Fazil Say © Marco Borggreve

Fazıl Say & Orpheus Chamber Orchestra

Joseph Haydn verbrachte einen großen Teil seines Lebens als fürstlicher Hofkapellmeister in der Provinz. Er schätzte die Abgeschiedenheit, gab sie ihm doch Raum, Original zu werden, wie er selbst es nannte. Es spricht deutlich für Haydns Können, dass er, insbesondere durch seine Sinfonien, aus der Provinz heraus zu einem der berühmtesten Komponisten Europas avancierte. »Original« und sich dabei selbst das größte Vorbild war Richard Wagner in seinem klangsatten »Siegfried-Idyll« von 1870, einem Geburtstagsgeschenk für seine Frau Cosima. Fazıl Say ist nicht nur Solist in Wolfgang Amadeus Mozarts 1786 entstandenen Klavierkonzert A-Dur, von dem gleichermaßen als exzellenter Pianist wie auch als Komponist bewunderten Musiker kommt auch das im Auftrag des Orpheus Chamber Orchestra geschriebene Orchesterwerk zur Aufführung.

Das Konzert wird live übertragen von
Deutschlandradio Kultur

 

Thomas Hampson © Kristin Hoebermann

Thomas Hampson & Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Lange war die Kunstmusik in den USA allein von den Musiktraditionen Europas bestimmt, bis sich dank der kulturellen und ethnischen Vielfalt der dort lebenden Menschen ab Beginn des 20. Jahrhunderts langsam ganz eigene amerikanische Idiome entwickelten. Diese reichen von der Streicherserenade Samuel Barbers, einer der ersten Kompositionen des 18-Jährigen, über den mit Volksliedern angereicherten und den Siedlermythos feiernden »Appalachian Spring« Aaron Coplands bis zu Leonard Bernsteins ausgelassener »Candide«-Ouvertüre. Thomas Hampson, der schon viele Jahre sowohl menschlich als auch musikalisch den Heidelberger Frühling bereichert, präsentiert die 2009 für ihn komponierten »Letters from Lincoln« von Michael Daugherty, eine musikalische Hommage an den berühmten Präsidenten und »Sklavenbefreier«.

 

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

 

 

Das Konzert wird mitgeschnitten von
Deutschlandradio Kultur

 

Sendetermin: 06. April 15 20:03 Uhr Deutschlandradio Kultur

WDR Sinfonieorchester © WDR Mischa Salevic

WDR Sinfonieorchester

In den mehr als 65 Jahren seines Bestehens hat sich das WDR Sinfonieorchester als Orchester von Weltformat in und für Nordrhein-Westfalen etabliert. In Zusammenarbeit mit großen Dirigenten, Solisten und Komponisten und in regelmäßiger Partnerschaft mit den wichtigsten Konzerthäusern und Festivals prägt und repräsentiert das WDR Sinfonieorchester die Musiklandschaft im Sendegebiet des WDR in besonderer Weise. Darüber hinaus ist das WDR Sinfonieorchester Köln nicht nur regelmäßig auf internationalen Podien zu Gast, sondern macht im Hörfunk und Fernsehen des WDR große Klassik einem breiten Publikum zugänglich.
Mit zahlreichen Uraufführungen von Auftragswerken des WDR sowie der Zusammenarbeit mit herausragenden Komponisten unserer Zeit hat das WDR Sinfonieorchester einen wichtigen Beitrag zur Musikgeschichte und zur Pflege der zeitgenössischen Musik geleistet. Luciano Berio, Peter Eötvös, Krzysztof Penderecki und Igor Strawinsky gehören zu den Komponisten, die ihre Werke mit dem WDR Sinfonieorchester Köln aufführten.
Die Aufführung der 9. Sinfonie Gustav Mahlers in der Kölner Philharmonie im November 2009 wurde von der Presse als »Ankündigung einer großen Ära« gefeiert. CD-Veröffentlichungen mit Werken von Arnold Schönberg und Johannes Brahms sowie Einladungen zu bedeutenden Festivals und Konzerthäusern in Europa dokumentieren den großen künstlerischen Erfolg der Zusammenarbeit mit Chefdirigent Jukka-Pekka Saraste.

Deutsches Symphonie Orchester Berlin © Frank Eidel

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

2014 blickt das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin auf eine 68-jährige Tradition als Berliner Radio- und Konzertorchester zurück. 1946 als RIAS-Symphonie-Orchester vom Rundfunk im amerikanischen Sektor (RIAS) gegründet, setzte sein erster Chefdirigent Ferenc Fricsay ab 1948 Maßstäbe im Repertoire, im Klangideal und in der Medienpräsenz.
In jüngerer Vergangenheit hatte von 2007 bis 2010 Ingo Metzmacher die Position als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des DSO inne. Mit der Einführung des Konzertformats der Casual Concerts unterstrich er die Offenheit des Orchesters und das Anliegen, neue Hörergruppen anzusprechen. Am 7. September 2012 stand Tugan Sokhiev erstmals im Rahmen des Musikfests Berlin als Chefdirigent an Pult des DSO.
Die Symphoniekonzerte des DSO in der Berliner Philharmonie werden von Deutschlandradio Kultur und vom Kulturradio des rbb aufgezeichnet und in Deutschland sowie über die European Broadcasting Union regelmäßig auch europaweit und darüber hinaus gesendet. Auch mit zahlreichen ausgezeichneten CD-Einspielungen ist das DSO weltweit präsent. 2011 erhielt es für die Weltersteinspielung von Kaija Saariahos Oper »L’amour de loin« unter Kent Naganos Leitung den Grammy Award. Über seine Konzerte in Berlin hinaus ist das DSO bei nationalen und internationalen Festspielen wie den BBC Proms und den Salzburger Festspielen zu erleben.

Christian Tetzlaff © Giorgia Bertazzi

Christian Tetzlaff & Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Wir danken

Prime Partner

 

 

 

 

 

Sabine Meyer © Thomas Rabsch EMI Classics

Sabine Meyer & Kammerorchester Basel

Arbeiten mit Mozart – Mozart der Mitarbeiter, so könnte man das Programm begreifen, das die Weltklasse-Klarinettistin Sabine Meyer und das Kammerorchester Basel präsentieren. Dabei erklingen als Rahmen der sinfonische Erstling des achtjährigen Wunderkindes – in dem Leopold Mozarts korrigierende Vaterfinger ihre Spuren hinterlassen haben – sowie seine berühmte g-Moll Sinfonie. Aus den zahlreichen Arien, die Mozart aus Gefälligkeit oder gegen Bezahlung für Opern anderer Komponisten schrieb, hat Andreas Tarkmann einige ausgewählt und »stimmig« für Klarinette bearbeitet. Marko Nikodijević wiederum verwendet in seinem vom Heidelberger Frühling in Auftrag gegebenen Werk elektronische Samples aus Werken Mozarts, die er, umgewandelt in Binärcodes, kunstvoll mit Feldaufnahmen serbischer Begräbnis-Gesänge kombiniert.

Wir danken
Klaus Tschira Stiftung gGmbH

 

 

Logo Konzert des Deutschen Musikrats

 

 

Das Konzert wird mitgeschnitten von
SWR2

 

Sendetermin: 06. Juni 15 20.03-22.00 Uhr SWR2 aus dem Land: Musik (BW)

 

Im Interview mit Marko Nikodijevic