Veranstaltungen

Bach Intermezzo: Alisa Weilerstein

Ballsaal Stadthalle Heidelberg

»Standpunkte« Wahlabo: Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen der »Standpunkte« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt.
Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

Kinderszenen

Sie scheinen für Kinder komponiert und sind doch eigentlich klingende Sehnsuchtsorte der Erwachsenen: die vielen Zyklen, die seit Schumann als Kinderalben entstanden. Es sind Träumereien einer für uns Erwachsene unwiederbringlich vergangenen Welt voller Wunder, Hoffnungen und Geheimnisse. Weniger Erinnerungen an eine tatsächliche Kindheit als Imaginationen einer heilen Welt, die es so nie gab und geben wird. Federleichte und flüchtige Entwürfe von Leben, die so unbeschwert nie gelebt wurden. Märchenhaft, still und voller Poesie.

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Worte und Taten: Sebastian Koch & Quatuor Debussy

Über sein Mobiltelefon hinterließ Mohsen Hojaji seinem zwei Jahre alten Sohn ein letztes Wort: »Es tut mir leid, mein Liebling, dass ich dich so jung verlassen muss.« Kurz vor dem Abflug nach Syrien. Wenige Tage später wurde er vom sogenannten »Islamischen Staat« enthauptet, mit 25 Jahren. Der Iraner zog freiwillig in den Krieg, um das syrische Regime zu unterstützen und wird in seiner Heimat als Märtyrer verehrt. Letzte Worte. Es gibt sie oft bei Märtyrern, den Glaubenszeugen wie den Irrglaubenszeugen, den Frommen wie den Fanatikern. Eine Text-Musik-Collage verbindet sie hier mit Haydns »Sieben letzten Worten«.

In Kooperation mit dem UnterwegsTheater/Künstlerhaus/HebelHalle

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Landlust

In jedem Städter schlummert die Sehnsucht nach dem Leben auf dem Lande, in jedem Büromenschen ein kleiner Bauer. Anders wäre der sensationelle Erfolg der vielen Hochglanz-Magazine über die Herrlichkeiten des Landlebens nicht zu erklären. Die Sehnsucht gab es immer schon, und sie hat sogar Einzug in die Musik gehalten – Beethovens »Pastorale« ist das berühmteste Beispiel. Wir bieten einen gutgelaunten Streifzug durch das musikalische Landleben an: von Couperin über Boccherini bis zu Sibelius.

Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg

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Bach Intermezzo: Tianwa Yang

Ballsaal Stadthalle Heidelberg

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Letzte Dinge: Igor Levit, Markus Hinterhäuser & Quatuor Tchalik

Amen! So sei es! Eine letzte, abschließende Bekräftigung. Für Messiaen bezeichnet das Wort vier endgültige Akte: Schöpfung, Unterwerfung, Vereinigung, Vollendung. Messiaen, der Komponist der Transzendenz, beschreibt in seinem monumentalen Zyklus für zwei Klaviere »das Leben der Kreaturen, die allein durch das Schicksal ihrer Existenz schon ›Amen‹ sagen.« Zuvor Schuberts  letztes Streichquartett. Man hat es beschrieben als »kompromisslose Auseinandersetzung mit den Themen Dur und Moll, Leben und Tod, Hoffnung und Verzweiflung.« Und in der Tat: Nach  dieser Dreiviertelstunde hellster und dunkelster Musik hat man das Gefühl, dass über das Leben (fast) alles gesagt ist.

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Eröffnung Standpunkte: Lebensentwürfe

Hineingeboren wird man in eine Welt, die man sich nicht aussucht. Mendelssohn hatte das Glück, im bürgerlichen Herzen der Aufklärung aufwachsen zu können. Schubert musste lernen, mit den Repressionen der Metternich-Zeit umzugehen, Schostakowitsch war zu einem immerwährenden Spagat zwischen Anpassung und Abgrenzung gezwungen, um den Schikanen der Stalinzeit zu entgehen. Drei Lebensentwürfe, vorbestimmt von der Politik ihrer Zeit. Wie wollen wir leben? Wir haben die Antwort nur zum Teil in der Hand.

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Wir danken
Manfred Lautenschläger Stiftung

 

 

 

Eröffnungsrede »Standpunkte«: Prof. Dr. Norbert Lammert

Vor dem Eröffnungskonzert der »Standpunkte« führt Bundestagspräsident a.D. Prof. Dr. Norbert Lammert als Kenner der USA und Musikliebhaber mit dem Vortrag »FREIHEIT. Improvisationen über ein zentrales Thema der  Menschheitsgeschichte« in das Thema des viertägigen Festivals-im-Festival ein.

Eintritt frei Anmeldung erbeten unter heidelberger-fruehling@heidelberg.de

»Familienfrühling« Signum Saxophone Quartet

Das Saxophon ist vielfältiger als viele glauben und wissen! Das SIGNUM saxophone quartet macht es sich zur Aufgabe, das Klangspektrum von barocker über symphonische Orchestermusik bis hin zum Jazz voll und ganz auszureizen und macht anschaulich hörbar, wie im Zusammenspiel mit den anderen Stimmen ein mehrstimmiges Ganzes entsteht. Ihr Ansatz ist dabei spielerisch, musikalisch, menschlich und direkt. Die Imagination des Publikums wird angeregt, es gibt Zeit dafür, mit allen Sinnen Teil dieses Erlebnisses zu werden. Die Musiker des SIGNUM haben ihrem jungen Publikum jedoch noch viel mehr weiterzugeben: Die wichtigste Message der Fab4 ist, dass mit einem festen Glauben an den eigenen Traum und das eigene Können alles im Leben erreicht werden kann! Das Credo des Ensembles »Gemeinsam sind wir stark!« ist die Kernaussage dieses musikalischen Programms und gleichzeitig Teil des Erfolgsrezepts dieses jungen Ausnahmequartetts!

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Finale »Standpunkte«

Dies ist eine echte Weltpremiere: Noch nie haben Jean-Guihen Queyras und Marc-André Hamelin bislang zusammen konzertiert. Dass beide Künstler beim Heidelberger Frühling 2018 residieren, hat es nun möglich gemacht; zwei der interessantesten Köpfe der klassischen Musik finden zu einem Konzert zusammen, auf das man wirklich gespannt sein darf. Denn neben Großwerke des Cello-Repertoires tritt auch noch eine höchst originelle Komposition Hamelins.

Wir danken

Künstler

Mahdis Kashani

Nach ihrem Bachelor in Elektroingenieurwesen studierte die 1984 geborene Iranerin Mahdis Kashani einen Master in Komposition an  der Sooreh University in Teheran, bereits seit 2004 nahm sie privat Unterricht in Komposition, Harmonielehre, Klavier und Musiktheorie und trat in verschiedenen Konzerten im Iran auf. Als Komponistin wurde sie nach Österreich, die Ukraine, Italien und Belgien eingeladen, ihre Werke wurden in den USA, England, Mexiko und Brasilien aufgeführt. 2015 veröffentlichte sie mit »The Report of Manaslue« ihre erste Filmmusik. Kashani ist Mitglied des Iran House of Music und interessiert sich für persischen Gesang und iranische Percussion.

Samuel Milea

Samuel Joseph Milea wurde 1995 in England geboren und kam als Geiger und Chorsänger früh mit Musik in Berührung. Er studiert Komposition, Kontrapunkt und Musikanalyse am London College of Music der University of West London bei Param Vir und im Rahmen des ERASMUS Austauschprogramms in Rom. Als Blogger schreibt er regelmäßig über Konzerte und tritt auch selbst auf, zuletzt bei den BBC Proms im Sommer 2016 als Mitglied des LCM Chorus.

Christina Brabetz

Christina Brabetz, 1993 als Kind einer Familie deutscher Abstammung in Namibia geboren, studierte Violine an der Musikhochschule Detmold, am Konservatorium Wien sowie seit 2013 bei Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin.

2010 gewann sie den TONALi Grand Prix in Hamburg und erhielt darüber hinaus den Jury- sowie den Publikumspreis. Zwei Jahre darauf debütierte Christina Brabetz im Großen Saal des Wiener Konzerthauses als Solistin mit der Brünner Philharmonie. 2013 folgte ihr Debüt im Concertgebouw Amsterdam. Anfang 2014 war sie auf einer ausgedehnten Tournee mit dem Göttinger Symphonieorchester als Solistin zu erleben, 2015 gab sie ihr erfolgreiches Debüt mit der Kammerphilharmonie Bremen.

Als Preisträgerin des 21. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Christina Brabetz seit Februar 2013 eine Violine von Giambattista Guadagnini, Turin 1779.

Valentino Worlitzsch

Valentino Worlitzsch (*1989 in Hannover) studierte Cello und Klavier in Hannover, Hamburg, Paris und Weimar. Seine musikalische Ausbildung vertieft er durch zahlreiche Meisterkurse, u. a. bei Wolfgang Boettcher und László Fenyö.

Als Cellist und Pianist, solistisch wie kammermusikalisch, ist er vielfacher Bundespreisträger »Jugend musiziert« und weiterer Auszeichnungen. 2014 war er außerdem Semifinalist des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München, ein Jahr darauf beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb in St. Petersburg. 2016 wurde er mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet.

Solistisch stand Valentino Worlitzsch mit Klangkörpern wie dem Münchener Kammerorchester und den Nürnberger Symphonikern auf der Bühne. Einladungen führten ihn u. a. zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Worlitzsch ist Stipendiat diverser Stiftungen, darunter die Deutsche Stiftung Musikleben sowie die Yehudi Menuhin Stiftung »Live Music Now«.

Als Preisträger des 23. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Valentino Worlitzsch seit Februar 2015 ein Violoncello mit Zettel »Gia. Bapt. Grancino«, römische Schule, 18. Jahrhundert.

Karolina Errera

Die Bratschistin Karolina Errera (*1993 in Moskau) studierte an der Zentralen Musikschule des Moskauer Tschaikowsky Konservatoriums sowiean der Universität der Künste Berlin. 2010 ergänzte sie ihre musikalische Ausbildung an der Sommerakademie des Mozarteums Salzburg.
Seit Dezember 2015 ist sie Stipendiatin der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker.

Errera ist vielfache Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, darunter eines Sonderpreises beim Internationalen Yuri Bashmet Viola-Wettbewerb in Moskau, sowie ein 1. Preis beim Internationalen Jan Rakowski Viola-Wettbewerb in Polen.

Seit 2012 hat sie regelmäßig an verschiedenen Musikfestivals und Meisterklassen wie dem Verbier Festival, der Internationalen Sommerakademie Mozarteum und dem Prades Pablo Casals Festival teilgenommen. Karolina Errera hat mit renommierten Musikern wie Christian Tetzlaff, Gidon Kremer und Steven Isserlis zusammengearbeitet. Auf Empfehlung der Deutschen Stiftung Musikleben, deren Stipendiatin sie ist, nahm sie bereits 2014 an der Kammermusik-Akademie des Heidelberger Frühlings teil.

Als Preisträgerin des 22. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds stellt ihr die Deutsche Stiftung Musikleben seit Februar 2014 leihweise eine Viola von Haiko Seifert, Plauen 2010, aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung.

Cairo Jazz Station

Cairo Jazz Station
Ismail Altunbas, Schlagzeug (Türkei)
Loris Leo Lari, Kontrabass (Italien)
Bacem Yousfi, Oud (Algerien)

Am Knotenpunkt von Jazz und zeitgenössischer Musik des Nahen Ostens liegt die »Cairo Jazz Station«: Das Ensemble ist aus einer pädagogischen und künstlerischen Zusammenarbeit zwischen dem Aix-en-Provence Festival und dem Makan ägyptischen Zentrum für Kultur und Kunst entstanden, und hat sich das Ziel gesetzt, nach einer neuen, gemeinsamen musikalischen Identität in der Tradition der mündlichen und der improvisierten Musik Europas und des Nahen Ostens zu suchen. Eine einzigartige neue Mischung aus Timbres, geboren aus der Notwendigkeit, den Abstand zwischen den Ufern und Klangwelten einer sich rasch verändernden Welt zu überbrücken. Nachdem das Ensemble 2017 beim »Frühling« begeisterte, ist es nun wieder zu Gast.

Julian Bachmann

Julian Bachmann (*1993 in Mannheim) gewann 2007 den 1. Preis beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« in der Solowertung »Violoncello«. Seitdem war er Sieger und Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Seit 2009 studiert er in der Klasse von Prof. Martin Ostertag an der Musikhochschule Karslruhe. Meisterkurse bei Steven Isserlis, Daniel Müller-Schott, Bernard Greenhouse (Beaux Arts Trio), Jörg Widmann, und Jens-Peter Maintz (Kronberg Academy) gaben ihm wichtige musikalische Impulse.

Er konzertiert regelmäßig bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Mozartfest Würzburg, den Schwetzinger Festspielen oder bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Julian Bachmann musizierte bereits mit zahlreichen Orchestern wie dem Philharmonischen Orchester Heidelberg, der Polnischen Kammerphilharmonie und den Baden-Badener Philharmonikern.
Förderungen erhielt er durch die Deutsche Stiftung Musikleben und die Jürgen Ponto-Stiftung. Er ist seit 2015 Stipendiat der Villa Musica und wird 2016 durch die Kunststiftung Baden-Württemberg gefördert.

Seit 2010 spielt er das Cello von Giovanni Grancino »Ex Piatti« (Mailand, 17.Jahrhundert) aus der Instrumentensammlung Baden-Württemberg.

Wassily Gerassimez

Wassily Gerassimez (*1991 in Essen) studierte an der Robert Schumann-Hochschule Düsseldorf sowie an der HfMDK Frankfurt. Seit 2008 wird er von Prof. Peter Bruns an der HMT Leipzig unterrichtet, zunächst als Jungstudent, seit dem Wintersemester 2011/2012 im Vollstudium. Meisterkurse bei Professoren wie Gustav Rivinius und Dobrila Berkovic-Magdlenic ergänzen seine musikalische Ausbildung.

Der junge Musiker gewann bereits zahlreiche nationale und internationale Preise: 2002 erspielte er sich den 1. Preis beim Internationalen Violoncellowettbewerb in Liezen/Österreich und war mehrfacher 1. Preisträger beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« in den Kategorien Kammermusik, Duo und in der Solowertung. 2004 wurde er für seine beispielhafte Interpretation zweier Stücke aus den »Zehn Präludien« von Sofia Gubaidulina mit dem Hans Sikorski-Gedächtnispreis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet und 2010 erneut für seine herausragende Leistung mit einem 1. Bundespreis mit Höchstpunktzahl sowie einem weiteren Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben.

2005 spielte er als Solist bei den Schwetzinger Festspielen mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus war Wassily Gerassimez beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Zermatt Festival und beim Musikfestival »The Next Generation III« in Dortmund zu Gast. 2009 debütierte er mit dem Konzerthausorchester Berlin.

Derzeit spielt er als als mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds ein Violoncello von Georges Chanot, Paris um 1840, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland.

Janne Saksala

Janne Saksala wurde 1967 in Helsinki, Finnland geboren, begann mit 14 Jahren sein Studium mit Kontrabass an der Musikschule seiner Heimatstadt. 1986 wechselte er an die Hochschule der Künste in Berlin. 1991 war er Preisträger des internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München.

Janne Saksala genießt einen ausgezeichneten Ruf als Kammermusiker und Lehrer. Neben zahlreichen Rundfunkaufnahmen tritt er auch Solist im In-und Ausland auf. Er arbeitet regelmäßig mit zeitgenössischen Komponisten zusammen und hat zahlreiche ihrer Werke uraufgeführt. Janne Saksala ist seit einigen Jahren Dozent am Schleswig-Holstein Musik Festival. Seit 1994 ist er Mitglied des Berliner Philharmonischen Orchesters.

Benjamin Beilman

Letztes Jahr begeisterte der US-amerikanische Geiger Benjamin Beilman nicht nur bei den »Standpunkten«, sondern auch als Einspringer für den erkrankten Remanja Radulovic.

Er begann sein Violin-Studium bei Almita und Roland Vamos am Music Institute of Chicago und setzte es ab 2007 bei Ida Kavafian und Pamela Frank am Curtis Institute of Music, Philadelphia, fort. Er war Preisträger und Stipendiat diverser Wettbewerbe und Stiftungen. Beilman spielte bereits mit zahlreichen großen Orchestern, darunter London Philharmonic Orchestra, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Sinfonieorchester Basel, Tonhalle Orchester Zürich, Los Angeles und San Francisco Symphony Orchestra unter Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Yannick Nézet-Séguin und Robert Spano.

Als engagierter Kammermusiker ist er regelmäßiger Gast großer internationaler Musikfestivals in den USA und in Europa, unter anderem in Marlboro, Seattle, Santa Fé, Verbier und Mecklenburg-Vorpommern.

2012 nahm er in Kronberg bei Chamber Music Connects the World teil und von 2012 bis 2013 studierte er als Junger Solist an der Kronberg Academy bei Christian Tetzlaff.