DIA_LOG (Premiere)

Vendula Nováková

Vendula Nováková ist eine tschechische Musiktheater-Regisseurin und -Aktivistin, sie studierte Schauspiel, Film- und Theaterwissenschaft, Theaterpädagogik in Tschechien und Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Der Fokus ihrer Regiearbeit liegt auf aktuellem Musiktheater und den kollektiven Entwicklungsprozessen mit zeitgenössischen Komponist*innen. Das Musiktheater begreift sie als eine ungehörte Collage aus tausendmal gehörten Klang- und Sprachfetzen. Die utopischen Visionen nach Authentizität führen sie zu der Form einer „Klangoper” bis hin zu einem poetischen Dokumentarmusiktheater „Impressionen”. Die führte sie in Hamburg unter „Stimme X”, bei Mannheimer Sommer und am Theater Bremen auf. Sie arbeitet regelmäßig mit den Bremer Philharmonikern und ist seit 2019 Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sie ist Mitgründerin des hamburgischen Musiktheater-Kollektivs DU#ENDE und Vorsitzende des Vereins „Stimme X e. V. Zeitgenössisches Musiktheater Norddeutschland.

Marie König

Marie König (*1991 in Stuttgart) studierte Musikjournalismus an der Technischen Universität Dortmund bei Holger Noltze.

Als freie Autorin arbeitet sie unter anderem für Deutschlandfunk und WDR. Seit September 2019 gehört sie dem Moderatorenteam der wöchentlichen Live-Sendung „Musikjournal” im Deutschlandfunk an.

Am Aalto-Theater in Essen war sie in der Pressearbeit für die Sparten Musiktheater, Philharmoniker und Konzert tätig. Seit 2014 gehört sie dem Team des PODIUM Festival Esslingen an und war in der Saison 2015/16 die verantwortliche Projektleiterin des Festivals. In der Dramaturgie des Theaters Dortmund war sie für Operneinführungen, dramaturgische Betreuung und das Verfassen von Programmhefttexten verantwortlich. Beim Gürzenich-Orchester Köln, den Duisburger Philharmonikern, dem Beethovenfest Bonn und weiteren Veranstaltern hält sie Konzerteinführungen und moderiert verschiedenste Veranstaltungen.

Daniel Gerzenberg

Daniel Gerzenberg ist international gefragter Liedbegleiter und Lyriker, er trat bereits in der Wigmore Hall, dem Pierre-Boulez Saal Berlin und beim Heidelberger Frühling auf. Die kommende Spielzeit führt ihn zum Verbier-Festival, in das Konzerthaus Berlin und zu weiteren Liederabenden nach Mailand, Lille und Graz. Daniel Gerzenberg ist Lehrbeauftragter im Fach »Lyrik« an der »Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin«. Sein Studium schloss er ebenda in der Lied-Klasse von Professor Wolfram Rieger im Februar 2019 ab.
Im Duo mit der Sopranistin Sophia Burgos ist er Preisträger des Concours International de Chant- Piano Nadia et Lili Boulanger und des Internationalen Liedwettbewerbes »Franz Schubert und die Musik der Moderne«. Zudem wurde er als Begleiter von Theresa Pilsl mit dem Pianisten-Preis bei dem »Bundeswettbewerb Gesang« ausgezeichnet. Um Innovation im Bereich Lied bemüht, arbeitet er in Konzerten mit Lied-Improvisationen: Live- Vertonungen von Lyrik, zumeist auf Texte von zeitgenössischen Lyriker* innen oder von eigenen Werken. Er arbeitet mit dem Komponisten Andrew Haig zusammen, der seine Lyrik vertont und zur Aufführung bringt.

www.danielgerzenberg.com

Vanitas. Ein Lied.Lab

Robert Schumanns Zyklus »Frauenliebe und -leben« wird oft gescholten für das rückständige Frauenbild, das aus den Gedichten Adelbert von Chamissos spricht: Oberflächlich gelesen geht es hier um die Anbetung eines heroenhaften Mannes durch eine bis zur Selbstverleugnung devote Frau. Schumann aber komponiert etwas anderes: die tieftraurige Erzählung von der Vergeblichkeit »ewiger« Liebe. Schon im ersten Lied schwingt der Tod in der Verliebtheit mit, in der Sehnsucht die Angst vor dem Verlust. Die Vanitas-Motivik des Zyklus erinnert in Thematik und Gestus an die melancholischen Lieder John Dowlands (1563-1626), des berühmten elisabethanischen Komponisten. Und so haben wir hier Schumanns Lieder mit Alter Musik verwoben zu einem Stile und Zeiten übergreifenden musikalischen Triptychon über Liebe, Geburt und Tod. Isabelle Druet, die im »Neuland.Lied« 2017 begeistert gefeiert wurde, trifft auf eines der interessantesten Ensembles der Alten Musik: Nicolas Achtens »Scherzi Musicali« aus Belgien.

In Kooperation mit dem UnterwegsTheater/Künstlerhaus/HebelHalle

Dieses Konzert wird mitgeschnitten von 

»Neuland.Lied« Wahlabo: Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt.
Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

Lied.Lab: »Tanz, Lied, Jazz«

Michael Lentz ist nicht nur Schriftsteller und Poet, sondern auch Musiker. So kam er uns in den Sinn, als wir über die Gestalt des zweiten Lied.Labs nachdachten. Seine Texte werden zur Grundlage dieses Projekts, das von der Fachgruppe für Jazz und Popularmusik und der Akademie des Tanzes an der Musikhochschule Mannheim unter Leitung von Michael Küttner und Ralf Frey entwickelt und aufgeführt wird. Stimmen, Percussion und Tanz sind die Ingredienzen dieses Abends, bei dem neue Lieder und Improvisationen zusammentreffen.
In Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und ktb_log

Wir danken

Freundeskreis Heidelberger Frühling

und
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Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar. Merken Merken Merken Merken Merken

Lied.Lab: »Gesänge des Daseins«

Gemeinsam mit dem österreichischen Autor Christoph W. Bauer entwerfen Kompositionsstudierende der Mannheimer Musikhochschule unter der künstlerischen Leitung von Sidney Corbett und Philipp Ludwig Stangl einen »parcours imaginaire« durch Bauers lyrisches Werk. In diesem Streifzug trifft Lyrik zwischen »Punk und Poesie« auf musikalische Neubefragungen durch junge Komponisten der Gattung Lied. Im unmittelbaren Blick auf Traditionen und dem lustvollen Spiel mit Erwartungen entsteht ein Panoptikum neuer Kompositionen für Stimme und Kammerensemble, elektroakustischer Hörstücke und audiovisueller Überschreibungen.

In Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und ktb_log

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

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Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.  Merk Merken Merken Merken

Dominik Baer

Dominik Baer ist einer der vielversprechendsten Singer-Songwriter der Region. Seine leicht raue Stimme hat einen unverkennbaren Wiedererkennungswert. Einprägsame, schwebende Melodien voller Gefühl werden von lockeren Grooves ergänzt die nicht nur das Ohr des Zuhörers schmeicheln, sondern auch dessen Beine zum tanzen anregen. Dominik Baer singt vom Leben, wie es ist und wie es sein sollte. Er singt von Freude,Trauer und Hoffnung – von Liebe und von abenteuerlichen Reisen. Das ist manchmal todtraurig und dann auch wieder sehr witzig – wie das Leben eben … So bunt wie seine Texte ist auch seine Musik. Zu Kontrabass und Keys und Perkussion gesellen sich diverse Saiteninstrumente: Ukulele, Banjo und Gitarre. Das ergibt nicht nur einen tollen Sound mit viel Gefühl, sondern sorgt auch für eine gute Prise »Party«.

Elda

Elda
Leila Antary, Bass
Alessa Stupka, Gitarre

Letzte Nacht schrieb ich dir. Gib mir all die Worte. Herzförmige Stücke. Du bist die Tür, ich die Klinke. Mach mit. Küss mich. Kaum atmend. Wie eine Welle. Tiefer. Stielst meinen Schlaf. Von einer zur anderen Seite geworfen. Ist es das, was du willst? Wo Paranoide die Wahrheit sehen. Ich wünschte, ich könnte meinen Mund aufmachen. Umarm das Ungewisse und fang an. Die Lichter sind aus.
So oder ähnlich besingen Leila und Alessa mit ihren charakteristischen Stimmen, die ohne einander nicht können, das Leben. Echt, sehnsüchtig, immer anders und wie es kommt. Englischsprachiger Prog-Pop aus Mannheim, der gefühlt werden will.

Michael Kolain

Michael Kolain lebt nomadisch. Er hält es an einem Ort nicht allzu lange aus – früher oder später nimmt das Fernweh überhand, der Wunsch, in fremde Welten einzutauchen. Rund um den Globus sammelt der gelernte Jurist Eindrücke und Geschichten. Was ihn dabei besonders fasziniert, sind die feinen Details, die im Zusammenhang mit dem großen Ganzen stehen. Gewalt und Friede, Liebe und Angst; im Innen wie im Außen, nah und fern.
Während sein erster Roman unvollendet in der Schublade verstaubt, wirbelte der 29-jährige mit seinem darauffolgenden Erzählband »Alter, Ego!« und den gleichnamigen Literaturperformances in der Kreativszene ein wenig Staub auf. Beim »Alternativen Frühling« inszenierte er 2014 das interaktive Kammerspiel »berauschend.« in einer Heidelberger Hotelsuite und auch als Mitorganisator des jungen Literaturfestivals »Im Namen der Republik!« sowie als Teil des Künstlerkollektives ProtectiveCircle interessierte ihn besonders das Zusammenspiel aus Literatur, Musik, Raum und Darstellender Kunst. Im Moment lebt und arbeitet der gebürtige Südpfälzer auf den Prinzeninseln vor Istanbul.