SPRINGboard: Jess Gillam & Sam Becker

Junge Künstlerpersönlichkeiten, die auch über ihre Musik hinaus etwas zu sagen haben, gehören unbedingt zum Heidelberger Frühling. Ihnen eine Plattform zu bieten, im Gespräch in ihre Welt einzutauchen, musikalische Ideen, Ungehörtes und Neues mit ihnen zu entdecken – dafür steht das neue Konzertformat im Festival »SPRINGboard«. Ein »Spungbrett« in viele Richtungen, denn für NachwuchsmusikerInnen ist der »Frühling« nicht selten eine wichtige Karrierestation auf dem Weg nach oben. Und das Publikum wird bei »SPRINGboard« in neue Hörwelten katapultiert. Die perfekte Bühne dafür bietet das Dezernat 16, ein Ort, der sich der Kreativwirtschaft verschrieben hat und Start-Ups Raum zur Entwicklung und Entfaltung gibt.

An jedem Festivaldonnerstag ab 19 Uhr öffnen sich hier die Türen, um in lockerer Atmosphäre, mit einem Drink in der Hand, entspannt und neugierig sieben junge MusikerInnen und ihre Musik kennenzulernen.

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

Jess Gillam

Die Saxophonistin Jess Gillam Gillam belebt die Musikwelt mit ihrem herausragenden Talent und ihrer ansteckenden Persönlichkeit und bringt die klassische Musik sowohl durch ihre Live-Auftritte von Weltklasse als auch durch ihre Arbeit im Fernsehen und Radio einem neuen Publikum nahe.

Nach ihrem Auftritt bei der Last Night of the Proms 2018 setzt Jess Gillam Gillam ihre internationale Karriere fort. In dieser Saison 20/21 wird sie weltweit mit führenden Orchestern wie The Halle, National Youth Orchestra of Great Britain, Royal Philharmonic Orchestra, Scottish Chamber Orchestra, Brno Philharmonic und Tonhalle-Orchester Zürich auftreten. Jess Gillam geht außerdem auf ihre erste US-Rezital-Tournee und wird in vielen großen Städten an der Ostküste auftreten, darunter im Lincoln Center in New York, in Boston, Washington, Princeton und Waterford. Sie ist auch ein Rising Star der European Concert Halls Organisation (ECHO), die jedes Jahr den besten jungen Musiktalenten Europas eine internationale Plattform bietet.

Jess Gillam ist die erste Saxophonistin, die bei Decca Classics unter Vertrag genommen wurde, und ihr Debütalbum „Rise“ schoss auf Platz 1 der offiziellen britischen Klassik-Charts. Die Auswahl ihrer Lieblingsstücke, die von Marcello und Schostakowitsch bis hin zu David Bowie und Kate Bush reicht, erhielt begeisterte Kritiken.

Jess Gillam wurde mit einem Classic BRIT Award (Sound of Classical Poll) ausgezeichnet, erreichte als erste Saxophonistin das Finale der BBC Young Musician und trat 2019 bei den British Academy of Film and Television Awards live vor Millionen von Zuschauern auf.

Sie ist außerdem als Moderatorin im Fernsehen und Radio tätig. Sie wurde die bisher jüngste Moderatorin für BBC Radio 3 und moderiert ihre eigene wöchentliche Sendung „This Classical Life“, in der sie mit Musikfreunden und -kollegen über die Musik spricht, die sie inspiriert.

Als Freigeist ist Jess Gillam eine leidenschaftliche Verfechterin der Macht der Musik in der Gesellschaft, wobei sie ihre Konzertengagements oft mit sozialen und Bildungsprojekten verbindet. Sie ist Schirmherrin der Awards for Young Musicians und Treuhänderin der neu gegründeten HarrisonParrott-Stiftung, die sich für die Einbeziehung aller Ethnien, Geschlechter, Behinderungen und sozialen Hintergründe mit gleichberechtigtem Zugang zu den Künsten einsetzt.

Sie ist eine Liebhaberin von Live-Musik und fördert weiterhin ihre eigene Konzertreihe, die internationale Talente in ihre Heimatstadt Ulverston, England bringt.

Duo Maingold

Christina Bernard, 1995 in Erlangen geboren, begann ihr Jungstudium mit 16 Jahren an der Hochschule für Musik Würzburg, wo sie seit 2013 ihr Studium bei Lutz Koppetsch fortführt. Ihre Ausbildung ergänzte sie durch Meisterkurse u. a. bei Arno Bornkamp, Joonatan Rautiola, Jan Schulte-Bunert, Vincent David, Lars Mlekusch und Johannes Thorell.

Christina Bernard gewann zahlreiche Preise, darunter erste Bundespreise bei Jugend musiziert, den dritten Preis beim Berthold Hummel-Wettbewerb in Würzburg, den ersten Preis beim 1st International J. Pakalnis International Competition for Wind and Percussion Instrumentalists in Litauen, den ersten Preis beim 23. Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb und den ersten Preis sowie Förderpreise beim Wettbewerb um den Wolfgang Fischer und Maria Fischer-Flach-Preis. 2018 erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs, verbunden mit der Aufnahme in die 63. Bundesauswahl Konzerte junger Künstler. Christina Bernard ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, von Yehudi Menuhin „Live Music Now“ und wurde durch das Deutschlandstipendium gefördert.

Orchestererfahrungen sammelte die Saxophonistin u. a. als Mitglied im Bundesjugendorchester, im WDR Sinfonieorchester Köln, bei den Essener Philharmonikern, den Würzburger Philharmonikern und den Thüringer Symphonikern. Als Solistin gastierte sie mit dem Kammerorchester in Bischkek, Kirgistan und dem Ensemble-Orchester der Nationalen Philharmonischen Gesellschaft Musica Humana Juventus in Litauen.

Lea Maria Löffler entdeckte ihre Liebe zur Harfe im Alter von fünf Jahren. Zu ihren Lehrern gehören u. a. Silke Aichhorn, Andreas Mildner und Mirjam Schröder. Von 2008 bis 2013 studierte sie in der Frühförderklasse der Hochschule für Musik Würzburg und von 2013 bis 2016 im Jungstudierenden-Institut der Hochschule für Musik Detmold, wo sie seit dem Wintersemester 2016 das Vollstudium bei Godelieve Schrama absolviert. 2018 bis 2019 ist sie als Erasmusstudentin in die Klasse von Isabelle Moretti am Conservatoire nationale supérieur de musique et de danse de Paris aufgenommen.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 erspielte sie sich ein Stipendium, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Zusätzlich wurde sie mit dem Sonderpreis des Verbandes der Harfenisten in Deutschland e.V. ausgezeichnet. 2018 war Lea Maria Löffler Preisträgerin beim Internationalen Harfenwettbewerb der Franz Josef Reinl Stiftung, 2012 beim Internationalen Harfenwettbewerb Félix Godefroid/Belgien und 2010 beim Harfenwettbewerb des Verbandes der Harfenisten in Deutschland e.V.

Seit 2018 wird sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes, seit 2017 von der Dr. Franz Stüsser-Stiftung und seit 2015 von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung gefördert. Außerdem erspielte sie sich das Conrad von der Goltz Stipendium der Hochschule für Musik Würzburg und erhielt Förderpreise der Sparkassen NRW und der Hindemith Stiftung.

2010 gab Lea Maria Löffler ihr erstes Solokonzert mit Orchester und spielte u. a. mit den Würzburger Philharmonikern. Orchestererfahrung sammelte sie im Bundesjugendorchester. Zudem hat sie mit mehreren Rundfunksendern wie dem BR, dem WDR und dem Deutschlandfunk zusammengearbeitet.

Trio NeuGehört

Christina Bernard, 1995 in Erlangen geboren, begann ihr Jungstudium mit 16 Jahren an der Hochschule für Musik Würzburg, wo sie seit 2013 ihr Studium bei Lutz Koppetsch fortführt. Ihre Ausbildung ergänzte sie durch Meisterkurse u. a. bei Arno Bornkamp, Joonatan Rautiola, Jan Schulte-Bunert, Vincent David, Lars Mlekusch und Johannes Thorell.

Christina Bernard gewann zahlreiche Preise, darunter erste Bundespreise bei Jugend musiziert, den dritten Preis beim Berthold Hummel-Wettbewerb in Würzburg, den ersten Preis beim 1st International J. Pakalnis International Competition for Wind and Percussion Instrumentalists in Litauen, den ersten Preis beim 23. Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb und den ersten Preis sowie Förderpreise beim Wettbewerb um den Wolfgang Fischer und Maria Fischer-Flach-Preis. 2018 erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs, verbunden mit der Aufnahme in die 63. Bundesauswahl Konzerte junger Künstler. Christina Bernard ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, von Yehudi Menuhin „Live Music Now“ und wurde durch das Deutschlandstipendium gefördert.

Orchestererfahrungen sammelte die Saxophonistin u. a. als Mitglied im Bundesjugendorchester, im WDR Sinfonieorchester Köln, bei den Essener Philharmonikern, den Würzburger Philharmonikern und den Thüringer Symphonikern. Als Solistin gastierte sie mit dem Kammerorchester in Bischkek, Kirgistan und dem Ensemble-Orchester der Nationalen Philharmonischen Gesellschaft Musica Humana Juventus in Litauen.

Larissa Henning, geboren 1996 in Heidenheim an der Brenz, besuchte von 2010 bis 2015 das Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar, als Schülerin von Thomas Schneider. 2014 begann sie ihr Jungstudium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Klasse von Jonas Bylund, wo sie seit 2015 im Hauptfach Posaune studiert.

In den Jahren 2012 und 2015 gewann sie jeweils einen ersten Bundespreis in der Kategorie Posaune solo beim Wettbewerb Jugend musiziert. 2019 erhielt sie mit dem Quartett der Hanover Trombone Class den Wettbewerbspreis für Musik der Kurt-Alten-Stiftung, als Anerkennung ihrer Finalteilnahme bei der International Trombone Association Quartet Competition 2018 in Iowa City. Larissa Henning war Mitglied im Bundesjugendorchester. Weitere Orchestererfahrung sammelte sie in der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Orkest van het Oosten in Enschede und als langjährige Aushilfe im Theater für Niedersachsen Hildesheim.

Lea Maria Löffler entdeckte ihre Liebe zur Harfe im Alter von fünf Jahren. Zu ihren Lehrern gehören u. a. Silke Aichhorn, Andreas Mildner und Mirjam Schröder. Von 2008 bis 2013 studierte sie in der Frühförderklasse der Hochschule für Musik Würzburg und von 2013 bis 2016 im Jungstudierenden-Institut der Hochschule für Musik Detmold, wo sie seit dem Wintersemester 2016 das Vollstudium bei Godelieve Schrama absolviert. 2018 bis 2019 ist sie als Erasmusstudentin in die Klasse von Isabelle Moretti am Conservatoire nationale supérieur de musique et de danse de Paris aufgenommen.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 erspielte sie sich ein Stipendium, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Zusätzlich wurde sie mit dem Sonderpreis des Verbandes der Harfenisten in Deutschland e.V. ausgezeichnet. 2018 war Lea Maria Löffler Preisträgerin beim Internationalen Harfenwettbewerb der Franz Josef Reinl Stiftung, 2012 beim Internationalen Harfenwettbewerb Félix Godefroid/Belgien und 2010 beim Harfenwettbewerb des Verbandes der Harfenisten in Deutschland e.V.

Seit 2018 wird sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes, seit 2017 von der Dr. Franz Stüsser-Stiftung und seit 2015 von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung gefördert. Außerdem erspielte sie sich das Conrad von der Goltz Stipendium der Hochschule für Musik Würzburg und erhielt Förderpreise der Sparkassen NRW und der Hindemith Stiftung.

2010 gab Lea Maria Löffler ihr erstes Solokonzert mit Orchester und spielte u. a. mit den Würzburger Philharmonikern. Orchestererfahrung sammelte sie im Bundesjugendorchester. Zudem hat sie mit mehreren Rundfunksendern wie dem BR, dem WDR und dem Deutschlandfunk zusammengearbeitet.

»Familienfrühling« Signum Saxophone Quartet

Das Saxophon ist vielfältiger als viele glauben und wissen! Das SIGNUM saxophone quartet macht es sich zur Aufgabe, das Klangspektrum von barocker über symphonische Orchestermusik bis hin zum Jazz voll und ganz auszureizen und macht anschaulich hörbar, wie im Zusammenspiel mit den anderen Stimmen ein mehrstimmiges Ganzes entsteht. Ihr Ansatz ist dabei spielerisch, musikalisch, menschlich und direkt. Die Imagination des Publikums wird angeregt, es gibt Zeit dafür, mit allen Sinnen Teil dieses Erlebnisses zu werden. Die Musiker des SIGNUM haben ihrem jungen Publikum jedoch noch viel mehr weiterzugeben: Die wichtigste Message der Fab4 ist, dass mit einem festen Glauben an den eigenen Traum und das eigene Können alles im Leben erreicht werden kann! Das Credo des Ensembles »Gemeinsam sind wir stark!« ist die Kernaussage dieses musikalischen Programms und gleichzeitig Teil des Erfolgsrezepts dieses jungen Ausnahmequartetts!

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

SIGNUM saxophone quartet

Die vier Musiker des SIGNUM saxophone quartet – Blaž Kemperle, Erik Nestler, Alan Lužar und Guerino Bellarosa – haben in Köln, Wien und Amsterdam studiert und gründeten das Ensemble 2006. Anregungen und Inspiration erhielten sie durch das Quatuor Ébène, das Artemis Quartett und Gabor Takács-Nágy.

Nach Preisen bei internationalen Wettbewerben u.a. in Lugano und Berlin spielt SIGNUM mittlerweile in Konzertsälen und bei Festivals in Europa und der ganzen Welt wie u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg, der Kölner Philharmonie, der Grand Philharmonic Hall St Petersburg, der Warschau Philharmonie der Carnegie Hall NY sowie beim Beethovenfest Bonn, den Köthener Bachfesttagen, dem Musikfest Bremen, dem Schleswig Holstein Musik Festival, dem MDR Musiksommer, dem Festspiele Mecklenburg Vorpommern und dem Rheingau Musik Festival. 2014-2015 waren sie „Rising Stars“ der European Concert Hall Organisation. Im Jahr 2016 wurde SIGNUM außerdem mit dem „Best Ensemble-Preis“ der Festspiele Mecklenburg Vorpommern ausgezeichnet.

SIGNUM sucht beständig nach neuen Herausforderungen und Begegnungen. Die Experimentierfreude und Vielseitigkeit der SIGNUMs spiegelt sich nicht nur in ihren originellen Programmen wider – die vier jungen Musiker nicht nur als Quartett-Formation zu hören, sondern kreieren auch immer wieder spannende, nie gesehene Zusammenarbeiten und Klänge mit musikalischen Partnern. Für das Publikum von morgen entwerfen sie eigens Projekte.

Die erste CD des Quartetts „DEBUT“ ist 2011 mit Werken von Grieg, Ravel, Bartók und Schostakowitsch erschienen; eine zweite CD mit dem Titel „Balkanication“ ist seit 2015 auf dem Markt. Ein weiteres Album erschien 2016/17.

Ebonit Saxofonquartett

Das junge Saxofonquartett aus Amsterdam hat sich in Europa bereits einen Namen gemacht und war schon in bedeutenden Konzertsälen, wie dem Concertgebouw und dem Muziekgebouw aan ‘t IJ in Amsterdam, dem Toonzaal in Den Bosch und in TivoliVredenburg in Utrecht zu hören. Außerdem war das Quartett auch regelmäßig bei internationalen Festivals im In- und Ausland zu Gast, wie zum Beispiel beim World Saxophone Congress in St. Andrews (Schottland), dem Grachtenfestival in Amsterdam, the Bach Festival in Dordrecht und den Bachtagen in Würzburg. In der Saison 2016/17 wird das Ensemble als Preisträger des Wettbewerbs »Dutch Classical Talent« durch die Niederlande touren. Darüber hinaus wurde das Quartett eingeladen, sein Debüt im Wiener Musikverein zu feiern.