Sonderkonzert des Freundeskreises: Raphaela Gromes & Julian Riem

Das Duo der Cellistin Raphaela Gromes und des Münchner Pianisten Julian Riem besteht seit 2012 – und hat in Cello-Legende Yo-Yo Ma einen der enthusiastischsten Fürsprecher gefunden.
Die beiden Musiker zeichnet ein leidenschaftlicher Zugang zur Musik und gegenseitiges intuitives Verstehen der musikalischen Absichten des Partners aus. Dadurch können sie in jedem Augenblick frei gestalten und die Musik neu entstehen lassen.

Die neue CD des Duos – »Serenata Italiana« mit Werken der italienischen Spätromantik – wird 2017 bei SONY Classical erscheinen.

Zum Konzert auf Initiative des Freundeskreis des Heidelberger Frühling sind auch Nicht-Mitglieder herzlich eingeladen! Karten gegen einen Unkostenbeitrag i. H. v. 20 erhalten Sie unter Tel. 06221 58 400 21.

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

Merken

Merken

Merken

Julian Riem

Der Münchner Pianist Julian Riem studierte bei Michael Schäfer an der Musikhochschule in München und bei Michel Béroff am Conservatoire National Supérieur in Paris. Zuletzt setzte er sein Studium in der Solistenklasse von Rudolf Buchbinder an der Basler Musikakademie fort, an der er das Solistendiplom mit Auszeichnung erhielt.

Julian Riem gewann internationale Klavierwettbewerbe in Modena, Madrid, »Premio Gui« in Florenz und war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA.
Er spielt im Velit Quartett und im Münchner Horntrio, dem ein Echo Klassik für die beste Kammermusikeinspielung 2012 für die Aufnahme der Horntrios von Brahms, Ligeti und Koechlin bei Farao classics verliehen wurde.

Auftritte bei internationalen Festivals, u. a. dem Klavierfestival Liszt-en-Provence, Musica mundi in Brüssel, dem Rolf Liebermann Podium Hamburg, Les Muséiques in Basel, der Münchner Biennale, den Münchner Opernfestspielen, dem Rheingau Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Er konzertiert u. a. mit dem Basler Symphonieorchester, dem Symphonieorchester Madrid, mit dem Württembergischen Kammerorchester, der Südwestdeutschen Philharmonie, dem Münchner Kammerorchester, den Münchner Bachsolisten und dem Kurpfälzischen Kammerorchester.

Raphaela Gromes

Bereits als Vierjährige begann Raphaela Gromes Cello zu spielen und konnte im Alter von sieben Jahren mit ihren Eltern, beide Cellisten, erste Bühnenerfahrung sammeln. Ihr Debüt als Solistin erfolgte mit dem Cellokonzert von Friedrich Gulda im Herbst 2005, worauf sie von Publikum und Presse überschwänglich gefeiert wurde. Weitere Auftritte folgten, darunter mit Kent Nagano, Christoph Altstaedt und dem Beethoven-Orchester Bonn.

Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Christian Altenburger, Isabelle von Keulen und Mischa Maisky. Mit ihrem festen Duo-Partner, dem Pianisten Julian Riem, konzertiert sie regelmäßig im In- und Ausland.

Raphaela Gromes wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 2012 der 1. Preis des Richard Strauss-Wettbewerbs. Ebenfalls seit 2012 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und wird von Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert. 2016 erhielt sie den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Cello solo und wurde vom Deutschen Musikrat in die Bundesauswahl junger Solisten aufgenommen. Unter ihren Auszeichnungen finden sich außerdem der 1. Preis des Kulturkreis-Gasteig-Wettbewerbs in den Jahren 2012 und 2016 sowie der 1. Preis des internationalen Concorso Fiorindo Turin 2013.

Nach ihrem Abschluss an der Musikhochschule München, wo sie bei Wen-Sinn Yang studierte, ist Raphaela Gromes seit 2015/16 Studentin von Reinhard Latzko an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie besuchte Meisterkurse bei namhaften Cellisten wie u. a. David Geringas, Yo-Yo Ma, Daniel Müller-Schott, Kristin von der Goltz, Wolfgang Boettcher und Peter Bruns, bei dem sie von 2006 bis 2010 als Jungstudentin an der Mendelssohn-Bartholdy-Hochschule in Leipzig studierte.

Sie spielt ein Violoncello von Jean-Baptiste Vuillaume aus den Jahren um 1855, das ihr aus privater Hand zur Verfügung gestellt wird.

Iris van Wijnen

Mezzosopranistin Iris van Wijnen studierte Gesang am Conservatorium Utrecht. Sie nahm an zahlreichen Meisterklassen. Derzeit arbeitet sie mit Brigitte Fassbaender, Michelle Breedt und Margreet Honig.

Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, unter welchen drei Preise beim International Vocal Competition ‘s- Hertogenbosch 2014. Van Wijnen ist u. a. als Konzertsängerin tätig, etwa beim Nederlands Blazers Ensemble in Amsterdam. In der Spielzeit 2015/16 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, in Partien wie Berta »Il barbiere di Siviglia« und Junge Nonne in »Der feurige Engel«. 2016 sang sie die Partie der Fenena in einer erfolgreichen Produktion von »Nabucco« beim Passionstheater Oberammergau, wo sie im Sommer 2017 als Mary in »Der fliegende Holländer« zu erleben sein wird.

Andere zukünftige Engagements umfassen Partien wie Flora in »La Traviata«, Aksinja sowie Sonjetka in »Lady Macbeth von Mzensk« am Stadttheater Klagenfurt und 2. Magd in »Elektra« im Concertgebouw Amsterdam.

Magdalena Hinz

Die aus Laufen in Oberbayern stammende 24-jährige Sopranistin Magdalena Hinz studiert seit Oktober 2015 bei Gudrun Pelker und in der Liedklasse von Jan Philip Schulze an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Meisterkurse bei Christine Schäfer und Edith Mathis ergänzten ihre Ausbildung.

Bereits im Alter von 15 Jahren ihre Gesangsausbildung. 2008 sang sie beim »Salzburger Adventsingen« im Großen Festspielhaus die Rolle der »Maria« und übernahm in den drei folgenden Jahren jeweils die Partie des »Engels«. Beim Salzburger Landeswettbewerbs »Prima la musica« errang sie in den Jahren 2007 sowie 2010 jeweils den ersten Preis im Fach Sologesang. Beim Juniorwettbewerb des 43. Bundeswettbewerbs Gesang Berlin 2014 erreichte sie mit Erfolg die letzte Finalrunde. Es folgten Konzertauftritte und Liederabende, unter anderem am Staatstheater Darmstadt, sowie die Uraufführung des Liederzyklus »El gorrión« von Daniel Vargas (*1986) im Jagdschloss Kranichstein.

Ihr erstes Gastengagement führte die junge Sängerin ans Theater Osnabrück, wo sie in der Spielzeit 2015/16 und 2016/17 in der Kinderoper »Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho« von G. Ph. Telemann als Braut »Quiteria« zu erleben war.

Fiona Pollak

Fiona Pollak, geb. 1986 in Wien, erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Sie studierte Klavier, Orgel und Kammermusik u. a. an der Musikuniversität Wien. Ihre Ausbildung ergänzt ein Studium der Vokalbegleitung an der Guildhall School of Music and Drama in London. Pollak ist u. a. Preisträgerin des 1. Internationalen Wettbewerbs für Orgel und Gesang in Neuss. Im November 2014 gewann sie mit ihrem Bruder Angelo Pollak den 1. Preis des Festivals Vocallis in Vaals und kurze Zeit später erhielten sie den 3. Preis beim Internationalen Lied-Duowettbewerb in Enschede. Im Juni 2016 gewann sie den Sonderpreis »Bester Liedbegleiter« beim renommierten Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau, und kurze Zeit darauf gemeinsam mit ihrem Duo-Partner Ilker Arcayürek den  1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst in Stuttgart.

Raoul Steffani

Der niederländische Bariton Raoul Steffani studierte Gesang bei Margreet Honig in Amsterdam und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Wichtige Impulse erhielt der junge Künstler außerdem in Meisterkursen von Thomas Hampson, Christa Ludwig und Elly Ameling.

Von 2016-2018 war er Mitglied der »Dutch National Opera Academy«, wo er u.a. als Guglielmo in Mozarts Così fan tutte debütierte.

Steffani ist ebenfalls ein gefragter Konzertsänger. Er arbeitete mit dem »Concertgebouw Kamerorkest«, »Radio Filharmonisch Orkest«, »Orkest van het Oosten« und »philharmonie zuidnederland« zusammen und sang u.a. in der Matthäus-Passion und Johannes-Passion von J.S. Bach, Requiem von J. Brahms, Carmina Burana von Orff sowie Messias von G.F. Händel.

Er arbeitete mit Dirigenten wie Sir Mark Elder, Vladimir Jurowsky, David Zinman, Sigiswald Kuijken, Ed Spanjaard und Antony Hermus zusammen.

Besonders begeistert sich der Bariton für die Liedkunst. Seine Debüt-CD »Deep In A Dream« gemeinsam mit dem deutschen Pianisten Gerold Huber, widmete er spät-romantischen Komponisten wie Edvard Grieg, Alban Berg und Jean Sibelius. Die CD-Präsentation im Koninklijk Concertgebouw in Amsterdam wurde von der internationalen Presse mit Begeisterung aufgenommen.

Sean Michael Plumb

Sean Michael Plumb ist seit Herbst 2016 Mitglied im Ensemble der Bayerischen Staatsoper, nachdem er den Sommer als Junger Künstler bei den Salzburger Festspielen verbracht hat.

Er wurde in der Saison 2015-16 mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Großen Preis der Metropolitan Opera National Council Auditions 2016, dem 2016 Shoshana Foundation Grant, dem 2015 Sullivan Foundation Award, dem Hauptpreis der Metropolitan Opera National Council Auditions der Sullivan-Stiftung, dem ersten Preis beim Wettbewerb Gerda Lissner Liederkranz 2015 und dem Theodor Uppman-Preis 2015 von der George London Foundation.

Sean Michael Plumb gastierte mit Orchestern wie dem Los Angeles Opera Orchestra und der Curtis Symphony. Er war ein Junger Künstler auf dem Glimmerglass Festival, dem Festival d’Aix-en-Provence und dem Aspen Musik Festival. Er wurde in einer Zeremonie im Weißen Haus von Präsident Obama als United States Presidential Scholar geehrt.

Sean Michael Plumb absolvierte das Curtis Institute of Music, wo er unter renommierten Lehrern wie Mikael Eliasen und William Stone studierte.

Bei der Lied Akademie war er bereits 2017 Stipendiat.

Marie Seidler

Marie Seidler absolvierte ihr Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und an der Royal Academy of Music in London. Die Mezzosopranistin ist Preisträgerin des internationalen Wettbewerbs für Liedkunst der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. Des Weiteren ist sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und des «Britten-Pears Young Artist»-Programms. Von 2016 – 2019 war sie festes Ensemblemitglied am Stadttheater Gießen, wo sie u. a. die Mozart-Partien Dorabella in «Così fan tutte» und Cherubino in «Le nozze di Figaro» sang. Zudem war sie als Olga in Tschaikowskis «Eugen Onegin», als Gänsemagd in Humperdincks «Königskinder», sowie als Fatime in Webers «Oberon» und Treszka in Kálmáns «Herbstmanöver» zu hören. Letztere beiden Opern wurden bei Oehms Classics eingespielt. Als Dorabella war sie außerdem bei den Schwetzinger Festspielen zu erleben. In einer konzertanten Aufführung von Mozarts «La clemenza di Tito» unter der Leitung von Michael Hofstetter sang sie den Annio. Im August 2019 war sie mit der Titelrolle in Händels «Ottone» im Rahmen der Innsbrucker Festwochen für alte Musik zu hören. In Mussorgskis Oper «Boris Godunow» wird sie mit der Partie des Fjodor am Staatstheater Mainz in der Spielzeit 2019/20 zu hören sein.

Als Lied- und Konzertsängerin ist Marie Seidler international gefragt. Im August 2019 sang sie bei der Schubertíada in Vilabertran (Spanien) zusammen mit Wolfram Rieger und Manuel Walser Hugo Wolfs Spanisches Liederbuch. Sie trat auch bei der Schubertiade in Barcelona auf, sang Mahlers Lieder aus «Des Knaben Wunderhorn» mit dem Orchestre Lyrique et Symphonique in Nancy, wirkte in den Weihnachtsoratorien von Bach und Saint-Sans in der Alten Oper Frankfurt mit und hatte des Weiteren Auftritte u. a. im King’s Place in London, beim Schleswig- Holstein Musik Festival und in Stuttgart. Meisterkurse belegte sie unter anderem bei Graham Johnson und Brigitte Fassbaender.

 

Justin Austin

Als Sohn einer Opernsängerin und eines Opernsängers begann der gebürtige Stuttgarter Justin Austin seine Karriere zunächst als Knabensopran an wichtigen Spielstätten wie dem Teatro Real, den Bregenzer Festspielen, der Avery Fisher Hall und dem John F. Kennedy Center für darstellende Künste.

2016 war der Bariton als Mitglied des Caramoor-Zentrum für Musik und Kunst, beim New York Festival of Song in der »Emerging Artist Series« und am Opera Theater von Saint Louis als »Richard Gaddes Festival Artist« zu erleben. Er wurde vom der National Association of Negro Musicians Inc. geehrt und mit dem renommierten Vocal Performance Stipendium ausgezeichnet. 2017 wird Justin Austin wird Stipendiat der Lied Akademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling unter der künstlerischen Leitung von Thomas Hampson.

Er erhielt Auszeichnungen bei den George London Foundation Awards, dem Leontyne Price Vocal Arts Wettbewerb für neue Künstler, der Gerda Lissner International Vocal Competition und dem NANM National Vocal Wettbewerb.
Justin ist Absolvent der Chorakademie von Harlem sowie der Laguardia Arts und Manhattan School of Music.