Pahud. Ottensamer. Kammerakademie Potsdam.

Gleich eine ganze Reihe musikalischer Schätze wird gehoben im Konzert der beiden Virtuosen Emmanuel Pahud und Andreas Ottensamer mit der Kammerakademie Potsdam. Da ist zunächst die charmante Sinfonia concertante des süddeutschen Klassikers Franz Danzi, gefolgt von dem launig-effektvollen Konzertstück, das Mendelssohn zwei Musikerfreunden als Gegengabe für Dampfnudeln und Rahmstrudel komponiert hat. Auch die Tarantelle des jungen Saint-Saëns gibt sich spielfreudig. Die Kammerakademie Potsdam steuert zusätzlich Sinfonien des vergessenen Mannheimer Vorklassikers Ernst Eichner und des von Beethoven geschätzten Étienne-Nicolas Méhul bei.

Konzert mit Pause

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Bitte informieren Sie sich vor dem Konzertbesuch über die aktuellen Corona-Regelungen und unsere Hygienevorschriften.

Ganz schön was los beim König!

Die Stadt London, vor mehr als 300 Jahren. Ein großes Fest ist angesagt, sogar der König und die Königin wollen dabei sein. Alle Leute sind schon ganz aufgeregt: Wer darf wohl mitfeiern? Woran muss man denken? Was zieht man an? Wer macht die Musik?
Und was wäre ein königliches Fest ohne einen internationalen Star? Der Blockflöten-Virtuose Maurice Steger wird alle Gäste in Staunen versetzen!

Konzert ohne Pause (ca. 75 min) im Gesellschaftshaus Pfaffengrund.

Bitte informieren Sie sich vor dem Konzertbesuch über die aktuellen Corona-Regelungen und unsere Hygienevorschriften.

Maurice Steger & La Cetra

Ein schneller Sekt und flugs zur Toilette? Die Opernpausen Händels sahen anders aus. Funkelnde Feste feierte er zwischen den Akten, reichte irrwitzige Concerti prominenter Kollegen oder eigene Suiten. Der Londoner Adel war hin und weg.
Der “Frühling” lädt erstmals nach 11 Jahren wieder in den Königssaal des Heidelberger Schlosses und macht das Pausenbankett à la Händel zur Hauptattraktion, serviert von Maurice Steger und seinem Barockensemble La Cetra.

Konzert ohne Pause (ca. 75 min)

Bitte informieren Sie sich vor dem Konzertbesuch über die aktuellen Corona-Regelungen und unsere Hygienevorschriften.

Wir danken

 

Standpunkte.LAB | In memoriam Frederic Rzewski

Bei Frederic Rzewski hatte Kunst die Aufgabe, Zeitgeschehen kritisch zu reflektieren. Er nutzte seine künstlerischen Mittel dazu, die Öffentlichkeit mit gesellschaftlichen, politischen und sozialen Fragestellungen zu fordern. Im Sommer 2021 ist der Komponist in New York verstorben. Unvergessen in der Geschichte des Festivals ist die Aufführung seines monumentalen Variationszyklus‘ »The People United Will Never Be Defeated!« durch Igor Levit im Jahre 2012.
Wie kann die Antwort der jungen Generation von Heute auf dieses Werk in seiner musikalischen und politischen Dimension lauten?
Mehr zu den »Standpunkten« erfahren.

Kuratiert von Igor Levit und dem Heidelberger Frühling nimmt sich der junge Künstler Mert Yalniz gemeinsam mit von ihm ausgewählten jungen Musiker*innen des ursprünglichen Protestsongs an und und kreiert sein eigenes Werk und sein Konzertformat im Gedenken an das große Vorbild Rzewski.

Das Ergebnis wird an diesem Abend uraufgeführt.

Konzert mit Pause

Bitte informieren Sie sich vor dem Konzertbesuch über die aktuellen Corona-Regelungen und unsere Hygienevorschriften.

Bläserquintett Profive

Kammermusik Plus | Bläserquintett Profive

Das süddeutsche Bläserquintett Profive vereint nicht nur fünf renommierte HochschulprofessorInnen in einem Ensemble, sondern verspricht dank dieser einzigartigen Besetzung auch künstlerische Spitzenklasse – stets gepaart mit ansteckender Spielfreude. Dabei bewegen sich die MusikerInnen mühelos durch die Epochen, präsentieren Klassiker, zum Beispiel vom Bläserspezialisten Paul Taffanel, seinerseits der wohl bedeutendste Flötist des 19. Jahrhunderts, und überraschen ihr Publikum mit spannenden Neuinterpretationen bekannter Werke wie Maurice Ravels weltberühmtem Widmungswerk »Le Tombeau de Couperin«, das ursprünglich als Klaviersuite komponiert wurde.

Bitte informieren Sie sich vor dem Konzertbesuch über die aktuellen Corona-Regelungen und unsere Hygienevorschriften.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg.

Bläserquintett Profive

Bläserquintett Profive

Die Mitglieder sind allesamt Professoren an Musikhochschulen: Wally Hase (Flöte) in Wien, Jochen Müller-Brincken (Oboe), Albrecht Holder (Fagott), Manfred Lindner (Klarinette) und Christoph Ess (Horn) in Würzburg. Die Musiker sind neben ihrer Lehrtätigkeit auch solistisch sowie in anderen Kammermusikformationen tätig (u.a. Consortium Classicum, Ensemble Villa Musica, Residenz-Quintett München), jedoch im exklusiven Spitzenensemble PROFIVE finden sie stets die Symbiose aus professioneller Werktreue und ausgelassener Spielfreude vereint.

Bei den Tagen der Neuen Musik 2001 in Würzburg spielte das Quintett zum ersten Mal in dieser neuen Besetzung das anspruchsvolle Bläserquintett von A. Schönberg. Die Interpretation wurde von der Presse als sensationeller Höhepunkt hochgelobt. Dies gab Ansporn, die Ära der Würzburger Bläsersolisten in neuer und äußerst munterer Form weiter leben zu lassen.
Das weitgefächerte Repertoire umfasst – beginnend mit den frühesten Quintetten M. Cambinis und A. Rosettis – über die Klavierquintette von W.A. Mozart, L. v. Beethoven und Fr. Danzi das farbenreiche Oeuvre der Romantik bis hin zu Quintetten der Neuzeit.

Ein besonderes Anliegen der PROFIVE´s ist es, neben den traditionell bekannten Werken noch wenig gespielte Meisterwerke publik zu machen.

In diesem Jahr ist das Ensemble u.a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und beim Rheingau Musikfestival zu Gast.
Die Künstler arbeiten ebenso verstärkt mit Juri Tetzlaff, dem bekannten KIKA Modera-toren zusammen und präsentieren erfolgreich Kinder- und Familienkonzerte mit Programmen wie ‚Peter und der Wolf‘, ‚Karneval der Tiere‘, ‚Hänsel und Gretel‘, ‚Die Bremer Stadtmusikanten‘, ‚Peer Gynt‘ und ‚Die Zauberflöte‘.

ENTFÄLLT – Maurice Steger & La Cetra

Ein schneller Sekt und flugs zur Toilette? Die Opernpausen Händels sahen anders aus. Funkelnde Feste feierte er zwischen den Akten, reichte irrwitzige Concerti prominenter Kollegen oder eigene Suiten. Der Londoner Adel war hin und weg, Händel selbst füllte derweil den runden Bauch mit Wein und Gänsebein. Der Frühling lädt erstmals in den Kaisersaal des Heidelberger Schlosses und macht das Pausenbankett à la Händel zur Hauptattraktion, serviert von Maurice Steger und seinem Barockensemble La Cetra.

Wir danken

Maurice Steger

Der “Paganini”- und “Hexenmeister der Blockflöte” und “The world’s leading recorder player” – das sind nur einige der Beschreibungen, die man über Maurice Steger zu lesen bekommt. Um solch hohen Erwartungen gerecht zu werden bedarf es aber nicht nur einer erstaunenswerter Technik sondern auch Charisma, Intellekt und einem ganz besonderen Feingefühl für die Musik. All dies zeigt Maurice Steger seinem Publikum und begeistert mit seiner intensiven Tongebung und unendlichen Energie in verschiedensten Konzertformaten auf der ganzen Welt.

Regelmäßig kann man ihn als Solist, Dirigent oder auch in Doppelfunktion mit den tonangebenden Originalklangensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, La Cetra, Venice Baroque Orchestra, The English Concert, den Violons du Roy aus Kanada oder I Barocchisti, als auch mit modernen Orchestern wie dem Zürcher Kammerorchester, dem Münchener Kammerorchester, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, der NDR Radiophilharmonie und dem Musikkollegium Winterthur erleben.

Kammermusik nimmt ebenfalls einen hohen Stellenwert im breiten Spektrum von Maurice Stegers künstlerischer Tätigkeit ein. Mit befreundeten Musikern wie Hille Perl, Avi Avital, Daniele Caminiti, Lee Santana, Naoki Kitaya, Mauro Valli, Sebastian Wienand, Fiorenza de Donatis, Diego Fasolis, Sol Gabetta oder auch dem jungen französischen Cembalisten Jean Rondeau widmet er sich immer wieder neuem Repertoire aus vergangenen Zeiten. Neben der Alten Musik setzt er sich zudem auch mit neuen Konzertformen und zeitgenössischen Kompositionen auseinander.

Maurice Steger liebt den Austausch mit verschiedenen Kulturen und das Kennenlernen anderer Arbeitsweisen und Interpretationsansätze, sodass er nicht nur in Europa sondern in der ganzen Welt konzertiert, unterrichtet und als Juror tätig ist. Tourneen durch Nord- und Südamerika, Asien und Australien führten ihn u.a. mit dem Australian Brandenburg Orchestra oder dem Malaysia Philharmonic Orchestra zusammen. Das traditionelle Taipei Chinese Orchestra lud ihn als ersten westlichen Flöten-Solisten ein.

Besonders wichtig ist ihm auch sein musikpädagogisches Engagement: Neben der Leitung der Gstaad Baroque Academy, die er 2013 zusätzlich zu verschiedensten Meisterklassen übernahm, konzipierte er die Figur des “Tino Flautino”, um die Kleinsten zu einem spielerischen Zugang in die Welt der klassischen Musik zu führen. Tino Flautinos neuestes Märchen mit seinem Kater Leo präsentiert Steger nun in deutscher, schweizerdeutscher als auch italienischer Sprache.

Durch seinen eigenen nie gestillten Wissensdurst gelingt es ihm immer wieder zu zeigen, wie viel es in der Barockmusik noch zu entdecken gibt. So präsentierte er auf seiner CD “Souvenirs” Werke, die er in der Privatbibliothek des Grafen Harrachs in Neapel entdeckte, und wurde dafür mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. Sein Album “Baroque Twitter” mit dem Kammerorchester Basel und der Sängerin Nuri Rial wurde von Vogelgesängen inspiriert. Die neuste Einspielung “Mr. Handel’s Dinner” mit dem La Cetra Barockorchester Basel ist im Frühjahr 2019 erschienen und empfindet Händels Opernvorstellungen und insbesondere deren Pausen in London nach. Die CD wurde mit Begeisterung von Hörern und Presse aufgenommen.

Man fragt sich manchmal, woher bei Maurice Steger all diese Energie kommt, mit der er der Blockflöte zum Comeback verholfen hat, wie zuletzt Arte in der Dokumentation Die Blockflöte – Ein Comeback gezeigt hat. Doch wenn man sieht, mit wieviel Liebe zum Instrument, zur Musik und zum Publikum er jedes seiner vielen Projekte

Closer to Paradise: Valer Sabadus & Spark

Von Vivaldi bis Rammstein: Spark, die klassische Band, liebt das Experiment – mit genialen Genreüberschreitungen und einem Musikmix von Alt bis Neu. Mit Valer Sabadus haben sie das Programm »Closer to Paradise« erdacht, in dem es um »die Sehnsucht nach einer besseren Welt, um ein rauschhaftes Verschmelzen zwischen dem Ich und der Natur, Melos und Melancholie« gehen wird. Was wäre, wenn wir mit allem, was uns lieb ist, eins werden können? Ja, wie sähe die Utopie einer besseren Welt aus? Rammstein und Vivaldi werden uns bei der Antwort helfen.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Tatjana Ruhland & Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern

»Schicksal« hat eigentlich in der Aufklärung keinen Platz. »Befreit euch!«, forderte Kant: »Bedient euch eures Verstandes!« Klopft es nun in Beethovens Fünfter schicksalsträchtig an die Tür, zuckt der Aufklärer nicht furchtergriffen zusammen, sondern steht aus seinem Wohnzimmersessel auf und schaut nach, wer da stört. Das Schicksal ist nach dem ersten Satz denn auch keine Bedrohung mehr. David Philip Heftis neues Werk – von Dietrich Götze in Auftrag gegeben – erinnert daran, dass Musik nicht nur die Nähe zur Aufklärung, sondern auch zur Nacht und zum Traum sucht.

Dieses Konzert wird mitgeschnitten vom

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Tatjana Ruhland, David Philip Hefti und Dietrich Götze (im Ballsaal der Stadthalle)

Wir danken
Dr. Renate Keysser-Götze, Dr. Dietrich Gtze und

logo_athenaeum_4c