Dieses Konzert wird mitgeschnitten von
Deutschlandradio Kultur

Kammermusik Akademie: Mittagskonzert I

Zum Auftakt der Mittagskonzerte der diesjährigen Kammermusik Akademie erklingt das op. 1 von Beethoven. Ein Maßstäbe setzendes Klaviertrio, das er mit nur 23 Jahren komponierte. Somit passt es gut zum Alter der Stipendiaten, die gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter Igor Levit musizieren. Dazu erklingen Solo- und Duowerke aus der Meisterkurs-Arbeit der Akademie – lassen Sie sich überraschen!

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 18 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert

Kammermusik Akademie: Mittagskonzert III

Das Klavierquintett von Johannes Brahms gehört zu dessen berühmtesten Kammermusikwerken. Clara Schumann fand das thematische Material so »wundervoll großartig«, dass man es »mit einem Füllhorn über das ganze Orchester ausstreuen müsste«. Dieses Werk musiziert der Mitgründer des Artemis-Quartetts gemeinsam mit den Stipendiaten. Ein Meisterwerk zum Abschluss der diesjährigen Mittagskonzerte!

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 18 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert

Kammermusik Akademie

Eintritt frei für Schüler und Studenten

Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 18 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert

Isang Enders & Frank Dupree

Original und Bearbeitung: In diesem Wortpaar schwingt oftmals eine Wertung mit: Dann klingt »Bearbeitung« ein wenig nach »Kopie« oder »Fälschung«. Dass beide – das musikalische Originalwerk und seine Bearbeitung – aber gleichrangig sind, wusste schon Johann Sebastian Bach, der Vivaldis Violinkonzerte für die Orgel arrangierte und so in ein neues, faszinierendes Licht tauchte. Eben dies tut Isang Enders, der dem Heidelberger Frühling eng verbundene Ausnahmecellist, wenn er Werke für Violine und Klavier von Brahms und den Schumanns für sein eigenes Instrument bearbeitet: Da entsteht eine neue Welt. Im Anschluss an das Konzert wird die CD vorgestellt, auf der Isang Enders und Frank Dupree das Konzertprogramm festgehalten haben.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg


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