Christian Wildhagen

Christian Wildhagen, geboren in Hamburg, studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Germanistik an der Universität Hamburg sowie Klavier bei Prof. Trefor Smith. 1999 promovierte er bei Prof. Dr. Constantin Floros mit einer Arbeit über die Achte Symphonie von Gustav Mahler.

Bis Ende 2002 war er Musikredakteur beim Hamburger Abendblatt, von 2003 bis 2007 Chefdramaturg und Mitglied der künstlerischen Leitung am Theater Hagen. Wildhagen verfasst regelmäßig Beiträge für Fachzeitschriften (Fono Forum, Das Orchester), für die Neue Zürcher Zeitung, den Bayerischen Rundfunk sowie zahlreiche Musikfestivals, darunter die Münchener Biennale, das Schleswig-Holstein Musik Festival und die Salzburger Festspiele, für die er im Mozart-Jahr 2006 auch als Konzertdramaturg tätig war. Er ist Jury-Mitglied beim Preis der deutschen Schallplattenkritik, seit 2004 außerdem Lehrbeauftragter an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater. Von 2008 bis 2015 war Christian Wildhagen Mitarbeiter im Feuilleton der F.A.Z, seit März 2015 ist er Musikredakteur der Neuen Zürcher Zeitung.

Stefan Dettlinger

Stefan M. Dettlinger leitet seit 2006 das Kulturressort der Tageszeitung »Mannheimer Morgen«. Er schreibt dort über Musiktheater und Klassische Musik. Im Zentrum seines Interesses stehen aber auch die politische und kulturpolitische Berichterstattung.

Davor, seit 2000, war Dettlinger Musikredakteur in der Kulturredaktion des »Südkurier« in Konstanz. Dettlinger studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin am Musikwissenschaftlichen Institut bei Hermann Danuser und Wolfgang Auhagen sowie dank eines Jahresstipendiums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris bei Michel Béroff Klavier.

Den Beginn des Studiums absolvierte er mit dem Musiklehrer-Diplom an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, wo er Klavier, Musiktheorie, Gehörbildung und Komposition in den Hauptfächern sowie Gesang im Nebenfach studierte.

Dettlinger stammt aus Stuttgart, wo er Abitur machte und die ersten 27 Jahre seines Lebens verbrachte.

Ebonit Saxofonquartett

Das junge Saxofonquartett aus Amsterdam hat sich in Europa bereits einen Namen gemacht und war schon in bedeutenden Konzertsälen, wie dem Concertgebouw und dem Muziekgebouw aan ‘t IJ in Amsterdam, dem Toonzaal in Den Bosch und in TivoliVredenburg in Utrecht zu hören. Außerdem war das Quartett auch regelmäßig bei internationalen Festivals im In- und Ausland zu Gast, wie zum Beispiel beim World Saxophone Congress in St. Andrews (Schottland), dem Grachtenfestival in Amsterdam, the Bach Festival in Dordrecht und den Bachtagen in Würzburg. In der Saison 2016/17 wird das Ensemble als Preisträger des Wettbewerbs »Dutch Classical Talent« durch die Niederlande touren. Darüber hinaus wurde das Quartett eingeladen, sein Debüt im Wiener Musikverein zu feiern.

Lara Boschkor

Lara Boschkor, geboren 1999 in Tübingen, studierte an den Frühförderinstituten der Musikhochschule in Köln und Detmold und später an der Kronberg Academy bei Kolja Blacher und Erik Schumann. Meisterkurse bei Zakhar Bron, Ana Chumachenco, Boris Kuschnir und Miriam Fried vervollständigen ihr Profil.

Lara Boschkor erlangte internationale Aufmerksamkeit, als sie 2013 den 1. Preis und die Goldmedaille des 7. Henryk Szeryng Violinwettbewerbs in Mexiko und den 1. Preis des 12. Carl Flesch Violinwettbewerbs in Ungarn gewann – als jüngste Geigerin der Wettbewerbe. Schon zuvor wurde sie mit Preisen und Auszeichnungen geehrt: Unter anderem erspielte sie sich 2009 den 1. Preis des Paul Hindemith Wettbewerbs in Berlin und den Grand Prix beim 20. Concours International Flame in Paris. Lara ist außerdem 1. Bundespreisträgerin mit Höchstpunktzahl beim Wettbewerb »Jugend musiziert«: 2013 in der Solo- und 2014 in der Ensemblewertung.

Ihr Orchesterdebüt gab sie im Alter von acht Jahren. Es folgten Auftritte u.a. in der Kölner Philharmonie, der Tonhalle Düsseldorf, dem Konzerthaus Berlin, dem Théâtre Marigny Paris, der Aram Khachaturian Concert Hall in Yerevan und dem Cuvilliés-Theater in München. 2014 debütierte Lara in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall in New York. Sie gastierte u.a. beim Festival Schloss Britz Berlin, beim Festival »Lucca Estate« in Italien und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.
Als Preisträgerin des 20. Wettbewerbs
des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Lara Boschkor seit Februar 2012 eine Violine von Carlo Antonio Testore, Mailand 1740, aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben.

Monika Sigl-Radauer

Die Konzertpädagogin und Musikvermittlerin Monika Sigl-Radauer schreibt Drehbücher für Kinder- und Familienkonzerte, die sie auch moderiert und gestaltet – darunter die »Lausch-Konzerte« der Stiftung Mozarteum Salzburg, sowie Konzerte für die Jeunesse Österreich, die Tonkünstler Niederösterreich, die Salzburger Festspiele, den Musikverein Wien, das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und die Haydnphilharmonie Eisenstadt.

In Zusammenarbeit mit namhaften Kammermusikensembles und dem oenm (österreichisches ensemble für neue musik) entstanden vielseitige Konzertprogramme, die sich unterschiedlichsten Musikrichtungen von der Volksmusik bis zur zeitgenössischen Musik widmen.

Nach einem Studium der Musik- und Tanzpädagogik am Carl-Orff-Institut der Universität Mozarteum in Salzburg war Monika Sigl-Radauer zunächst viele Jahre als Lehrerin für Elementare Musikpädagogik tätig. An der Anton Bruckner Privatuniversität Linz ergänzte sie ihre Ausbildung um ein Musikvermittlungs-Studium und arbeitet seither im Bereich Musikvermittlung und Konzertpädagogik.

Mikhail Pletnev

Mikhail Pletnev arbeitet als Pianist, Dirigent und Komponist. 1978,  mit nur 21 Jahren, gewann er den ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky-Klavierwettbewerb. Eine Einladung zur Teilnahme am Superpower-Gipfel 1988 in Washington führte zu einer Freundschaft mit Michail Gorbatschow und der historischen Möglichkeit, in künstlerischer Freiheit Musik zu machen.

1990 gründete Pletnev das erste unabhängige Orchester in der Geschichte Russlands. Viele der besten Musiker des Landes schlossen sich ihm an. Unter seiner Leitung konnte es sich als eins der wichtigsten Ensembles weltweit etablieren.

Pletnevs Kompositionen umfassen Werke für Orchester, Klavier, Streicher und Stimme. Heute ist er einer der angesehensten und einflussreichsten Künstler Russlands.

Laure Favre-Kahn

Pianistin Laure Favre-Kahn studierte am Konservatorium in Avignon, bevor sie zu Bruno Rigutto ans Pariser Konservatorium wechselte, wo sie im Alter von siebzehn Jahren einstimmig einen Premier Prix erhielt. Sie tritt regelmäßig als Solistin oder Kammermusikerin in Frankreich, Europa, den USA und Asien auf. Einer ihrer wichtigsten Partner ist dabei der Geiger Nemanja Radulovic.
Sie war bei vielen wichtigen Festivals wie Auvers-sur-Oise, Orange (Chorégies), Antibes, Evian, Reims, Montpellier, Rocamadour, Nohant usw. zu Gast. Laure Favre-Kahn hat mit verschiedenen Orchestern gespielt wie dem Orchestre Symphonique de Nancy, Orchestre Symphonique Français, Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, Ensemble Orchestral de Paris, Hong Kong Sinfonietta, ukrainische Philharmoniker unter vielen anderen.

Roodabe Shamloo

Die Iranerin Roodabe Shamloo studierte Musik und Komposition bei Alireza Mashayekhi und Mehran Rohani an der Universität in Teheran und arbeitete als Klavierlehrerin und Manager der Haftan Art Gallery. Auftritte führten sie nach Linz zum Festival 4020, Wien und Weimar. Sie widmet sich insbesondere der Vertonung von Gedichten und belegte Kompositions-Meisterkurse u. a. bei Johanna Doderer. 

Mahdis Kashani

Nach ihrem Bachelor in Elektroingenieurwesen studierte die 1984 geborene Iranerin Mahdis Kashani einen Master in Komposition an  der Sooreh University in Teheran, bereits seit 2004 nahm sie privat Unterricht in Komposition, Harmonielehre, Klavier und Musiktheorie und trat in verschiedenen Konzerten im Iran auf. Als Komponistin wurde sie nach Österreich, die Ukraine, Italien und Belgien eingeladen, ihre Werke wurden in den USA, England, Mexiko und Brasilien aufgeführt. 2015 veröffentlichte sie mit »The Report of Manaslue« ihre erste Filmmusik. Kashani ist Mitglied des Iran House of Music und interessiert sich für persischen Gesang und iranische Percussion.

Samuel Milea

Samuel Joseph Milea wurde 1995 in England geboren und kam als Geiger und Chorsänger früh mit Musik in Berührung. Er studiert Komposition, Kontrapunkt und Musikanalyse am London College of Music der University of West London bei Param Vir und im Rahmen des ERASMUS Austauschprogramms in Rom. Als Blogger schreibt er regelmäßig über Konzerte und tritt auch selbst auf, zuletzt bei den BBC Proms im Sommer 2016 als Mitglied des LCM Chorus.