Masato Suzuki

Der vielseitige Musiker Masato Suzuki ist als Dirigent, Komponist und Pianist auf der Bühne zu erleben.

Am Dirigentenpult arbeitet Masato Suzuki mit Orchestern wie dem Tokyo Philharmonic, Tokyo Symphony, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, dem Hiroshima Symphony, dem Ensemble Kanazawa, dem Kyushu Symphony Orchestra und dem Japan Philharmonic Orchestra. Als Musikdirektor des Ensemble Genesis präsentiert er anspruchsvolle und klug konzipierte Programme der Barock-, Klassik- und zeitgenössischen Musik.

Als neuer Chefdirigenten des Bach Collegium Japan debütierte er in der Saison 2017/18 mit dem Ensemble mit Bachs Johannespassion und Monteverdis „L’Incoronazione di Poppea“ bei den Thüringer Bachwochen. Neben vielen weiteren Einspielungen erschien kürzlich beim Label BIS die erste CD mit Cembalokonzerten von Bach, die Suzuki mit dem Bach Collegium Japan aufnahm, das er vom Cembalo aus leitete.

In der Saison 2018/19 debütierte Suzuki beim Edinburgh Festival mit drei von Bachs Cembalokonzerten; weitere Festivalauftritte als Klaviersolist und Kammermusiker führten ihn zum Chofu International Music Festival, dessen künstlerische Leitung er innehat, zum Schleswig-Holstein Musik Festival und zum Verbier Festival. Mit seinem Kammermusikpartner, den Bratschisten Antoine Tamestit, tourt er mit einem reinen Bachprogramm durch Europa, das zudem auf CD bei Harmonia Mundi erscheinen wird.

Suzukis Kompositionen umfassen Werke für Instrumentalensembles und Chor; veröffentlicht bei Schott Japan. Aufträge erhielt er zuletzt u.a. von Sette Voci, Tokyo Musik Kreis und der Yokohama Minato Mirai Hall. Viel beachtet sind zudem Suzukis Wiederherstellung verlorener Sätze von Bachs Kantate BWV190 (Carus) und seine Vervollständigung und Überarbeitung von Mozarts Requiem.

Masato Suzuki studierte Komposition und Alte Musik an der Tokyo University for Fine Arts and Music, sowie Orgel und Improvisation am Royal Conservatory of The Hague.

Trio Sōra

Clémence de Forceville, violin
Angèle Legasa, violoncello
Pauline Chenais, piano

Das Trio Sra zählt zu den vielversprechenden Nachwuchsensembles im Bereich Kammermusik. Seine Interpretationen sind gleichsam subtil wie erfinderisch und werden durch die verschiedenen Kulturen der drei Mitglieder des Trios geprägt.

Das Klaviertrio ist bereits auf den großen internationalen Bühnen zu Gast wie der Philharmonie de Paris, dem Auditorium du Louvre, der Wigmore Hall und dem Southbank Center in London oder bei renommierten Festivals wie La Folle Journée in Nantes, dem Festival International d’Art Lyrique in Aix-en-Provence sowie dem Verbier Festivals.

Das Trio Sōra ist Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe. Es wurde mit dem Parkhouse Award in London ausgezeichnet und ist HSBC-Preisträger 2017. Die drei jungen Musikerinnen erreichen mit ihrer Kunst ein äußerst breiteres Publikum.

Das Trio arbeitet mit Kammermusikgrößen wie Mathieu Herzog, Menahem Pressler, dem Quatuor Ebène und dem Quatuor Artemis zusammen.

Unterstützt wird das Ensemble von der Stiftung Safran pour la musique, der Stiftung Meyer, der Stiftung Beillet-Latour der Queen Elisabeth Music Chapel und der ADAMI. Magdalena Geka spielt eine Geige von Giuseppe Garneri von 1697, Angèle Legasa ein Cello von Julius-Caesare Gigli von 1767. Diese Instrumente wurden freundlicherweise von der Stiftung Boubo-Music zur Verfügung gestellt.

Antoine Tamestit

Dem Bratschisten Antoine Tamestit gelang es, sich in den letzten Jahren sowohl als Solist, als auch als Kammermusiker sowie im Rezital auf den bedeutenden Bühnen der Welt auf allerhöchstem Niveau zu etablieren.

Er gastierte u.a. bei den Wiener Philharmonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem WDR Sinfonieorchester, dem Royal Stockholm Philharmonic, dem BBC Symphony Orchestra, dem Scottish Chamber Orchestra und dem Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung von namhaften Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Daniel Harding, Paavo Järvi, Marek Janowski, Louis Langrée, Marc Minkowski, Sir Antonio Pappano, Riccardo Muti und Franz Welser-Mst.

Gemeinsam mit Frank Peter Zimmermann und Christian Poltéra gründete Antoine Tamestit das “Trio Zimmermann”. Darüber hinaus teilt er seine Leidenschaft für die Kammermusik mit Musikern wie Leif Ove Andsnes, Nicholas Angelich, Pierre-Laurent Aimard, Gidon Kremer, Emmanuel Pahud, Christian Tetzlaff und Streichquartetten wie dem Quatuor Ebène, Belcea Quartet sowie dem Hagen Quartett.

Antoine Tamestits breitgefächertes Repertoire reicht von der Barockzeit bis in die Gegenwart. Seine Auseinandersetzung für die Zeitgenössische Musik spiegelt sich in zahlreichen Uraufführungen und Aufnahmen neuer Werke wider. Jörg Widmann schrieb sein Viola Concerto für Antoine Tamestit. Es wurde 2015 mit dem Orchestre de Paris und Paavo Järvi in Paris uraufgeführt und anschließend von zahlreichen weiteren renommierten Orchestern aufgeführt.

Seit 2013 ist er gemeinsam mit Nobuko Imai künstlerischer Leiter des Viola Space Festivals in Tokyo.

Antoine Tamestit nimmt für harmonia mundi auf. Zahlreiche Aufnahmen aus seiner Diskografie wurden mit Preisen ausgezeichnet und von der internationalen Fachpresse mit großem Lob gewürdigt.

Antoine Tamestit wurde 1979 in Paris geboren und erhielt seine künstlerische Ausbildung bei Jean Sulem, Jesse Levine und Tabea Zimmermann. Er erregte internationale Aufmerksamkeit, als er in kurzer Folge eine Reihe bedeutender Wettbewerbe gewann, darunter der Primrose International Viola Competition (Chicago, 2001) sowie der Internationale Musikwettbewerb der ARD in München.

Federico Colli

Federico Colli machte auf sich aufmerksam als er 2011 den Salzburger Mozartwettbewerb gewann und 2012 beim Internationalen Klavierwettbewerb Leeds mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde. Seitdem tritt er in renommierten Sälen in der ganzen Welt auf.

Er spielte an berühmten Theatern wie u.a. dem Musikverein und dem Konzerthaus in Wien, dem Berliner Konzerthaus, dem Münchner Herkulessaal, der Hamburger Laeiszhalle, dem Amsterdamer Royal Concertgebouw, der Royal Albert Hall, der Wigmore Hall in London, dem Mariinsky Theatre in St. Petersburg und dem Lincoln Centre in New York.

Er arbeitete mit renommierten Orchestern zusammen wie dem Mariinsky Orchester, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, dem Royal Liverpool Philharmonic und dem BBC Symphony Orchestra unter der Leitung von angesehenen Dirigenten wie Valery Gergiev, Yuri Temirkanov, Vladimir Ashkenazy, Vasily Petrenko, Juraj Valčuha, Sir Mark Elder und Dennis Russell Davies zusammen, um nur einige zu nennen. Er trat u.a. mit Lang Lang, Martha Argerich, Nelson Freire und Leonidas Kavakos auf.

Seine bei Champs Hill Records veröffentlichte Solo-CD mit Werken von Beethoven, Skrjabin und Mussorgsky erntete großes Lob. Bei Chandos Records erschien zudem ein Album, das Alessandra Scarlatti gewidmet ist.

Das Jahr 2019 begann für Frederico Colli mit der Veröffentlichung eines Albums bei Chandos Records mit Werken von Bach und Bach/Busoni. Orchesterkonzerte führen ihn mit dem Orchestra Sinfonica Siciliana, dem Stamford Symphony Orchestra, den Hamburger Symphonikern und dem Philharmonia Orchestra zusammen. Mit Solokonzerten ist er in der Kumho Art Hall in Seoul, im Amsterdam Royal Concertgebouw und im Berliner Konzerthaus zu Gast. Darüber hinaus erscheint bei Chandos Records die zweite CD mit Werken von Scarlatti, die dessen Sonaten gewidmet ist.

Geboren 1988 in Brescia, studierte er am Mailänder Konservatorium, an der Imola International Piano Academy und am Mozarteum Salzburg bei Sergio Marengoni, Konstantin Bogino, Boris Petrushansky und Pavel Gililov. Für seine internationalen Erfolge wurde er von seiner Heimatstadt mit dem “Grosso d’argento” ausgezeichnet. Zudem ist er einer der Preisträger 2018 der Music Section des UK Critics’ Circle.

Monet Bläserquintett

Anissa Baniahmad, Flöte
Johanna Stier, Oboe
Nemorino Scheliga, Klarinette
Marc Gruber, Horn
Theo Plath, Fagott

Die Musiker des Monet Bläserquintetts sind allesamt Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter the Deutsche Musikwettbewerb und der ARD-Musikwettbewerb und spielen in bedeutenden Symphonieorchestern wie dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks und dem NDR-Elbphilharmonieorchester Hamburg.

Seit der Ensemblegründung 2013 verbindet die Musiker eine intensive Proben- und Konzerttätigkeit, die sie in Säle wie das Konzerthaus Dortmund und die Opéra de Lyon führte.

Regelmäßig ist das Monet Bläserquintett Gast renommierter und internationaler Festivals, darunter das Bonner Schumannfest und das Davos Festival in der Schweiz.

Das Ensemble ist Stipendiat der Villa Musica Rheinland-Pfalz, außerdem sind alle Mitglieder Stipendiaten der Mozartgesellschaft Dortmund.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2016 und 2019 wurde das Monet Bläserquintett mit einem Stipendium ausgezeichnet, zudem ist das Ensemble Preisträger des Internationalen Kammermusikwettbewerbs in Lyon.

Nachdem das Monet Bläserquintett gemeinsam mit der Saxophonistin Asya Fateyeva „Scaramouche“ von Darius Milhaud für ihre jüngste CD „Carneval“ aufgenommen hat, wird Ende des Jahres 2019 die erste eigene CD des Ensembles mit Werken von Paul Taffanel, Gustav Holst, Jean Françaix und Charles Dubugnon erscheinen.

Quatuor Alfama

Elsa De Lacerda, Violine
Céline Bodson, Violine
Morgan Huet, Viola
Renaat Ackaert, Violoncello

Das Quatuor Alfama wurde vor zwölf Jahren in Brüssel gegründet und ist heute eines der wichtigsten jungen Kammermusikensembles in Belgien.

Ausgebildet wurde das Quartett von Walter Levin des Lasalle Quartetts, Rainer Schmidt des Hagen Quartetts, Heime Müller und Natalia Prischepenko des Artemis Quartetts, Eberhard Feltz und Mitgliedern des Danel Quartetts.

Die Aufnahmen des Quatuor Alfama wurden von der belgischen und internationalen Fachpresse hochgelobt. Im Frühjahr 2019 hat das Quartett eine neue CD mit Werken von Franz Schubert und Jean-Luc Fafchamps bei Cyprès veröffentlicht.

Das Quartett trat in zahlreichen renommierten Konzertsälen und Festivals auf, darunter das Bozar in Brüssel, die Philharmonie Luxembourg, das Ambronay Festival sowie die Cité de La Musique, die Philharmonie und das Musée d‘Orsay in Paris.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählen die Cellistinnen Marie Hallynck und Camille Thomas, die Pianisten Guillaume Coppola und Nathanaël Gouin, die Akkordeonistin Anne Niepold, die Sopranistin Jodie Devos und der Mezzosopranistin Albane Carrère.

Mit der belgischen Komikerin Ariane Rousseau konzipierte das Alfama Quartett mehrere Bühnenstücke für Kinder und Erwachsene, die in der Philharmonie Luxemburg, der Philharmonie de Paris und der Bordeaux Opera aufgeführt wurden. Derzeit arbeitet das Quartet an einem neuen Stück rund um Felix und Fanny Mendelssohn, das 2019 aufgeführt werden soll.

Andreas Ottensamer

Andreas Ottensamer gilt als eine der vielseitigsten Musikerpersönlichkeiten seiner Generation.

Als Solist konzertiert er auf den großen Bühnen der Welt mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, der Kammerphilharmonie Bremen, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, dem Seoul Philharmonie Orchestra, dem Orchestre Metropolitain, dem Borusan Istanbul Philharmonie Orchestra unter Mariss Jansons, Sir Simon Rattle, Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Alan Gilbert und Lorenzo Viotti.

Als Kammermusiker spielt er unter anderem mit Yuja Wang, Leonidas Kavakos, Janine Jansen, Lisa Batiashvili, Nemanja Radulovic, Nicolas Altstädt und Sol Gabetta. 2005 gründete er gemeinsam mit seinem Vater Ernst und Bruder Daniel das Klarinettentrio „The Clarinotts“. Außerdem ist er gemeinsam mit dem Pianisten Jose Gallardo künstlerischer Leiter des „Bürgenstock Festivals“ in der Schweiz und des „Artström Festivals“ in Berlin.

Im Februar 2013 unterzeichnete Ottensamer einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon und erhielt für sein zweites Album „Brahms: The Hungarian Connection“ 2015 den Echo Klassik als „Instrumentalist des Jahres“. Sein derzeitiges Album für Deutsche Grammophon „Blue Hour“ mit Werken von Weber, Brahms und Mendelssohn ist eine Zusammenarbeit mit Yuja Wang, Mariss Jansons und den Berliner Philharmonikern

In der Saison 17 /18 hatte Andreas Ottensamer die Titel „Artist in Residence“ des Bournemouth Symphony Orchestras und der Kammerakademie Potsdam sowie „Menuhin Heritage Artist“ des Gstaad Menuhin Festival und „Junger Wilder“ am Konzerthaus Dortmund inne. Im Mai 2019 ist er Artist in Residence bei den Schwetzinger Festspielen.

Andreas Ottensamer ist 1989 in Wien geboren und stammt aus einer österreichisch-ungarischen Musikerfamilie. Mit 4 Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht. Mit 10 Jahren studierte er zunächst Violoncello und ab 2003 Klarinette an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Ein „liberal arts“-Studium an der Harvard University unterbrach er um 2009 der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker beizutreten.

Seit 2011 ist Ottensamer Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker.

Tanja Tetzlaff

Tanja Tetzlaff verfügt über ein weit gefächertes Repertoire, das sowohl Standardwerke als auch Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts umfasst. Für NEOS spielte sie die Cellokonzerte von Wolfgang Rihm und Ernst Toch ein.

In der vergangenen Saison war Tanja Tetzlaff unter anderem beim Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, bei der Staatskapelle Halle, Zuger Sinfonietta und dem Tampere Philharmonie Orchestra zu Gast. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Alan Gilbert, Andre de Ridder und Jaime Martin zusammen.

Nach der erfolgreichen Teilnahme an vielen internationalen Wettbewerben spielte sie mit zahlreichen renommierten Orchestern, u. a. mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Konzerthausorchester Berlin, Antwerp Symphony Orchestra, Or9uesta Nacional de Espaiia, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, sowie dem Orchestre Philharmoni9ue de Radio France, Orchestre de Paris und Cincinnati Symphony Orchestra. Dabei arbeitete sie zusammen mit namhaften Dirigenten wie Lorin Maazel, Daniel Harding, Sir Roger Norrington, Philippe Herreweghe, Vladimir Ashkenazy, Dmitrij Kitajenko, Paavo Järvi, Michael Gielen, Heinz Holliger und vielen anderen.

Ihr besonderes Interesse gilt der Kammermusik – sie spielt regelmäßig Klaviertrio mit Christian Tetzlaff und Lars Vogt, mit denen sie in dieser Saison auf USA Tour geht. Außerdem ist sie in Konzerten mit Sharon Kam, Carolin Widman und Antti Siirala sowie im Duo mit Dina Ugorskaja zu erleben.

Regelmäßig konzertiert Tanja Tetzlaff in renommierten Kammermusikreihen und bei Festivals wie z.B. dem Heidelberger Frühling und den Festivals in Bergen, Baden-Baden und Edinburgh. Sie gehört zur Kernbesetzung des Heimbach-Festivals „Spannungen”. Regelmäßige Kammermusikpartner sind Lars Vogt, Leif Ove Andsnes, Alexander Lon9uich, Antje Weithaas, Florian Don derer, Baiba und Lauma Skride, Christian Tetzlaff, Carolin Widmann sowie Sharon Kam.

Tanja Tetzlaff ist außerdem Mitglied des Tetzlaff Quartettes, welches 1994 zusammen mit Christian Tetzlaff, Elisabeth Kufferath und Hanna Weinmeister gegründet wurde. Das Quartett ist in der aktuellen Saison unter anderem im Gewandhaus Leipzig, im Pierre Boulez Saal Berlin und in der Philharmonie Luxembourg.

Mit ihrer Duopartnerin, Gunilla Süssmann, hat sie bei CAvi-music zwei CDs mit Werken von Brahms sowie einem nordisch-russichen Programm eingespielt. Im Frühjahr 2018 erschien die gemeinsame neue CD mit Werken des finnischen Komponisten Einojuhani Rautavaara.

Tanja Tetzlaff studierte an der Musikhochschule Hamburg bei Professor Bernhard Gmelin und am Mozarteum Salzburg bei Professor Heinrich Schiff. Sie spielt ein Cello von Giovanni Baptista Guadagnini aus dem Jahre 1776.

Kammermusik Plus | Quatuor Hermès

Das junge Aussehen täuscht: Mit über zehn Jahren Erfahrung ist das Quatuor Hermès längst fester Bestandteil der internationalen Quartettszene. Die Washington Post lobt ihre »starke Persönlichkeit, die Schönheit ihres Klanges und ihre hohe Präzision, gepaart mit eigener Ausstrahlung und Vorstellungskraft.« Und die New York Times spricht von einer »packenden Verbindung von Entschlossenheit und Tiefe«. Diese Verbindung braucht es auch, um Beethovens op. 135 in den Griff zu bekommen. Es ist Beethovens letztes Streichquartett und letztes vollendetes Werk überhaupt. Nicht weniger herausfordernd sind Weberns Sechs Bagatellen, die ein perfektes »Auf-den-Punkt-Musizieren« erfordern. Die Saison der »Kammermusik+« endet so anspruchsvoll, wie sie begonnen hat.

Konzerteinführung um 18.45 Uhr in der Alten Aula.

Kammermusik Plus | delian::quartett & Ulrich Tukur (statt Bruno Ganz)

Der Heidelberger Frühling trauert um Bruno Ganz, der am 16. Februar in Zürich verstorben ist. Gemeinsam mit dem Delian Quartett haben wir uns entschieden, diesen Konzertabend nicht ausfallen zu lassen, sondern ihn in memoriam an Bruno Ganz zu begehen. Wir freuen uns sehr, dass sich nun der Schauspieler Ulrich Tukur bereit erklärt hat, die Rolle des Sprechers zu übernehmen. Das Programm bleibt unverändert. Karten behalten ihre Gültigkeit.

DSCH – Spuren eines Lebens
Schostakowitschs Existenz im Zwiespalt zwischen Anpassung und Widerstand – den Spuren dieses Lebens gehen Ulrich Tukur und das delian::quartett in ihrer Collage nach. Ulrich Tukur liest aus Europe Central, dem 2014 erschienenen «Krieg und Frieden für das 21. Jahrhundert» des Amerikaners William T. Vollmann, in dessen Zentrum Schostakowitsch steht. Das delian::quartett fügt nicht nur die klingenden Chiffren des musikalischen Widerstands hinzu, auch Schostakowitschs andere Facetten erklingen. Jene berührende Hommage an einen beeindruckenden Komponisten wird an diesem Abend zugleich erklingen als Verbeugung vor und in memoriam Bruno Ganz, dem das delian::quartett über zehn Jahre eng verbunden war. Nach seinem Tod übernimmt den Lesungspart für ihn nun mit Ulrich Tukur ein anderer berühmter Weggefährte.

Konzerteinführung um 18.45 Uhr in der Alten Aula.