Stark.Müller.Thornton

Stark.Müller.Thornton, das sind Theresa Stark (Drums), Hilde Müller (Piano) und David Thornton (Bass). Die drei Wahlmannheimer spielen eine exquisite Mischung aus Jazz und Pop.

Elbtonal Percussion

Die vier treffsicheren Schlagwerker aus Hamburg beherrschen den „kreativen Crossover“ aus Klassik, Jazz und Weltmusik wie kaum eine andere Formation hierzulande. Mit ihrem optisch beeindruckenden Instrumentarium – gleichsam ein ästhetisches „Klang-Massiv“ aus Trommeln, Becken und Gongs aus aller Welt, harmonisch bereichert durch Marimba- und Vibraphone – begeistert Elbtonal Percussion durch mitreißende Dynamik und stilistische Vielfalt, wovon bereits neun CDs und zwei DVDs einen über zeugenden Eindruck vermitteln. Auf vielen weiteren Alben und Compilations ist die Gruppe als Gast vertreten. Ihre atemberaubend präzis-virtuosen „Klangspiele, die in immer wieder neuen Farben leuchten“ (Hamburger Morgenpost), verwandeln den Konzertort in einen einzigartigen Erlebnisraum. Mal verbreitet sich die fast schon beschwörende Magie eines archaischen Rituals, mal die eher verspielte Konzentration eines experimentellen „Klanglabors“. Elbtonal Percussion tourt seit 1996 durch die Länder, gab über 1000 Konzerte und wurde auf zahlreiche, renommierte Festivals eingeladen (u.a. Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein Musikfestival, Niedersächsische Musiktage, Internationales Musikfest Stuttgart & JazzBaltica). Konzertreisen führten das Quartett durch ganz Europa und wiederholt nach Asien, u.a. zum größten Percussion-Festival Chinas in das Nationaltheater Peking und nach Shanghai, wo sie auf der Expo 2010 die Stadt Hamburg als Kulturbotschafter repräsentierten. Ihre individuelle wie unkonventionelle Klangästhetik veranlasste immer wieder andere Künstler, die Zusammenarbeit mit.ihnen zu suchen. Dazu zählen zum Beispiel die Marimba-Virtuosin Keiko Abé, die Gruppe Quadro Nuevo, Stewart Copeland („The Police“), der indische Schlagzeuger & Perkussionist Trilok Gurtu, Drummer Benny Greb, der Schauspieler und Synchronsprecher Christian Brückner sowie John Neumeier mit seinem Hamburg Ballett. Wie sensibel sie sich in andere Genres einfinden können, belegt auch ihre musikalische Mitwirkung bei verschiedenen internationalen Filmproduktionen, wie zum Beispiel „Der Baader-Meinhof-Komplex“ (Uli Edel).

Ensemble This Ensemble That (ET|ET)

Das Ensemble This | Ensemble That – das sind die Schlagzeuger Brian Archinal, Victor Barceló, Baschi Pfefferli und Miguel Ángel García Martín. Vier Nationalitäten, vier Sprachen, vier Mentalitäten – das kennzeichnet die innovative Formation. »This« und »That« stehen für das Bestreben, eine vielseitige Gruppe aus den unterschiedlichen, aber gleichberechtigten Stimmen zu formen, ihre Kunst und deren musikalische Form ständig wieder infrage zu stellen und so individuelle und neugierige Künstler zu bleiben. Am Anfang stand ein Repertoire für Schlagzeug. Doch schnell bewegte sich das Ensemble hin zu Multimedia-Performances, suchte szenische Formen und erschuf klingende Installationen, beispielsweise mit Komponisten wie Jürgen Frey oder Michael Pisaro.

Das Ensemble trat bei zahlreichen Festivals auf, u.a. dem Lucerne Festival, dem Festival Hispano-Luso de Bandas de Música y Ensembles de Viento de Zamora, dem Festival Liaisons in Moutier, bei den Wittener Tagen für Neue Musik und beim Tzlil Meudcan Festival für zeitgenössische Musik in Tel Aviv.

Familienfrühling »Schlagwerk – eine musikalische Weltreise«

Das Familienkonzert von Elbtonal Percussion wird zu einer musikalischen Weltreise – interaktiv und moderiert. Die unterschiedlichsten Rhythmen und musikalischen Traditionen anderer Länder und Kulturen werden genauer unter die Lupe genommen und Tipps gegeben, wie man mit alltäglichen Gebrauchsgegenständen Musik machen kann. Dabei lassen sich die vier Schlagwerker nicht nur auf ihre Trommelstöcke schauen, sondern geben zudem einen Einblick in ihren Bestand unterschiedlicher Schlaginstrumente und Klangkörper. (Ab 6 Jahre)

In Kooperation mit der
Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Martin Grubinger

Technische Perfektion, Spielfreude und musikalische Vielseitigkeit machen Martin Grubinger zum vielleicht besten Multipercussionisten der Welt. Sein Repertoire reicht dabei von solistischen Werken über kammermusikalische Programme mit seinem Percussive Planet Ensemble bis hin zu Solokonzerten. In besonderer Weise hat sich der Österreicher darum verdient gemacht, das Schlagwerk als Soloinstrument in den Mittelpunkt des klassischen Konzertbetriebs zu stellen.

Eine wichtige Rolle im Zusammenspiel mit renommierten Orchestern spielen Auftragskompositionen wie Avner Dormans „Frozen in Time“ (2007), das „Konzert für Schlagzeug und Orchester“ von Friedrich Cerha (2008), das 2012 mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Peter Eötvös bei Kairos eingespielt wurde, sowie Tan Duns Schlagzeugkonzert „Tears of Nature“ (2012). Im Frühjahr 2014 folgte die Uraufführung des Schlagzeugkonzerts „Speaking Drums“ mit dem Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung des Komponisten Peter Eötvös. In der Saison 2018/19 sind Uraufführungen neuer Schlagwerkkonzerte Fazil Says und Daníel Bjarnasons geplant. Grubingers großbesetzte Percussionprojekte wie „The Percussive Planet“, „Century of Percussion“ und „Caribbean Showdown“ dokumentieren seine Vielseitigkeit.

2016/17 war er Artist in Residence in der Elbphilharmonie; weitere Residenzen hatte er bei der Camerata Salzburg, Kölner Philharmonie, Wiener Konzerthaus und beim Tonhalle Orchester Zürich. Darüber hinaus überzeugte Martin Grubinger bei Auftritten mit dem NHK Symphony Orchestra, Oslo Philharmonic, National Symphony Orchestra Taiwan, NDR Sinfonieorchester Hamburg, Münchner, Dresdner und Hamburger Philharmonikern, Wiener Philharmonikern, Bamberger Symphonikern  und BBC Philharmonic. Grubinger ist auch bei renommierten amerikanischen Orchestern zu Gast, darunter das Los Angeles Philharmonic und das New York Philharmonic Orchestra.

Martin Grubinger ist gern gesehener Gast bei namhaften Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, Heidelberger Frühling, Bregenzer Festspielen, Beethovenfest Bonn, Lucerne Festival und den Salzburger Festspielen, im Festspielhaus Baden-Baden, dem Brass & Percussion Festival in der renommierten Suntory Hall in Tokyo sowie beim Grant Park Music Festival in Chicago. 2013 war er Artiste Étoile beim Lucerne Festival.

Bereits vielfach ausgezeichnet, ist Martin Grubinger Träger des „Bernstein Awards“ des Schleswig-Holstein Musik Festivals sowie des Würth-Preises der Jeunesses Musicales Deutschland. Grubinger veröffentlichte die CD „Drums ‘n’ chant“ sowie einen Live-Mitschnitt des „Percussive Planet“ auf DVD auf der Deutschen Grammophon. Weitere Einspielungen erschienen bei verschiedenen Labels, darunter Sony, Kairos, Ondine und BIS.

Der in Salzburg geborene Musiker studierte am Bruckner-Konservatorium in Linz und am Mozarteum in Salzburg, machte aber bereits als Jugendlicher bei internationalen Wettbewerben auf sich aufmerksam, u. a. beim zweiten Welt-Marimba-Wettbewerb in Okaya sowie beim EBU Wettbewerb in Norwegen. Seit dem Studienjahr 2015/16 ist Grubinger Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste und seit dem Studienjahr 2018/19 Professor für klassisches Schlagwerk/Multipercussion an der Universität Mozarteum Salzburg.

Thomas Hampson & Martin Grubinger

Ein Weltklasse-Bariton, ein Tausendsassa-Perkussionist und jede Menge Schlagwerk auf einer Bühne: dieses Konzert wird etwas ganz Besonderes. Thomas Hampson und Martin Grubinger, beide langjährige Weggefährten des Heidelberger Frühling, wagen einen musikalischen Brückenschlag, der Aufsehen erregt: von Charles Ives über Georges Gershwin bis zu George Crumb und John Corigliano unternehmen die beiden Ausnahme- Künstler gemeinsam mit dem Percussive Planet Ensemble eine Zeitreise durch das 20. Jahrhundert amerikanischer Musikgeschichte. Spektakuläre Kompositionen in der äußerst ungewöhnlichen Kombination von Singstimme und Schlagwerk versprechen ein Konzert, dass Sie so gewiss noch nie gehört haben!

18.45 Uhr Konzerteinführung der »Classic Scouts« im Ballsaal der Stadthalle

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Thomas Hampson und Martin Grubinger im Ballsaal der Stadthalle

Das Konzert wird von Arte Concert/ZDF aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitüunkt ausgestrahlt.

Wir danken

Heidelberger Volksbank

 

Sarah Maria Sun & Johannes Fischer: »Das neue Wunderhorn«

Wie könnten zeitgenössische Lieder aussehen, deren Texte alltäglich-volksliedhaft sind? Dieses Konzert gibt die Antwort. Die Klangsprache ist – für Lieder – ganz ungewöhnlich: Nur Stimme und Schlagzeug. Und dabei ist sie doch ganz archaisch: weil die ursprünglichsten Formen der Klangerzeugung zusammenfinden. Wir haben Komponisten – darunter Stipendiaten der Kompositions-Akademie 2015 – beauftragt, alltägliche Texte für diese Besetzung zu vertonen. Herausgekommen ist ein neues Wunderhorn!

In Kooperation mit der halle02 Heidelberg
Dieses Konzert wird von Deutschlandradio Kultur aufgezeichnet und am Freitag, dem 15. April, ab 20.03 Uhr in der Sendung „Konzert“ ausgestrahlt.
In Heidelberg empfangen Sie Deutschlandradio Kultur über DAB+, Kabel, Satellit, Online oder App. Weitere Informationen finden Sie auf deutschlandradiokultur.de

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.


über das programm

»Man muss schon ein wenig verrückt sein, um sich auf dieses Ungeheuer einzulassen« sagt Sarah Maria Sun zur Kombination aus Gesang und Schlagzeug. Das ganze Interview mit ihr können Sie hier nachlesen.


body rhythm factory 2015

Body Rhythm Factory

Die beiden Dänen Peter Stavrum Nielsen und Sune Skuldbøl Vraa sind viele Jahre mit der international bekannten Percussion-Show »Stomp« auf Welttournee gewesen. Zurück in der Heimat gründeten sie zusammen mit Rune Thorsteinsson die »Body Rhythm Factory« und haben seitdem über 500 Konzerte im In- und Ausland gegeben.
Peter Stavrum Nielsen and Sune Skuldbøl Vraa have for many years toured the world with the international percussion sensation STOMP. Now based in Copenhagen they have founded the group Body Rhythm Factory with Rune Thorsteinsson – a pianist and rhythmic training teacher at the Royal Music Conservatory. Body Rhythm Factory creates music through percussive choreographies, through body music mixed with piano and beats. The audience will feel, see and hear the music when Body Rhythm Factory performs. The group has performed over 500 shows since the summer 2008 and is Winner of the international YAMA Award 2013 (Best young audience concert).

Johannes Fischer

Der Schlagzeuger Johannes Fischer war der überragende Gewinner des 56. Internationalen ARD Musikwettbewerbes in München 2007 und wurde mit einem ersten Preis, dem Publikumspreis sowie drei weiteren Sonderpreisen ausgezeichnet. Seither führt ihn seine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker u. a. in die Berliner Philharmonie, den Wiener Musikverein und zu Festivals in Europa, Asien und Amerika. Er arbeitete mit Dirigenten und Komponisten wie Heinz Holliger, Harrison Birtwhistle, Kirill Petrenko, Peter Eötvös oder Pierre Boulez zusammen.
Als Schlagzeuger und auch als Komponist erhielt er zahlreiche Auszeichnungen sowie Kompositionsaufträge des Crested Butte Music Festivals USA, der Lucerne Festival Academy sowie des Louvre Paris in Kooperation mit dem Lucerne Festival. Seine Werke wurden bereits in Deutschland, in der Schweiz, der Ukraine, den USA und Korea aufgeführt.
Geboren 1981 in Leonberg, studierte Johannes Fischer von 2000 bis 2008 an der Musikhochschule Freiburg bei Bernhard Wulff, Tajiro Miyazaki und Pascal Pons, sowie als Gerd-Bucerius-Stipendiat bei Steven Schick an der University of California. Darüber hinaus betrieb er intensive Studien in Dirigieren und Komposition bei Francis Travis und Dieter Mack. Im Sommer 2009 wurde Johannes Fischer als Schlagzeugprofessor an die Lübecker Musikhochschule berufen.

Armida Quartett © Felix Broede

Johannes Fischer & Armida Quartett

Die Kombination von Streichquartett und Schlagzeug scheint gewagt, zumindest ungewohnt, doch wenn sich fünf Musiker zusammentun, die 2007 und 2013 beim ARD-Wettbewerb für Furore sorgten, ist dies Garantie für ein spannendes und mitreißendes Konzert! Das vom Armida Quartett präsentierte hochemotionale f-Moll Quartett Ludwig van Beethovens mutet bisweilen beinahe perkussiv an und knüpft so perfekt an die subtile Wolkenstudie an, die Johannes Fischer für den ARD-Wettbewerb 2014 komponierte. Neben »Starry Night« für Marimba und Streichquartett des früh verstorbenen Steve Martland, der zu den bedeutendsten englischen Komponisten seiner Generation zählte, spielen die fünf Musiker gemeinsam Werke von Erik Satie, die Johannes Fischer behutsam für ihre Besetzung arrangiert hat.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Das Konzert mitgeschnitten von

SWR2

 

Sendetermin: 22. Juni 15 20:03 Uhr SWR2 Abendkonzert

 

Jörg Tröger im Gespräch mit Martin Funda – Armida Quartett (Audio)

Armida Quartett © Felix Broede