Paul McCreesh

Paul McCreesh hat als Gastdirigent viele der großen Orchester und Chöre auf der ganzen Welt geleitet, darunter jüngst Bergen Philharmonic, Royal Northern Sinfonia, Tokyo Metropolitan Symphony, Hong Kong Philharmonic, Sydney Symphony, Verbier Festival Orchestras und das Konzerthausorchester Berlin. Er ist Gründer und künstlerischer Leiter der Gabrieli Consort & Players, ist mit seinem Ensemble weltweit auf Tournee gegangen und wurde für Aufnahmen vielfach ausgezeichnet. Zuvor war er Chefdirigent und künstlerischer Berater des Gulbenkian Orchestras. 2019/20 führte er Mendelssohns Sinfonie Nr. 2 und Auszüge aus Schuberts „Rosamunde“ mit dem New Japan Philharmonic auf sowie Haydns „Schöpfung“ mit der Royal Northern Sinfonia, Georg Friedrich Händels „Messias“ mit dem Casa da Música Baroque Orchestra & Choir und Haydns Londoner Sinfonien und Beethovens C-Dur-Messe mit der Filharmonia Poznanska.

In der vergangenen Saison dirigierte er Werke von Elgar, Haydn und Brahms mit der Kammerakademie Potsdam, ein Programm mit Elgar, Britten und Mendelssohn bei den Bamberger Symphonikern. Er kehrte mit Werken von Rossini und Britten zur Filharmonia Poznanska zurück und leitete Aufführungen mit dem MDR-Sinfonieorchester im Gewandhaus Leipzig, dem Montrealer Symphonieorchester und dem Kammerorchester Basel.

McCreesh hat als Gast viele der großen Orchester und Chöre auf der ganzen Welt dirigiert, darunter zuletzt das Wiener Kammerorchester, die Bremer Philharmoniker, die Prager Philharmonie, das Arktische Kammerorchester und das Gewandhausorchester Leipzig. Darüber hinaus arbeitet McCreesh regelmäßig und kontinuierlich mit den Kammerorchestern von Saint Paul und Basel zusammen.

Holger Speck

Holger Speck ist Gründer und künstlerischer Leiter von VOCALENSEMBLE RASTATT & LES FAVORITES und genießt mittlerweile internationales Rénommée als charismatischer Musiker, dem sowohl die Realisation klangästhetischer Besonderheiten der jeweiligen Epoche, als auch die Vermittlung emotionaler Gehalte gelingt. Sein ausgeprägter Klangsinn sichern seinen Ensembles eine unverwechselbare Qualität. Gelobt werden immer wieder seine zwingenden, lebendigen und aussagekräftigen Interpretationen. Er dirigierte bereits bei großen Festivals und Konzerthäusern, so auch im Festspielhaus Baden‐Baden, in der Philharmonie Mulhouse, bei den Händelfestspielen des Staatstheaters Karlsruhe, beim Europäischen Musikfest Stuttgart, bei den Schwetzinger Festspielen, beim Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd, beim Festival RheinVokal des SWR, im Merseburger Dom oder den Silbermann-Tagen im sächsischen Freiberg. Mit dem VOCALENSEMBLE RASTATT gewann Holger Speck Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Seine CD-Einspielungen wurden international hervorragend besprochen und ausgezeichnet (Grammophone, American Record Guide, Fanfare, Fono Forum, L’Orfeo, Pizzicato, Diapason, Classicstoday etc.). Eine intensive Zusammenarbeit verbindet ihn mit Musikerpersönlichkeiten wie Anne Le Bozec (Klavier), Reinhold Friedrich (Trompete), Wolfgang Meyer (Klarinette) oder Veronika Skuplik (Violine). Holger Speck unterrichtet als Professor an der Hochschule für Musik in Karlsruhe.

Sébastien Daucé

Der Organist und Cembalist Sébastien Daucé setzt sich leidenschaftlich dafür ein, ein reiches und dennoch kaum bekanntes Repertoire wiederzubeleben: die geistliche und weltliche französische Musik des 17. Jahrhunderts. Während seiner Ausbildung am Conservatoire National Supérieur de Musique de Lyon, wo ihn Françoise Lengellé und Yves Rechsteiner stark beeinflussten, begegnete er den künftigen Mitgliedern von Correspondances. Zunächst war Sébastien Daucé als Generalbass-Spieler und Korrepetitor gefragt (unter anderem beim Ensemble Pygmalion, beim Festival d’Aix en Provence und an der Maîtrise und dem Orchestre Philharmonique de Radio France). 2009 gründete er in Lyon das Ensemble Correspondances, für das er Sängerinnen und Sänger und Instrumentalkünstlerinnen und –künstler um sich versammelte, die seine Leidenschaft für das geistliche Repertoire des Grand Siècle teilen.

Mit diesem Ensemble, das er von Cembalo oder Orgel aus dirigiert, bereist er heute Frankreich und Länder in aller Welt und tritt häufig im Radio auf. Sébastien Daucé und Correspondances haben ihren Sitz im Théâtre de Caen, wo sie ihre ersten Bühnenprojekte entwickelten (2016 Trois Femmes unter der Regie von Vincent Huguet und im November 2017 Le Ballet Royal de la Nuit unter der Regie von Francesca Lattuada). Außerdem sind sie Associate Artists des Centre Culturel de Rencontre d’Ambronay, der Oper und Schlosskapelle von Versailles sowie der Chapelle de la Trinité (mit Unterstützung der Stadt Lyon).

Höhepunkte ihrer bisherigen Geschichte waren Tourneen nach Japan, Kolumbien, in die Vereinigten Staaten und nach China sowie Auftritte in Europa (Großbritannien, Deutschland, Benelux, Italien und Polen).

Die Erforschung selten aufgeführter und oftmals unveröffentlichter Werke hat das Ensemble, unterstützt vom Label Harmonia Mundi, zu einem Pionier des Barockrepertoires gemacht. Die neun Einspielungen haben beträchtliches Medieninteresse geweckt und Auszeichnungen wie Diapason d’Or, ffff von Télérama, Editor’s Choice in Gramophone, „Choc“ des Jahres in Classica, Preis der Deutschen Schallplattenkritik und IRR Outstanding erhalten.

Inzwischen genießt Correspondances internationale Anerkennung: bei der ECHO-Verleihung 2016 im Berliner Konzerthaus gewann das Ensemble den Preis für die beste Welt-Ersteinspielung (für Le Concert Royal de la Nuit) und für den besten Nachwuchsdirigenten, während das australische Magazin Limelight Le Concert Royal de la Nuit zur besten Operneinspielung des Jahres wählte.

Neben seinen Aktivitäten als Musiker arbeitet Sébastien Daucé auch mit führenden Experten für die Musik des 17. Jahrhunderts zusammen, veröffentlicht regelmäßig Artikel und nimmt an bedeutenden Projekten zur Aufführungspraxis teil. Da er leidenschaftlich an musikalischen Stilfragen interessiert ist, editiert er das Repertoire des Ensembles und schreibt bei Bedarf auch ganze Stücke um, so auch Le Ballet Royal de la Nuit. Seit 2012 lehrt er an der Pôle Supérieur de Paris und war 2018 als Gast künstlerischer Leiter des London Festival of Baroque Music. Sébastien Daucé ist außerdem Associate Artist der Fondation Royaumont.

Christophe Rousset

Christophe Rousset studierte Cembalo bei Huguette Dreyfus an der Schola Cantorum in Paris und bei Bob van Asperen am Königlichen Konservatorium von Den Haag. Mit dem von ihm gegründeten Ensemble Les Talens Lyriques tritt er als Dirigent und Cembalist in ganz Europa auf, so an der Opéra National de Paris, am Théâtre des Champs-Élysées, in der Philharmonie de Paris, an der Opéra Royal de Versailles, im Amsterdamer Concertgebouw, an der Lausanne Opéra, im Teatro Real Madrid, in der Wiener Staatsoper und am Theater an der Wien, dem Théâtre Royal de La Monnaie und Bozar in Brüssel. Als Gastdirigent leitete er Aufführungen am Gran Teatro del Liceu, an der Mailänder Scala, Opéra Royal de Wallonie und am Royal Opera House, Covent Garden, in London. Er dirigiert das Orquesta Nacional de España, Hong Kong Philharmonic und das Orchestra of the Age of Enlightenment. Als Solist auf historischen Instrumenten konzertiert Rousset mit einem breiten Barockrepertoire, das neben französischen auch deutsche, englische und italienische Tastenmusik und Kammermusik umfasst. Beeindruckend seine CDEinspielungen als Dirigent und als Cembalist. So leitete Rousset Aufnahmen von Opern Rameaus, Lullys, Salieris, Händels, Méhuls und Gounods und von Orchester- und Kammermusik Couperins, Purcells, Forquerays. Als Cembalist nahm er u. a. beide Bände von Bachs «Wohltemperiertem Clavier» sowie Tastenmusik Frobergers, Frescobaldis und Couperins auf. Der Musiker wurde in Frankreich zum Ehrenritter geschlagen. Bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik dirigierte Rousset 2017 Rameaus «Pygmalion» und «Les Fêtes d’Hébé ou Les Talens lyriques», Rebels «Les Caractères de la Danse» und Clérambaults «La Muse de l’Opéra ou Les Caractères lyriques». 2016 war er in einem Kammerkonzert im Spanischen Saal mit Musik vom Hof des Sonnenkönigs zu hören.

Nicholas Collon

Der britische Dirigent Nicholas Collon ist Gründer und Chefdirigent des Aurora Orchestra, Erster Gastdirigent des Gürzenich-Orchesters Köln sowie Chefdirigent und bis 2021 künstlerischer Berater des Residentie Orkests in Den Haag. Danach wird er Chefdirigent des Finnish Radio Symphony Orchestra. Er gilt als hervorragender Kommunikator, innovativer Programmplaner und überragender Interpret mit einem breiten Repertoire. Unter seiner Leitung wurde das Aurora Orchestra bekannt für seine vielseitige Programmgestaltung und die Aufführung kompletter auswendig gespielter Symphonien. Nicholas Collon ist bereits regelmäßiger Gast bei Orchestern wie der Philharmonia, dem Hallé Orchestra, dem City of Birmingham Symphony und dem Danish National Symphony Orchestra ist. Zuletzt debütierte er unter anderem beim Deutschen Sinfonie Orchester Berlin und dem Orchestre National de France. Er hat mit dem Aurora Orchestra Aufnahmen für Warner Classics veröffentlicht sowie weitere CDs mit dem Hallé Orchestra und dem Danish Radio Symphony Orchestra. Er dirgierte über 200 neue Werke sowie Opern an der English National, der Welsh National, der Oper Köln und bei Glyndebourne on Tour.

Min Kim

Ein führender Violinist aus Korea, Min Kim ist bekannt für seine Vielseitigkeit als Solist, Kammermusiker, Pädagoge und Musikdirektor. Nach seinem Abschluss an der Seoul National University und weiterer Studien bei Prof. Thomas Brandis an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg. Nach seiner Rückkehr nach Korea, wurde Min Kim Konzertmeister des Korean Philharmonic Orchestra, sowie des KBS Symphony Orchestra, zwei herausragende Orchester des Landes. Er diente auch als Dekan der musikalischen Fakultät an der Seoul National University, während er die Stelle des Musikdirektors des Korean Chamber Orchestras inne hatte und dabei auch als Solist wirkte.

Min Kim hat weltweit in über 600 Konzerten, in den bedeutendsten Internationalen Festivals, unter anderem beim Rheingau-Festival, dem Beethoven-Oster-Festival, dem Naantali-Festival und dem George-Enescu-Festival, gastiert. Min Kim vertrat Korea in den Jurys zahlreicher Internationaler Wettbewerbe wie Wienawski und Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker; Sendai Wettbewerb, Internationaler Violinwettbewerb Leopold Mozart, und China International Competition; Seoul International Music Competition, Spohr Internationaler Wettbewerb und dem Königin Elisabeth Wettbewerb.

Seine Beiträge zur internationalen Musikpädagogik und Kulturaustausch wurden mit mehreren renommierten Preisen ausgezeichnet, wie dem „Una Vita per la Musica“ vom Präsidenten der Republik Italien und dem „Merit of Culture“ von der Regierung von Polen. Min Kim wurde als Mitglied der National Academy of Arts of Korea gewählt. Gegenwärtig ist er emeritierter Professor an der Seoul National University und wirkt als Musikdirektor beim Korean Chamber Orchestra, dem Isang-Yun-Ensemble und als Künstlerischer Direktor beim Seoul International Music Festival mit.

Antonello Manacorda

Ein Italiener mit starker Affinität zum deutschen Repertoire. Ein „Melodiker von Natur“ (Der Tagesspiegel), der die Detailfreude der stilistisch informierten Interpretationspraxis überzeugend auf den großen Apparat zu übertragen versteht. Ein echter Orchesterpraktiker überdies, dessen künstlerische Gestaltungskraft sich mit dem Bedürfnis nach einem partnerschaftlichen Musizierstil verbindet. Antonello Manacordas Vielseitigkeit als Dirigent liegt in der Fülle seiner musikalischen und kulturellen Prägungen begründet: In Turin in eine italienisch-französische Familie hineingeboren, in Amsterdam ausgebildet und seit vielen Jahren in Berlin zu Hause, war Manacorda Gründungsmitglied und langjähriger Konzertmeister des von Claudio Abbado ins Leben gerufenen Mahler Chamber Orchestras bevor er bei Jorma Panula, dem legendären finnischen Lehrer, ein Dirigierstudium absolvierte. Heute ist Antonello Manacorda in Opernproduktionen an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt ebenso häufig zu erleben wie am Pult führender Sinfonieorchester. Mittelpunkt seines Schaffens ist die Kammerakademie Potsdam, der er seit 2010 als Künstlerischer Leiter vorsteht und mit der er eine Reihe von preisgekrönten Aufnahmen vorgelegt hat.

In der Saison 2020/21 folgt Antonello Manacorda Wiedereinladungen an die Wiener Staatsoper („Die Entführung aus dem Serail“) sowie mit einer Neuproduktion Dmitri Tcherniakovs von „Der Freischütz“ an die Bayerische Staatsoper, wo er in der Saison 2020/21 auch Produktionen von „Così fan tutte“ und „Die Zauberflöte“ dirigiert.

Zu den Höhepunkten der Saison 2020/21 im Bereich der Symphonik zählen Gastdirigate bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Royal Stockholm Philharmonic, den Wiener Symphonikern, der NDR Radiophilharmonie, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem SWR Symphonieorchester sowie dem Boulez Ensemble.

Eine Tournee führt Antonello Manacorda gemeinsam mit der Kammerakademie Potsdam und dem Solisten Christian Teztlaff unter anderem an die Alte Oper Frankfurt, die Kölner Philharmonie, die Philharmonie Berlin, den NDR Sendesaal sowie an die Elbphilharmonie.

In der vergangenen Spielzeit gab Antonello Manacorda sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York („Le nozze di Figaro“). Gastdirigate führten ihn unter anderen zum Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin sowie dem NDR Elbphilharmonie Orchester.

Mit der Kammerakademie Potsdam hat Antonello Manacorda für Sony sowohl einen Mendelssohn-Zyklus als auch einen Schubert-Zyklus eingespielt, die beide von der Kritik gefeiert wurden. Beim ECHO Klassik 2015 erhielt die Kammerakademie Potsdam für den Zyklus den Preis in der Kategorie Ensemble des Jahres. Mit dem Het Gelders Orkest hat Antonello Manacorda für Challenge Records Werke von Ravel und Debussy aufgenommen sowie Werke von Berlioz und Mahler mit der schwedischen Sopranistin Lisa Larsson.

Raphaël Merlin

Raphaël Merlin wurde 1982 geboren und interessierte sich von Kindheit an für Musik in ihrer ganzen Vielseitigkeit und studierte an den Konservatorien von Clermont-Ferrand, Boulogne-Billancourt und Paris sowie an der Haute École de musique in Genf mit den Schwerpunkten Cello, Klavier, Jazz, Komposition und schließlich Dirigieren.

Raphaël Merlin vertiefte zunächst seine Dirigierkenntnisse als Leiter von Kammerorchestern, gründete 2014 Les Forces Majeures, wo er eine Reihe bereits bestehender Quartette und Quintette versammelt. Das vielseitige und dynamische Ensemble, das gängiges Repertoire mit Neuer Musik und Jazz verbindet, erlangte 2016 mit seiner Rossini-Aufnahme mit der Mezzosopranistin Karine Deshayes für das Label Aparte international große Anerkennung. Raphaël Merlin konzertierte mit renommierten Orchestern und mit Solisten wie Nicholas Angelich, Sayaka Shoji, Sarah Nemtanu, Inva Mula, Florian Sempey, Amel Brahim-Jelloul, Marc Mauillon, Edgar Moreau, Jan Lisiecki. 2018 leitete er „Le Barbier von Sevilla“ an der Oper Vichy.

Als Cellist des Quatuor Ebène, das 2004 beim Internationalen ARD-Wettbewerb München mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde, arbeitet Raphaël Merlin mit Eberhard Feltz, dem Ysaÿe Quartett, Gabor Takacs und Gyorgy Kurtag zusammen und tritt neben Künstlern wie Mitsuko Ushida, Nicholas Angelich, Matthias Goerne, Natalie Dessay, Martin Fröst, Antoine Tamestit, Gautier und Renaud Capuçon sowie Nicolas Altstaedt in den großen Konzertsälen der Welt auf.

Das Quartett ist bekannt für seine Begeisterung für alle Musikrichtungen – Pop, Jazz, Weltmusik – und tritt dank origineller Arrangements und Konzepte vor allen Publikumszusammensetzungen auf. 2020 wurde es eingeladen, alle Beethoven-Streichquartette in der New Yorker Carnegie Hall aufzuführen, der 2019 eine Welttournee voranging. Das Quatuor Ebène hat einen exklusiven Plattenvertrag mit Erato/Warner Classics.

Zu den Eigenkompositionen von Raphaël Merlin gehören: „Eléa“, Konzert für Streichquartett und Orchester, das 2011 vom Quatuor Ebène und dem Klangforum Mitte Europa in Krakau uraufgeführt wurde; „Pas de Deux“ für Violine und Cello, 2014 im Amsterdamer Concertgebouw uraufgeführt; „Siehe:  Meer und Saat“. „Si!“, Konzert für Cello und Streicher, das beim Lockenhaus-Festival 2016 uraufgeführt wurde, und Passage-Eclair, für gemischtes Oktett, das 2018 in Paris uraufgeführt wurde.

Jakob Lehmann

Jakob Lehmann ist ein junger Musiker, für den Stilistik, Werktreue und historische Informiertheit die Grundpfeiler für emotionale Interpretationen bedeuten. Er ist stets darauf bedacht, den Intentionen des Komponisten treu zu sein sowie diese dem Publikum direkt zu vermitteln. Als Geiger und Dirigent gleichermaßen aktiv, ist es ihm ein besonderes Bedürfnis, die traditionelle und historisch informierte Musizierpraxis einander anzunähern. Neben seiner Rolle als künstlerischer Leiter von Eroica Berlin arbeitet Jakob Lehmann eng mit Anima Eterna Brugge, dem Australian Romantic & Classical Orchestra sowie zahlreichen anderen Orchestern und Projekten zusammen und nahm CDs bei Alpha Classics, Ars Vobiscum und Genuin auf.

Václav Luks

Václav Luks, Gründer des Prager Barockorchesters Collegium 1704 und des Vokalensembles Collegium Vocale 1704, begann seine musikalische Ausbildung am Pilsener Konservatorium und an der Akademie der musischen Künste in Prag (Horn, Cembalo). Er führte seine Studien an der Schweizer Schola Cantorum Basiliensis mit Spezialisierung auf die Erforschung Alter Musik bei J.-A. Bötticher und J. B. Christensen in den Fächern historische Tasteninstrumente und historische Aufführungspraxis fort.

Bereits während seines Studiums in Basel sowie in den darauffolgenden Jahren konzertierte er als Hornsolist bei der Akademie für Alte Musik Berlin in ganz Europa und in Übersee (USA, Mexiko, Japan). Nach seiner Rückkehr nach Prag im Jahr 2005 entwickelte er Collegium 1704 von einem Kammer- zu einem Barockorchester weiter und gründete Collegium Vocale 1704. Unter der Leitung von Václav Luks etablierte sich Collegium 1704 rasch zu einem der weltweit führenden auf die Interpretation der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisierten Ensembles.

Neben der intensiven musikalischen Beschäftigung mit Collegium 1704 arbeitet er mit weiteren namhaften Ensembles wie dem La Cetra Barockorchester Basel und dem Dresdner Kammerchor zusammen. Václav Luks spielte als Dirigent wie auch als Kammermusiker Aufnahmen für die Label ACCENT, Supraphon und Zig-Zag Territoires ein und wurde als Juror zu internationalen Wettbewerben eingeladen (Johann-Heinrich-Schmelzer-Wettbewerb Melk, Internationaler Musikwettbewerb Prager Frühling, Bach-Wettbewerb Leipzig).