Kunal Lahiry

Der junge Amerikaner Kunal Lahiry ist zurzeit dabei einer der vielversprechendsten und gefragtesten Pianisten seiner Generation zu werden. Gepriesen für sein „dramatisches Flair und erstklassige Technik“, feierte Lahiry sein Orchesterdebüt im Alter von 17 Jahren mit dem Gainesville Symphony Orchestra als Hauptpreisträger des Kiwanis Society Stipendiums und gewann seitdem Preise bei sämtlichen internationalen Wettbewerben, u.a. Atlanta Music Club, New Orleans Piano Institute, Brevard Music Center Piano Competition, Toulouse Concours Mélodie Française, Concours “Les Saisons de la Voix” und dem XXVI Concours de Flame in Paris. Lahiry ist ein Britten-Pears Young Artist, Yehudi Menuhin Live Music Now Stipendiat, Center for Musical Excellence (CME) Young Artist, ENOA Künstler, Leeds Lieder Young Artist und Samling Young Artist. In 2019 wurde er mit der Sopranistin Álfheiður Erla Guðmundsdóttir für Renée Flemings erstes SongStudio Programm für zusammenarbeitende Pianisten und Sänger an der Carnegie Hall auserwählt und wurde mit dem Sam Hutchings Pianist Prize an der Oxenfoord International Summer School unter der Leitung von Malcolm Martineau prämiert. Er wurde eingeladen bei Meisterklassen berühmter Künstler aufzutreten, wie etwa Graham Johnson, Sir Thomas Allen, Malcolm Martineau, Murray Perahia, André Laplante, Hartmut Höll, Helmut Deutsch, Susan Manoff, Brian Zeger, und Anne le Bozec.

Kunal Lahirys besondere Affinität zur Liedinterpretation führte ihn zu Konzerten beim Festival d’Aix-en-Provence, Académie Musicale de Villecroze, Carnegie Hall Weill Music Room, Wigmore Hall, Leeds Lieder Festival, Britten Studio, Teatr Wielki, Petit Palais, Leipziger Oper, Salon Razumovsky, the American Church in Paris, Chapelle Corneille, Musée des Archives Nationales, Musée d’Orsay, Royaumont Abbey, Mendelssohn Remise und in der Lunchkonzert Reihe der Berliner Philharmonie. Beschrieben als ein „einfühlsamer, anspornender und differenziert mutgestaltender Partner“ spielte er in Clemens Goldbergs Gesprächskonzertreihe ‚Slow Listening‘, für das Kulturradio RBB in Berlin und France Musique in Paris, und trat mehrere Male bei Konzerten der Daniel Barenboim Exzellenz-Konzertreihe auf. 2018 wurde Lahiry, gemeinsam mit der Mezzosopranistin Marielou Jacquard, für die erste Akademie für Melodies und Lieder am Kloster Royaumont und Musée D’Orsay ausgewählt. Die einjährige Residenz kulminierte in einer Livealbum Einspielung bei B Records. Ehemalige Lehrer Lahirys sind unter anderem Walter Hautzig, Alan Chow, Kyoko Hashimoto und Fabio Bidini. Jüngst schloss er sein Masterstudium in Liedgestaltung bei Prof. Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ mit Bravour ab.

Kateryna Garanich

Kateryna Garanich wurde 1995 in Charkiw (Ukraine) geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht bei ihrer Großmutter Kira Garanich im Alter von vier Jahren. Später studierte sie bei Prof. Gerlinde Otto (HfM Franz Liszt Weimar) und Prof. Eldar Nebolsin an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin. An derselben Hochschule ist sie seit April 2019 Masterstudentin im Fach Liedgestaltung für Pianisten bei Prof. Wolfram Rieger.

Kateryna ist Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein (2018-2019), Encuentro de Música y Akademia de Santander (2017-2019), der Konrad-Adenauer Stiftung (2019) und war es bei der Neuen Liszt Stiftung Weimar (2015-2016),neben vielen weiteren Stipendien,auch beim ukrainischen Präsidenten.

Diverse Meisterkurse besuchte sie bei renommierten Professoren wie Thomas Quasthoff, Michail Lanskoi, Scot Weir, Dmitry Bashkirov, Dmitry Alekseev, Klaus Hellwig, Wladimir Krainew, Claudio Martinez-Mehner und Ivan Monighetti.

Kateryna ist Preisträgerin zahlreicher Klavierwettbewerbe u.a. des 9. Internationalen Wladimir Krainew Wettbewerbs für junge Pianisten, des 8. Internationalen Wettbewerbs in Gedenken an Wladimir Horowitz. In diesem Rahmen hatte sie einen Auftritt mit dem Nationalen Sinfonieorchester der Ukraine für den Mezzo Channel mit Mozarts „Klavierkonzert Nr. 23 in A-Dur“ und des 6. Internationalen Sergei Prokofjew Klavierwettbewerb. Die junge Pianistin gab bereits zahlreiche Solokonzerte, sowie Lied- und Kammermusikkonzerte in ganz Europa und Asien.

Justine Eckhaut

Nach ihrer Ausbildung in den Klassen von Jean-Michel Dayez und Christophe Simonet begann die Pianistin Justine Eckhaut ihr Studium am CNSMD de Lyon zuerst in den Klassen von Florent Boffard für das Fach Klavier solo. Anschließend studierte sie Kammermusik, Lied und Korrepetition in der Klasse von David Selig. Von 2016 bis 2017 setzte sie ihr Studium an der Universität der Künste in Berlin in den Klassen von Prof. Björn Lehmann (Klavier) und Prof. Eric Schneider (Liedbegleitung) fort.

Justine Eckhaut konzertiert regelmäßig sowohl solistisch als auch in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen und Lied mit Margot Genet, Marie-Pierre Roy, Philipp Mayer und Caroline Macphie.

Ebenfalls ist sie Gründungsmitglied des Lyoner Ensembles für zeitgenössische Aufführung E.Ch.O.

Im Dezember 2018 nahm sie mit Piano dans l’herbe an der Uraufführung und der Tournee der Kinderoper Sans Famille teil – nach dem gleichnamigen Buch von Hector Malot.

Justine Eckhaut ist Preisträgerin des Wettbewerbs der Adami und des Internationalen Klavierwettbewerbs von Collioure (Frankreich) 2013 (Prix du Conseil Général).

Sie trat unter anderem bei den Bregenzer Festspielen, beim Musikfestival Mehrlicht! Berlin, in der Opéra de Lyon, im Prieuré de Chirens (Frankreich) und in der Casa Croci (Milano) sowie in Subsistances (Lyon) auf.

Seit April begleitet Eckhaut die Gesangklasse an der Universität der Künste in Berlin.

Gary Beecher

Der irische Pianist Gary Beecher tritt als Liedbegleiter, Kammermusiker und Solopianist auf und blickt bereits auf eine vielfältige musikalische Laufbahn zurück. Er erwarb sein Konzertmagister bei Julius Drake und Charles Owen an der Guildhall School of Music and Drama. Derzeit ist er dort Junior Fellow und Klavierbegleiter.

An der Cork Institute of Technology, wo er bei Jan Cáp und Dr. Gabriela Mayer studierte, schloss er seinen Bachelor in Musik mit der Auszeichnung als bester Student ab. Gary Beecher hat zudem bei Dr. John O’Conor in Dublin und bei Jacques Rouvier an der Universität der Künste Berlin studiert.

Gary ist passionierter Liedpianist und war mit Ema Nikolovska einer der Sieger der Oxford Lieder Young Artists Platform, des Guildhall-Piano-Accompaniment-Prize, des Paul-Hamburger-Prize von Graham Johnson’s Song Guild, des Prince Consort Side-by-Side Recital im Wigmore Hall und des Guildhall-Franz-Schubert-Lieder-Prize.

Als Solopianist wurde Gary Beecher als „Irish Freemason’s Young Musician of the Year” ausgezeichnet. Er konzertierte als Solist mehrmals mit dem RTÉ National Symphony und dem RTÉ Concert Orchestra mit Dirigenten wie José Serebrier, John Wilson und Benjamin Pope.

Einige seiner Konzerte wurden von BBC Radio 3 und RTÉ Lyric FM übertragen. Gefördert wird er als Samling Artist, Britten-Pears Young Artist und Oxford Lieder Young Artist.

Leif Ove Andsnes

Der norwegische Pianist Leif Ove Andnes hat sich mit seiner herausragenden Technik und seinen hervorragenden Interpretationen weltweit einen Namen gemacht. Er tritt weltweit in den großen Konzertsälen auf, konzertiert mit den führenden Orchestern der Welt und weist gleichzeitig eine umfangreiche Diskografie vor. Er ist Gründungsdirektor des Rosendal Chamber Music Festivals, war fast zwei Jahrzehnte lang einer der künstlerischen Leiter des Risør Festival of Chamber Music sowie Musikdirektor des kalifornischen Ojai Music Festivals. Er ist Ehrendoktor der norwegischen University of Bergen und der New York Juilliard School.

Nach dem Erfolg ihrer Zusammenarbeit im Rahmen des Projekts „Beethoven Journey“ haben sich Andsnes und das Mahler Chamber Orchestra nun zu einem weiteren großen Projekt zusammengefunden: „Mozart Momentum 1785/86“, das sich in dieser Saison vor allem auf die Klavierkonzerte Nr. 20-22 des Komponisten konzentriert. Diese stehen ebenso im Zentrum seiner bevorstehenden Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem San Francisco Symphony Orchestra, dem St. Paul Chamber Orchestra, dem Oslo Philharmonic Orchestra und den Göteborger Symphonikern – bei letzterem ist er Artist-in-Residence 2019/20 ist. Ein weiterer Höhepunkt dieser Residenz ist die Aufführung von Edward Griegs Klavierkonzert, das er außerdem mit den Chicago Symphony, Boston Symphony, NDR Elbphilharmonie, St. Petersburg Philharmonic, Oslo Philharmonic und Bergen Philharmonic spielt. Im Rahmen einer Europatournee ist er zudem mit einem einem Soloprogramm mit Werken von Dvořák, Bartók zu erleben.

Leif Ove Andsnes, ist Exklusivkünstler bei Sony Classical. Kürzlich wurde er zum neunten Mal für einen Grammpy nominiert und wurde mit sechs Gramophone Awards ausgezeichnet. Zu seinen weiteren Auszeichnungen gehören der Instrumentalistenpreis der Royal Philharmonic Society, der Gilmore Artist Award und der Peer Gynt Prize.

Leif Ove Andsnes wurde 1970 in Karmøy, Norwegen, geboren und studierte am Bergen Music Conservatory. Derzeit ist er künstlerischer Berater der Prof. Jirí Hlinka Piano Academy in Bergen.

Elitsa Desseva

Elitsa Desseva wurde 1993 in Sofia (Bulgarien) geboren. Sie ist die erste bulgarische Pianistin, die den “Wigmore Hall/Independant Opera Song Competition” in London, den Hugo Wolf Akademie “Internationalen Wettbewerb für Liedkunst” in Stuttgart, den “Internationalen Kammermusikwettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne” in Graz, im Duo mit Mikhail Timoschenko, Bassbariton und dem “Internationalen Lied-Duo-Wettbewerb” in Groningen und dem “Internationalen Karl-Adler-Musikwettbewerb” in Stuttgart, im Duo mit Polina Artsis, Mezzosopran gewinnt. Das Duo Timoshenko-Desseva erhielt außerdem den 2. Preis und den Publikumspreis beim “Internationalen Schubert-Lied-Duo-Wettbewerb” in Dortmund, den Nordfriesischen Liedpreis, den Freundeskreis-Liedpreis und den Publikumspreis beim “Liedkunst in Schloss vor Husum” und der dritte Preis sowie der Yamaha-Publikumspreis beim “Internationalen Kammermusikwettbewerb CIMCL” in Lyon. Elitsa Desseva wurde beim 19. Internationalen Klavierwettbewerb “Ille de France” in Paris mit dem Bela Bartok-Preis sowie beim 6. Klavierwettbewerb “Liszt-Bartok” in Sofia mit dem Ersten Preis ausgezeichnet. Sie ist eine Yehudi Menuhin Live Music Now Künstlerin und erhielt viermal ein Deutschland-Stipendium.

Elitsa Desseva ist Absolventin der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und derzeit macht sie ihren Master in Liedbegleitung bei Charles Spencer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie hat als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin in Concertgebouw (Amsterdam), Konzerthaus (Berlin), Théâtre des Champs Elysées (Paris), Stefaniensaal (Graz), Liszt-Ferenc-Saal (Budapest), Saal Bulgarien (Sofia) auf. Unter anderem nimmt Elitsa in dieser Saison an mehreren Wohltätigkeitskonzerte in Deutschland und Russland teil, die von der “Yehudi Menuhin Live Musik Now e.V.” und der gemeinnützigen Organisation “Touch” organisiert werden. Mit diesen Konzerten möchte Elitsa Geld für das Diakonische Zentrum in Orenbung und andere Internate für geistig behinderte Kinder sammeln.

After Work Concert: Robert Neumann

Spätestens seit 2018 als »SWR2 New Talent« ist der junge pianistische Überflieger Robert Neumann auch einem größeren Publikum ein Begriff. Im Frauenbad präsentiert das technisch brillante, musikalisch mitreißende Klaviergenie mit Beethoven und Schumann zwei seiner Lieblingskomponisten. In die eigene musikalische Welt dieses außergewöhnlichen 19-Jährigen führt dazwischen die selbstkomponierte Burlesque.

Im Anschluss TREFF | PUNKT für Mitglieder des Freundeskreises

Das Konzert wird mitgeschnitten von
SWR2

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

Boris Giltburg

Über »pianistische Sternstunden« und »Standing Ovations« berichtete die Presse, als Boris Giltburg im November 2017 zuletzt in Heidelberg gastierte. Die Begeisterung des Publikums kam nicht von ungefähr: Boris Giltburg gelingt nämlich etwas ganz Rares: die Verbindung von makellosem Virtuosentum mit Empfindsamkeit, Nachdenklichkeit und Intellekt. Seine Programme sind stets klug komponiert, er liebt auch das Entlegene. Und zugleich weiß er alles über die Effekt-Möglichkeiten seines Instruments. Das ist unwiderstehlich.

Im Anschluss: »Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Boris Giltburg (Hörsaal 14)

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Gabriela Montero & Apollon Musagète Quartet

Mit Gabriela Montero kehrt eine gute alte Bekannte – und (nicht nur) in Heidelberg heißgeliebte Künstlerin zurück zum Festival. Die 2018 mit dem »Musikpreis des Heidelberger Frühling« ausgezeichnete Pianistin gibt sich diesmal russisch: Sie spielt die gewichtige, irrwitzig schwierige zweite Klaviersonate Rachmaninows und vereint sich mit dem polnischen Apollon Musagète Quartet in Schostakowitschs meisterhaftem Klavierquintett, dessen Klavierpart der Komponist einst für sich selbst vorgesehen hatte.

Für Mitglieder des Freundeskreises:
In der Konzertpause TREFF | PUNKT
Im Anschluss an das Konzert KÜNSTLER | TALK (Senatssaal)

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

Grigory Sokolov

Sokolov-Konzerte sind Kult. Weil dieser russische Meisterpianist das Publikum als Klangmagier, umsichtiger Gestalter und hochemotionaler Interpret wie kaum ein anderer zu beseelen und verzaubern versteht. Weil er, im Dämmerlicht sitzend, eins wird mit seinem Instrument, und seine Hingabe an die Musik ganz ohne Gehabe auskommt. Und weil er stets für überraschende Deutungen gut ist. Wen sollte es da stören, dass er sein aktuelles Programm immer erst so kurzfristig bekanntgibt, dass es hier noch nicht abgedruckt werden kann?

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Wir danken
Dr. med. Karin und Dr.-Ing. Peter Koepff