Sónia Grané

Sónia Grané

Die portugiesische Sopranistin Sónia Grané ist seit 2015 ständige Gastsängerin an der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Dort debütierte sie als Ännchen in »Der Freischütz« unter Alexander Soddy (Regie: Michael Thalheimer), Blonde in »Die Entführung aus dem Serail« mit Christopher Moulds, Barbarina in »Le nozze di Figaro« unter Gustavo Dudamel in einer Neuinszenierung von Jürgen Flimm, Echo in »Ariadne auf Naxos«, als Flora in Claus Guths Inszenierung von Benjamin Brittens »Turn of the Screw« und als Blumenmädchen in »Parsifal« unter der Leitung von Daniel Barenboim (Regie: Dimitri Tcherniakov).

Sónia war von 2013 bis 2015 Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin und Stipendiatin der Liz-Mohn-Kulturstiftung. In dieser Zeit sang sie u.a. Papagena in Die Zauberflöte«, Tebaldo in »Don Carlo« und Junger Hirt in »Tannhäuser«. In mehreren Werken des Neuen Musiktheaters war sie in der Werkstatt der Staatsoper zu hören: u. a. Mascha in Schostakowitschs »Moskau Tscherjomuschki«, 1. Stimme in Lucia Ronchettis Oper »Lezioni di tenebra«, Sciarrinos »Macbeth« (Regie: Jürgen Flimm), David Robert Colemans »Hans im Glück«, wie auch Ernst Kreneks »Tarquin«.

Im Sommer 2015 war Sónia als Despina in Mozarts »Così fan tutte« bei den Bregenzer Festspielen zu erleben.

2011 absolvierte die Sängerin ihren Master in Gesang an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung. Anschließend belegte sie dort einen zweijährigen Opernkurs, den sie im Sommer 2013 mit Diplom abschloss. Während ihrer Londoner Zeit war sie mit Liedkonzerten und als Oratorien-Sängerin in so renommierten Konzertsälen wie der Wigmore Hall, King’s Place, St. John’s Smith Square, Saint-Martin-in-the-Fields, dem Purcell Room und dem Holywell Music Room beim Oxford Festival zu hören, wo sie 2011 den 1. Preis beim Oxford Lieder Wettbewerb gewann.