Late Night Lounge präsentiert von MLP: Marc-André Hamelin

Das ist die etwas andere Art, einen Abend bei einem Glas Wein im Frauenbad zu verbringen. Stockhausen und Schubert hat Marc-André Hamelin für dieses Konzert ausgewählt, und es ist verblüffend, wie sinnfällig Schuberts letzte Sonate aus der Stille des verklingenden Stockhausen-Werks herauswachst – gerade so, als antworte der Altere dem Jüngeren. Ein Programm, das Konzentration und Versenkung verspricht.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Wir danken

UWAGA

Christoph König, Violine, Viola
Maurice Maurer, Violine
Miroslav Nisic, Akkordeon
Matthias Hacker, Kontrabass

Ein virtuoser klassischer Violinist mit Vorliebe für osteuropäische Musik, ein Jazzgeiger mit Punkrock-Erfahrung, ein meisterhaft improvisierender Akkordeonist mit Balkan-Sound im Blut und ein Bassist, der sich in Symphonieorchestern ebenso zu Hause fühlt, wie in Jazzcombos oder Funkbands.

Vier Musiker, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, stürzten sich 2007 in das Abenteuer, gemeinsam zu musizieren. Am Anfang steht vor allem die pure Spielfreude im Vordergrund – und sie überträgt sich mühelos auf jedes Publikum. Über die Jahre gemeinsamen Musizieren beeinflussen sich die Vier gegenseitig, die unterschiedlichen stilistischen Schwerpunkte wachsen zum sehr eigenen Sound zusammen, irgendwo zwischen Klassik, Jazz, Balkan- und Popmusik.

Uwaga! feilt seit mittlerweile 10 Jahren mit ungebremstem Eifer weiter an der gemeinsamen Vision: einer Musik ohne Grenzen, die glücklich macht, die auf direktem Wege zu Herzen und in die Beine geht.

Der vielschichtige Sound des Ensembles ist orchestral und perkussiv zugleich, es tritt sowohl in Quartettformation auf, als auch mit den großen Symphonieorchestern aus Deutschland.

Das Ensemble begeisterte sein Publikum bei nahmhaften Festivals und in renommierten Konzerthäusern wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, der Expo Shanghai (CN), dem Akkordeon Festival Wien (AT), dem Jazz en Baie (FR), der Philharmonie Essen, der Grand Philharmonic Hall St Petersburg (RUS), dem Konzerthaus Dortmund, der Tonhalle Düsseldorf.

Trip Trip Trip

Das kolumbianische Gitarrentrio Trip Trip Trip, dessen Name von einer Fantasiefigur in Rafael Chaparro Madiedos Roman „Opio en las nubes” inspiriert wurde, besteht seit 2010. Die klangliche Vielseitigkeit und die verschiedenen musikalischen Hintergründe der Mitglieder des Trios haben die Aufmerksamkeit mehrerer kolumbianischer Komponisten erregt, die sodann eine Reihe von Werken für das Trio geschrieben haben. In ihren Konzerten und dem neuesten und dritten Album „como quien oye llover“ präsentiert Trip Trip Trip Musik, die von verträumten atmosphärischen Klängen, über Anklänge an traditionelle kolumbianische Musik bis hin zu und mystischen Rhythmen reicht.

Auf das Trio aufmerksam geworden sind einige Kultur- bzw. kulturnahe Institutionen wie das Orquesta Filarmónica de Bogotá, El Banco de la República, El Teatro Nacional, Compensar und Biblored, die es seit 2010 zu Konzertreihen und der 7. Semana de la Guitarra von Banco de la República einluden. Im Jahr 2016 traten die drei Musiker beim Forschungs- und Musikfestival in Fontys, Tilburg (NL) auf. Im Mai 2017 folgte eine Einladung zu den Showcases der Classical:Next in De Doelen (Rotterdam).

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Charles-Antoine Duflot

Bach, Britten, Berio – mit dieser Trias durch 350 Jahre Musikgeschichte bestreitet Charles-Antoine Duflot die letzte diesjährige Late Night Lounge im Frauenbad. Wer den ehemaligen Stipendiaten der Akademie, der inzwischen zum Solocellisten des WDR Funkhausorchesters ernannt wurde, bei einem seiner Konzerte in Heidelberg erlebt hat, weiß: Nicht nur durch sein fantastisches Spiel zieht er jeden Zuhörer in den Bann, auch seine große Begabung, Musik mit Worten zu vermitteln, gibt seinen Konzerten eine ganz besondere Atmosphäre. Nicht umsonst gewann er 2013 den 1. Preis beim renommierten Wettbewerb »Ton und Erklärung« des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft – beste Voraussetzungen also für ein stimmungsvolles Finale der Late Night Lounges.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Hiyoli Togawa & Alexej Gerassimez

Der Vater war skeptisch. Schlagzeug? Doch der Sohn blieb hartnäckig. Mit sieben durfte Alexej Gerassimez den ersten Schlagzeug- Unterricht nehmen, das Klavier hatte ihn nur wenig begeistert. Im Eiltempo gewann er Preise, studierte bei Peter Sadlo und zählt heute zu den herausragenden Perkussionisten. Mit Hiyoli Togawa zusammen, der früheren Stipendiatin unserer Kammermusik Akademie und erfolgreichen Solistin, präsentiert er in dieser Late Night Lounge ein äußerst ungewöhnliches Programm, das das Schlagzeug mit einer unerwarteten Aufgabe konfrontiert: Begleitinstrument zu sein. In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Igor Levit & Künstler der Festival Akademie

Die Late Night Lounge mit Igor Levit besitzt inzwischen Kultstatus. Es hat sich herumgesprochen, dass man bei ihm um diese Uhrzeit stets mit allem rechnen muss – und sei es Busonis Fantasia contrappuntistica. Es sind diese unerwarteten und extremen Erfahrungen, die unvergessen bleiben und ein Festival zum Ort des kontrollierten Ausnahmezustands machen, der zugleich ein Idealzustand ist.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Strings & Bass

Strings & Bass ist ein ungewöhnliches Streichquartett: Die Bratsche fehlt, dafür gibt es einen Kontrabass. Die vier Vielseitigen vereinen klassische Virtuosität mit gnadenlosem Groove, anspruchsvolle Kompositionen mit farbenreicher Improvisation, unbedingte Perfektion mit dem Urmusikantischen der Folkmusic. Das ist eine völlig eigene Tonsprache, die vom Jazz über Pop und Folk bis hin zur vierstimmigen »Fuga in Odd« reicht.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Tamar Halperin

Auf wenige Musikerinnen trifft der Begriff »Ausnahmekünstlerin« besser zu als auf Tamar Halperin. Die israelische Cembalistin und Pianistin, die anfangs Tennisspielerin werden wollte, ist nicht nur eine Größe in der Alten Musik, sondern auch im Jazz. Ihr neuestes Projekt erkundet nochmals andere Regionen: Die Klaviermusik Erik Saties, des französischen Exzentrikers, interpretiert sie auf höchstpersönliche Weise: indem sie dann und wann diskret elektronische Klänge hinzuzieht und Satie quasi weiterdenkt. Eine faszinierende Art, Satie zu interpretieren – und zu hören!

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Strings & Bass

Florian Willeitner, Violine
Johannes Dickbauer, Violine
Matthias Bartolomey, Violoncello
Georg Breinschmid, Kontrabass

Strings & Bass vereint klassische Virtuosität mit gnadenlosem Groove, anspruchsvolle Kompositionen mit farbenreicher Improvisation, unbedingte Perfektion mit dem Urmusikantischen der Folkmusic.
Das Streichquartett ohne Bratsche mit Bass entwickelt eine völlig eigene Tonsprache, die vom Jazz über Pop und Folk bis hin zur vierstimmigen »Fuga in Odd« reicht.
Vier außergewöhnliche Musiker, allesamt erfolgreiche Komponisten oder Interpreten, beflügeln sich gegenseitig in dieser spannenden Formation.

Alexej Gerassimez

Das Repertoire des 1987 in Essen geborenen Percussionisten Alexej Gerassimez reicht von Klassik und Neuer Musik über Jazz bis zu Minimal Music, und wird durch eigene Kompositionen ergänzt.
Im Januar 2017 hat Alexej Gerassimez im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten der Elbphilharmonie in Hamburg an Sasha Waltz‘ choreografischer und musikalischer Raumerkundung mitgewirkt. Im Sommer 2017 wird er als Preisträger in Residence zahlreiche Konzerte in unterschiedlichsten Besetzungen bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern bestreiten und sein Instrument in all seinen Facetten vorstellen.

Als Solist ist Alexej Gerassimez Gast international renommierter Orchester (u. a. NDR Radiophilharmonie Hannover, Münchner Philharmoniker, Konzerthausorchester Berlin, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, Rundfunksinfonieorchester Berlin) unter der Leitung von Dirigenten wie Gerd Albrecht, Tan Dun, Kristjan Järvi, Eivind Gullberg Jensen und Michel Tabachnik.
Alexej Gerassimez ist Preisträger wichtiger Wettbewerbe, darunter der zweite Preis des ARD-Musikwettbewerb im September 2014; der erste Preis beim Deutschen Musikrat-Wettbewerb als auch der erste Preis sowie Publikums-, Presse- und Sonderpreis bei der „TROMP Percussion Competition“ im Jahr 2010.

Sein Studium absolvierte Alexej Gerassimez bei Christian Roderburg und Stefan Hüge an der Hochschule für Musik in Köln, an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und bei Peter Sadlo an der Hochschule für Musik und Theater München. Er selber ist inzwischen als Gastdozent am Mozarteum Salzburg und am Birmingham Conservatoire tätig.

Er ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Deutschen Stiftung Musikleben und des PE-Förderkreises. Weitere Förderung erhielt er von der Degussa-Stiftung, der Jürgen Ponto Stiftung, der Jütting Stiftung, der GenRe Stiftung, der Orlandus Lassus Stiftung und der Dr. Carl Dörken Stiftung. Im September 2016 wurde ihm der Musikpreis des Verbands der Deutschen Konzertdirektionen verliehen.